Im Bundeswirtschaftsministerium sorgt man sich über die Kauflust chinesischer Konzerne. Nun sollen neue rechtliche Bestimmungen dafür sorgen, dass Konzerne bei Unternehmen in bestimmten Branchen keine Anteile mehr kaufen können, wenn damit die Sperrminorität von 25 Prozent erreicht wird.

Von Redaktion/dts

Das Bundeswirtschaftsministerium will Hightech-Unternehmen der deutschen Wirtschaft vor dem ungewollten Zugriff vor allem staatlicher oder teilstaatlicher Unternehmen aus dem nicht-europäischen Ausland schützen. Das berichtet die "Welt am Sonntag". Demnach hat Matthias Machnig, Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel (SPD), in dieser Woche innerhalb der Bundesregierung ein Papier mit "Eckpunkten für einen Vorschlag zur Investitionsprüfung auf EU-Ebene" verschickt.

Das Schreiben umfasse sechs Punkte. Es sieht der Zeitung zufolge weitreichende Verbotsrechte der EU und der nationalen Regierungen bei Unternehmenskäufen durch Investoren aus dem Nicht-EU-Ausland vor. Regierungen sollen demnach das Recht haben, den Kauf von Unternehmensanteilen zu untersagen, wenn der Käufer mehr als 25 Prozent der Stimmrechte und damit die Grenze zur Sperrminorität erreicht. Ein Eingriff soll vor allem dann gerechtfertigt sein, wenn ein anderer Staat die Finger im Spiel hat. Das Papier listet laut "Welt am Sonntag" vier Fälle auf: Eine industriepolitisch beeinflusste Investition, staatliche Subventionierung des Käufers, eine Übernahme durch ein (teil-) staatliches Unternehmen oder eine Direktinvestitionen aus Ländern, die deutschen Unternehmen nur eingeschränkten Marktzugang bieten. Juristische Probleme sehen die Beamten offenbar nicht: "Eingriffsmöglichkeiten gelten unbeschadet bestehender bilateraler und multilateraler Abkommen", schreiben sie. Die Bundesregierung wie auch die deutsche Wirtschaft machen sich derzeit große Sorgen, weil zum Beispiel chinesische Unternehmen, zum Teil auch mit Staatsgeld, in Deutschland ungehindert Hightechfirmen aufkaufen. Deutsche Firmen dürfen das in China nicht.

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15 KOMMENTARE

  1. Die Chinesen haben es mittlerweile kapiert und schalten im Bedarfsfall auf “westliche Werte“ um, sprich Raubtierkapitalismus. Das funktioniert derart, dass sie wertloses Giralgeld, welches sie ebenso künstlich erzeugen wie unsere Notenbanken, im Gegenzug für Aktienmehrheiten und danit werthaltiges Know-how einsetzen. Sie haben damit auch ein Wertaufbewahrungsmittel für die “Zeit nach dem großen Crash“ geschaffen, wo alles wieder von vorne, aber mit neuen Playern beginnen wird. Die ganz Großen haben die Spielregeln offenbar verstanden… Nun in Deutschland, wo ca. 5% Aktionäre sind, der Rest glaubt, dies ihnen zu unsicher, kaufen ausländische Adressen schon seit Jahren kräftig ein -mit voller Unterstützung der Regierung u. Systembanken. Dies gar mit krimineller Energie, indem wertvolle Beteiligungen von Analysten erst in Grund und Boden bewertet werden und anschließend in großen Paketen, außerbörslich die Eigentümeradresse wechseln. Was jetzt den Gabriel geritten hat, dieses Verhalten bzw. Vorgehen zu ändern, bleibt nur zu vermuten. Wahrscheinlich hat er zuviel in “fremde Hände“ gehen lassen, wo doch unsere Besatzer ein weitaus größeres Interesse zu haben scheinen.

  2. Zu spät

    Die Schlüsseltechnologien sind alle schon weg – weggeschleppt von deutschen Managern und als Geschenk den Chinesen überreicht.

    Da wären noch ein paar tausend Jahre Knast offen – aber wir Deutschen sperren lieber die Greisin Haverkamp ein.

    • Genau! Und die Aktienhändler, sprich Börsianer haben eh alle was an der Birne! Solche Psychopathen braucht eigentlich niemand. Zumal die "Börse" eine Erfindung der Amis ist. Da haben sich früher mal ein paar Hirnkranke an die Wallstreet gestellt und irgendwelche wertlosen Papiere verkauft. Weil das so gut funktionierte, ist diese Praxis nun weltweit legalisiert.

    • Aktien abschaffen. Na dann viel Erfolg. Gehen wir wieder in die Richtung Kommunismus. Hat sich ja wirklich als Erfolgsmodell herausgestellt. Ich wäre auf ihrer Seite, wenn sie fachlich argumentieren würden. Hätten sie gefordert, den ganzen Finanzmüll wie Derivate und andere Hebelprodukte abzuschaffen, würde ich ihnen zustimmen. Oder die Abschaffung von Leerverkäufen. Auch das wäre sinnvoll. Aktien im ursprünglichen Sinn, sind nicht das Problem. Problematisch sind die vielen Finanzprodukte, die nur dazu da sind, mit Geld Geld zu verdienen. Mit diesen Spekulationsinstrumenten werden die Gesellschaften beschädigt. Da werden durch Leerverkäufe der Wert eines Unternehmens absichtlich nach unten gedrückt. Und dann werden es Übernahmekandidaten. Werden Unternehmen wirklich nur nach ihren realen Leistungen bewertet, also nach ihren Fundamentaldaten, ist gegen Aktien nichts einzuwenden. Fällt der Kurs denoch, wird einfach schlecht gewirtschaftet. Dann liegt das an einem schlechten Management oder an schlechten Produkten und nicht an der Geldgier von Spekulanten ( Banken ).

      • Werden Unternehmen wirklich nur nach ihren realen Leistungen bewertet, also nach ihren Fundamentaldaten, ist gegen Aktien nichts einzuwenden.

        ————–

        So isset: Akten gehören zur freien Wirtschaft wie die Luft zum Atmen.

        Geschlossen werden müssen die Wettbüros und die Kasino-Wirtschaft, die sich längst von der Real-Wirtschaft abgekoppelt und verselbständigt hat. 

        Nahum Goldmann, der langjährige Präsident der Jüdischen Weltkongresses:

        …"Die Juden sind die grössten Spekulanten der Welt. Wo immer eine Hochburg der Zivilisation Gestalt annimmt, sind die Juden nicht fern. Als diese Hochburg im Nahen Osten lag, waren die Juden zuerst in Palästina, dann in Babylon, scliesslich in Alexandria. Als die Römer den Nahen Osten unterwarfen, wanderten die Juden nach Europa, nach Rom und ins Rheinland. Später gelangten sie nach Amerika. Heute wird der Nahe Osten erneut zu einem wichtigen Gebiet, und das bedeutet, dass die Juden wieder dort sind. Sie sind stets dort anzutreffen, wo die grossen, spekulativen Werte in der Geschichte liegen…"

        Quelle:: Nahum Goldmann, 'Das jüdische Paradox'

        • Sie müßten eigentlich vom contra magazin bezahlt bekommen für die zur Verfügungstellung ihres archivarischem Wissens! Die Mitkommentatoren wissen es jedenfalls zu schätzen.

  3. Wirtschaftsministerium plant Schutz deutscher Firmen vor Übernahmen“

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    Das ist genau so eine dreiste Lüge, wie das Märchen von der Schwerstbereicherung durch Millionen und Abermillionen islamischer und schwarzafrikanischer Flachhirne mit Niedrigst IQ!

    Deutschland wird abgeschafft! – so lautet der Auftrag aus Washington D.C., der Wall-Street und Rothschild-City (City of London)!

    Beuteland: Die systematische Plünderung Deutschlands seit 1945

    http://www.anonymousnews.ru/2016/07/31/beuteland-die-systematische-pluenderung-deutschlands-seit-1945/

    Es darf mal wieder geraten werden, WER die eigentlichen und wahren Profiteure sind. Bestimmt nicht die Chinesen – die bilden nur die Spitze des Eisbergs.

  4. Um Jahrzehnte zu spaet. Zuerst von der Politik gegrillt, ausgeliefert und jetzt reputiert?

    Die Perlen sind bereits bankrottgerichtet u. dann um ein Bagatell in fremde Haende uebergegangen .

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