Paranoia nimmt zu: Russische Propaganda überall!

Jaja, die bösen, bösen, Russen! Lassen uns friedliche Europäer nebst unseren noch friedlicheren, lieben Gästen aus dem Morgenland und unseren Freunden aus Übersee, den gutherzigen transatlantischen Friedenstauben aus den USA, einfach nicht in Ruhe! Doch im Ernst: Es wird wieder gehetzt. Natürlich nicht von, sondern gegen Russland. Die Paranoiker des Westens haben einen neuen Fetisch entdeckt: Russische Propaganda!

Von Marcello Dallapiccola

Russische Propaganda allenthalben. Sie hält uns quasi im Würgegriff, erstickt die zarten Sprossen von Demokratie und Freiheit in Europa unter einem Wust aus Falschmeldungen, die einzig darauf abzielen, die unverbrüchliche Freundschaft zwischen den USA und ihrem Frankenstein'schen Monster, EU genannt, zu unterminieren.

So und ähnlich schallt es in jüngster Zeit aus den Medien. Interessanterweise sind es diesmal nicht nur die zurecht als „Lügenpresse“ verschrieenen Massenmedien der Konzerne der Transatlantiker; zunehmend finden auch in verschiedenen Alternativmedien solche Hetzartikel ihren Platz. Ein besonders widerliches Beispiel ist dieser Artikel, der auf der „Achse des Guten“ erschien, die ich persönlich normalerweise schätze und gerne lese.
Der Schmierfink Schreiber ergeht sich darin in einem endlosen Traktat von angeblichen Kriegsgräueln, die Russland in Syrien verübe; vollkommen unreflektiert lässt er dabei so gut wie alle relevanten Fakten außer Acht, die Russland auch nur annähernd zur Ehrenrettung gereichen würde: Dass die Amerikaner mit ihren Dauerkriegen um Öl dieses Fiasko erst verursacht und dann mit der Aufrüstung und Ausbildung zig-tausender Verrückter Islamisten weiter befeuert haben, bis diese in Form des IS weite Teile des Irak und Syriens unter ihre Kontrolle bringen konnten zum Beispiel. Oder auch, dass die russischen Streitkräfte auf eine explizite Bitte des syrischen – und demokratisch gewählten! – Präsidenten Assad hin ihre Intervention in Syrien begannen; ganz im Gegensatz zu US- und NATO-Streitkräften, die dort auch fünf Jahre lang fleißig ohne jedes Mandat bombardiert haben.

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Doch sparen wir uns an dieser Stelle die Aufzählung weiterer, Russland entlastender Tatsachen; sie dürften aufmerksamen CONTRA-Lesern hinlänglich bekannt sein. Widmen wir uns einem anderen Aspekt, nämlich dem, dass der Schmierfink Schreiber eine ZDF-Doku mit dem Titel: „Putins geheimes Netzwerk – wie Russland den Westen spaltet“ als ein „Meisterwerk des investigativen Journalismus“ anpreist. Allein der Titel entlarvt diesen Fantasy-Kitsch als polemisch-billige Russland-Hetze: Putin als böse Spinne, die ein Netzwerk über den Westen ausbreitet, um ihn zu spalten. Abgesehen davon – wenn die Produzenten solcher Filmchen den russischen Medien ständig vorwerfen, vom Kreml gelenkt zu sein, was sagt das dann wohl im Umkehrschluß über eine Doku im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen aus?

Doch das ist nur ein Beispiel von vielen – auch bei diesem Artikel, ebenfalls auf achgut erschienen, wird fest auf die Kacke gehauen, indem die 250 Kriege, die Amerika führte, durch angebliche russische (damals noch sowjetische) Militär- und Geheimdienstoperationen gegenverrechnet werden. Nicht besonders unterschwellig ist der Schlußsatz, der lapidar von der „Putinpresse und ihren Trollen im Internet“ schwadroniert.

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Besonders abstrus ist das letzte Beispiel vom österreichischen Korrektsprech-Blog „Fisch und Fleisch“, welcher – einfallsreich bei der Titelgebung sind sie ja alle – von „Russia Today – Russischer Propagandakrieg zur Destabilisierung westlicher Demokratien“ fantasiert. Ohne näher auf den, aufgrund des vielen, wichtigtuerischen Fettdrucks beinahe unlesbaren Brösel in diesem Artikel einzugehen, sei schon festgestellt, dass es um die westlichen Demokratien wohl nicht besonders gut bestellt ist, wenn sie sich von einem einzigen russischen Medienunternehmen „destabilisieren“ lassen. Darüber hinaus sei bemerkt, dass es die deutsche Version von RT überhaupt erst gibt, seit vor einigen Jahren eine Petition im Internet herumging, in der Präsident Putin direkt gebeten wurde, doch bitte eine deutschsprachige Version von RT zu ermöglichen. Der Schreiber dieser Zeilen hat damals ebenfalls voller Hoffnung unterschrieben – soweit ich mich erinnern kann, waren es etwas über 300.000 Unterschriften zu dem Zeitpunkt.

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Es ist also nicht der böse Putin, der uns arme verlorene Anti-Amerikaner mit bösem russischen Propagandagift füttert, nein; wir waren es vielmehr selber, die flehentlich um eine Alternative zur medialen Rundum-Zwangsernährung mit Transatlantiker-Propagandamüll gebeten haben. Die Popularität Putins und die Beliebtheit russischer Medien beim Westpublikum rühren daher, dass das ganze „Paket“ eine überzeugende Alternative zur inhaltsleeren Dekadenz des Westens mit seiner ganzen verlogenen Heuchelei darstellt. Aber um auf den Dreh zu kommen, müssten sich die westlichen „Eliten“ selber hinterfragen, eventuell Fehler eingestehen – da hetzt man dann doch lieber weiter gegen Russland, das ist einfacher.

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30 Kommentare

    1. Den Artikel finde ich auch gut. Er ist allerdings mit Sarkasmus und bissigem Zynismus gefüllt, Ausdrucksformen, die zeigen, wie die westliche Propagandamacht gegenüber uns allen Bürgern übermächtig auftritt, so dass es schwierig wird, dagegen anzukämpfen.

      Bleibt zu hoffen, dass Putin sich nicht von den Propaganda-Lügen des Westens negativ beeinflussen lässt und seinen strategischen Plan mit seiner hervorragenden Manschaft weiter verfolgt.

  1. Die Amis haben seit 1776  immerzu Krieg geführt, die Briten haben in Ihrer Geschichte fast alle Nationen angegriffen ! Und die Franzosen sind auch nicht viel besser ! Abet die bösen Deutschen und bösen Russen sind natürlich fuer alles Leid der Welt verantwortlich ?

    Leute wacht endlich auf !

  2. Je primitiver und durchsichtiger die Hetzpropaganda des faulenden Systems wird, desto mehr Menschen werden diese durchschauen. Schon heute gibt es eine pro-russische Mehrheit in Deutschland. Der von unseren elenden Vasallen propagierte transatlantische Faschismus demaskiert sich zunehmend selbst. Das Volk wünscht sich die natürliche Partnerschaft mit Russland und wendet sich immer mehr von dem aufgesetzten und unwürdigen Vasallentum seiner transatlantischen Stieffellecker angewidert ab.

  3. Die USA in der Zwick-Mühle

    Washington versucht seine Position zu halten, ohne den Dritten Weltkrieg auszulösen. Aber das gesteckte Ziel scheint unhaltbar. Moskau bietet Washington einen Ausweg in Syrien und im Jemen an. Aber falls die Vereinigten Staaten diesen Weg einschlagen, müssten sie einige ihrer Verbündeten aufgeben.
    Seit dem Bruch des Eid-al-Adha-Abkommens zur Einstellung der Feindseligkeiten entsteht eine Kluft zwischen der unbeschwerten Atmosphäre der westlichen Gesellschaft und dem Ernst der russischen und der chinesischen Gesellschaft.

    In Moskau berichtet das Fernsehen über Atomschutzanlagen und Mannschafts-Kriegsspiele auf „Hindernisbahnen“. In Washington aber macht man sich über die Paranoia der Russen lustig, die an die Möglichkeit eines Dritten Weltkriegs glauben.

    Und doch schicken sich die beiden großen Mächte Botschaften, die die Haare zu Berge stehen lassen. Nach den Drohungen der USA, Syrien anzugreifen, hat Moskau das Abkommen über die Begrenzung der Plutoniumbestände aufgekündigt und sein Startsystem für Atombomben abgestimmt, indem es drei Interkontinentalraketen abschoss. (Anmerkung: Im US-Kongress hat man beschlossen, Syrien direkt anzugreifen, notfalls mit Nuklearwaffen; die sog. Paranoia der Russen ist absolut berechtigt)

    Der russische Armee-Sprecher warnte seine Amtskollegen und kündigte an, dass die russischen Waffen in der Lage wären, alle US-Luftfahrzeuge, ob Mar schflugkörper oder Tarnkappenflugzeuge, abzuschießen. Der Stabschef der Landstreitkräfte der Vereinigten Staaten antwortete stolz, im Frontalkrieg würden die Luft- und die Seestreitkräfte beider Armeen schnell neutralisiert sein, aber auf dem Boden würde sich Washington durchsetzen. Seine kriegerische Rede hat die Russen wenig beeindruckt, aber die Mitglieder des US-Kongresses so sehr beunruhigt, dass 22 von ihnen an Präsident Obama schrieben und ihn um seine Verpflichtung baten, nicht als Erster einen Atomkrieg zu beginnen. Moskau hat seinen Diplomaten in den NATO-Staaten die Anweisung gegeben, ihre Familien zu repatriieren und sich selbst für den Rücklauf bereitzuhalten.

    Einst versicherten die Römer: „Wenn du Frieden willst, so rüste zum Krieg!“ (Si vis pacem, para bellum). Die Grundidee ist, dass bei einer internationalen Differenz der Sieg ohne Waffen durch den errungen wird, der fähig erscheint, ihn mit Waffen zu erringen.

    Tatsache ist, dass die russische Bevölkerung sich auf den Krieg vorbereitet (zum Beispiel haben diese Woche 40 Millionen Russen an Übungen zur Gebäudeevakuierung und zur Brandbekämpfung teilgenommen), während der Westen sich in Einkaufszentren tummelt.

    Offensichtlich kann man darauf hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt und ein Weltkrieg vermieden wird. Wie dem auch sei, diese Prahlereien zeigen, dass was hier in Syrien seit fünf Jahren auf dem Spiel steht, nicht das ist, wofür wir es halten. Wenn es anfangs für das Außenministerium darum ging, seinen Plan des „arabischen Frühlings“ umzusetzen, also den Umsturz der regionalen säkularen Regierungen und ihren Ersatz durch die Muslimbrüder, haben Russland und China in kurzer Zeit die Schlussfolgerung gezogen, dass die Welt nicht mehr durch die Vereinigten Staaten beherrscht werden dürfte und diese nicht mehr über Leben und Tod der Völker entscheiden sollten. ( Anmerkung: die USA öffnen weitere Fronten, um den Preis für Russland in die Höhe zu treiben und die strategischen Pressionen weiter zu steigern- Durch die Terroristen und die US-Basen können die USA an jeder Ecke der Welt Krieg anzetteln, was auch geplant ist; Hauptsache, die Russen werden militärisch gebunden)

    Durch die Unterbrechung zunächst der historischen Seidenstraße in Syrien, dann der neuen Seidenstraße in der Ukraine, hat Washington die Entwicklung Chinas und Russlands angehalten. Es hat sie einander in die Arme getrieben. Der unerwartete Widerstand des syrischen Volkes hat die Vereinigten Staaten gezwungen, ihre globale Vormachtstellung zu riskieren. Nachdem die Welt 1991 mit dem „Wüstensturm“ unipolar geworden war, ist sie im Begriff zu kippen und wieder bipolar und in der Folge vielleicht multipolar zu werden. 1990–91 vollzog sich der Wandel der Weltordnung ohne Krieg (die Invasion des Irak war nicht die Ursache dafür, sondern die Folge davon), aber zum Preis des inneren Zusammenbruchs der Sowjetunion. Der Lebensstandard der ehemaligen Sowjetrepubliken fiel drastisch, ihre Gesellschaften wurden tief zerrüttet, ihr nationaler Reichtum unter dem Vorwand der Privatisierung geplündert, und ihre Lebenserwartung ging um zwanzig Jahre zurück. Nachdem wir geglaubt hatten, dies sei eine Niederlage des Sowjetismus, wissen wir heute, dass der Fall der UdSSR auch – wenn nicht vor allem – das Ergebnis der Wirtschaftssabotage durch die CIA (Anmerkung: und ihre Unternehmensberater-Gruppen und ihrer Anstiftungs-Strategien der Ausbeutung) war.

    Es ist also nicht unmöglich, zu einem neuen weltweiten Gleichgewicht ohne flächendeckende Konfrontation zu kommen. Und um den Weltkrieg zu vermeiden, hat sich die Diskussion zwischen John Kerry und Sergei Lawrow vom Kampf um Aleppo auf eine allgemeine Waffenruhe gleichzeitig für ganz Syrien und den Jemen verlagert. So ist eine Feuereinstellung für acht Stunden in Aleppo und für 72 Stunden im Jemen angekündigt worden. (Anmerkung: es wird sich zeigen, was die USA, ihre terrorisen und ihre Allianzbrüder in der Feuerpause veranstalten)

    Das Problem ist, dass die Vereinigten Staaten vom unbestritten ersten Platz – den sie an sich gerissen hatten und so schlecht gebrauchten – nicht in die Gleichstellung mit Russland zurücktreten können, ohne dafür den Preis zu zahlen – sie oder ihre Alliierten.

    Seltsamerweise sind die fünf arabischen Staaten, die Türkei und der Iran, die am Samstag mit Kerry und Lawrow in Lausanne zusammenkamen, zufrieden aus diesem Treffen gekommen. Immerhin ging es um ihre Zukunft. Keiner von ihnen scheint daran zu denken, dass Köpfe rollen müssen, wie es bei den Führungskräften des War schauer Paktes der Fall war. In der aktuellen Situation kann auf die Vernichtung eines Teils der Menschheit verzichtet werden, aber die Bedeutung des Zurücktretens der Vereinigten Staaten wird sich an der Zahl und der Wichtigkeit der Verbündeten messen lassen, die sie opfern.

    Der mögliche Einfluss-Verlust der USA im Orient als Ganzes ist für die USA schlicht nicht vorstellbar, weil das eine „Klatsche“ ersten Ranges wäre und der Beweis, dass die USA weder diplomatich, noch militärisch und auch nicht geo-politisch eine Nr-1-Welt-Macht sind. Sie würden ihr Gesicht verlieren. Putin weiss das und bietet laufend div. Hilfs-Möglichkeiten an, doch die USA wollen mit dem Kopf durch die Wand und unter GAR KEINEN Umständen über multi-polare Weltmächts-Konstrukte verhandeln- sie halten an der uni-polaren Macht fest- selbst zum Preis des Nuklear-Erstschlags-Krieges mit drastischen Verlusten und Zerstörungen in USA selbst. Putin wird verdeutlichen müssen, was dieses Festhalten an der uni-polaren Welt der Herrschaft nun für die USA bedeutet.

    ____________________________________________________________

    Anmerkung: Berichte dieser untersten Klasse und übelsten Qualität waren früher im Contra-Magazin zu finden. Bis es die Regaktion vorzog, sich vom Autor zu trennen und sämtliche, bis dahin verfasste Artikel löschte. Wer vor diesem Hintergrund Zweifel an der Loyalität der Contra-Redaktion hat, ist ein Theoretiker und Verschwörungshetzer! Hoch lebe das Contramagazin.

    1. Dann wollen wir mal hiermit die Redaktion fragen, warum ein so "schlechter" Autor, den so viel "besseren" weichen musste ?

      … gebt's zu : der war zu gut und zu teuer und hatte auf all seinen Artikeln ein Copyriht mit Dauer-Tantiemen !?

      Da bleibt sicher die Gewinnmaximierung auf der Strecke !? …. oder ….?

       

  4. Es wird immer trolliger: Die Redaktion hat die folgenden Worte zensiert:

    M a r s c h f l u g k ö r p e r

    W a r s c h a u

    PS: Schreibt eins der Worte ohne Leerzeichen und ihr seht ‚Your comment is awaiting moderation‘

      1. Ach so, meine Güte steh ich wieder mal auf'm Schlauch !

        ja ja stimmt : beide Worte je ohne ein einziges Leerzeichen wird moderiert !

        Also, ihr wisst was ihr zu tun habt : Alle Duden sind ab sofort verboten und binnen 24 Std. zu verbrennen !

        Und wehe nicht, dann gehts ab in den BAU !!!

        1. So viel Sarkasmus hier 😉 Erst wegen den ganzen Beleidigungen von anderen aufregen und dann, wenn gewisse beleidigende Worte in den Wortfilter aufgenommen werden. Wie zum Beispiel das Wort „Arsch“, welches eben leider auch in diesen beiden Wörtern vorkommt.

          1. Du bist so ein Trottel !

            Das ist nicht mehr meine Beweisführung, die hier in kleinen Teile noch stehen blieb, sondern die der Redaktion, die meine größeren Teile meiner Beweisführung, dass du recht hattest, gelöscht hat !

            … kapierst du eh nicht !

             

            Super hingekriegt, – tolle Redaktion !

            Findet ihr in eurem persönlichen Umfeld niemanden den ihr aufeinanderhetzen könnt !?

            So eine Megascheiße zu veranstalten – ohne Worte !

          2. Dann bin ich eben ein Trottel.

            Wenn die Redaktion den zensierten Kommentar nachträglich freischaltet, erkennt keiner mehr deinen „Beweis“.

            Und wenn sie deinen Kommentar nicht freischaltet, SIEHT ihn keiner. Ist ja so, wenn etwas zensiert ist, nicht wahr!

            Aber wieso rede ich eigentlich. Zu Leuten, die eh nicht glauben, was ich schreibe …

          3. Mann echt, halt doch einfach mal die Klappe !

            Soll ich dir jetzt etwa haarklein, denen ihre Manipulation erklären ? Dazu müsste ich meine eigenen Posts einsehen können, aber die haben sie ja gelöscht !

            Und nein, sie haben nicht erst zensiert und dann freigeschaltet, sondern erst freigeschaltet und nachträglich gelöscht.

            Davon aber nur einen Teil, sodaß der, der stehen blieb, unverständlich wurde.

            Als hätte das was mit "glauben" und "nicht glauben" zu tun – ich weiß doch was ich gesehen hab !!!

            DU hast ein ganz anderes Problem, aber das kennst du ja selbst am allerbesten !

             

  5. Nun, was Aderes als Bashing was wir Begriffen haben..

    Tchernobilly & Fukushima … waren geplante Attentate wie das 9/11-Phänomen

    Dem nächst wird einweiteres Bewusst haveriert werden.. wo in Deutschland!

    1. Also der Tsunamy in Fukushima war von Menschen, oder dem CIA gemacht? Tolle Theorie. Deshalb verstehe ich auch nicht mehr, warum manche Bürger die Zeitung auf der Toilette lasen? Aber ein Tablet könnte das wieder ändern!

  6. Syrien schaffte es, seine Auslandsschulden von 16,995 Milliarden US-Dollar im Jahr 1995 auf 4,171 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 zu reduzieren. Das Außergewöhnliche daran ist auch noch, dass Syrien keine Auslandsschulden beim IWF oder der Weltbank hat. Die größten Schulden bis ins Jahr 2011 hatte Syrien bei Russland – einem strategischen Partner der SAR.[55] Nicht nur im Außenhandel, sondern auch im international politisch sehr wichtigen Bereich der Auslandsschulden konnte sich Syrien somit als eigenständig gegenüber den Westmächten behaupten

    ….

    Da Syrien auch weiterhin nicht bereit schien, sich nach IWF- und Weltbank-Bedingungen in den Welthandel zu integrieren und einen eigenständigen Weg der Entwicklung ging und da Damaskus auch kaum Schulden im Westen hatte, blieben den Strategen in Brüssel und Washington wenig Einflussmöglichkeiten. Darüber hinaus rückte das Land als mutmaßlicher Teil der sogenannten „Schiitischen Achse“ (Syrien–Libanon–Iran) und wichtigster Verbündeter des von den USA zu einem der Hauptfeinde erklärten Iran zunehmend ins Visier der US-Regierung. Nach dem 11. September 2001 hatten die USA und ihre Verbündeten eine regionale Offensive im Nahen und Mittleren Osten gestartet und nicht nur Afghanistan besetzt, sondern u.a. auch ihre Militärpräsenzen in Kirgisistan, Usbekistan, Pakistan, dem Jemen, Dschibuti sowie im Rahmen der Pan-Sahel-Initiative auch im Tschad, in Niger, Mali und Mauretanien ausgebaut. Aus diesen Gründen nahm der militärische Druck der NATO-Staaten auf Syrien dementsprechend zu

    https://publikumskonferenz.de/blog/2016/02/27/die-polit-oekonomische-dimension-des-syrien-krieges/

    1. Nicht us-steuerbare Regierungen müssen weg. Parallelen zu Libyen und Ländern in Lateinamerika sind unverkennbar.

      Solange die USA existieren wird es keinen Frieden auf der Welt geben.

  7. Die wollen schon den 3.Weltkrieg. Aber er soll möglichst schnell und mit Unterwerfung ausgehen. Was natürlich kompletter Unfug ist. Diese Welt wird nie und nimmer einen Atomkrieg auslösen. Das liegt nicht in der Absicht des Danach. Das Böse löscht sich doch nicht selbst aus. Es ist ein Weg die Menschen auf seine Seite zu ziehen.

     

  8. Glücklicherweise hat ja der Putinnichtversteher "Meister Ederer" auf "Achse-ich-weiß-auch-nicht-so-recht-wie-gut"    im Kommentarbereich ordentlich auf die Mütze bekommen!  Ebenso der andere Meisterversteher des Weltgeschehens. Für die meisten Leser ohnehin ein Muss, sich in diesen Spalten zu orientieren, was das denkende Volk für eine Meinung hat. Oft sehr erfrischend sogar im Mainstream. 

    Bleibt die Frage, was wollen uns die geneigten Macher damit verklickern? Was und Wer steckt dahinter?              Um Meinungsvielfalt geht es dabei sicher nicht, wenn Behauptungen aufgestellt werden, die den menschlichen Verstand beleidigen. Wie etwa jene, die Deutschen hätten den zweiten Weltkrieg angefangen… 

    1. Ja grausam, wie lange wir mit einer Lüge lebten, und selbst an daran geglaubt haben.
      In der Schule gelernt
      In der Zeitung gelesen
      In den Nachrichten gehört
      In Spielfilmen gesehen

      aber
      alles Lüge!

      Was kann man überhaupt noch glauben? Am Ende stellt sich noch raus, dass Adam und Eva auch nie gelebt haben ;-)) Holla, dann bricht die Kirche zusammen jippi

  9. In der Wirtschaft bezeichnet man das verunglückte Assoziierungsabkommen der Unkraine durch die EU als eine feindliche Übernahme eines Pleiteunternehmens ohne eingehende Prüfung seiner wirtschaftlichen Überlebenschancen. Die Unfähigkeit in wirtschaftlichen Angelegenheiten dieser EU zeichnet sich nicht nur in der falsch eingeschätzte Potenz ihrer eigenen finanziellen Möglichkeiten ab, sondern auch in der Ohnmacht dieser sich abzeichnenden politische und wirtschaftlichen Pleite dieser EU mit unqualifizierten propagantistischen Agitationen von den eigentlichen Ursachen der verfehlten Ostpolitik einer EU abzulenken. Sowas kann man nur noch als die Revanche, oder die Rache des kleinen Mannes ansehen, wenn man allein den Gedankengängen mit neuen Forderungen nach Sanktionen gegen Rußland eines Günther Oettingers folgt, der die Dummheit gepachtet zu haben scheint.

     

  10. Ich bin mir nicht sicher,aber glaube es wird Ulrike Meinhof zugeschrieben: "Wir können Sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen,aber wir können Sie zwingen immer unglaubwürdiger zu lügen".
     Dies ist für alle Seiten zutreffend.Letztlich wird von allen "geschönt". Insofern bleibt es dem geneigten Leser möglich sich eine Weltanschaung heraus zu destilieren. Und hüben wie drüben bevorzugt die denkträge Masse der Menschen, obwohl hinreichend bekannt das dies nicht besonders gesund ist,  nun mal Fast-Food-Fertigmeinung. Infolgedessen findet wiederum ein gewisser Ausgleich im Meinungsbrei statt. 

  11. Man kann zwar versuchen, uns gleichzeitig zu informieren und zu desinformieren, aber wenn man nicht zur Achse der Willigen gehört, verfängt das schon kurz-, spätestens aber mittelfristig nicht mehr.

     

    Russland hat vielfach nur wenig PRopaganda nötig, weil über den Westen zu informieren vielfach genügt, um das erwünschte schiefe Bild unseres Systems zu vermitteln. Das trifft ebenso auf China zu. Was Russland zentrale PRobleme bereitete, war die Vermeidung von FremdPRopaganda durch Unterwanderung “feindlicher Agenten”, die aus persönlichem Interesse auch gern von Russen übernommen wurde – stellvertretend. Die Kombination von plusminus wortgetreu von den US übernommenen Gesetzen gegen “feindliche Agenten” und konsequenter Sanktionierung westlicher Medien-U-Boote auf russischem Boden hat ihre Wirkung indes nicht verfehlt.

     

    Zwar liefert man damit dem Westen auf den ersten Blick das dringend benötigte PRopagandafutter, aber wer Putin einmal bei öffentlichen Auftritten gesehen hat, hat den zweiten Blick und wendet sich amüsiert oder angewidert von der vielgepriesenen WestPRopganda ab, die sich selbst standhaft als Information verkauft. Auch Blätter mit “bestem Ruf”, wie z.B. mein HofberichtBEstatter NZZ, sind in Sachen westlicher KRiegsPRopaganda meistens, bisweilen auch auf beiden Augen blind.

     

    Wirklich interessant wird es für geneigte Leser aber erst dann, wenn sie über einen längeren Zeitraum mit EXLIZIT NICHT ALTERNATIVLOSen Medien vergleichen, weil mit Zeitverzögerung auch WestPRopaganda nicht vermeiden kann, dass ihre Lügen und Halbwahrheiten sich früher oder später in Wohlgefallen auflösen oder überhaupt ganz ad absurdum geführt werden. Im besten Fall kann die PResstitution ihre vergangenen, wider besseres Wissen zubereiteten Schauermärchen ignorieren und hoffen, dass langjährige Leser / treu zahlende Kunden dazu ebenfalls “fähig” sind. In weniger gewinnbringenden Fällen hofft man traditionell auf die Zugkraft von Beigemüse wie z.B. die Rubrik Todesanzeigen, denn die dürften nur mit geringer Wahrscheinlichkeit gefälscht sein, sind aber für viele Nochabonnenten relevant. Polemisch formuliert und nicht ohne Ironie, reduzieren sich die angesehensten Blätter mit dieser Strategie selbst auf Todes-etc-Anzeiger, darüber hinaus haben sie die Relevanz einer Prawda.

     

    <i>- … Russischer Propagandakrieg zur Destabilisierung westlicher Demokratien“ …</i>

     

    Russische wie auch westliche wie überhaupt jede PRopaganda dient in erster Linie zur Stabilisierung innerhalb eigener Einflussspähren. Die Destabilisierung im Ausland ist ein netter und erwünschter Nebeneffekt, aber nur bedingt steuerbar. Gerade der Fall Syrien zeigt diese Prioritäten perfekt. Während Assad in Inland die PRopagandahoheit hält, ist seine Reichweite im Ausland äusserst begrenzt, v.a. aber im Westen, dem er diesen KRIEG im eigenen Land zu verdanken hat.

     

    <i>- … um die westlichen Demokratien wohl nicht besonders gut bestellt ist, wenn sie sich von einem einzigen russischen Medienunternehmen „destabilisieren“ lassen.</i>

     

    M.a.W. der Westen destabilisiert sich selbst, wie überhaupt Putin sehr geduldig seit Anfang dieses Jahrtausends der zionistisch angehauchten Selbstdemontage zusieht. Jeder Geduldsfaden wird irgendwann übermässig strapaziert, zum Leidwesen des Westens zeigt Putin bislang aber nur mässig verwertbare Reaktionen. Der Griff in die PRopagandamottenkiste klassisch verdrehter Desinformation zeigt je länger desto weniger Wirkung auf Russland und China, dessen Endlösung ja letztlich vom Westen angestrebt wird. Das China-Bashing ist auch nicht ohne, ist aber (noch) nicht zu vergleichen, bevor nicht Stellvertreter Russland entweder ungefragt integriert oder ins Chaos gestürzt wird.

     

    <i>- Es ist also nicht der böse Putin, der uns arme verlorene Anti-Amerikaner mit bösem russischen Propagandagift füttert, nein …</i>

     

    … und das ist meine Quintessenz, der Westen setzt Russland unter Bumerangdauerbeschuss und wundert sich, warum die Geschosse wieder auf ihn zurückfallen. Das SanktionsPRogramm gegen Russland hat diesen Trend nicht nur bestätigt, sondern auch verstärkt. Wenn jetzt weitere Sanktionen beschlossen werden, wird nur der Turbo gezündet, der Russland unweigerlich in die Arme Asiens treibt. Und sollte das auch nicht genügen, baut der Westen voraussichtlich einen Doppelturbo samt Kompressor unter die militärisch-industriell-multimediale Motorhaube.

     

    Angenommen, es kommt aus atomar nachvollziehbaren Gründen “nur” zu einem WirtschaftsKRIEG: Wo leben die meisten Konsumenten, welches sind die grössten Märkte und last but not least, welche Märkte sind noch nicht gesättigt resp. haben das grösste Wachstumspotenial? Darum geht es dem Westen doch, um unbegrenztes Wachstum, oder?

     

    <i>- … müssten sich die westlichen „Eliten“ selber hinterfragen, eventuell Fehler eingestehen …</i>

     

    Wozu? Das war und ist nicht Teil der Strategie, den Feind zu Fehlern zu verleiten, um sie dann selbst einzugestehen.

    Das PRoblem stellt sich für den Westen auf neue Art: Was wenn der Feind nicht mitspielt, was auch schon vorgekommen ist, man aber mit Plan B scheitert?

     

    Um noch halbwegs im Geschäft zu bleiben, spielen zur Zeit Onkel Erdowahn und das ehrenwerte Haus Saud dem Westen in die Hände, aber das sind nur Nebenschauplätze scheinbar beliebig erweiterbaren StellvertreterKRIEGen, deren Hegemonie der Westen zu verlieren droht. Wir zünden Nordafrika bis zum Nahen Osten an, bei Bedarf auch mal noch weiter östlich, während wir dort immer weniger zu melden haben. Afrika südlich der Sahara ist da noch vergleichsweise beschaulich, dennoch zeigt das Beispiel Sudan den Weg im Umgang mit der Konkurrenz.

     

    Konkret verliert der westliche Hegemon seine VorMACHTstellung in Sachen Divide et Impera und rächt sich in der für gescheiterte Hegemonen angemessenen Weise durch die Einführung von Ordo ab Chao. An Assad Widerstand beissen sie sich die Zähne aus, derweil Erdowahn durch grosstürkische Träume die historische Parallele zum VorKRIEGsdeutschland hochschaukelt und sich Saudi-Arabien trotz Ressourcenreichtum durch Schuldenaufnahme erpressbar MACHT. Immer neue Stellvertreter für noch zu scheiternde Staaten scheinen die Missgunst der Stunde nutzen zu wollen.

     

    Die Amis auf Kurs

    Grüsse

    kosh

    PS: Man tut was man kann und man kann was man tut.

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