Gespräche mit der Pegida-Bewegung sollen Veränderungen bringen, so Sachsens Innenminister. Allerdings gebe es dort kaum Gesprächsbereitschaft.

Von Redaktion/dts

Nach den Pöbeleien von Demonstranten am Einheitsfeiertag in Dresden sucht der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) den Dialog mit der Pegida-Bewegung: "Wir, und damit meine ich auch viele Kommunen und die Kirchen, bieten den Pegida-Anhängern seit langem immer wieder Gespräche an. Wir sind bereit zu diskutieren, damit es am Ende vielleicht sogar Veränderungen geben kann", sagte Ulbig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Minister äußerte sich zugleich skeptisch: "Aber die Pegida-Anhänger wollen nicht diskutieren." Es gebe leider Teile in der Bevölkerung, "die allen zeigen wollen, dass sie für Argumente und Diskussionen nicht mehr zur Verfügung stehen". Diese Menschen seien aus Prinzip gegen alles, so Ulbig. "Sie säen Hass, der in Gewalt münden kann. Insofern sind diese Menschen abgespalten von der lebhaften Demokratie, die ja auch vom Disput lebt", erklärte der CDU-Politiker.

In dieser respektlosen Form stoße die Demokratie allerdings an ihre Grenzen. Der Innenminister verteidigte die sächsische Polizei gegen Vorwürfe, sie habe die Pegida-Demonstranten zu sehr gewähren lassen. "Die sächsische Polizei ist neutral. Sie gewährleistet Recht und Ordnung gegenüber jedermann", so Ulbig.

Es sei in der Tat so: "Die sächsische Polizei steht unter besonderer Beobachtung." Wann immer es einen Verdacht gebe, gehe man dem konsequent nach. Der Minister betonte: "Ich stehe zur sächsischen Polizei. Die Kollegen halten jeden Tag ihren Buckel hin. Die Polizei hat im Freistaat in den vergangenen Monaten und Jahren einen verdammt guten Job gemacht."

Loading...

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

10 thoughts on “Sachsens Innenminister Ulbig sucht Dialog mit Pegida-Bewegung”

  1. Netter Versuch. Scheint so, als wolle man PEGIDA spalten, indem man den Leuten eine Richtungsdiskussion aufdrängt. Und was die Diskussion angeht: Wer bestimmt die Moderation?

    Sächsische Polizei. Da ist mir nur der Herr Merbitz aus Dresden ein Begriff. Der scheint seine Freunde ausschließlich in der Antifaszene zu haben. So schließe ich aus seinen Auftritten in den Medien.

  2. Gutes Foto, Redaktion. Es zeigt einen durchgenderisierten Untertanengeist, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und die Kirche noch für ein Haus Gottes hält. Der glaubt wirklich an das, was er da schwätzt und begreift von Geopolitik so viel, wie ein Nacktmulch von der Haute Couture.

    Jämmerliches Deutschland, deine letzten Stunden werden durch solche Vasallen wenigstens noch lustig eingeleitet. Diese Figuren wandern mit fröhlichen Liedern in den Untergang. Na dann: Glück auf! 

    Und wer den vorigen Artikel über Russlands Goldreserven nicht gelesen hat –  hier nochmals ein wichtiger Link:

    https://www.berlinjournal.biz/russland-usa-atomkrieg-syrien/

  3. Wieder so eine Beleidigung des Volkes. Was heißt hier Pöbeleien. Wer dieses Wort bewußt einsetzt, könnte auch vom Pöbel sprechen, das ist das gleiche auf Umwegen. Die Leute demonstrieren gegen die unsägliche Asylpolitik von Merkel und das ist ihr gutes Recht und daß dann einige sich im Tonfall vergreifen kommt auch vor. Die machen nur das gleiche wie die Politiker, nur unter einer schlechteren Voraussetzung, weil sie eben nicht entscheiden können und nur das Mittel des Protestes haben. Wenn dann auch noch von Respektlosigkeit gesprochen wird, dann ist das zusätzlich der Beweis, daß man sich als Elite sieht und Ehrenbezeugung erwartet, obwohl man sich gerade nicht so verhält, wie es sein müßte um dieses Attribut einzufordern. Das ist ein so verkommenen Haufen, wie es schlimmer nicht mehr sein kann und wir leben nicht mehr in der Gründerzeit, wo der Abhängige dem Prinzipal laufend huldigen und sich gebührend verhalten mußte. Wer sich selbst anständig und vorbildlich verhält bekommt automatisch den nötigen Respekt, einfordern läßt er sich garantiert nicht. Im übrigen wurde der Sittensverfall durch die Gesetzgeber selbst eingeläutet, denn wer permanent alles aufweicht und sich dabei selbst über alles hinwegsetzt findet Nachahmer und das ist nun das Resultat, was denen spiegelbildlich widerfährt.

  4. Die "Führenden" sind jetzt genau so "gesprächsbereit", wie die SED vor dem Mauerfall. Zukünftigen SED-Mitgliedern wurde in Anwerbegesprächen das Zuckerle, das sie etwas "verändern" können, vor die Nase gehalten. Die etablierten Parteien werden nichts ändern, weil das nicht zum Plan gehört.

  5. Es gibt auf der ganzen Welt kein langmütigeres, geduldigeres und disziplinierteres  Volk als das der Deutschen. Wenn in einem solchen Volk die Stimmung ins Gegenteil umschlägt haben die Politiker schwere unverantwortliche Probleme heraufbeschworen die als existentielle Bedrohung in der Bevölkerung wahrgenommen werden. Nicht daß dieser Umstand die politischen Drahtzieher besonders  interessieren würde, das Volk muß eben besser geknebelt werden damit man  bei diversen "Heile Welt" Veranstaltungen  nicht durch unliebsame Äusserungen des Volkes gestört  und vor der ganzen Welt als das dargestellt wird was man ist! Es ist eine Politikerclique die in einer Demokratie bereits als entartet festgestellt werden muß.

  6. Pöbeleien am Einheitsfeiertag? Na sicher doch, na was denn sonst wäre bitteschön vom "Pöbel" zu erwarten gewesen!? Feiern im Einklang mit was…? Das ist doch noch alles viel zu harmlos hier in Deutschland, mit den Pöbeleien. Da muß man sich mal richtige "Aufstände!" in anderen Ländern anschauen. Die stehen zu Tausenden vor dem Regierungsgebäude, um zu demonstrieren. Deutsche Bürger sind in dieser Hinsicht etwas zu schwach auf der Brust. Aber wie so oft bereits gesagt, "Es geht es dem Deutschen noch zu gut…" 

  7. S ach sens innen Mini Sterul big Sucht Dia log mitpeg ida be Weg ung

     

    Erstaunlich wie lustig man die Schlagzeile auch lesen könnte und letzendlich wird es genauso gut oder schlecht sein wie das Original.

  8. Wozu die Verrenkungen Herr Ulbig? Das "Sesam öffne dich" besteht im Kurswechsel von der Überfremdungspolitik (Deutschland verrecke) in die Abschiebepolitik. Können sie es nicht begreifen oder w o l l e n  sie es nicht? Wenn sie es nicht  w o l l e n  wird man sehen wie euer Kampf gegen das eigene Volk ausgehen wird!

  9. Weis ja nicht ob er das selber so gesagt hat wie im Artikel zu lesen, aber wenn ist eine Hinterlist an der anderen gereiht.
    Von der Verkehrung seiner Schwallerei möchte ich gar nicht erst reden.
    Ich will dass diese Art von Menschen das Feld sofort räumen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.