Union will neuen Kostendeckel für Ökostrom

Der Pfusch bei der Energiewende soll jetzt zumindest in Sachen wirtschaftlicher Schäden etwas eingegrenzt werden, wenn es nach der Union geht. Deshalb soll nun ein Kostendeckel bei der Ökostrom-Förderung her.

Von Redaktion/dts

Die Union will die Einführung eines neuen Kostendeckels bei der Ökostrom-Förderung. "Wir brauchen einen unabhängigen Kostencheck für die Energiewende und eine klare Kostenobergrenze für die Erneuerbaren-Förderung", sagte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs der "Rheinischen Post". Hintergrund ist eine neue Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, wonach die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von derzeit 6,3 Cent pro Kilowattstunde bis 2025 auf über 10 Cent steigen könnte.

"Es ist beschämend, dass man erst durch eine privat finanzierte Studie erfahren kann, welche enormen Kostenrisiken im Erneuerbaren-Ausbau stecken." Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verweigere dazu seit drei Jahren jede Aussage, so Fuchs.

Teilen Sie diesen Artikel:
Lesen Sie auch:  Parteienforscher: Laschet-Kandidatur "beschädigt die Demokratie"

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...
Loading...

6 Kommentare

  1. Energie ist nicht teuer nur die Abgaben und Steuern sind es. Zudem die Niederhaltung der wirklich guten Techniken macht die Angelegenehit so teuer.

     

    1. Ganz einfach. Er gibt ein halbes als Spende an die Grünen für Gefälligkeiten mit denen er sich dann ein drittes kaufen kann. 🙂

      Unterm Strich bleibt aber festzuhalten; Schön wenn Geld dazu benutzt wird Geschichte zu erhalten. Und Schlösser sind nunmal Geschichte zum Anfassen. Und dann wäre da noch die Sache mit dem einen Arsch. Wir alle haben nur einen und der kann entweder im Ferrari sitzen, auf nem Schloss oder auf ner Mega Yacht. Ergo. Man sollte auch mal gönnekönne. Geld ist nicht alles. 🙂

  2. Tja da kann es nur noch teurer werden.Diese Blindgänger sind doch gar nicht fähig, irgendetwas positives für die Bürger zu machen.Auch da trifft wieder der alte Spruch zu, viele Köche verderben den Brei. und weil das dann immer noch nicht reicht, wird die Suppe durch die Kniefälle der geheiligten Wwirtschaft  noch mehr versalzen.

  3. Installierte Windräder liefern zu wenig
    Mit Windkraft erzeugte Energie in 2014: 51.450 GWh (= 51.450.000 MWh = 51.450 Mio kWh)
    Das sind nur 16,3% dessen, was die vielen heute schon installierten Windräder eigentlich erzeugen könnten
    D.h. sie laufen quasi nur 1429 Stunden (= 59½ Tage) mit voller Leistung – und den Rest des Jahres ist der Wind zu schwach (1 Jahr = 365 Tage = 8760 Stunden)

    N.o.W.! Naturpark ohne Windräder in Neu-Anspach

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.