Wirtschaftssanktionen würden die Türkei empfindlich treffen, stellt Asselborn fest. Und tatsächlich: Die türkische Wirtschaft ist sehr von der Europäischen Union abhängig, sodass so ein Schritt ernsthafte Konsequenzen für die Türkei hätte. Außerdem deutet alles darauf hin, dass die Beitrittsverhandlungen abgebrochen werden.

Von Redaktion/dts

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn schließt angesichts der politischen Entwicklung EU-Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei nicht aus. 50 Prozent der türkischen Exporte gingen in die Europäische Union und 60 Prozent der Investitionen in der Türkei kämen aus der EU, sagte Asselborn im "Deutschlandfunk".

"Das ist ein absolutes Druckmittel. Und in einem gewissen Moment kommen wir nicht daran vorbei, dieses Druckmittel einzusetzen, um die unsägliche Lage der Menschenrechte zu konterkarieren." Dass EU-Beitrittsverhandlungen und auch die Verhandlungen zur Zollunion abgebrochen würden, sollte die Todesstrafe eingeführt werden, "darüber brauchen wir nicht mehr zu diskutieren", so Asselborn.

Theoretisch seien die Beitrittsgespräche bereits ausgesetzt. Dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan warf Asselborn vor, er schalte "seine Person gleich mit der Allmächtigkeit im Staat" und die Rechtstaatlichkeit setze er außer Kraft. "Das ist eine Gebrauchsanweisung zu einer Diktatur."

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

12 thoughts on “Asselborn schließt EU-Wirtschaftssanktionen gegen Türkei nicht aus”

  1. Die Türken dürfen dann tausend Tonnen Tomaten und 1000 Tonnen Trauben weniger in die EU einführen, dafür können aber die europäischen Waffenschmieden für zehn Milliarden mehr an Kriegsspielzeug über den Bosporus karren. Das ist sicherlich die angedachte Sanktion, die man dann mehr als fürchten muß.

  2. Asselborn ist wie Schulz und Oettinger  einer der Funktionsträger im Führungsgremium der EU, für den nur das Geld und andere Belohnungen Washingtons, des Erfinders der EU, zählt. der anderseits offensichtlich die Möglichkeit hat, weitreichende Entscheidungen zu treffen(lassen) und durchzusetzen. Er handelt also im Auftrag Washingtons.

  3. Zwei Gestalten (Junker, Asselboom) aus einem Land, dessen Bevölkerung ungefähr der Stadt Essen in Deutschland gleichkommt, sagen was der Rest der 550.000 Europäer zu tun und zu denken haben.

    Und offensichtlich hat das noch niemand hinterfragt.

    Jetzt noch mal eine ganz andere Frage, warum geht es den kleinen Ländern wie Monacco, Liechtenstein, Luxemburg, Cayman Island, Schweiz eigentlich so gut bzw. warum haben dei Menschen dort ein um etwa 6 bis 7 fach höhreres Vermögen, wie Menschen in den großen Ländern?

    Und warum legt man nicht einfach mal fest, die Einwanderungskosten der EU zahlt jetzt mal für die nächsten 5 Jahre Luxemburg?

    Warum streben immer alle zum großen Reich oder wie Barosso es "Imperium" nannte, wenn das Kleine immer das ist, was besser funktioniert?

    Ist das das little Penis Syndrom? Und warum werden immer nur Spam mails mit Penis-Verlängerungsangeboten herumgeschickt und niemals Penisverkleinerungen?

  4. Ja klar Sanktionen sind immer gut, sie helfen den Frieden zu sichern und immer mehr Pleite zu gehen. Und schuld sind immer die anderen. Meister Asselboom hat anscheinend immer noch nicht begriffen was hier jetzt Fakt ist. Die Antwort aus der Tükei möchte ich gar nicht wissen. So ruiniert man uns von Tag zu Tag mehr, es lebe der Schwachsinn.

  5. Nur mal eine Frage wie man denn nun ein UNternehmen genau ausrichten soll.

    Also den "nationalen" Absatzweg geht natürlich im Zeitalter der Globalsozialisten nicht, weil ja alles inter-national sein muss.

    Aber wohin soll man denn verkaufen?

    Russland unser größter Energielieferant? geht nicht weil man die Bevölkerung der KRim über ihre völkerechtliche Zugehörigkeit abstimmen ließ und sowas geht natürlich nicht.

    Großbritannien geht nun auch nicht, weil man dei Bevölkerung über die weitere Mitgleidschaft der KOnzernherrschaft und Bevormundung abstimmen ließ und weil das nicht gut ankommt und man sich entscheid nun den Verein zu verlassen ist auch GB böse.

    Iran, ja aber nur für Firmen aus den USA und Lieferungen aus BRD werden wie ein Kriegsverbrechen verfolgt.

    Griechenland ist nun erfolgreich ruiniert worden zur Schlachtung der größten Gasläger, daher kaum noch Kaufkraft bei der normalen Bevölkerung, dank Super-Grundsteuer mehr vorhanden.

    Italien steckt wie Frankreich in einer existentiellen Wirtschaftskrise, daher schwer dort Geschäfte zu machen.

    Spanien hat eigentlich nciht mal eine Regierung bzw. jetzt eine Minderheitsregierung aber hinkt aus deiser Zeit noch mächtig wirtschaftlich nach.

    Türkei zwar EU Anwärter und größte Nato Armee, nun aber verpöhnt, weil politische Säuberungen durchgeführt wurden für dei vorher nicht mit Bleistift abgestimmt wurden.

    Belgien eigentlich auch keine Regierung und Terrorhochburg außerdem recht klein.

    Österreich hat nun zwar einen außenminister, der wieder wie ein denkender Mensch klingt, aber mittlerweile Zustände, dei eher an etwas anderes erinnern.

    Dann haben wir noch das generelle Problem, daß Du den EU Richtlinien Terrorismus unkalkulierte umfangreiche und Zukunftsvernichtende Richtlinien Gesetzesgleich und diktatorisch jederzeit auf den Markt kommen können, dei jedem Unternehmen fadenscheinig die Existenzgrundlage entziehen.

    Außerdem gibt es da derzeit noch ein kleines Problem mit nennen wir es mal "Freundschaftszahlungen an unsere Verbündeten" schon mal gerne in Höhen des derzeitigen Unternehmenswertes wie die Zahlungen von VW, DB, UBS,… in Höhe von 45, 14 MRd. zeigen, also hier steht das Damoklesschwert noch mal generell über jedem Unternehmen, dummerweise haftet man nun ja auch mit seiner eigenen Kontoeinlage für jede Bank dank bail in …

    Und das Beste ist, wenn die Märkte dann mal eben einfach so zusammenbrechen aufgrund der Wirtschaftssanktionen einiger Vorlauter und das Unternehmen Insolvenz beantragen muss, dann bekommt man als ehemaliger Geschäftsführer weder eine Krankenversichreung, kein Arbeitslosengeld und das Wort Rente kennt man dann auch nur noch aus Zeitungen. Vor allem wenn es eine GbR, eine oHG oder KG ist.

    Da macht es doch richtig Spaß überhaupt noch jemanden in Lohn und Brot zu halten.

  6. Dann verkaufen die Türken Ihr Gemüse halt im russischen Markt  und der ist recht groß !

    Man,  wie blöd muß man sein ! Hier regiert der EU Groessenwahn !

    1. Ich glaube ja eher, die EU-Obervorturner haben offensichtlich alle ein Alkoholproblem. Ohne Weiteres zu wissen (ausser der alte Junky Junker), aber schaut euch diese Typen doch mal an. Ich glaube nicht, dass die ihre Augensäcke vom vielen Arbeiten bekommen haben.

      Ich würd' von so einer Gestalt noch nicht mal ein Gebrauchtwagen abkaufen.

  7. Nicht nur Sanktionen gegen die Türkei.

    Auch kein EU-Beitritt der Türkei.

    Türkei raus aus der Nato.

    Unsere Soldaten weg aus der Türkei.

    Unbedingt muss das Sozialabkommen mit der

    Türkei gekündigt werden.

    Kein Kindergeld an Kinder in der Türkei, von uns

    Steuerzahler.

    Keine Krankenversicherung mehr an Angehörige Türken

    in der Türkei. Das kostet uns jeden Monat MIllionen.

    Und das ich es nicht vergesse;

    keine Visafreiheit für Türken. Bloss nicht.

     

  8. Herr Erdogan verletzt in "seiner" Türkei Menschenrechte ohne Ende. Er säubert sein Land von unliebsamen Personen, er lässt die vehassten Kurden töten usw.

    Was machen die Politiker der EU?

    Von "empört" bis "rote Linien" ist alles dabei.

    Konsequenzen? Wirtschaftliche Sanktionen? Sofortiger Abbruch der EU-Beitrittsgespräche?

     

    Mitnichten – im Gegenteil!

    Se betreiben mit Herrn Erdogan Geschäfte (EU-Deal) und zahlen der Türkei pro Jahr 800 Mio. Euro als "Europäische Heranführungshilfe". Und auch sonst ist alles prima. Herr Juncker sagte im Oktober 2015- auf die Menschenrechtsverletzungen von Erdogan angesprochen- :

    "Jetzt ist nicht die Zeit um mit der Türkei über Menschenrechte zu sprechen"

    Na, dann lassen sie es bleiben…..

    Dafür darf Herr Erdogan mit Peitsche die EU-Garde mit Nasenring durch die politische Arena ziehen.

    Und die Türken lachen sich schlapp über die EU-Pappasen…..vor allem über "die dummen Deutschen" (ddD), die seit über 50 Jahren ein Teil seiner Kosten im Gesundheitssystem übernehmen……nennt sich Sozialversicherungsabkommen und wurde am 30.4. 1964 abgeschlossen, wie es die Userin Gitta anmerkte.

    Bitte verstehen sie mich recht: Ich mag Herr Erdogan überhaupt nicht!

    Aber in diesem Fall darf ich ihm sogar meine Hochachtung aussprechen!

    So was darf sich sonst kein Staatsoberhaupt in der Welt leisten!

    PS:

    Es versteht sich von selbst, dass Herr Erdogan´s Forderung nach VISA-Freiheit noch entsprochen wird. (Wenn wieder etwas Gras über die Sache gewachsen ist) Außerdem wird er seine finanziellen Einbußen (Touristik)  gegenüber der EU geltend machen, was die EU natürlich gerne übernehmen…..uns wird man es Zusatzleistungen zum "EU-Deal verkaufen.

    Ich wünsche, dass dieses EU-Monster bald zusammenbricht.

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.