Haustiere – Familienersatz, Heilmittel gegen die Einsamkeit

In aller Welt und schon in vorgeschichtlicher Zeit, haben wir Tiere in unsere Obhut genommen. Manche Tiere wurden als Nutztiere gehalten, während andere den Weg in unsere Herzen fanden. In unserer heutigen Gesellschaft füllen vor allem Hunde und Katzen die Leere, die immer mehr Menschen in ihrem Leben spüren. Sie sind ein gutes Mittel gegen die Einsamkeit.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Wir leben in Millionenstädten, haben die Mittel um jederzeit mit Menschen aus aller Welt zu kommunizieren, treffen uns in der Schule, auf der Arbeit, in Gruppen, Klubs, Bars oder virtuell in den sozialen Netzwerken und Internetplattformen wie Foren, Chatrooms uns so weiter. Dennoch leben wir in einer Gemeinschaft der Einsamkeit. Verschiedene Probleme erwachsen daraus für unsere Psyche, die sich zu dem Frust, unserer stressigen und oft menschenfeindlichen Gesellschaft hinzugesellen. Ist dagegen nicht ein Kraut gewachsen? Ja, eigentlich schon. Doch Johanneskraut und Baldrian – ganz zu schweigen von Cannabis und ähnlichem – haben zum Teil schwere Nebenwirkungen. Doch es gibt auch Alternativen.

Ein beliebtes Mittel gegen Depressionen, Einsamkeit und die Monotonie des Alltags sind Haustiere. Man setzt in letzter Zeit immer wieder Haustiere ein, um die Stimmung in Altenheimen, Psychiatrischen Kliniken, Pflegestationen oder auch in Schulen, Kindergärten und sogar in Gefängnissen anzuheben. Nicht nur Hunde und Katzen haben einen therapeutischen Effekt, sondern auch Tiere die typisch für einen Streichelzoo sind, wie Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster. Aber auch Delphine haben einen „Job“ als Therapeuten bekommen. Ihre hohe Intelligenz und ihre oft freiwillige Interaktion mit geistig Behinderten – meist Kindern – sollte uns Menschen zu denken geben, ein Vorbild sein. 

Das Streicheln eines weichen Fells gibt uns ein Gefühl der Geborgenheit, der Wärme und der Liebe, das sich in unserem genetischen Gedächtnis verankert hat. Es ist wie bei unseren Urängsten vor allem was kriecht, krabbelt, sticht oder beißt. Aber nicht nur ein weiches Fell hat einen Einfluss auf unsere Psyche. Große Kulleraugen, Verspieltheit, kurz gesagt alles was uns an Kinder erinnert hilft mit, dass wir einem Tier unser Herz öffnen. Das „Kindchenschema“ spielt hier eine große Rolle. Daher können die meisten Menschen gar nicht anders, als auf den Anblick spielender Hundewelpen oder Kätzchen mit einem „ach wie süß“ oder „oh, was sind die niedlich“ zu reagieren. Besonders Frauen entwickeln sofort einen Mutterinstinkt und ein Helfersyndrom, wenn sie Tierbabys sehen. 

Hunde und Katzen haben sich am besten an ein Leben mit uns Menschen angepasst. Dabei haben uns zuerst domestizierte Wölfe auf der Jagd begleitet, die unsere steinzeitlichen Sippen als ihr Rudel akzeptierten. Dabei entwickelten sich bis in die heutige Zeit viele Rassen – mit großem Zutun der Züchter – die sich der menschlichen Entwickelung und unseren Bedürfnissen anpassten. Leider werden Hunde, wie Tiere allgemein in vielen Kulturen als Werkzeuge gesehen. Aber wer so handelt, der macht das Gleiche mit Menschen. Religiöse Überzeugungen sind dabei nicht ganz unschuldig. „Das Tier hat keine Seele“ ist dabei eine oft gehörte Begründung. Die Franziskaner sind da allerdings anderer Meinung und somit eine Ausnahme. Aber auch bei manchen Buddhisten und Hindus genießen Tiere einen besonderen Schutz. Viele Hunderassen haben ihren Ursprung daher in Asien.

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Katzen sind da anders. Soooo anders! Sie sind zwar ebenfalls sehr sozial aber sie kennen nicht die Unterwürfigkeit von Hunden. Kein Wunder also, dass sie dereinst als Götter verehrt oder als Dämonen gefürchtet wurden. Katzen haben einen eigenen Kopf, was aber nicht an mangelnder sondern eher an hoher Intelligenz liegt. Hunde sind aber deshalb nicht dumm. Im Gegenteil. So ist ihre unterwürfige Haltung nur ein Zeichen der Anpassung. Hundebesitzer die nicht energisch genug (nicht gewaltsam) auftreten, geben ihrem Hund schnell die „Alpharolle“. Bei Katzen sind Rangordnungen lockerer und wechseln für gewöhnlich ohne größere Auseinandersetzungen.

Katzen sind also besonders gut als „Beruhigungsmittel“ geeignet. Katzenbesitzer gelten als emotional ausgeglichen und weniger anfällig für stressbedingte Erkrankungen. Das streicheln einer Katze allein beruhigt schon unsere Seele, doch dieser Effekt ist besonders intensiv, wenn sie schnurren. Wissenschaftler fanden heraus, dass Katzen verschiedene Arten des Schnurrens entwickeln. Zum einen schnurren Kätzchen um bei gleichzeitigem treten mit den Vorderpfoten, die Milchproduktion der Mutterkatze beim Säugen zu stimulieren. Selbst erwachsene Katzen schnurren noch in dieser Frequenz, wenn sie bei ihren menschlichen Pflegeeltern um Futter betteln. Des weiteren gibt es da noch das Schnurren, mit dem Katzen ihre Zufriedenheit in unserer Gesellschaft signalisieren. Tatsache ist, dass die Frequenz der Vibrationen einer schnurrenden Katze gesundheitsfördernd ist. Die Forscher konnten bislang nicht genau erklären, wie das Schnurren unsere Körperchemie beeinflusst, doch durch mehrere Studien wurde festgestellt, dass Glückshormone ausgeschüttet werden, wenn unsere Stubentiger auf unserem Schoss sitzend ihrer Zufriedenheit Ausdruck verleihen.

Aus eigener Erfahrung kenne ich den positiven Einfluss, sowohl von Katzen wie auch von Hunden. Ich nenne meine Katzen daher manchmal meine „Antidepressiva“. Hunde andererseits sind für Bewegungsmuffel empfehlenswert. So hat jedes Tier seine Besonderheiten und man sollte sich dementsprechend informieren, welcher Begleiter zu einem passt. Aber auch die Bedürfnisse der Tiere müssen hierbei unbedingt berücksichtigt werden. Ein unglückliches Tier wird schnell krank und so ist weder dem Menschen noch dem Tier geholfen. Nur bei einer guten Beziehung zwischen allen Mitgliedern einer Wohngemeinschaft ist sichergestellt, dass alle voneinander profitieren. Wer jetzt neugierig wurde, der sollte nicht gleich Hals über Kopf ein Tier kaufen gehen. Wie gesagt, erst gut darüber nachdenken welches Tier zu einem passt, dann – vorzugsweise – adoptieren. Tierheime sind voller Tiere die meistens stubenrein und an Menschen gewohnt sind. Es braucht gewiss kein Rassenzertifikat um mit einem Tier Freude ins Haus zu holen.

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42 Kommentare

    1. "Der Hund wird zu Recht als Inbegriff der Treue betrachtet. Wo denn sonst kann man vor der endlosen Verstellung, der Falschheit und dem Verrat des Menschen Zuflucht finden, wenn nicht beim Hund, dessen ehrliches Wesen ohne Misstrauen betrachtet werden kann."  Schopenhauer ersetzte zeit seines Lebens nach Ableben seines Pudels selbigen durch ein deckungsgleiches Exemplar, um das irdische Leben überhaupt ertragen zu können. 

      Ohne Schopenhauer zu kennen, machte ich mir bereits im Alter von fünf Jahren instinktiv diese Einstellung zu eigen und folgte ihr mit zunehmendem Alter dann wissend. Allerdings rassetechnisch querbeet. ☺

       

  1. Man braucht keine Katzen oder Hubde kaufen die Tierheime sind voll davon. Tierärztlich versorgt zahlt man 20-30 Euro und hat ein gesundes Tier. Wir haben so nach und nach 3 Katzen aufgenommen und nie bereut. Seit der Invasion aus den Morgenland kam noch ein größerer Hund dazu zu unseren Schutz, der auf Kastrationen abgerichtet ist. Ein Problem ist die Tierhaltung in der Stadt da funktioniert artgerechte Haltung nicht.

  2. Jetzt weiß ich endlich, was mir die ganze Zeit gefehlt hat !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich brauch die Mietze ja nur anzugucken und schon wird's mir ganz weich um's Herz !

    Dann hab ich aber keine Zeit mehr zum bloggen ….

    1. Oh doch, das geht. Ab und zu huscht sie über das Keyboard und sendet selber einen Kommentar, aber Katzen sind sehr Pflegeleicht….. PIA, RUTSCH AN DIE SEITE!!! Sehr Pflegeleicht, wenn sie gerade schlafen….!

  3. Wer Tiere nicht liebt und achtet, der kann auch keine Menschen lieben ! Mittlerweile  denke ich die Tiere sind die besseren Kreaturen ! Ein Tier ist niemals hinterlistig und falsch ! Der Mensch oft schon !

  4. Meine Muschi ist abgehauen. Auf und davon.

    Sie wollte nachts nicht in ihren Käfig, keine Mäuse fangen, im Auto mitfahren und begehrte im Wohnzimmer einen ganzen Sessel nur für sich.

    Da habe ich ein paar Taktworte gesagt.

    Da hat sie die Scheidung eingereicht.

    1. @RaumZeitBeschleuniger Rommel

      War Deine erste Katze, oder? Typischer Anfängerfehler.

      …um sowas zu vermeiden, hat meine Katze einen PrinzAlbertRing im Schwanz und wird daran  im Schuppen angekettet. Gibt die Mitze keine Ruhe, wird der Hund paar Minuten losgelassen. Schon passt alles wieder für gewisse Zeit. 🙂

          1. Versteh jetzt nicht, was du meinst. Aber als Strafe würde ich es begrüßen. Dann kann sie auch besser Mäuse fangen. Hinten winken und ablenken, und vorne bösartig zubeißen.

      1. wie bringt man eine katze zum bellen?  benzin drüber streichholz dran: wuff  😛

        wie bring man einen hund zum miauen? zieh ihn durch die kreissäge:

        …..iiiiiiiaaaaaaauuuuuuu

        aus: grosse buch der katzenhasser und grosses buch der hundehasser

    2. @ RR

      Haben Sie sich jetzt geoutet, Herr Stoiber? Ihre Muschi ist jetzt weg? 

      Wohl aufgrund dieser Feststellung :

      "Ich hab's mir angewöhnt, dass ich jeden Tag in der Früh in den Garten schau' und vielleicht eine Blume hinrichte. (…) Ansonsten sag ich meiner Frau, was ich alles tun würde, und dann macht sie es beziehungsweise mit dem Gärtner zusammen."

      Mein Beileid. Aber auch andere halten es eben so, wie Sie es einst so treffend formulierten:

      "Ich mache nicht nur leere Versprechungen – ich halte mich auch daran."

      Von Flughäfen und Bahnhöfen oder gar Transrapid reden wir jetzt lieber nicht, sonst würde ich Sie zu BER befragen, und dann kämen wir aus dem Gespräch gar nicht mehr heraus. (Das Unterirdische noch nicht einmal in Betracht gezogen.) 

    1. Wer's noch nicht kennen sollte:

      Der Hund denkt:
      Sie streicheln mich, sie füttern mich, sie umsorgen mich – sie müssen Götter sein.
      Und die Katze denkt:
      Sie streicheln mich, sie füttern mich, sie umsorgen mich – ich muss ein Gott sein.

      1. … ergo ist Berlin die Stadt der Katzen !

        Das wär ein witziger Cartoon :

        Eine Lkw-Ladung toter Mäuser vorm Kanzleramt, mitten drin ein großes Schild mit dem Katzenspruch : … und die Katze denkt ….

    2. Lach das stimmt Katzen haben Personal, mein Russe ist besonders penetrant wenn er was gerade möchte. Obs an seiner Abstammung liegt weis ich allerdings nicht. Aber immerhin er setzt sich durch der Gerechtigkeits willen 🙂

  5. ……….wie ging der Spruch…."seit dem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere"

    ……die größte Fehlkonstruktion der Natur, ist das Individium Mensch.

  6. Hier werden alle Klischees bedient, die man finden kann. Man sollte keine Werbung zur Anschaffung von Haustieren machen. Die Tierheime sind nicht überfüllt, weil soviele Herrchen/Frauchen wegsterben oder weil sich die Tiere in unserem Land hemmungslos vermehren. Es findet ein lukrativer Handel statt mit herrenlosen Tieren aus dem Ausland, die können oft nicht in einer hiesigen Familie gehalten werden, weil die Vorstellungen des Tieres und die der Familie nicht in Einklang zu bringen sind. Die landen dann im Tierheim für den nächsten Versuch, Kostenpunkt jedesmal knapp unter 400 Euro. Das ist ein grandioses Geschäft, hat aber nichts mit Herzenswärme zu tun, sondern mit oft großer Enttäuschung auf beiden Seiten. Ein Tier kann ein Seelentröster sein aber bis es dazu kommt war soviel anderes. Wenn jemand denkt, ein Tier ersetzt ein Medikament, dann haben beide Pech gehabt.

  7. Hunde und Katzen waren schon immer meine besten Freunde!! Schon mein ganzes lebenlang lebe ich mit Hunden und Katzen!! Ich mage übrigens eine Ausbildung zum Tierarzt!! Ich bin stolz mich um Hunde und Katzen kümmern zu dürfen!!  🙂 

        1. Nomen est Omen

          … jetzt kein Witz : Bei uns in der Gegend gab's mal einen Bestatter, der hieß "Himmelheber" …

          und heute noch, einen Frauenarzt mit Namen "Pillmann" und einen Apotheker mit Namen "Lochmann" – die hatten wohl die Studiengänge getauscht.

          und Grille Grilli …?

          Ich würd als Haustier jedenfalls nicht freiwillig bei ihm einziehen !

  8. Ich möchte zu meinem vorhergehenden Post noch ein Beispiel aus eigener Erfahrung hinzufügen, warum ein lieber ausländischer großer und kräftiger Hund z.B. nicht in einer Familie leben kann. Dieser Hund hatte wohl Hunger erlebt. Wer Hunger erlebt hat, spielt nicht mehr mit dem Essen. Er gab sich alle Mühe und war uns sehr sympathisch aber als mein Mann abends noch mal den Kühlschrank öffnete, hatte er Augenblicklich den Hund an der Schulter, der sich dort festbiss. Ich stellte mir vor, den Hund hätte eine Familie genommen und das Kind hätte vor seinen Augen ein Eis geschleckt. Ich sagte der Vermittlung: Ihr dürft den Hund niemals an eine Familie mit Kindern geben. Sie lachten mich nur aus.

    1. @gast

      … da hast du voll recht. Die Leutchen im Tierheim erleben die Hunde ja nur dort, bilden sich aber ein, jedes Verhalten im voraus einschätzen zu können.

      Ein Hund der im Rudel unter Hunden lebt, verhält sich entsprechend der Rangordnung, und die wird nicht selten bissig klar gemacht.

      Im Menschenrudel Familie beisst aber niemand den Hund, also nimmt er sich die Alpharolle. Dem Wuff zivilisiert und human beizubringen, dass es auch hier eine Rangordnung gibt, ist eine echte Aufgabe, besonders wenn er seine prägsame Zeit schon hinter sich hat.

      Ich kenn welche, die haben sich einfach mal überwunden und ihrem Hund wortlos ins Ohr oder in den Nacken gebissen, die Sprache hat er verstanden.

      Generell ist es so, dass ein Hund auf Körpersprache viel besser reagiert als auf dieses ewige : "bleib, sitz, komm, Fuß, Aus".

      Wenn man sich da selbst gut im Griff hat, genügen nach ein paar Wochen winzige Gesten und Fingerzeige damit Wuffi versteht. Nebenbei, werden die dann ganz aufmerksam und schauen immer was man macht, könnte ja 'ne Nachricht dabei sein.

      ABER : Niemals den Hund schlagen, auch keinen Klapps auf's Hinterteil. Damit zieht man sich einen Duckmäuser und schlimmstens einen Angstbeißer !

      Mit zwei Fingern in die Flanke stubsen reicht völlig, dann weiß der Hund: irgendwas hab ich grad falsch gemacht, nach dem 10 x weiß er dann auch was es war, bis dahin konnte er den Fehler rausfiltern.

      Noch'n Tipp : Der Hund zieht an der Leine beim Spaziergang, er läuft immer vorne weg ?

      Das heißt: er führt das Rudel an, bildet die Vorhut, bestimmt die Richtung, macht als erster Gefahren aus – manchmal wollen sie auch einfach nur spielen, schnell die geeignete Stelle zum Pipi-Kacka-machen finden oder in windeseile die Zeitung lesen, das muss sein Mensch unterscheiden lernen.

      Im 1. Fall überschreitet er seine Kompetenz, im 2. ist er unaufmerksam.

      Kompetenzüberschreitung ist fatal, das äußert sich dann auch zuhause.

      Jedesmal, wenn er das also versucht, setzt man einen Ausfallschritt vor ihn, verharrt einen kurzen Moment bis er begriffen hat, welchem seinem Verhalten die Reaktion galt, und macht das WORTLOS immer wieder, bis er die Regel akzeptiert hat.

      Nach 10 Spaziergängen sollte das geklärt sein !  🙂

       

  9. "Sie sind ein gutes Mittel gegen die Einsamkeit."

    Als Lebensinhalts Ergänzung alles gut und recht.  Es ist aber mehr als traurig, wenn die Menschen untereinander in ihren eigenen personifizierten, visionären Möglichkeiten in der Verwirklichung von Mensch zu Mensch  gescheitert sind und auf den Hund oder die Katz gekommen sind.

  10. "Das mir mein Hund das Liebste sei

    sagst Du, oh Mensch, sei Sünde,

    mein Hund ist mir im Sturme treu,

    der Mensch nicht mal im Winde".

    Franz von Assisi

  11. "Sie sind ein gutes Mittel gegen die Einsamkeit." – bei egozentrischen Menschen !

    Habe auch so Eine in meiner Bekanntschaft: Selbstverschuldeter Singel, voll berufstätig, fühlt sich einsam und vom Rest der Welt unverstanden, legt sich EINE Katze (ohne Freigang) zu !

    Alles Reden vorher, bzgl. 2 Katzen (Welpen aus einem Wurf), half nicht ! Da sage ich nur. Arme Katze – Egoistische Menschin !!! Denn entgegen der landläufigen Volksmeinung sind Katzen KEINE Einzelgänger (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel) !

    1. Katze ohne Freigang ist keine Tiergerechte Haltung das ist das selbe wie wenn man einen Menschen sein Leben lang in einer Wohnung einsperrt als Gebrauchsgegenstand für seine gerade anliegenden Bedürtnisse betrachtet. Vor den Leben hat eh keiner mehr Respekt  vor was wer braucht sowieso nicht.

      1. … also was ich komplett abartig find, sind Vögel im Käfig !

        Das ist, als würde man einen Gehenden an den Rollstuhl fesseln.

        … und bei Stadtkatzen kann ich die Wohnungshaltung schon verstehen, selbst bei uns auf'm Land, finden sich ständig angefahrene die dann elendig zugrunde gehn.

        Man kann ja auch mit einer Wohnungskatze an einer langen Leine tgl. in den Park gehen. Klar, es ist immer noch was anderes als würde sie frei laufen können. Aber ehe sie dem Verkehr zum Opfer fällt.

        Ich denke : Wohnung geht schon, aber dann sind zwei Mietzen schon irgendwie ein Muss.

        1. Meine Katzen haben gar nicht das bedürfniss "frei zu sein". Sie fühlen sich wohl in meiner recht grossen Wohnung, aber selbst wenn diese nicht so gross wäre. Auf dem Balkon in der Sonne liegen und hinter der Sicherheit des Fensters Vögel beobachten. Ich habe auch genug Katzen gesehen, die vom Asphalt gekrazt wurden, von Hunden und Tierquälern gejagt oder mit einer Krankheit nach Hause kamen. Mein Freddy wurde ausgesetzt und war wohl nicht lange auf der Strasse als ich ihn gerettet habe. Er wollte nie wieder raus! Nach einer Weile bemerkte ich eine Wunde am Schwanzansatz. Die Wunde heilte nicht und eiterte ständig. Die Tierärztin beschloss die Wunde etwas aufzu schneiden um den Eiter besser zu säubern und fand….. eine 4,5mm Bleikugel von inem Luftgewehr! Freigang gewähren ist – vielerorts – Tierquälerei!

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