Im niederländischen Rotterdam denkt man bereits über Zwangsverhütungsmaßnahmen für Frauen nach, die mit Drogen- und Alkoholproblemen kämpfen. Zur Zwangssterilisation ist es nicht mehr weit. Was folgt dann? Wieder einmal Euthanasiemaßnahmen?

Von Marco Maier

Wer entscheidet darüber, ob eine Person als Mutter oder Vater geeignet ist? Gibt es dafür einen Kriterienkatalog? Nun, in der niederländischen Stadt Rotterdam machte der christdemokratische Politiker Hugo de Jonge (CDA) den Vorschlag, der jenem der sozialdemokratischen Politikerin Marjo van Dijken (PvdA) aus dem Jahr 2008 gleicht: Frauen, die sich als "unverantwortliche Mütter" zeigten, sollen per Gesetz zur Verhütung verpflichtet werden. Unterstützt wird de Jonge hierbei von der Sozialdemokratin Agnes Wolbert. Wohlgemerkt: Es sind nicht irgendwelche "bösen Rechtsextremisten" oder "Rechtspopulisten" die das fordern, sondern Vertreter von "Parteien der demokratischen Mitte", wie man sie medial gerne bezeichnet.

In Rotterdam selbst geht es hierbei offenbar um bis zu 20 Frauen, zumeist Drogenabhängige oder Obdachlose, denen man ein Verhütungsstäbchen oder eine Spirale einsetzen möchte. Dehnt man das Programm auf die ganzen Niederlande aus, könnten es schnell mehrere hundert Personen werden. Zudem sollen schon vorhandene Kinder an Pflegefamilien abgegeben werden. De Jonge sagte: "Sicher und gesund aufzuwachsen, ist genauso ein Recht wie Kinder zu bekommen". Dabei beruft er sich auf den Schutz der Kinder: "Früher war lag das Primat auf dem Interesse der Eltern, jetzt gibt es mehr Aufmerksamkeit für den Schutz des Kindes. Nicht geboren zu werden, ist auch eine Form des Kinderschutzes."

Doch wer das Wesen von Menschen und Staaten kennt, der weiß, wie schnell solche Maßnahmen "außer Kontrolle" geraten. Zuerst kommt die Zwangsverhütung, dann die Zwangssterilisation – und dann sind wir wieder bei der Euthanasie von "lebensunwertem Leben"? Zwar ziert man sich seitens der niederländischen Regierung noch wegen ethischer und praktischer Einwände, allerdings… sind die Dämme erst einmal gebrochen, gibt es irgendwann kein Halten mehr. Diese "Politik der kleinen Schritte" ist nur allzugut bekannt.

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6 KOMMENTARE

  1. In Schweden sollen zwischen 1934 und 1976 insgesamt 62.000 Menschen sterilisiert worden sein,

    davon 20.000 bis 30.000 unter Zwang.[2] In Dänemark wurden von 1929 bis 1967 etwa 11.000 Personen sterilisiert, für Norwegen und Finnland werden 40.000 bzw. 1.400 Fälle geschätzt. Man muss allerdings bei diesen Gesamtzahlen berücksichtigen, dass in Schweden nach 1950 der Anteil der freiwilligen Sterilisationen aus medizinischer Indikation stark anstieg, während eugenisch indizierte Unfruchtbarmachungen zurückgingen.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sterilisationsgesetze

  2. Betriff ja eh nur die Weißen, alle anderen würden die Anordner und Ausführer einer solchen Aktion mit den Eiern an die Laterne knüpfen.

  3. Ich bin auch dafür!

    »Frauen, die sich als »unverantwortliche Mütter« zeigten, sollen per Gesetz zur Verhütung verpflichtet werden.»

    Nein, nicht dazu, sonder dazu:

    »Politiker und -Innen, die sich als »unverantwortliche Politiker« zeigten, sollen per Gesetz zur Quarantäneanhaltung eingezogen werden.«  

    Dann wären schon wenigstens fast alle grünen Pädophilenfreigabeschreier, fast alle roten Teufel im Gutmenschenkleidchen und den Rest der schwarzen Wirtschaftsanbeter und Familientreter Mischpoke auch gleich im »Tierschutzhaus«. 

    Um dann volksendlich einmal in Ruhe durchzuatmen, die Seele baumeln zu lassen und den Herrgott einen schönen Tag sein lassen. (Es wird noch ein hartes Stück Arbeit, bis wir diese Volksschädlinge entsorgt haben werden. Möge Gott uns helfen, denn einfach wird das alleine nicht, wenn nicht sogar unmöglich, alleine.)

  4. Sind wirklich alle, die für viele  Kinder sorgen, kinderlieb oder gibt es da nicht auch andere Gründe, für die ungehemmte Vermehrung? Sollten junge Menschen einmal überlegen, wo sie ihr Leben verbringen wollen: auf einer über bevölkerten Erde oder auf einer Erde, wo jeder noch genug Platz für sich hat. Scheinbar glauben noch viele 55 Jahre nach Erfindung der Pille, daß diese als Zuckerlersatz erfunden wurde. Waren damals schon mehr als genug von den Kronen der Schöpfung vorhanden. Ach ja, man paßt ja auf.  Wahrscheinlich gibt es aus dem Grund mehr als genug Nachwuchs.

    • @ Olga chraska: Ich bin ganz ihrer Meinung. Diese hemmungslose Vermehrung ist sowas von egoistisch. Es ist eine Schande ein Mensch zu sein.

  5. Finde ich eine ausgezeichnete Idee. Das sollte aber auf die ganze Welt ausgedehnt werden. Ausserdem sollte eine Ein-Kind-Politik eingeführt werden. Ich finde es absolut furchtbar und grausam,dass die Welt so ausgebeutet wird und einem nur seine eigenen Bedürfnisse interessieren. 

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