Montenegro: Djukanovic stellt ein Ultimatum an Bosniaken

Nach den Parlamentswahlen in Montenegro übt Noch-Regierungschef Milo Djukanovic Druck auf die Parteien der ethnischen Minderheiten aus, um weiterhin an der Macht bleiben zu können.

Von Dragan Kadijevic

In Podgorica dauern die Sondierungsgespräche der verschiedenen politischen Lager bezüglich der Bildung von möglichen Koalitionen im Parlament weiter an. Trotz des Mangels an offiziellen Informationen über getroffene Vereinbarungen, sprechen die DPS-Vertreter von einem Bündnis mit den Bosniaken bereits als Tatsache.

Eine Quelle aus der Umgebung des Premierministers hat bestätigt, dass Milo Djukanovic "beschwingt darüber ist." Der Premierminister sei demnach überzeugt davon, dass die Bosniaken keine andere Chance haben, als ein Bündnis mit der DPS einzugehen, um nicht am Rande des politischen Prozesses zu stehen.

Im Allgemeinen ist Djukanovic skeptisch, was die Rolle und Bedeutung der "Zwergparteien" – also den Vertretern der nationalen Minderheiten – bei der Erstellung des künftigen Kabinetts angeht. Ihm zufolge haben sie in der aktuellen Lage nach den Wahlen nur demütig jedes Angebot der DPS zu akzeptieren, da ist er ganz kategorisch. Die gleiche harte Linie wie bei den Bosniaken nimmt Milo Djukanovic hinsichtlich der Parteien der Kroaten und Albaner.

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10 Kommentare

  1. Ich hoffe die Montenegriner sind so schlau, dass sie seinen dreckigen Plan der nur darin besteht "seine Pfründe zu sichern", erkennen und ihm den Stinkefinger zeigen. Dann kann er sich seine, wie auch immer zustande gekommen 30 Sitze im Parlament in den Allerwertesten stecken und seinen globalisierten Zigarettenschmuggel gleich dazu :-))

    1. Mein liebe Gott was sagst du…bravo kann du weiter schreiben so schön über Milo…bravo  weiter so  ….Milo ist Diktator und Serbe Vučić und Nikolić ist keine Četniks..Putin ist keine Diktators ..Milo ist..Bravo so klug Milo mit halbe miloin Montenegrin und Serbe und Ruse da gegen Montegro..??

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