Pro-WikiLeaks-Demo. Bild: Flickr / Takver CC BY-SA 2.0

US-Präsident Barack Obama kündigte bereits an, dass er den alternativen Medien den Krieg erklärte. Wohl auch WikiLeaks, die nach und nach immer mehr kompromittierende E-Mails der demokratischen Präsidentschaftskandidatin veröffentlichten. WikiLeaks reagierte bereits vor Wochen mit einer neuen Task-Force, da man bereits mit einer Intensivierung der Angriffe auf das Portal rechnete.

Von Christian Saarländer

Seit etwa Jahresbeginn veröffentlichte WikiLeaks mehrere Tausend E-Mails im Zusammenhang mit Hillary Clinton und ihrer Partei. Inzwischen ist der 11. Teil der Podesta-E-Mails veröffentlicht worden, eine Serie von E-Mails, die nach dem Kampagnenleiter Clintons beim US-Präsidentschaftswahlkampf benannt wurden. Was die nahezu 20.000 E-Mails noch alles enthüllen, bleibt abzuwarten. Vor allem kündigte WikiLeaks an, dass man bis November weitere E-Mails veröffentlichen werde. Alle bisherigen E-Mail-Serien kann man auf WikiLeaks abrufen, die unter anderem viele Vorwürfe gegen Hillary Clinton bestätigen. Stichwort Libyen 2011 oder IS-Unterstützung.

Die westlichen Leitmedien befassen sich derweil weniger mit den Inhalten der Enthüllungen, was vor Jahren einmal anders war. Inzwischen versucht man Assange mit diversen Anschuldigungen zu diskreditieren. Bereits 2011 versuchte man den WikiLeaks-Mitbegründer mit der Antisemitismus-Keule mundtot zu machen. Seit Sommer 2016 fing man wieder verstärkt damit an, wonach Assange nun die grüne Last der Padöphilie nachgesagt wird. Zuvor wurde er beschuldigt in Schweden eine Frau vergewaltigt zu haben, was ihn überhaupt in die Botschaft Ecuadors getrieben hatte. Bis heute deutet vieles darauf hin, dass die Vorwürfe haltlos sind und eine Fantasie der schwedischen Behörden sind, ein US-höriger Vasallenstaat.

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Zum 10-jährigen Geburtstag wurde eine WikiLeaks-Task-Force ins Leben gerufen, da man mit Attacken unterschiedlicher Art rechnete. Die jüngste Abstellung des Internets gegen Assange ist allerdings auch ein Novum. Auslöser war, dass WikiLeaks Reden von Hillary Clinton veröffentlichte, die sie beim Investment-Unternehmen Goldman Sachs hielt. Die Demokraten, die mit Präsident Obama nach wie vor an der Macht sind sehen natürlich mehr und mehr die Felle wegschwimmen und auch die Medien machen sich im US-Wahlkampf immer mehr lächerlich.

Vor allem die deutschen Medien und ihre armseligen Kommerzkasper sehen in den WikiLeaks-Enthüllungen mal eine Wahlkampf-Kampagne von Donald Trump, mal eine Kollaboration mit russischen Hackergruppen, die für die Kreml-Dienste tätig sein sollen. Insgesamt wiegt aus Sicht der westlichen Leitmedien eine mehr oder weniger sexistische Äußerung Trumps schwerer als die vorsätzliche Bombardierung von souveränen Staaten oder die finanzielle Unterstützung von international agierenden islamistischen Terrorgruppen.

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8 KOMMENTARE

  1. ……….die Wahrheit lässt sich nicht auf Dauer totschweigen, die Maske der sogenannten Elite ……..(.ich nenne sie die kriminellsten Subjekte die die Welt gesehen hat),fällt und fällt.

  2. Also, ich werd ja das untrügliche Gefühl nicht los, dass die wirklichen Hämmer aus der Liste entfernt wurden – evtl. um als Druckmittel im Notfall zu dienen.

    Ich meine, würd ich auch so machen. Bevor ich wirklich ausgeliefert würde, in den Knast müsste oder in die Todeszelle  …. da hätt ich auch gern noch was im petto !

     

  3. Ich sehe die Wirkungen der Wikileaks-Enthüllungen leider nicht so optimistisch. Die überwiegende Mehrzahl der westlichen Gesellschaften wurde über Ausbildung und Medien dahingehend konditioniert, eindeutige Beweise, die gegen die Mainstream-Matrix sprechen, komplett auszublenden. Daher kann das Portal soviel enthüllen, wie es nur vermag, es wird kaum jemand zur Kenntnis nehmen. Diejenigen, die es ansprechen, sind ohnedies bekannte Gegner des Systems und können von den Herrschenden leicht diskreditiert werden.

    • Ich hatte ja gehofft, da käme noch etwas an's Licht, was der Clinton den Hals bricht. Aber bislang nur Geschwurbel von geringstem Interesse.

      Die besten Tage von WikiLeaks sind wohl vorbei, denn die Gegenseite hat nachgezogen. Und mal ehrlich: Wenn juckt schon, über welchen Server jemand in USA Emails verschickt? Die Leute sorgen sich um ihre platzenden Kreditkarten, steigende Krankenkassenbeiträge und Essenmarken.

      Game over!

  4. Nur noch Dreck von den westlichen gelenkten tief roten Staatsmedien.

    Der Kommunismus hat unter Merkel Einzug gehalten in die Bananen – Republik.

    Pfui Teufel, wie kann man sich so billig verkaufen und Lügen propagieren, die ihnen niemand abnimmt.

     

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