Deutsche Telekom baut ein Drohnen-Abwehrsystem

Ein Drohnen-Abwehrsystem soll das Geschäftsfeld der Deutschen Telekom erweitern. Entsprechende Tests sind schon gelaufen.

Von Redaktion/dts

Die Deutsche Telekom bereitet ein eigenes Drohnen-Abwehrsystem vor. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, soll die Anti-Drohnen-Technologie des Konzerns noch in diesem Jahr an den Start gehen. Die Telekom hat die Pläne der Zeitung gegenüber bestätigt.

Der Konzern will die Technologie Behörden und Unternehmen zum Schutz kritischer Infrastrukturen, Flughäfen, Sportstadien, Autoteststrecken und Großereignissen zur Verfügung stellen. Der Bonner Konzern setzt dabei auf Partner, die entsprechende Technologien entwickeln. Wie die Zeitung weiter berichtet, hat es dazu einen Testlauf Ende Juli auf einem Flugplatz in Tannheim südlich von Ulm gegeben, bei dem mehrere Hersteller eingeladen waren. Dabei mussten die Anbieter auf verschiedene Situationen reagieren, darunter das Ausspähen von Personen und das Abwerfen eines Gegenstandes, der beispielsweise eine Bombe darstellen könnte. "Alle Anbieter haben noch Hausaufgaben zu machen", zitiert der Bericht ein Fazit der Telekom.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) geht davon aus, dass es in Deutschland mehr als 400.000 Drohnen gibt, die meisten davon in der Hand von Privatnutzern. Die Bandbreite reicht von Spielzeug-Quadcoptern bis hin zu Fluggeräten, die in der Lage sind, mehrere Kilogramm Last zu tragen. Neuere Modelle lassen sich spielend leicht steuern und umfliegen sogar automatisch Hindernisse, die von Sensoren erfasst werden. Bei der Drohnen-Abwehr geht es unter anderem um Personenschutz, Gebäudesicherung und auch den Schutz vor Ausspähung.

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3 Kommentare

  1. Gut erkannt von der Führung. Waffen, defensiv und offensiv, sind das Geschäftsfeld der Zukunft mit jährlich  zweistelligen Zuwachsraten. 

    Das was heute nochzu Entsetzen führt ist der Alltag der Zukunft. Terror, Gewalt, Aufstände, Streiks……

  2. Was sollen die denn abwerfen?

    Konfetti, Kamelle, … beim Karnevall?
    Bonbons, Rosen und Condome beim Christopher Streetday?
    Rautensymbole, Durchhalteparolen, leere Versprechen, die nach der Wahl natürlich nicht so zu erwarten sind wie vor der Wahl gesagt beim Besuch unserer Bundeskanzlerin?
     

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