Steht ein Massenaussterben der wilden Tiere bevor?

Ein schockierender Bericht zeigt auf, wie sehr der Mensch auf die Tierwelt der Erde einwirkt. Um rund zwei Drittel könnte bis 2020 die Zahl der wilden Tiere zurückgehen, heißt es.

Von Marco Maier

Ein umfangreicher Bericht des WWF und der Zoologischen Gesellschaft von London zeichnet ein schockierendes Bild darüber, wie die Ausbreitung des Menschen und die zunehmende Beschlagnahme immer größerer Flächen für die Besiedlung und die Landwirtschaft, sowie der Wandel des Klimas den wildlebenden Tierarten zusetzt. So schreibt der "Guardian" unter Berufung auf den Bericht, dass bis zum Jahr 2020 die Population der wilden Tiere um bis zu zwei Drittel niedriger sein könnte als es jetzt der Fall ist.

Auch wenn die Berichte von WWF & Co natürlich stets tendenziös sind und manche Szenarien dramatischer dargestellt werden als es tatsächlich der Fall ist (immerhin sind diese Organisationen ja auch so etwas wie Lobbygruppen), so lassen die Zahlen durchaus erahnen, was noch auf die globale Tierwelt zukommen wird. Denn in diesem Bericht wurden über 14.000 beobachtete Populationen von 3.700 Wirbeltierarten analysiert, die auf der Erde und im Wasser leben.

Besonders hart wird es hierbei die Tiere treffen, die in Flüssen und Seen leben. Der Studie zufolge sank die Wildtier-Population dort seit 1970 bereits um ganze 81 Prozent. Auch hier ist die Tendenz weiterhin steigend, weil immer mehr Wasser entnommen bzw. dieses verschmutzt wird, oder die Flüsse durch den Bau von Dämmen für viele endemische Tierarten nicht mehr zum leben geeignet sind.

Allerdings hat die Erde im Laufe ihrer Geschichte bereits mehrmals solche großen Rückschläge in Sachen Artenvielfalt erlebt – und sich jedes mal binnen weniger Millionen Jahre wieder davon erholt. Die Natur ist einfallsreich und dort wo bestimmte Tierarten weichen, folgen andere Spezies nach.

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18 Kommentare

  1. Die Erde wird kahlgefressen von Jenen …

    die auch uns in den Abgrund rammeln wollen.

    Natürlich muss die Tierwelt dann auch daran glauben.

    NOCH hätten wir es in der Hand, das zu ändern – aber die Zeit läuft ab.

          1. 2/3 wäre ja noch viel, es sollen insgesamt 500 Millionen Menschen übrig bleiben,so eine Studie jenseits des Atlantik.

      1. Worauf wartet ihr eigentlich, – hat nicht jeder sein Leben selbst in der Hand ? Wenn ihr der Überzeugung seit, das menschl. Leben müsse ausgerottet werden, dann fangt doch schon mal an – konsequenterweise sozusagen !

        Ach, die andern, die die überleben wollen, sollen vor euch gehen !? Ja, wieso denn das …. ? Männl. Logik ? … muss man nicht verstehen !

        1. An „Männl. Logik“ ist kein Weibchen interessiert.

          Nur am Pimmel.
          Und manchmal am Geld.

          Dafür nimmt das Weibchen schwere Kompromisse in Kauf, ärgert sich ein Leben lang und hadert mit sich und der Welt. Bis es nicht mehr hadern kann, weil es zu alt geworden ist.

          (^^)

  2. Bei der dummen Menschheit wird das wohl passieren…………..Die Satanisten steuern,und der Rest läuft in sein verderben!!!

    Es sind viel zu wenige die das kapieren oder kapieren wollen.

    Das Einzige was man meistens hört -ICH KANN EH NIX ÄNDERN.

    Na dann……

  3. wundern würde es mich nicht, alleine schon die zahl der wilden löwen ist enorm zurückgegangen. es gibt eben zu viele dumme menschen an den schaltstellen der macht.

  4. Die Vernichtung der Natur begann schon viel früher. In meiner Kindheit gab es noch Hirschhornkäfer die durch den Garten surrten, da waren Igel die sich ein Ei abgeholt haben oder Maikäfer zu Hauf, alles verschwunden. Aber das war nur der Anfang vom Untergang der Tierwelt

  5. Die Menschen müssen zwingend mehr Rücksicht nehmen auf die Tierwelt und Pflanzenwelt!! Die Existenz von uns Menschen hängt davon ab wie gut es der Tierwelt und Pflanzenwelt geht!! Die Tierwelt und Pflanzenwelt gab es lange vor uns Menschen und wird es lange nach uns geben!!   

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