Regierung zieht positive Bilanz des Programms „Willkommenslotsen“

Insgesamt rund 1.500 Asylanten wurden von 150 "Willkommenslotsen" bereits an kleine und mittlere Unternehmen vermittelt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Praktika. Weniger als zehn Prozent von ihnen haben jedoch inzwischen einen wirklichen Arbeitsplatz erhalten.

Von Redaktion/dts

Die Bundesregierung zieht eine positive Bilanz des Programms "Willkommenslotsen", dessen Ziel es ist, Asylanten einen Arbeitsplatz in mittelständischen Unternehmen oder vorbereitende Maßnahmen wie Praktika zu vermitteln. Zwischen März und August dieses Jahres haben die bundesweit 150 Willkommenslotsen rund 1.500 Asylanten an kleine und mittlere Unternehmen vermittelt, schreibt die "Welt". 809 Flüchtlinge haben ein Praktikum absolviert, 144 Hospitationen, 235 haben sogenannte Einstiegsqualifizierungen begonnen. Insgesamt 246 Asylanten konnten mit Hilfe der Willkommenslotsen direkt eine Ausbildung beginnen. "Allein hundert davon in Berlin", sagte Ulrich Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer in der Hauptstadt, der "Welt".

Und 137 Asylanten sind am Ziel: Sie haben durch das Lotsenprogramm einen richtigen Arbeitsplatz bei einem Mittelständler gefunden. "Diese sehr guten Vermittlungsergebnisse zeigen, dass die Willkommenslotsen einen wichtigen Beitrag bei der betrieblichen Integration von Flüchtlingen leisten", sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel der "Welt".  "Die individuelle Beratung der Unternehmen durch die Willkommenslotsen und der persönliche Kontakt zwischen Betrieben und Flüchtlingen stellen oft die Weichen für die zukünftige betriebliche Integration." Zugleich würden die Zahlen die hohe Bereitschaft der kleinen und mittleren Unternehmen belegen, Flüchtlinge zu integrieren, so Gabriel.

Zehn, vielleicht 15 Prozent der zuletzt nach Deutschland gekommenen Asylanten, vor allem aus dem Nahen Osten, seien sehr gut qualifiziert und würden häufig selbst einen Job finden, ungefähr genau so viele seien Analphabeten, schildert Tim Wiedemann, der Willkommenslotse und Mitarbeiter beim Bund der Selbstständigen (BDS) Rheinland-Pfalz/Saarland ist, seine Erfahrungen. "Wir konzentrieren uns auf die 70 bis 80 Prozent dazwischen." Die Nachfrage der Unternehmen sei groß, Fachkräfte seien knapp und viele Firmenchefs hofften, die Lücken mit Flüchtlingen füllen zu können. Im Handwerk, der Landwirtschaft oder Gastronomie sei das am ehesten möglich, weil man in den Berufen dort auch mit eingeschränkten Deutschen-Kenntnissen zumindest beginnen könne, so Wiedemann.

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15 Kommentare

  1. Willkommenslotsen für wenige ja, wenn es sein muß. Wo aber bleiben die Lotsen für die Heimreise, denn hundertausende haben keine Berechtigung zu bleiben und sind immer noch unter uns, auch gegen bestehende Gesetze.

    1. Ich benötige bitte einen Lotsen für das Auswanderungsland meiner Wahl und dort dann Kost und Logis. Danke. 

      Und auf den leeren Sitzen hinter den Pappnasen wünsche ich mir eine Brigade der Clowns, die gerade weltweit für Aufregung sorgen. (Mir reicht der Austrieb aus der Quatschbude, da von Haus aus friedlich.) 

  2. ………..man sollte Ihre "Bereicherer der Fiki-Fiki-Clique mal im Regierungsviertel ansiedeln, in Ihrem vom privaten Wachschutz beschützten Domiziel. Mal sehen wie diese Bundestrottel ihre Bereicherung nach ein paar Tagen finden würden.

    Wenn nicht endlich was in Dummland BRD passiert und sich das Volk wehrt, wird sich bald mit höchst unliebsamen Dingen konfrontiert sehen, ein neues feudales Mittelalter die Renaissance der Zwei-, wenn nicht gar Drei-Klassen-Gesellschaft, eine rigide Geschlechtertrennung wie im Mittelalter, eine kranke Mixtur aus Kommunismus und Neo-Faschismus, der sämtlichen bizarren Facetten wie etwa die Stasi, die Gestapo, Gulags, Meinungsdiktatur, Verrat und Anschwärzung durch eigene Leute und die militante Verfolgung von Andersdenkenden zugrunde liegen.

    Möglich gemacht wird dies nicht nur von Merkel und Konsorten und der ganzen rot-grünen-schwarzen Parteienclique sondern auch einem Großteil des besagten verblödet-degenerierten linken deutschen Volkes, das sich nicht wehrt, sondern darin eine Art Erfüllung und Heilsbringung sieht, und das Ende seiner eigenen Nation herbeisehnt

    .Bis jetzt sind ie Deutschen ein Sklavenvolk, man kann sie nach Lust und Laune in den Hintern treten, ausplündern betrügen und belügen, sie wehren sich nicht!So dumm war und ist kein Volk jemals in der Geschichte gewesen.

    In Deutschland wird das Volk, das sich von der politischen Kaste nicht mehr repräsentiert und von den Medien nicht mehr wahrgenommen, aber verarscht fühlt, einfach als Pack, Nazis oder wahlweise auch als islamophobe Dumpfbacken diffamiert.

    Das sagt uns, wie abgehoben die politische Kaste ist und – vor allem – wie sicher sie sich wähnt, dass sie mit dieser Methode durchkommt.

    Und wenn sich das Wahlvolk unter diesem Ansturm der Verdummung und Beschimpfung wert und zu Wort meldet, dann reden man von Rechten.Aber das gilt nicht für die 90 Prozent Menschen aus der bürgerlichen Mitte, die aus nachvollziehbaren Gründen aufbegehren und von den Gutmenschen schamlos in den Rechte-Ecke-Topf mit hineingestopft werden.

    .Aber in Berlin und anderen Hauptstädten haben die regierenden Pro-EU-Parteien keinen blassen Schimmer, wie sie mit dem von ihnen selbst angerichteten Schlamassel umgehen sollen,den sie mit ihrem Kadavergehorsam gegenüber Ihrer verbrecherischen Füherin angerichtet haben.
    Die Deutschen leben live in der Diktatur. Nenn es: Regime, Gewaltherrschaft oder totalitäres System, die Tyrannei gegenüber anders Denkende ist offensichtlich.

     

     

    1. Hier läuft ein biologischer Prozess vor unseren Augen ab, der des Artensterbens.  

      Nacktmulle im Raubtierkäfig werden schmatzend verschlungen. Auch nur noch wie ein Nachtisch. Da kann kein Fortpflanzungsorgan mehr ausgepackt werden, so schnell wie da die Krallen und Kauwerkzeuge funzen. Ich wünsche mir nur, dass auch einige der besonders fetten Regierungsnacktmulle dabei sind,  wenn zur Mahlzeit geläutet wird. 

    2. @Ernst

      "So dumm war und ist kein Volk jemals in der Geschichte gewesen."

      Da möcht ich doch widersprechen. Es stimmt soweit, dass das deutsche Volk ein obrigkeitshöriges, feiges Sklavenvolk ist. Aber die Schweden sind noch dümmer. Trotz grösster Probleme mit den neuen Bürgern, lässt man sich alles gefallen und der zerstörerische Kurs wird weiter gefahren. Die heulen sogar, wenn sie verkünden müssen, dass sie keinen mehr aufnehmen können.

       

    3. Und, was willst du machen????? Du regst dich auf. Denk lieber an was schönes. Unser Land und unser Volk stirbt. Und keiner wird es verhindern. Also, wozu sich über Dinge aufregen, die man eh nicht mehr ändern kann.

      1. So weit ist es noch nicht

        Unser Land und unser Volk stirbt.

        Man darf ja nicht vergessen, dass ein Großteil der deutschen Schwierigkeiten drauf beruhen, dass die Feinde Deutschlands immer noch Angst vor uns haben.

        Kuck ma : 1946, als unser Land dreimal pulverisiert war, war Audi schon wieder auf Rekordjagd

        1966 entwickelte D. einen senkrechtstartenden Jet für Überschallgeschwindigkeit – der wurde auf besonderen Wunsch eingestellt – darum fliegen die Briten heute noch mit IHREM Senkrechtstarter, der nicht mal halb so schnell ist.

        Das gleiche Schicksal wurde einem senkrechtstartenden Transportflugzeug der 6-tonnenklasse zuteil.

        1968 baute Deutschland den ersten Prototypen für ein revolutionäres  Raumfahrtprogramm, dessen Betrieb auf normalen Flugplätzen vorgesehen war und dessen Komponenten für Dauerbetrieb ausgelegt waren : Eingestellt, die dafür vorgesehemem Gelder an Frankreich überwiesen, für die "Ariane"-Rakete

        Die Reste dieser Raumschiffe können im deutschen Museum in München besichtigt werden (Nach "Sänger" fragen)

        Kurzstrecken-Passagierjet für Dschungelpisten, weltweit einzigartig : Produktion gestoppt, Eingestellt

        Mittelstrecken-Passagierjet : Eingestellt, Prototyp an China verschenkt

        Das sind nur ein paar technische Beispiele.

        Politisch haben wir unseren Feinden genau so viel Angst eingejagt, mit der Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft, jenem System zwischen Kapitalismus und Kommunismus, das funktionierte.

        An der Abschaffung derselben arbeitet die ganze Welt, allen voran Merkel, immer noch.

        Es waren mindestens 10 Bildungs"reformen" nötig, um uns auf einen Stand zu herunterbringen, dass wir noch nicht mal mehr einen Flugplatz bauen können

        Und es bedarf nur EINER EINZIGEN Bilungsreform, um uns binnen einer Generation wieder an die Weltspitze zu bringen.

        Das wissen unsere Feinde auch, und deswegen "erfreuen" wir uns deren unermüdlichen Fürsorge

        Dieser rasende Hass, mit dem sie uns verfolgen, ist ein Tribut an unsere Fähigkeiten.

        Also, ganz so dunkel, wie es manchmal aussieht, ist es nicht – es gibt genug Ansatzpunkte, die Entwicklung wieder umzudrehen..

         

  3. Das Talent, die Realität schön zu lügen, bei Bedarf auch zu leugnen, ist in unserer Integrationsindustrie so ausgeprägt, dass ich mir ernsthaft Gedanken mache, ob die alle high sind, wenn sie ihre Sprechblasen absondern. Da schwirren 580.000 abgelehnte Asylbewereber ( beschäftigungslos) durch unsere Narrenrepublik , 1,5 Mio. Neuankömmlinge seit Okt.2015 sind dazugekommen, deren Familien z.T. in "Nacht und Nebel"-Aktionen bereits eingeflogen und dazuzurechnen sind. Und nun haben 150 Willkommenslotsen (wer denkt sich solchen Schwachsinn aus) rund 1500 dieser Neubürger erfolgreich vermittelt, so daß eine "Weichenstellung" für eine spätere betriebliche Integration gegeben sei. Werter Tim, Sie haben nicht mehr alle Latten am Zaun.

  4. Vielleicht mal ein kleines Gegenbeispiel. China hat in den Jahren 2013 bis 2015 über " 40 Mio." Akademiker produziert. Jetzt darf jeder mal raten, wo in Zukunft die Musik spielt.

    1. @Jomenk

      Absolut richtig Jomenk. Mir haben 1982 schon chinesische Geschäftspartner auf der Messe in Kanton erklärt, daß sie in spätestens 50 Jahren Europa überholt haben und das war kein Hirngespinst wie man an deren Aktivitäten sieht und vor allen Dingen mit welcher Zielstrebigkeit und fast militärischem Drill sie an die Sache herangehen, was im übrigen schon auf dem Pausenhof der dortigen Schulen zu erkennen ist. Hinzu kommt noch ein wesentlicher Satz des ehemaligen Außenministers Kissinger, der vor ca. 35 Jahren mal in einem Radiointerview erklärt hat, daß Europa aufpassen muß, nicht das Armenhaus der Welt zu werden. Damals dachte ich der spinnt, heute ist das mit der Einwanderung aus Drittländern nicht mehr auszuschließen.

  5. Mich würde viel mehr interessieren, was dieser Blödsinn bislang gekostet hat.

    – Strategiefestlegung
    – unendliche Konzeptionsmeetings
    – Ausführungs-, Reporting- & Kontrollorgane
    – Marketing und Bestechung
    – Verwaltung
    – Selbstbeweihräucherung

    …usw…usw… für gigantische 1500 Praktikas… am Ende eh für die Katz.

  6. Praktika, Leih- und Zeitarbeit oder Werksverträge.

    Wunderbare Mittel um Migranten zu integrieren und auszubeuten.

    Oder bietet die Industrie, die sogenannten Mittelständler sowie die Bundesregierung jetzt sichere und halbwegs vernüftig entlohnte Arbeitsplätze an?

    Wenn ja, sind soziale Unruhen vorprogrammiert, weil die deutschen Arbeiter jahrelang vereimert worden sind und benachteiligt werden.

    Wenn nein, so werden selbst Migranten schamlos von gewissen Industrie- und Unternehmensbossen nur schamlos augebeutet.

    Ich tippe eher auf ein Nein.

    Zu dumm nur, dass Migranten mit Gewissheit einmal schlau werden und merken, dass sie ausgenutzt werden.

    Was dann passieren wird, wage ich mir heute noch nicht auszumalen.

    Die benannten Zahlen der Bundesregierung sind ein schlechter Witz, an den man noch nicht einmal zwingend Glauben schenken sollte.

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