Verwaltungen in Süd- und Osteuropa kooperieren oft mit Schleusern

Die Schlepper und Schleuser können sich offenar auf ein wohlwollendes Verhalten von korrupten Behördenmitarbeitern in Süd- und Osteuropa verlassen.

Von Redaktion/dts

Internationale Schleuserbanden werden von korrupten Behörden-Mitarbeitern entlang der Fluchtrouten unterstützt. Bei zwölf von 35 Verfahren, die die Bundespolizei 2015 zur Organisierten Kriminalität geführt hat, haben Schleuserbanden mit korrupten Mitarbeitern aus der öffentlichen Verwaltung in Süd- und Osteuropa zusammengearbeitet. In einem Fall war nach Informationen von "Bild am Sonntag" sogar ein Politiker beteiligt.

Die 35 Verfahren der Bundespolizei richteten sich gegen 382 Tatverdächtige. Die beiden größten Banden setzen sich aus 39 beziehungsweise 41 Verdächtigen zusammen. Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums zu "Bild am Sonntag": "Gerade die organisierte Kriminalität im Bereich der Schleusungen zeigt, dass es hier nicht um `Fluchthilfe` geht, sondern ums Kassemachen."

Die Preise für eine Schleusung von der Türkei über das ägäische Meer und weiter auf der Balkanroute nach Deutschland haben sich nach Angaben der Bundespolizei gegenüber "Bild am Sonntag" mittlerweile verdoppelt auf 5.000 bis 7.000 Euro. An den deutschen Flughäfen gingen der Bundespolizei 2015 insgesamt 716 eingeschleuste Flüchtlinge ins Netz.

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5 Kommentare

  1. Wie sie kommen ist für Deutschland piepsegal, viel wichtiger ist doch, dass und warum sie überhaupt kommen können.Und da sitzt eine landsmannschaftlich orientierte "deutsche Bundeskanzlerin"  auf ihrem Stuhl und dirigiert seelenruhig den Untergang Deutschlands und die Deutschen schauen verklärt zu. Das ist doch die Realität und in der  Geschichte wohl einmalig.

  2. @ Samuel

    Richtig !

    leider gibt es aber auch viel zu viele der Asylindustrie die Kasse machen und anderen den Gutmenschen vorspielen.

    Auch gibt es viele Grenzschützer an den EU Ostgrenzen die kräftig mitmischen und sich von Schleuser bezahlen lassen und so einen guten Nebenverdienst haben.

    Da müsste z.B. Orban seinen Leuten an den Grenzen besser mal auf den Fingern schauen.

    1. niemanden besseres, als Orban zum "runtermachen" gefunden… weil andere namen unbekannt, da sie in den deutschsprachigen medien kaum figurieren? herzlichen glückwunsch, Emma – es lebe die geschicklichkeit! 

       

       

  3. Spanien macht es vor, und zeigt was es heißt – sein Land zu schützen.

    Seit 2009 ist nämlich Schluß mit lustig – seit es die hohe Mauer,Zäune und Überwachung gibt.

    Allerdings hat Spanien nach wie vor auch noch immer die vielen Illegalen im Land die bis 2008 in Spanien eingedrungen sind. Schon daran ist zusehen, wie schwer es ist , diejenigen die erst mal da sind –  wieder los zu werden – denn es sind fast alles "Untergetauchte" und die sich ihr Geld mit Kriminalität und illegalen Handel verdienen, viel an Stränden sich aufhalten  –  wo sie ihre Ware verkaufen wollen und wenn Polizei in Sicht ist –  das Weite suchen.  

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