Gerade die Beispiele des Iraks, Libyens und Syriens zeigen eindrücklich auf, weshalb die US-Interventionen im Nahen Osten und Nordafrika mehr Schaden als Nutzen gebracht haben. Gewalt, Chaos und Islamismus statt Demokratie und Freiheit, das ist das Ergebnis der US-Außenpolitik.

Von Marco Maier

Jahrelang war Saddam Hussein ein Alliierter der Amerikaner, weil er den Irak auf Wunsch Washingtons in einen Krieg gegen den Iran führte. Gegen jenen Iran, der sich mit einer "islamischen Revolution" jenes Staatschefs entledigte, der das Volk unterdrückte und die Reichtümer des Landes an die US-Konzerne verscherbelte. Doch als dieser damit aufhörte und sich stattdessen (auch als "Kompensation" für die versprochenen Gebietsgewinne) dann Kuwait holte, war Schluss mit lustig. Nach zwei blutigen Kriegen und jahrelangen Sanktionen dazwischen hatten es die Strategen in Washington geschafft: Ein säkularer sunnitischer Herrscher war weg, dafür übernahmen dann schiitische Kräfte (die mit dem Iran verbündet sind) die Macht im Land – und die entmachteten Sunniten liefen in Scharen zu islamistischen Gruppen über, aus denen dann der "Islamische Staat" erwuchs.

In Libyen wiederholte sich das Ganze dann unter maßgeblicher Federführung Hillary Clintons, die damals als Außenministerin unter Präsident Barack Obama den Putsch gegen Staatschef Muammar al-Gaddafi in die Wege leitete. Das Ergebnis: Nach dem Wegfall der zentralen staatlichen Macht brachen nicht nur Verteilungskämpfe zwischen den einzelnen Clans aus, nein, auch die radikalen Islamisten (die zuvor von Gaddafi bekämpft wurden) begannen damit, weite Teile des Landes zu kontrollieren.

Der nächste Narrenstreich findet gerade in Syrien statt, wo der säkulare Präsident, Bashar al-Assad, gestürzt werden soll. Das multiethnische Land, in dem (wie schon zuvor im Irak) der Staatschef aus einer ethnischen Minderheit stammt, muss weg – so das Credo in Washington. Auch hier will man dem irakischen Beispiel folgend jenen Gruppen die Macht geben, die ihre Majorität in der Bevölkerung zu Repressionen gegen ethnische Minderheiten – in diesem Fall vor allem Alawiten, Christen und Kurden – nutzen wollen. Dies zeigt sich schon jetzt an den Übergriffen in jenen Zonen, die von den (von den USA, der Türkei, Saudi-Arabien & Co unterstützten) Islamisten regiert werden.

Washingtons Feindseligkeit gegenüber Assad ist jedoch absolut heuchlerisch. Am 26. Februar 2012 hielt die syrische Regierung eine Volksabstimmung über eine neue Verfassung für Syrien ab, welche zeitliche Befristungen für künftige Präsidenten einführt und das politische Monopol beseitigte, dessen die Baath-Partei sich bisher erfreuen konnte. Die Wahlbeteiligung der Syrer betrug 57,4 Prozent, was in etwa der Wahlbeteiligung bei der Wahl Obamas im Jahr 2008 entspricht. Die Wahlbeteiligung war höher (trotz des vom Westen unterstützten bewaffneten Aufstands der Islamisten) als bei den neun Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika von 1972 bis 2004. Die Zustimmung für die neue syrische Verfassung betrug hierbei 89,4 Prozent. Aber Washington verurteilte die demokratische Abstimmung der Syrer und bleibt dabei, dass die syrische Regierung gestürzt werden muss, damit Syrien "demokratisch" werden kann. Für Washington ist "Demokratie" eine Waffe der Massenvernichtung. Wenn wenn Washington einem Land "Demokratie" bringt, bedeutet das die Zerstörung des Landes, wie in Libyen und Irak.

Mit Demokratie hat das aber schon gar nichts zu tun. Im Gegenteil: statt Demokratie und Freiheit gab es für die Menschen Chaos und Zerstörung, Folter und Tod – und noch schlimmere Regimes als zuvor oftmals gleich mit dazu. Inklusive einer massiven Stärkung von radikalen Islamisten, die den eigenen Bürgern zu Hause gerne als Feinde präsentiert werden. Klingt schizophren, ist aber so. Immerhin will das Establishment aus "shadow state", Finanzoligarchie und Militärisch-Industriellem-Komplex ja die "Neue Weltordnung" einführen, in der ein enges Geflecht aus Weltregierung und Weltkonzernen den Globus oligarchisch beherrscht.

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6 COMMENTS

  1. Für Washington ist »Demokratie« eine Waffe der Massenvernichtung. Wenn wenn Washington einem Land »Demokratie« bringt, bedeutet das die Zerstörung des Landes, wie in Libyen und Irak.

    Herr Marco Maier! Volltreffer auf Schuss ins Schwarze!

    Der Weltgemeinschaft Feinde, die US-Regierungen mit deren Schemen und Schatten, sind die Urheber weltweiten Übels. 

    Schon die US-«Industrien« veranschaulichen, wes Geistes Kind, die sind:

    Unterhaltungsindustrie, Pharmaindustrie, Asylindustrie, Abtreibungsindustrie, Sterbeindustrie, Organhandelindustrie, Drogen-, Porno-, Pädophilieindustrie, Holocaustindustrie, Genderindustrie, Kindesentzugsindustrie, Kriegsindustrie, Desinformationsindustrie …

    Heribert Prandtl schreibt in seinem Buch »Der Terrorist als Gesetzgeber: Wie man mit Angst Politik macht«, im Kapitel, Hexen, Ketzer, Terroristen: 

    »Der Guerillero besetzt das Land, der Terrorist besetzt das Denken. Der Terrorist okkupiert die Schaltzentralen der Legislative und der Exekutive, er verseucht den Geist der Gesetze und verdirbt das Vertrauen in den Rechtsstaat. Die islamistischen Terroristen haben mit ihren Attentaten die Parlamente der demokratischen Staaten dazu getrieben, Grundrechte einzuschränken, sie haben deren Sicherheitsorgane dazu verleitet, jenseits der Legalität zu operieren; sie haben die Rechtsstaaten dazu gebracht, ihre Prinzipien in Frage zu stellen. Überall in den Ländern der westlichen Welt, in Washington, London, Paris und Berlin, werden vergiftete Paragrafen und Gesetzesartikel produziert, werden rechtsstaatliche Grundsätze geopfert, wird die Privatsphäre der Bürger missachtet. Die Terroristen sind zwar nicht, wie nach dem 11. September 2001 befürchtet, in Atomkraftwerke und Wasserversorgungsanlagen eingedrungen, nicht dort haben sie Unheil angerichtet. Sie haben es auf andere, subtil-gefährliche Weise getan. 
    Sie nehmen beherrschenden Einfluss auf die Apparate und Brain-Trusts, in denen das Recht produziert wird, sie verändern die Sicherheitsarchitektur grundlegend, sie verkürzen die Freiheitsrechte, sie entwerten das klassische Strafrecht. Die Angst vor dem Terrorismus hat die westlichen Staaten zu Reaktionen getrieben, vor denen man Angst haben muss. 

    __________________
    Bild und Rezensionen zum Buch u. a. hier:

    https://www.amazon.de/Terrorist-als-Gesetzgeber-Angst-Politik/dp/3426274647/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1476800446&sr=8-1&keywords=9783426274644

    • Die meisten Menschen meinen, die ständige Information durch die Massenmedien bedeutet "Fortschritt" und mehr "Wissen". ich denke, nichts anderes als eine Programmierung, ggf. gar eine Vorbereitung auf Krieg und Terror geschieht. Ein" normal denkender " Mensch (Betonung liegt auf denkender ) braucht nicht die täglichen Bilder von Gewalt, um zu wissen, dass Krieg und Terror schändlich sind., Mit der genannten Programmierung durch die ständigen Wiederholungen von Gewaltbildern und-szenen geht eine (gewollte) Abstumpfung einher. Hier findet eine inszenierte globale Beschwörung negativer Schwingungen durch die NWO-Elite statt.   —  In meiner Jugend (vor ca. 50 jahren) habe ich eines immer wieder zu hören bekommen (und kaum verstanden). wirkliche Freiheit beginnt im Kopf, im Bewußtsein. Manipulation desselben beginnt genau hier und genau aus diesem Grund hat mein Vater keinen Fernseher kaufen wollen, bis seine Kinder aus der Schule waren (wofür ich damals nicht dankbar war). Heute weiß ich, daß die Ausrichtung unseres Bewußtseins bestimmt, wofür wir empfänglich sind und wofür nicht. – "Bewußtsein ist der Machtfaktor, weshalb alle Formen der Manipulation hier ansetzen"  —  Im unserem Zeitalter der Massenmedien ist die "Gehirnwäsche" der jungen Menschen bereits vollendet, bevor die sich (wenn) überhaupt bewußt werden. P.S. Ich kann M.Maiers Worte "….weshalb die US-Interventionen im Nahen Osten und in Nordafrika mehr Schaden als Nutzen (???) gebracht haben…………." überhaupt nicht nachvollziehen, geschweige denn gutheißen. "Nutzen" mit diesen andauernden menschlichen Tragödien in Verbindung zu bringen, ist mehr als fatal.

  2. Wer hat denn das Gerücht verbreitet, daß die USA Demokratie und Freiheit über die Welt bringen will.?

    Sie intervenieren doch nur nach erfolgreicher geheimdienstlicher Wühlarbeit in rohstoffreichen Gebieten, um sie damit zu destabilieren und mittels extremistischer islamischer Horden in ihrem Dienste als ihre Söldner ins Chaos zu stürzen !!!

    Demokratieexport made in USA bedeuted Export von Gewalt, Leid, Zerstörung und am Ende Armut und Enteignung des eigenen Landes zu gunsten krimineller Konzerne!!!

    Das Verständnis der USA bzgl. Demokratie wäre besser umschrieben mit dem Begriff Kleptokratie!!!

  3. Gewalt, Chaos und Islamismus statt Demokratie und Freiheit, das ist das Ergebnis der US-Außenpolitik

    —————–

     

    Demokratie und Freiheit waren noch nie das Ergebnis US-raelischer Außenpolitik, seit der false flag action der US-raelischen Imperialisten im Hafen von Havanna im Jahre 1898, was zur Explosion des Schlachtschiffs Maine führt und 255 Marine-Soldaten das Leben kostete.

    Jedoch war die Außenpolitik noch nie so aggressiv wie seit den 30-er Jahren, seit bestimmte informelle Kräfte die Regierungs-, Finanz- und Wirtschaftspolitik und vor allen Dingen die Sicherheits- und Außenpolitik der USA kontrollieren und steuern.

    Alle Terror-Organisationen seit dem WK II sind Kreationen von MI6, der CIA  und des Mossad mit Beteiligungen der hardcore-Islam Regime aus Saudi Arabien und Katar.

    Interessant dabei ist die Tatsache, dass all diese Terror-Organisationen den eigentlichen Feind und angeblichen 'Stachel im Fleisch der Moslems', den Apardheitsstaat Israel aussparen und schonen.

    Das ändert allerdings nichts, aber auch gar nichts an der Tatsache, dass der Islam an und für sich eine aggressive und faschistische Ideologie ist, welcher sich die Weltherrschaft zum Ziel gesetzt hat.

    "In der universellen Botschaft des Islam als allumfassender Glaubensauftrag ist jedem muslim die fortgesetzte Anstrengung zum Krieg – und zwar nicht nur strikt militärisch sondern auch psychologisch und politisch – aufgetragen. Dementsprechend definiert sich die jihad-Doktrin nicht als ununterbrochenes Kämpfen sondern als permanenter Kriegszustand…“   (Majid Khadduri, War and Peace in the Law of Islam, Seite 64)

    Allerdings hat der Islam -außer der Demografie-Bombe– heutzutage keine eigentliche Macht mehr – wie im Mittelalter,  als arabisch-islamische Reiterheere ein ganzes Weltreich, von den Grenzen Chinas bis hin zum Atlantik, erobern konnten.

    Die Macht wird dem Islam heutzutage von ganz bestimmten Kräften verliehen, mit dem Ziel, die verhasste, weiße, europäische Rasse endgültig auszulöschen.

  4. Überall wo der ISlam und die USA herrschen, gibt es KRIEG, CHAOS und TERROR!! Allein die USA hat in den letzten rund 250 Jahren über 220 Kriege und Bürgerkriege verursacht!! Und der ISlam (Naziideologie) hat über 300 Millionen Menschen getötet nur weil sie keine Moslems sein wollten!! Für mich steht der Fall fest: die USA und der ISlam als Ideologie haben keine Existenzberechtigung mehr!!

    NUR STAATEN UND IDEOLOGIEN DIE DIE WÜRDE DER MENSCHEN RESPEKTIEREN HABEN EIN EXISTENZRECHT!! 

  5. Die Macht wird dem Islam heutzutage von ganz bestimmten Kräften verliehen, mit dem Ziel, die verhasste, weiße, europäische Rasse endgültig auszulöschen.

     

    Korrekt. Ohne entsprechende Hilfestellung wäre der islamische Vormarsch in Europa niemals möglich. Es ist der Dolch des CK Planes.

    Sie sitzt in den westlichen satanischen Hochgradlogen!

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