Eier in der Hose beweist der Ministerpräsident der Wallonie. Das relativ kleine Wallonien, Teil Belgiens, legt sich bei Kanadas CETA quer. Paul Magnette kann dieses CETA noch zu Fall bringen, denn das Pech der EU ist: das Freihandelsabkommen CETA muss einstimmig beschlossen werden. Die kanadische Handelsministerin dürfte entmutigt sein, sie sieht nur mehr wenig Chanchen für CETA.

Von Redaktion/dts

Die kanadische Handelsministerin Chrystia Freeland sieht derzeit keine Chance für eine Einigung im Streit um das Freihandelsabkommen Ceta. Die Gespräche mit der Wallonie seien vorerst gescheitert, sagte Freeland belgischen Medien am Freitag. Die EU-Staats- und Regierungschefs konnten den Ministerpräsidenten der Wallonie, Paul Magnette, beim Gipfel am Donnerstag und Freitag nicht umstimmen.

Damit scheitert das Freihandelsabkommen vorerst am Widerstand der belgische Region. Ohne die Zustimmung der Wallonie kann die Zentralregierung Belgiens dem Abkommen nicht zustimmen. Ceta kann damit voraussichtlich nicht am 27. Oktober unterzeichnet werden und wie geplant in Kraft treten.

https://www.youtube.com/watch?v=CT6b8M55ivM

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9 thoughts on “Kanadische Handelsministerin: Keine Einigung bei Ceta”

  1. Ist erst mal eine gute Nachricht, aber ich habe schon gelesen – das es Mittel und Wege gibt, das der belg.Minister einknicken muss und mit Tricks ( bestimmte Regelungen) überlistet werden soll -denn nicht alle der belg. Regierung sind gegen CETA. 

    Aber nicht nur Belgien stellt sich quer – es sollen noch 2 andere kleinere Länder gegen CETA sein.

  2. CETA darf nicht kommen –  denn CETA ist der Einstieg von TTIP !!!! Deswegen soll unbedingt erst mal CETA durch geboxt werden.

    Wie solche Freihandelsabkommen ablaufen, kann man gut an NAFRA sehen ( USA mit Mexiko). Seitdem sind massen an Unternehmen nach Mexiko abgewandert und anders herum, sind viele Mexikaner als billige Lohnsklaven nach der USA gekommen.

    Diese Freihandelsabkommen, werden nochmals unseren Arbeitsmarkt aufwirbeln – zu Gunsten der Großkonzerne – aber zum Schaden sehr vieler Arbeitnehmer !!!!!

  3. Richtig, das der Minister von Wallonie Eier in der Hose hat.

    Aber er wird eh wahrscheinlich so unter Druck gesetzt werden, das er wahrscheinlich einknicken muss.

    Wie ich schon geschrieben habe, soll es da eine Trickkiste geben, die die Ablehnung (von CETA) des Ministers noch kippen kann.

    Letzte Hoffnung sind die anderen 2 kleineren Ländern die auch CETA ablehnen.

  4. Was den EU Regierungen fehlt – sind solche Minister wie der von Wallonie, einer der auf dem Teppich geblieben ist und nicht nur den ELITEN dient – sondern den Blick auf sein belgisches Volk hat – hoffentlich wissen das die Belgier zu schätzen !!!!

    Meine Hochachtung hat er auf jeden Fall und kann das belgische Volk zu so einem Minister nur beglückwünschen.

    Ein Politiker der sein Land und Leute liebt und weiss was zu tun war.

    Aber auch Frankreich ist natürlich eingeknickt –  denn auch Frankreich hat noch vor einigen Wochen lautstark gesagt – das sie CETA ablehnen würden .

    Wahrscheinlich ist Frankreich wieder von Brüssel und Merkel so einiges an (Banken) Hilfe versprochen worden, genauso wie Italien,Griechenland und Portugal auch .

    Tja,wenn es um das erpressen maroder EU-Länder geht – ist Brüssel und Merkel – Spitze.

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