Die konservative Premierministerin Großbritanniens, Theresa May, versucht den besorgten Briten Verständnis entgegenzubringen und betont, dass es nicht rassistisch sei, sich wegen den Immigranten Sorgen zu machen.

Von Marco Maier

Eigentlich gelten insbesondere die britischen Konservativen als ein wenig abgehoben. Premierministerin Theresa May hingegen versucht es mit mehr Volksnähe und mit einer Distanzierung von der Westminster-Elite. Es scheint, als ob sie einen klaren Bruch mit der Politik ihres Vorgängers David Cameron durchführen will, indem sie eine interventionistische Regierung führen will, die "im Interesse der Menschen handeln" soll.

In einer Rede auf einer Konferenz mit Parteidelegierten der Tories wird May laut einem Transkript, welches der britischen Tageszeitung "The Independent" vorliegt, sagen, dass sie einen großen Griff in die Mitte der britischen Politik machen will, von der sie glaubt, dass sich die Labour Party nicht um diese kümmert, indem sie versprach, "die Kraft der Regierung voll und ganz dem Dienst der gewöhnlichen Menschen der Arbeiterklasse" zu stellen.

"Hört nur zu, auf welche Weise viele Politiker und Kommentatoren über die Öffentlichkeit sprechen. Sie halten deren Patriotismus für desaströs, deren Sorgen über die Zuwanderung provinzlerisch, deren Sicht zur Kriminalität unliberal, deren Hang zur Arbeitsplatzsicherheit für unbequem. Sie halten den Fakt, dass mehr als 17 Millionen Menschen für das verlassen der Europäischen Union einfach verblüffend", so May in ihrer zu haltenden Rede.

Für sie sind die Sorgen und Befürchtungen der einfachen Menschen kein Rassismus, sondern ein berechtigter Ausdruck der Unsicherheit. Auch will sie versuchen, jene Briten die sich der UKIP zuwendeten, weil diese Partei genau diese Besorgtheit der Bürger anspricht, wieder für die Politik der Konservativen gewinnen, ohne dabei jedoch dieselbe Rhetorik anzuwenden. Im Gegensatz zu Ex-Premierminister Cameron, der infolge des Ergebnisses der Brexit-Abstimmung zurücktrat, scheint May eine deutlich rechtskonservativere Linie fahren zu wollen, ohne dabei jedoch mit der extremen Rechten zu kokettieren.

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10 thoughts on “Premierministerin May: Es ist nicht rassistisch, sich wegen Immigranten zu sorgen”

  1. Quatsch, die May bestimmt natürlich garnichts. Die kriegt gesagt: zeig Volksnähe zur Beruhigung !

    Der gleiche Blödsinn an scheinheiligem Theater wird ja auch in Deutschland gespielt.

    Als bräuchte man Schauspieler, die einem sagen was erlaubt sei zu denken und zu sagen, und was mit was zu tun hat oder nicht.

    Ich find diese Bevormundung von Schauspielern UNERTRÄGLICH !!!

     

    1. Linksfaschisten bzw. Gegen-alles-Faschisten bzw. Deutschenhasser gibt es in D zur Genüge und diese wurden seit der Vereinigung der Wirtschaftsgebiete DDR und BRD hochgepeppelt, um den Volkskörper (Preußen, Sachsen, Bayern, u.s.w.) effektiv auszudünnen und anschließend zur (bösen bösen) Geschichte zu machen.

      Stellen Sie sich vor, die Deutschen würden endlich einen Staat errichten oder noch besser, das Deutsche Reich handlungsfähig machen – was wäre dann wohl los: Wir würden mittels Geschichtsaufarbeitung die wahren Kriegsverursacher und -verbrecher entlarven. Wir würden jeder einzelne ein Souverän sein, natürliche Personen nach einem STAATLICHEN BGB. volksnahen Bürgermeister wären wieder die mächtigsten Personen und "nach oben hin" würde die Macht kontinuierlich abnehmen. Jeder Einwohner hätte für seine Region oder für sein Kuhkaff ein Mitspracherecht. Oligarchie als Demokratier getarnt könnte uns den Buckel herunter rutschen, denn selbst die direkte Demokratie wäre für unser altes System nur noch eine Lachnummer…. – Aber tja, die Globalisierung bzw. die Neue Weltordnung durch Versklavung soll weiterhin mit allen Mitteln voran getrieben werden, auch mit Krieg. An den letzten 100 Jahren ist im wahrsten Sinn des Wortes das Ausland schuld – aber jetzt sitzen all mit in diesem Boot!

        1. Die ganze Diskussion über den bösen, bösen Rassismus, rührt doch nur daher, dass wir uns den Rassismus schlecht reden lassen.

          Der Rassismus wird in der ganzen Welt mit wachsender Begeisterung gelebt. Uns, den Weißen wird er als "Großer Makel" untergejubelt, damit wir uns vor lauter schlechtem Gewissen selbst aufgeben sollen.

          Das gilt es zu durchschauen !

          Wenn man das erstmal geschnallt hat, dann verpufft der Angriff auf unser Unbewusstes im Nichts !

          Rassisten prangern Rassisten an, das ist doch lächerlich !

          Na ja, und was May da versucht, ist, den Rassismus zu relativieren, damit sich die bösen weißen Rassisten nicht gar so schlecht fühlen und wieder zugänglich für (freilich gut gemeinte) Argumente werden.

          Quatsch ist das, wir sollten zu unserem Rassismus stehen, dann haben unsere Vernichter auch keine Angriffsfläche mehr. Die funktioniert nämlich nur über die Kombination : Rassismus mit Schuld !

          Mit dieser permanenten Konditionierung muss Schluß sein !

  2. Ja Frau Hochgeboren, es ist nicht antirassistisch wie großartig und wohlwollend, aber es ist demgegenüber unfassbar antisemitisch, sich aus dem Jahre 1925  gegen den Großbanksterplan zu wehren, nicht wahr?? Diese Topklasse  ist  einfach singulär, durch  nichts zu überbieten mit ihrer supergenetischen Sprechscheiße!

  3. scheint May eine deutlich rechtskonservativere Linie fahren zu wollen, ohne dabei jedoch mit der extremen Rechten zu kokettieren.

    ——

    WER, bitte schön, repräsentiert denn in GB die 'extreme Rechte'?

    Die Zeiten eines Oswald Mosley mit seiner faschistischen Partei sind doch längst Geschichte!

    Es mag ja durchaus  ähäm 'Rechtsextreme' geben, aber es gibt in GB keine rechtsextreme Partei.

    Es gibt zwar die British National Party, aber die ist alles andere als 'rechtsextrem'. Aber wer immer nationale Interessen -und nicht die Interessen des intern. Finanzkaptitals vertritt- dafür aber die   die lnteressen des britischen Volkes -also der einfachen Leute – wird -wie in Deutschland- zum 'Rechtsextremen' abgestempelt.

    Und was Frau May anblangt, so vertritt sie wie David Cameron, der 'Israel-Firster', ausschließlich die Interessen der City of London (Rothschild City) und die Israels und der Jüdischen Gemeinde Großbritanniens.

    Die Kontinuität der fremdgesteuerten Politik des David Cameron bleibt also gewahrt.

    Times of Israel schreibt: Theresa May, Jews and Israel — 6 connections

    Cameron’s successor, a vicar’s daughter, is a firm supporter of Israel, of the Jewish community… and of a celebrity Israeli chef

    Bitain’s new prime minister, like her trailblazing female predecessor Margaret Thatcher, is a firm supporter of Israel, and of the Jewish community… and of a celebrity Israeli chef. As Theresa May prepares to succeed David Cameron, here are six Jewish or Israeli links, ranging from her mother’s name to her cooking preferences.

    http://www.timesofisrael.com/theresa-may-jews-and-israel-6-connections/

    …"Für sie sind die Sorgen und Befürchtungen der einfachen Menschen kein Rassismus, sondern ein berechtigter Ausdruck der Unsicherheit"…

    ——

    Wenn Frau May so etwas Ungewohntes von sich gibt, können wir gewiss davon ausgehen, dass dies in voller Absprache mit Baron Rothschild und der jüdischen Gemeinde in GB geschieht.

    Woher plötzlich dieser Sinneswandel kommt, bleibt zunächst wohl Frau Mays Geheimnis. Soviel ist mir jedoch inzwischen bekannt. Baron Rothschild & Co., die anfangs mit all ihren zur Verfügung stehenden Mitteln für einen Verbleib GB in der EUdSSR geworben haben, ist inzwischen f ü r den BREXIT. 

    Villeicht rührt sein Sinneswandel daher, dass er die Folgen der unkontrollierten Masseneinwanderung aus Arabien und Afrika in Deutschland, Österreich, Schweden, Italien und Frankreich bestens beobachen kann und  nicht möchte, dass es in GB zu ähnlichen Zuständen  kommt, obschon die in GB schon schlimm genug sind, vor allen Dingen in London.

  4. Volksnähe als Beruhigingspille werden wir auch bald wieder erleben – je näher 2017 rückt.

    Fakt ist, Brüssel und Berlin haben den Brexit mit Englands Untergang vorausgesagt – und nichts davon ist passiert. Selbst die Wirtschaft boomt wie nie zuvor.

    Mays Aussage: Wir werden wieder unsere Grenzen schützen, wir werden wieder selbst über unser Land bestimmen und die vielen Milliarden die sonst nach Brüssel im großen Topf geflossen sind – wieder für unser Land selbst ausgeben.

    Hört sich gut an, nur das wird nie mit Deutschland passieren. Deutschland wäre wohl das letzte Land was die EU verlassen würde, egal was noch alles so auf uns zukommen wird.

    Als nächstes müssen wir die Deutsche Bank und auch 3 italienische Banken wieder mal mit Steuergeld retten – weil diejenigen die es jedesmal verursachen – wie Gläubiger und Spekulanten – nie zur Verantwortung gezogen werden. Dann wird Griechenland den nächsten Schuldenschnitt bekommen , und das Pleiteland Ukraine wie schon seit Jahren – die nächsten Milliarden.

    Aber was solls, Deutschland ist ja das größte EU Nettoland was gerne jedes Jahr über 20 Milliarden in dem großen EU Topf buttert, und nachdem England jetzt die Flatter gemacht hat – wird es für uns noch treurer werden – da England auch ein großes Netto-Zahler-Land war.

     

     

  5. "Für sie sind die Sorgen und Befürchtungen der einfachen Menschen kein Rassismus, sondern ein berechtigter Ausdruck der Unsicherheit."

    Selbst wenn es nicht nur Poltikergeschwätz ist, das mit der Verharmlosung der Verhälnisse vor Ort die übliche "Beruhigungspille" ist: Für die minderjährigen Opfer von Rotherham und viele andere auch kommt diese Einsicht zu spät.

  6. Die kann froh sein, daß sie nicht in Deutschland amtiert, die Linken würden ihr glatt den Verfassungsschutz an den Hals beordern! Der Verfassungsschutz wird zweckentfremdet und dient der linken Bundestagseinheitspartei als verlängerter Zerstörungsarm.

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