Das politische System in den USA ist eine einzige Katastrophe. Eine abgehobene politische Elite verkauft die Bürger und wundert sich dann über die Erfolge von Trump, Sanders & Co.

Von Marco Maier

Ein Blick auf den aktuellen Präsidentschaftswahlkampf in den Vereinigten Staaten von Amerika verdeutlicht wieder einmal, wie kaputt dieses politische System eigentlich ist. Mit einer wirklichen Demokratie hat es nämlich nichts zu tun. Während noch rund 2 Millionen Tote offiziell als Wähler eingetragen sind, können rund 11 Prozent der potentiell Wahlberechtigten nicht zur Wahl gehen, weil sie keine Ausweispapiere haben. Die Mehrheit der Stimmen ist irrelevant, wenn man die Mehrheit der Wahlmänner in den einzelnen Bundesstaaten bekommt.

Hinzu kommen die Verzerrung durch die Einteilung der Wahlkreise nach politischen Motiven (das sogenannte Gerrymandering), der Faktor Geld (Kandidatenkauf durch Großspender und Lobbyisten), ein Mehrheitswahlrecht welches das Zweiparteiensystem begünstigt, eine enorme Medienkonzentration (6 Konzerne beherrschen die ganze Medienlandschaft) und ein Vorwahlsystem bei den beiden großen Parteien, welches eine Theateraufführung darstellt, in der es nur auf Show und Polarisierung ankommt.

Warum haben Donald Trump und Bernie Sanders bei den parteiinternen Vorwahlen denn 13,3 bzw. 12,0 Millionen Stimmen erhalten? Gerade jene Kandidaten, die mit dem Parteiestablishment von Republikanern und Demokraten faktisch nichts am Hut haben – wie die Parteibasis und zig Millionen Wähler im Land eben auch. Menschen, die sich von der herrschenden Politik (völlig zurecht) verkauft und verraten fühlen. Sie werden von einer Oligarchie regiert, die einen Scheiß auf sie gibt.

Auch die Wahlkämpfe selbst sind auf wenige Bundesstaaten konzentriert. Jeder weiß, wer in New York, Texas oder California gewinnen wird. Da ist für den jeweils unterlegenen Kandidaten (wegen den Wahlmännern und dem "the winner takes it all"-Prinzip) nichts zu holen. Also konzentriert man sich auf die Wackelkandidaten unter den Bundesstaaten wie Ohio, Pennsylvania, Michigan oder Wisconsin. Deren Stimmen zählen im Rennen um die meisten Wahlmänner mehr.

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Die Frage die sich hier nun stellt ist jene, wie lange sich dieses politische System noch so halten wird können. Spätestens dann, wenn bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zum Senat plötzlich immer mehr Kandidaten von Kleinparteien und parteiunabhängige Politiker sitzen und die Macht der beiden großen Parteien ohnehin schwindet, dürfte dies nach diesen – symbolträchtigen – Präsidentschaftswahlen durchaus Potential für politische Reformen haben. Doch bis dahin fließt noch viel Wasser den Potomac hinunter…

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14 thoughts on “USA: Die undemokratische Demokratie”

    1. Ein klar postitionierter Redner. Endlich. Wir täten gut daran uns bei unseren eigenen Wahlen von den Feunden solcher Freunde zu trennen. Letzte Chance für uns selbst!

  1. Ich traue der "Demokratin" Clinton und ihren Vasallen Alles zu, aber nichts Gutes.

    Die Berichterstattung in den westlichen Medien lässt keinen Zweifel daran, dass Clinton gewinnen soll und muss und sie lügen das sich die Balken biegen.

    Auch Wahlbetrug kann man hier für möglich halten.

    Trump ist der bessere Präsident, weil er des Volkes Sprache spricht und den etablierten Bonzen nicht in den Allerwertesten kriecht.

    Trump hat meine volle Sympathie.

    Diese Hetz-Triade gegen Trump ist sowas von Heuchlerisch und die Clinton, die so viel Dreck am Stecken hat wird hochgelobt.

    Verlogenheit hat einen Namen die Lügenpresse.

    1. Die "abgehobene politische Elite", will heissen Verbrecherbande, trachtet ihm sicher schon lange nach dem Leben. Und warum denken wir so? Weil wir wissen, dass diese USrael-Oberclique das schon unzählige Male so gemacht hat. Das ist keine "Elite", sondern eine mafiose Gangster-Bande.

  2. Bei den "Wackelkandidaten" hat George Soros Open Society die Zaehlung uebernommen.

    ( Gleichzeitig arbeitet Open Society fuer die Dems an einer Gesetzesvorlage, die vorsieht, dass die die Polizeien der Bundesstaaten aufgeloest und den Feds zugeschlagen werden.)

    Also, Hitlery bedeutet: Aufstockung der Fluechtlingsqouten auf 550.000,- "Syrer" p.a. bzw. 1Mio 600 mohamedanische Neubuerger jaehrlich.

    Killery bedeutet: Entmachtung der "Polizei der Laender"

    Hitlery bedeutet: Gesetze gegen "Hassverbrechen":"I will destroy Breitbart News"

    Killery bedeutet: Die Kontrolle ueber das Intenet wird der muselmanischen UNO ueberantwortet.

    Hitlery bedeutet: Verschaerfung der Waffengesetze= Entwaffnung des Weissen Mannes.

     

     

     

  3. letztlich hab ich in Aktenzeichen XY Geschichte von einer Frau im USA-Militärdienst gesehen, die jahrelang vergewaltigt und misshandelt wurde. Als sie das mit Unterstützung von ihrem Mann veröffentlichen wollte, hat auf Video erzählt, wurde sie umgebracht. "Aufklärung" lautete: ihr Mann und sie wollten ein Versicherungsbetrug durchführen und ihr Mann hat sich doch überlegt das ganze Geld zu bekommen und er sollte sie umgebracht haben. Die, die ihr Video gesehen haben, waren erschüttert, so kann man nicht spielen, nicht mal von professionellen Schauspielern und sie sollte noch bessere Schauspielerin sein ? Ihr Mann stammte aus Russland und danach ist dort abgehauen, aber zu der Zeit wollte man in Russland keine Streitpunkte mit USA haben, also wurde er nicht nur nicht unterstützt, sondern auch schikaniert. Und nach einigen Jahren kehrte er nach USA zurück um sich vor einem Gericht zu behaupten – wurde verurteil. Er, der angebliche Mörder von 2 Personen !!! Die ganze Geschichte stimmt vorne und hinten nicht, aber wurde sie mit fassungslosen Dreistigkeit so veröffentlich. Denn man sieht klar: die Frau erzählte die Wahrheit und als sie damit an die Pressen gehe wollte, wurde sie umgebracht. Diese Niederträchtigkeit der Mörder, die ihr Opfer verspotten, entsetzte mich. Die Mächtigen in USA werden alles machen, wenn sie meinen, sie können es.

  4. Ich habe mir das letzte Streitgespräch zwischen Trump und Clinton von A – Z angesehen und kann nicht feststellen, daß Clinton die besseren Argumente hatte. Im Gegenteil, Trump hatte doch recht wenn er feststellte, daß sie und ihr Mann Jahrzehnte maßgeblich in der Politik mitgewirkt haben und eigentlich nur einen Schrotthaufen hinterlassen haben, den er nun wegräumen müßte. Der kann argumetieren wie er will, ob richtig oder falsch, denn er hat die gesamte linke Journallie gegen sich und da ist es sehr schwer dagegen anzukommen, vergleichbar mit Deutschland und dem Kampf zwischen Konservativen und den linken Brüdern, da findet das gleiche statt und man kann sich nur wunderen, daß die rechte Seite sich dies in der Form immer noch gefallen läßt.

  5. In en USA wählen unter Anderem :

    Zwei Millionen Leichen

    Zweikommafünf Millionen Doppelwähler, die in unterschiedlichen Staaten wählen

    Vierundzwanzig Millionen mit ungültigen, unvollständigen, abgelaufenen oder gefälschten Wahlberechtigungen

    Nun lasst uns alle raten, WEN die wählen

  6. Ich bin ein großer Fan von Donald Trump.

    Und ich kann mit bestem Gewissen sein Buch empfehlen.

    Hab es schon gelesen.

     

    "Great again!"

    Wie ich Amerika retten werde.

    Ist auf deutsch.

  7. Trump ist von seiner Person her – was bis jetzt öffentlich wurde – nicht mein Typ. Aber Clinton – was bis jetzt von ihrer Aussenpolitik öffentlich wurde – noch viel weniger. Sie ist eine Kriegstreiberin. So geht es wohl auch vielen Amerikanern.

    Etwas Positives an diesem Wahlkampf ist – sofern man überhaupt noch Positives sehen kann – dass die ganze Farce des intriganten US-Wahlkampfes so richtig ans Tageslicht befördert wird und dass hinter der Kulisse die Machtjuden und ihre Entourage mit allen erdenklichen schmutzigen Machenschaften die Strippen ziehen – und das schon seit Jahrzehnten so tun. Das ist so offensichtlich, dass man darüber nicht mehr hinwegsehen kann. Wer Clinton wählt, wählt dieses Falschspieler-System mit all seiner Verlogenheit, wer Trump wählt, fischt im Trüben, kein Mensch weiss, was Trump von seinen Äusserungen wirklich in die Tat umsetzt. Zu viele Versprechen vor dem Wahlkampf haben sich in der Vergangenheit nach dem Wahlkampf in nichts aufgelöst. Die USA werden diese Zerreisprobe zwischen Bevölkerung und Regierung höchstwahrscheinlich nur in einem Bürgerkrieg zu einer Lösung bringen können. Denn die intriganten Mächtigen werden ihr Zepter nicht einfach abgeben, die sehenden Normalen aber ihr bisherig verlogenes Polit-System nicht mehr tolerieren wollen. In meinen Augen stehen die USA vor einem gefährlichen Wutausbruch der Bevölkerungen in den einzelnen Staaten.

    1. Anscheinend läuft es nochmals anders. Das ist doch nicht zu fassen!!!

      Trump vs. Clinton: Zunehmende Gewalt im US-Wahlkampf
      https://deutsch.rt.com/international/42179-trump-vs-hillary-zunehmende-gewalt/

      "Für die zunehmende Militanz im US-Wahlkampf wird von den Medien vor allem Donald Trump verantwortlich gemacht. Doch ein Leak zeigt nun, dass ein "Beratungsunternehmen" im Auftrag der Demokraten offenbar gezielt Trump-Anhänger provoziert und zur Gewalt angestachelt hat."

      So kommt der Syrien-Effekt oder Ukraine-Effekt ins eigene Land. Das sind genannte Bürgerkriege, die nicht wirklich Bürgerkriege sind, sondern von einer Machtgruppierung zum Zweck der geplanten Zielerreichung organisiert und initiiert werden gegen die Bevölkerung. Man kann es fast nicht glauben, und muss das doch mit-ansehen.

       

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