Ukraine: EU soll Gas- und Ölimporte aus Russland halbieren

Aus der Ukraine kommen mit Propagandaphrasen garniert erneut Forderungen an die EU, die Öl- und Gasimporte aus Russland zu reduzieren um den wirtschaftlichen Druck auf Moskau zu erhöhen.

Von Redaktion/dts

In der Ukraine wächst der Druck auf die EU, die Sanktionen gegen Russland massiv zu verschärfen: "Der Westen sollte seine Öl- und Gasimporte aus Russland mindestens um die Hälfte reduzieren, um seine Energieabhängigkeit von Moskau zu vermindern", sagte die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im ukrainischen Parlament, Hanna Hopko, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Zudem verlangt die Politikerin den Stopp des geplanten Pipeline-Projekts Nord Stream 2, das ab 2019 russisches Erdgas durch die Ostsee nach Deutschland transportieren soll. Das ukrainische Parlament wolle in der kommenden Woche eine Resolution verabschieden, in der an die EU appelliert werde, ihre Energie-Strategie auf breitere Beine zu stellen, kündigte Hopko an.

"Nur so kann die russische Aggression in der Ostukraine und im syrischen Aleppo beendet werden." Derzeit bezieht die EU etwa 33 Prozent ihrer Rohöl- und 30 Prozent ihrer Gaseinfuhren aus Russland. Die Ausschuss-Vorsitzende erhob schwere Vorwürfe gegen Präsident Wladimir Putin. "Die besetzte Donbass-Region in der Ostukraine ist wie eine Mafia-Republik, in der es keine rechtsstaatlichen Grundsätze gibt. Die Separatisten foltern und töten Menschen, und Russland unterstützt sie dabei." Putin werde nicht aufhören, wenn ihm nicht Einhalt geboten werde. "Er versteht nur die Sprache der Stärke."

Im Donbass müsse zuerst ein durch die OSZE überwachter Waffenstillstand herrschen, bevor es Lokalwahlen geben könne, so Hopko. Russland und die Separatisten pochen hingegen darauf, dass die Lokalwahlen und ein Autonomie-Status für die Ostukraine am Anfang stehen. Diese Punkte sind bereits im Minsk-II-Abkommen vom Februar 2015 verankert – strittig ist allerdings die Reihenfolge. Die Außenminister von Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine sollen bis November eine "Road Map" über die nächsten Schritte erarbeiten.

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12 Kommentare

  1. Die Naziblödel in Kiew machen Werbung. Wusste gar nicht das Bild in der Ukraine auch zu haben ist. Fegt sie weg diese Verbrecher und Mörder  dann giebt es vielleicht eine Chance das die Ukraine wieder ein Staat wird.

  2. So wie die USA nach dem Krieg mit den Nazis sehr wohl kollaboriert haben, siehe "white paperclips", kooperieren sie auch mit den Nazis in der Ukraine, bzw haben sie aus dem Boden gestampft, um ihre widerwärtige aggressive Politik gegen Russland zu fahren! Und die EU als US Kolonie muß mitmachen. Keine Forderung dieser Art kommt von der Ukraine, ohne daß der dortige US Regierungschef das selbst fordert. Die USA sind diejenigen, die die Sanktionen verschärfen wollen, und wenn ausnahmsweise Merkel dafür keine Zeit hat, muß halt eine ukrainische Parlamentarierin namens Hanna Hopko dafür herhalten! So wie sich die USA hinter Deutschland oder der Ukraine bzgl der Forderungen nach Sanktionen versteckt, so werden sich die Europäer sehr bald  in der Rolle der kriegstreibenden Kraft gegen Russland wiederfinden.

    1. Krieg gegen Russland wird uns wohl ganz schlecht bekommen aber das ist den Amis herzlich egal. Sie opfern alles und jeden auch wenn es wir sind um ihren Verbrecherstatt am Leben zu erhalten. Diese Leute sind am Ende, Schulden bis zum Mond man handelt mit Klopapier das sie Dollars nennen. Allein die Milliarden Dollar Ausgaben für das Militär existieren überhaupt nicht und über kurz oder lang ist Ende im Gelände. Wir sollen für diese kaputte Bande jetzt Krieg führen, Nein und nochmal Nein.

  3. Diese Ankündigungen kommen nicht aus der Ukraine..!

    Die kommen aus Psydo-Regierungen wie:
    – Ukraine, Syrien, Irak, Afganistan, Ägypten, Saudi's und Co.

    alles nur Kurzzeit-Marionetten die vorgefertigt-erhaltenen Anweisungen über Megaphone-Sprachrohr zu verkünden.. eben typischer Instrument mit NGO's Stuckturen!!

  4. toll, soweit sind wir schon, – die Ukraine sagt der EU wo's langgeht.

    Ist es da ein Wunder, dass jeder dahergelaufene Trottel meint er könne das selbe tun ?

    Und, wie haben die sich das vorgestellt, soll die EU mal eben auf die Schnelle 30 Akw's bauen oder sollen wir die Saudis um Öl anbetteln, oder vielleicht doch lieber die Wälder abholzen. Die spinnt doch !

    "Die Seperatisten foltern und töten Menschen, und Russland unterstützt sie dabei"

    Ach was !?

    Und ISIS foltern und töten Menschen, und USA unterstützt sie dabei !

    Die richtigen Ansprechpartner für Hanna sitzen also in Washington und nicht in Brüssel – Du dusseliche Kuh – um es mal mit Alfred zu sagen !

  5. Putin versteht nur die Sprache der Stärke!

    Dumm nur das es die weder in der Ukraine noch in der EU gibt! Dafür aber jede Menge, grotesk, peinliche und vollkommen korrupte Idioten.

    Einzig und allein in ihrer ideologischen Ausrichtung unterscheiden sich die Faschisten in der EU und der Ukraine. Die einen wollen eine hellbraune Mischrasse züchten, die anderen durch ethnische Säuberungen einen reinen ukrainischen Staat erschaffen.

    Das einzig tröstliche an der Sache ist, dass beide Gruppen so vollständig inkompetent sind, dass sie wahrscheinlich scheitern werden!

  6. Die Ukrainer haben kaum noch etwas zu Fressen, geschweige den zu heizen. Aber dass den westlichen Oligarchen wert, ein ganzes Volk zu opfern, damit sie an die ganz große Beute kommen, Russland. Der Winter wird spannend bei uns und tödlich in der Ukraine.

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