USA: Das Leben auf Pump geht ungehindert weiter

Während die Spareinlagen weiter sinken, nehmen die US-Amerikaner immer mehr Kredite auf. Egal ob Konsumenten-, Studenten- oder Automobilkredite – finanziert wird das Leben auf Pump. Doch wie das alles zurückbezahlt werden soll, weiß niemand.

Von Marco Maier

Mehrere Faktoren dürften wohl dazu beitragen, dass die US-Amerikaner immer mehr Kredite aufnehmen, während die Spareinlagen weiterhin sinken. Einerseits müssen sie nun mehr Geld für die Krankenversicherung (Obamacare) aufbringen, andererseits ist die wirtschaftliche Lage in den Vereinigten Staaten weiterhin schwierig, so dass viele US-Bürger ihren Konsum mittels Krediten und Kreditkartenschulden decken.

Insgesamt stieg das Kreditvolumen laut Federal Reserve im August saisonbereinigt um ganze 25,9 Milliarden Dollar an. Erwartet worden war ein Anstieg um 16,5 Milliarden Dollar. Zudem ist dies der höchste monatliche Anstieg seit 2001, vor dem Platzen der "Dotcom-Blase" und dem Fiasko nach 9/11. Heute geht es wieder so weiter, als ob es in absehbarer Zukunft wieder aufwärts gehen würde.

Inzwischen sprechen immer mehr Analysten von einer Kreditblase bei den Privathaushalten. Denn den ganzen Konsumkrediten stehen kaum entsprechende Einkommen gegenüber. Wer sich zum Beispiel ein Auto auf Kredit kauft, muss damit leben dass dieses bereits nach wenigen Jahren nur noch vielleicht die Hälfte wert ist. Und bei den Studentenkrediten sieht es nicht besser aus: Viele Studenten (oder deren Eltern) geben Unsummen für die Bildung an privaten Schulen und Universitäten aus, doch hernach finden die Absolventen kaum einen Job. Und wenn, dann reicht das Einkommen nur selten dafür aus, die Kreditraten bedienen zu können.

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14 Kommentare

  1. Ein tolles Land ! Dieses System ist so wertvoll, dass man nicht umhin kommt es ständig anzubeten. In diesem System haben die kriminellen Energien das Geld in der Hand und das Volk muss sich verschulden, damit dieses Schweinesystem noch für kurze Zeit erhalten bleibt.Danach kommt Krieg-, aber diesmal wird man wohl nicht sagen können, dass die Kommunisten oder die sogenannten Nazis schuld seien. WEr solche Systeme groß werden lässt, der muss letztendlich mit Krieg rechnen. Solche Systeme vernichten erst sich selbst und dann ganze Völker um dann wieder mit ihrem Scheißdreck von vorne anzufangen.

    1. Wenn man schon den Stöpsel zieht, muß man die Wanne gänzlich leeren? Jedenfalls ist es zu spät, noch einmal etwas zu ändern! Man steuert unweigerlich auf eine Währungsreform zu, mit vorangegangener Staatspleite. Diese kommt aber erst, wenn der Dollar als Leitwährung ausgedient hätte. Da geht noch viel Wasser den Bach runter!

  2. ………deswegen wollen diese amerikanischen Hunde Krieg, sonst würde Ihr ganzes verlogenes Leben auf Pump schlagartig zusammen brechen, was es aber so oder so tun wird.Die Amerikaner leben seit eh und je von Kriegen und Rüstungsgeschäften, anders ist dieser verbrecherische Moloch nicht am Leben zu halten.

  3. Die Helden schauen langsam aber sicher saudumm aus der Wäsche.Bürgerkrieg ist im kommen, die Welt läst sich nicht mehr so überfallen wie früher, der Dollar ist nicht mehr so viel wert wie Klopapier das in USA gar nicht mehr so viele benutzen können. Fröhlichen Untergang ihr Helden, vielleicht schicken wir euch nachher Carepakete aber zu unseren Bedingungen 🙂

  4. Grundsätzlich ist das nicht wirklich schlecht. Immer noch besser als wenn jeder jeden Monat 15-20% seines Geldes Bunkert um es Banken zu geben die 3% Zahlen und selbst versuchen mit Spekulationen 10% zu erwirtschaften. Das ist nämlich ein Teil der zu unsere aktuellen Problemen geführt hat. Ist halt alles nicht ganz so einfach wie es auf den erstn Blick ausschaut, mit dem gut und schlecht.

    1. Wir GEBEN den Banken nicht unser Geld, sie RAUBEN es sich unter anderem durch ihre  "Null-Zinsen", "Minus-Zinsen", wiederholte "Währungsschnitte" (zuletzt mit der €URO-Einführung), private Gelddruckmaschinen der zionistischen FED und ihres Schneeballsystems ect. Wachen Sie auf!

      1. Ja ist etwas Wahrheit bei. Bestreite ich ja garnich. Ist aber eben auch nicht alles schlecht dran nur weil es einige aufs äußerste Missbraucht haben. Am Ende ist es eben so dass es aller paar Jahrzehnte ne neue Währung gibt. Im Wettstreit der Nationen ein normaler Vorgang.

  5. "Doch wie das alles zurückbezahlt werden soll, weiß niemand." Natürlich nicht, denn es wird nicht zurückbazahlt! Die Schuldenblase platzt und es gibt eine gewaltige Korrektur nach unten – oder es gibt einen Krieg.

    1. Und was denken Sie, wer diese "Korrektur" bezahlt?

      Ich kann es Ihnen sagen: Der Bürger mit seinem gesamten Volksvermögen, incl. aller Sparverträge, seinem gesamten Eigentum, incl. Grund und Boden!

  6. Hat die liebe USA doch so viele Nationen, die Geld von den Bürgern abknapsen und über das große Wasser senden. Chronisches Kriegführen und Länder destabilisieren, Söldner kaufen , kostet schon viel. Aber solange man aber dazu noch das Geld von Menschen mit großen Geldsafes bekommt, dürfte das Problem noch nicht so groß sein. Das Problem liegt leider bei den unschuldigen Menschen, die fleißig arbeiten und trotzdem Schulden machen müssen, damit der Staat seine neugierige Nase überall hineinstecken kann, statt für das eigene Volk zu arbeiten. Irgendwann wird das ganzen Finanz- und Bankensystem kollabieren und man kann nur hoffen, daß es die Geldhamsterer dann ordentlich trifft. 

  7. zurück zahlen ?

    wer ?

    ganz einfach 

    die die den krieg eben verlieren und da gibt s ja nur noch als mögliche "opfer " rußland und china

    wo eben noch was zu holen ist

    mit so einem krieg läßt sich ganz vieles lösen

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