Die Globalisierung, wie sie mit sogenannten Freihandelsabkommen wie CETA oder TTIP vorangetrieben wird, nützt im Endeffekt nur den großen Konzernen. Sie sind nur Grundsteine für die Neue Weltordnung.

Von Marco Maier

Nun, es gibt faire Freihandelsabkommen, welche die Schwachen stärken und den Starken keine übermäßigen Vorteile einräumen – und es gibt Abkommen wie CETA, TTIP oder TPP, die schlussendlich fast nur den großen Konzernen einen Nutzen bringen, während die mittelständischen und kleinen Unternehmen, sowie die einfachen Menschen durch die Finger schauen.

Was in den Diskussionen (egal ob nun von Donald Trump oder den Rechts-Politikern in Europa angesprochen) oftmals untergeht, ist der Umstand, dass es hier nicht um USA bzw. Kanada gegen die EU geht, sondern um die multinational agierenden Konzerne gegen jene Unternehmen, die ohnehin schon benachteiligt sind, weil sie nicht international mit den Umsätzen und Gewinnen jonglieren können um die effektive Steuerlast massiv zu drücken. Sowie um die Konzerninteressen, die oftmals diametral im Gegensatz zu den Interessen der Bürger und Konsumenten stehen.

Globalisierung an sich muss nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein. Doch das was heutzutage unter dem Deckmantel der Globalisierung betrieben wird, ist in Wirklichkeit ein reiner Globalismus, der zur Neuen Weltordnung der Finanz- und Wirtschaftseliten führen soll. Eine Diktatur von Großkapital und Konzernen, in denen eine globale Oligarchie das Leben der Menschen bestimmt.

Dabei ist es völlig egal, auf welchem Kontinent die Menschen leben, denn die Auflösung der Nationalstaaten (was mit der EU auf der einen und der NAFTA auf der anderen Seite begonnen wurde, ist nur der Anfang) ist eine logische Konsequenz des Ganzen. Auf die Wirtschaftsunion (welches auch die "Europäischen Gemeinschaft", EG, damals war) folgt die politische Union. Auf EU und NAFTA sollten mittels CETA und TTIP schon die Grundsteine für eine transatlantische Union gelegt werden. Ergänzt durch das transpazifische Freihandelsabkommen TPP, diverse interamerikanische und europäisch-afrikanische Verträge ergibt sich damit durchaus ein Versatzstück, welches über kurz oder lang die Basis für eine Weltregierung darstellt.

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Eine rigorose Ablehnung von solchen "Freihandelsverträgen" ist primär kein Akt gegen die Marktwirtschaft, denn mit einer Marktwirtschaft haben wir es hier angesichts dieser Machtkonzentration bei einigen wenigen Eliten schon längst nicht mehr zu tun. Vielmehr ist dies ein Akt der Selbstverteidigung der Bürger gegen ein globalistisches Ausbeutersystem, welches von den Eliten für die Eliten zusammengeschustert wurde.

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One thought on “CETA, TTIP & Co: Alles für die Konzerne und die NWO”

  1. Die Globalisierung ist am Scheitern. Immer mehr Menschen erkennen die Absichten die dahinter stecken.

    Geht auf die Straße und demonstriert für euere Zukunft. In einer globalisierten Welt wird niemand mehr eine wirklich lebenswerte Zukunft haben. Wir wollen keine amerikanischen Zustände weltweit. Stoppt den Wahnsinn der alle Werte, Kulturen und Wurzeln der Menschen zerstören will. Jetzt sofort!

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