Die Gesellschaft verkommt zusehends zu einem Haufen von Egoisten, die in ihrer Pseudo-Individualität zu einer uniformen grauen Masse avancieren. Gemeinsam einsam, lautet offenbar das Motto dieser Zeit.

Von Marco Maier

Egoisten gab es schon immer. Immerhin ist es doch normal, wenn man auch mal nur an sich selbst denkt und andere Menschen außen vor lässt. Und bei manchen Menschen führt das eben zum absoluten Egoismus. Doch irgendwie scheint dieser Egoismus zur gesellschaftlichen Maxime geworden zu sein. Vielleicht liegt das ja unter anderem auch am Begründer der modernen Volkswirtschaftslehre, Adam Smith. In seinem Werk "The Wealth Of Nations" ("Der Wohlstand der Nationen") schrieb Smith von der "unsichtbaren Hand", welche alles regle, wenn nur jeder Mensch zu seinem Vorteil handeln würde.

Doch ist dies wirklich so? Braucht eine Gesellschaft nicht auch genauso altruistisches Denken und Handeln? Wie soll eine soziale Einheit – wie eine Familie, eine Dorfgemeinschaft, oder im Großen der Staat – funktionieren, wenn jeder Mensch nur auf sein eigenes Wohl achtet? Das geht doch nicht. Deshalb führt man heute Neiddebatten über "sozialschmarotzende" Arbeitslose, kinderreiche Familien (welche ja nur hinter dem Kindergeld her wären) oder Millionäre, welche auf Kosten der Masse leben. Sicher, auf einen Teil der betreffenden Menschen mag das zutreffen, doch verallgemeinern kann man das sicher nicht.

Vielleicht sollten wir einfach wieder lernen, uns als Teil eines größeren Ganzen zu sehen, anstatt in "Egoshooter-Manier" in jedem auftauchenden Menschen einen potentiellen Rivalen um unser kleines Stück vom Kuchen erkennen zu wollen, welches uns dieses System überhaupt noch zugesteht. Denn ohne die anderen Menschen wären wir nämlich nichts. Als wir gezeugt wurden, brauchte es immer (mindestens) zwei Menschen dazu – nämlich unsere Eltern. Ohne unsere Mütter wären wir nicht geboren worden. Wer hat uns gefüttert, gebadet und gewickelt als wir klein waren? Hätten wir ohne die Hilfe anderer Menschen das gelernt, was wir heute wissen und können? Unsere Kleidung haben andere Menschen gemacht. Ohne andere Menschen müssten wir uns unser Essen selbst jagen und sammeln. Unser Dach über dem Kopf haben andere Menschen gebaut. All das sind ein paar Beispiele, wie sehr wir doch von anderen Menschen abhängig sind. Und dennoch erzieht uns diese Gesellschaft in gewisser Weise zu Egoisten.

Wir sollen tagtäglich das konsumieren, das tragen, was man uns vorsetzt. Weil das unsere "Individualität" hervorhebt. Und dennoch schauen wir alle dieselben TV-Programme, trinken dieselben Getränke und essen dasselbe Essen. Wir sollen bestimmte Markenkleidung tragen, weil das unsere "Individualität" hervorheben würde. Und dennoch laufen wir irgendwie uniformiert der neuesten Mode hinterher. "Kauf diese Schuhe – sie machen Dich zu etwas Besonderem!" vermittelt uns die Werbung. Und zehn Millionen Menschen folgen dem Ruf ohne dadurch wirklich zu etwas Besonderem zu werden. Nur dass sie eben einen Haufen Geld für ein paar Schuhe hinlegen, welche irgendwelche Frauen und Kinder für ein paar Cent in südostasiatischen Fabriken zusammengenäht haben. Aber wir sind etwas ganz Besonderes, weil wir uns die teuren Schuhe kauften.

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Wir werden manipuliert und in die Irre geführt, indem man uns vorgaukelt, dass wir "individuell" sein müssten um glücklich zu sein. Wir müssten dies und das besitzen, damit wir unseren "individuellen" Status erreichen können. Und dennoch sind wir nur eine weitere Kundennummer bei irgendeinem Konzern. Aber eine ganz individuelle Kundennummer, denn sonst hat niemand anderes diese Nummer. So individuell sind wir geworden. Eine Gesellschaft von Einzelkämpfern mit immer schwächeren sozialen Bindungen.

Wir sind inzwischen sogar so individuell geworden, dass wir uns unserer Beziehungen entledigen, als ob sie alte Smartphones wären. Wozu ein älteres Modell besitzen, wenn es doch immer wieder neue Modelle auf dem Markt gibt? Ein defektes Gerät reparieren? Wozu auch? Kostet zu viel, oder?. Da ist es doch leichter, sich ein neues zuzulegen. Aus dem Gefährten bzw. der Gefährtin fürs Leben wird der Lebensabschnittspartner. Vielleicht auch, weil die egoistische Denkweise auch die Partnerschaften infiziert hat. Kompromisse und gegenseitiges Verständnis stören da nur. Und so wundern wir uns über die steigende Zahl an kaputten Familien, ohne je darüber nachzudenken warum das so ist. Und auch wenn früher sicher nicht alles Gold war was glänzte, so gab es doch auch eine gewisse moralische und gesellschaftliche Notwendigkeit, Probleme gemeinsam auszustehen und nicht gleich aufzugeben.

Doch heute geht man lieber seinen eigenen Weg weil man ja etwas Besonderes, Einzigartiges ist, nur um dann festzustellen, dass man eigentlich doch auf einem einsamen Irrweg gewandelt ist. Millionen Individualisten, die von außen betrachtet nur eine uniforme graue Masse sind. Nichts Besonderes eben. Aber sind wir deshalb wirklich glücklich? Wohl nicht wirklich.

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21 thoughts on “Gemeinsam einsam – Eine Gesellschaft voller Egoisten”

  1. Die richtig beschriebenen aktuellen Zustände werden sich früh genug ändern

    Im sich entfaltenden Rassenkrieg werden all diese "Individualisten" entweder zusammen mit uns ihre Stellung behaupten, oder wir alle werden sterben oder Rechtgläubig werden.

    Auf jeden Fall ist es dann mit der Ichsucht vorbei.

    Für Europäer, insbesondere für Deutsche, gibt es keine Flucht und keinen Schutz

    Wenn die Westeuropäer erstmal erledigt sind, werden sich die Osteuropäischen Länder Russland zuwenden, während sich die Invasoren die leichtere Beute vorknöpfen : Die USA.

    Dort wird es ebenfalls nicht viel Widerstand geben, weil deren Regierung und deren "Eliten" sich mit den amerikanischen Volksfeinden verbünden werden – in Tat und Wahrheit haben sie es schon getan.

    Kann gut sein, dass Russland – als "last man standing"- sich behauptet, aber das braucht uns dann nicht mehr zu interessieren.

    Genau genommen interessiert uns dann garnichts mehr.

    1. Ich bin immer wieder verwundert über die grenzenlose Dummheit der Deutschen gepaart mit Charakterlosigkeit und Feigheit dazu noch das äußerliche eines gefickten Elefanten. 

  2. Ja Herr Maier, an Ihrer Headline ist was drann. Es beginnt mit der alleinerziehenden Mutter, die in heroenhafter Haltung sich und ihre Kinder durch`s Leben schlägt, zwar mit ordentlicher Stütze, aber immer noch nicht einsichtig genug, daß eine Partnerschaft oder gar Ehe für das eigene Befinden und für die Psyche der Kinder weit vorteilhafter wäre, als alles andere. Außerdem könnte man auch noch die wirtschaftlichen Nachteile ausgleichen und auch das wäre nur zum Vorteil aller Beteiligten. So aber präsentieren sich diese Frauen als die Unverstandenen, verlassenen und benachteiligten Mütter und haben nicht begriffen, daß sie wenigstens dem Kind zuliebe etwas ändern sollten, denn eine familiäre Gemeinschaft ist immer besser als ein verzweifelter Zustand über Jahre gesehen.

    Auch das Single-Leben ohne Kinder ist schon seit Jahren angesagt und auch dieses Leben ist sowohl geistig, als auch Gesamt-Volkswirtschaftlich kontraproduktiv, mal ganz davon abgesehen daß es der Unfähigkeit, Unschlüssigkeit und des persönlichen Egoismus entspringt. Dieses Modell kann sicherlich einige Jahre tragfähig sein, wird aber mit zunehmendem Alter höchstwahrscheinlich zum größten Problem des Einzelnen. Wer keine Bindungsfähigkeit in jüngeren Jahren übt, der kann sie später auch nicht mehr nachvollziehen und wird deshalb über lose Bekanntschaften hinaus ewig einsam sein. Im übrigen ist es ein Trugschluß eigene Familienangehörige durch Freunde und Bekannte ersetzen zu wollen. Die entfernen sich mit zunehmendem Alter und was bleibt ist nur noch der eigentliche Partner, mehr nicht. Außerdem hat man niemanden mehr, dem man was vererben könnte und im Altenheim sitzt man später alleine herum, weil es keine familiären Bindungen mehr gibt. Das sind persönliche Erfahrenswerte von vielen Menschen, die das Geschilderte so durchlaufen haben und am Ende einsam und verlassen sterben.

    Ein weiter Punkt ist die ungeheuere Lebensgier, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte entwickelt hat, im Zuge der Emanzipation und der Wegwerfgesellschaft. Das klassische Unwort hierzu ist der Begriff Lebensabschnittspartner. Was für eine naive Einschätzung des Lebens und seiner menschlichen Bindungen, die bei vernunftsbegabten Menschen immer noch mehr ausgeprägt sind als bei narzistisch Veranlagten, die nur ihr Verlangen stillen, aber die Gegenseite als Mittel zum Selbstzweck verwenden und schlimmstenfalls entsorgen, wie eine alte Hose, die unmodern wurde oder nicht mehr zu gebrauchen ist.

    Dieses Thema könnte man unendlich fortsetzen, aber eines ist klar, wer keine Empathie in sich trägt und nicht bereit ist zugunsten anderer Verzicht zu üben, der wird diese negative gesellschaftliche Entwicklung durch sein eigenes Verhalten fördern und durch diesen Egoismus mit dazu beitragen, daß er selbst Opfer dabei werden könnte. Auch wenn er es zur Zeit nicht merkt, die daraus entstehenden Nachteile werden in irgendwann mal einholen, da kann man sich ziemlich sicher sein.

    1. @Achim, Ihren Kommentar emfinde ich sehr einfühlsam und zutreffend.

      Mein folgendes Emfinden dazu, denke ich trifft sich mit Ihrem.

      An die Mütter

      Dann wandte er sich an die Frauen und Mütter: „Ihr Mütter könnt euch heute alternativ nicht entscheiden, zwischen Berufsarbeit oder Hauswirtschaft. Das war einmal. Vielleicht kurzfristig entscheiden für die ausschließlich familiale Hauswirtschaft, nicht aber mittel- oder gar langfristig hierfür. Ihr Mütter haben heute BEIDES zu leisten – knallhart. 
      Zwar ist es mütter- und frauenfeindlich. Euch Mütter restlos diskriminierend. Trotz Diskriminierungsverbot.
      Natürlich, wollen welche unter euch ihr Frauen und Müttern arbeiten gehen, dann sollt ihr das auch können. Ich spreche davon, dass selbst Frauen, dass selbst Mütter, die lieber ihrer genuinen Daseinsanlage, Kinder-Familie umfassend nachkommen möchten, hinzu außerhäuslich arbeiten gehen MÜSSEN.
      Deswegen, weil die Väter gezielt nicht mehr in die Lage versetzt sind, ihre Familien und deren Lebensnotwendigkeiten mittels ihrer ALLEINIGEN Erwerbsarbeit erhalten zu können. Eure Großväter, allesamt Alleinverdiener, versorgten acht und mehr Kinder plus unsere Großmütter dazu; – heute, schaffen es ZWEI Verdiener gerademal, zwei Kinder groß zu ziehen, darüber hinaus sind die Eltern schon armutsgefährdet. 

      Frauen/Mütter haben aber veranlagt unter Mann-Vater etwas Potentes zu wünschen, vorfinden zu wollen, ergo etwas, das auch Potenz hat und schützt. Jemand also – mit Verlaub -, der nicht einmal in der Lage ist, seine Frau und seine Kinder mehr zu ernähren, ihnen keinen wirtschaftlichen Schutz bietet, bieten mehr kann, gilt intuitiv, wenn nicht ohnehin fraulich offenkundig, als impotent. Leicht hält frau so Ausschau nach Potenterem unter den sogenannt Potenten und entledigt sich solcher impotenten maskulinen Individuen. 
      Nur bedenkt, liebe Frauen, liebe Mütter, eure arbeitsamen Männer haben DAS nicht verschuldet. Dahinter steckt System. Methode. Staatstragende. 

      Der Mollloch Geldadel zwingt die Staaten, immer mehr Zinsen abzuliefern. Der Fiskus hatte demzufolge vor vielen Jahren beschlossen, er wolle pro Familie ZWEI Steuerzahler sehen und nicht so, wie ehedem, bloß einen. Ihr dachtet, juhu, wir sind frei. Eure durchführenden Instrumental-Politiker waren untertänigst bemüht, dem Auftraggeber Mollloch Gehorsam zu leisten. Deshalb erhielten eure Männer, eure Väter jährlich weniger an Löhnen und Gehältern, bis ihr endlich aus euren Häusern und Familien herauszukriechen hattet – um nun ebenfalls malochen zu gehen, für nichts bis kaum etwas. Die Gefangenenaufseher – eure Politiker und Lohnhirten – haben nichts übrig für Mütter und Kinder und Väter.

      Ihr wusstet zwar nicht, wie es zur Misere kam, woher diese hereinstürzte; aber klug, wie ihr nun einmal seid, ihr Frauen, taxiertet ihr, eure oder die Männer hätte das verbockt. Dies war zwar daneben getroffen aber dennoch unheilvoll. Meinend den/die Schuldigen ermittelt zu haben, schiedet Ihr euch immer mehr von euren malochenden Ehemänner. 
      Eure traumatisierten Kinder schrien entsetzlich stumm: 'Liebste Eltern! Wenn es nicht notwendig ist, sich scheiden zu lassen, ist es notwendig, sich nicht scheiden zu lassen.‘

      Ihr wiederum konntet/wolltet die Hilferufe der eigenen Geburten nicht wahrnehmen. 
      Inmitten und alles vereinnahmend, grölte stockbesoffen der Mollloch mittendrein: ‚Gleichviel, ob ihr einander liebet oder scheidet, – ihr maximiert so UND so meinen Ertrag.‘ 
      Ihr konntet/wolltet auch dieses Gegröle nicht wahrnehmen.
      Aber wenn ihr scheidet, maximiert der Mollloch weiter. Weitere zweite Haushalte müssen her und der Rest auch nochmals. Ein Fest für die Wirtschaft. So hineingerietet ihr von der Hauswirtschaft zur Abwirtschaft.

      Früher hattet ihr Ehezeiten, – heute führt ihr Zeitehen.
      Früher hattet ihr Ehepartner. Heute verfügt ihr über Lebensabschnittspartner.
      Lebensabschnittspartner, – das waren eure Affären an euren Ehemännern.
      Eure Vorfahren lebten – ihr habt stattdessen Lebensberatungsstellen."

  3. Wenn ich mein früheres Stadtleben mit meinen jetzigen Landleben vergleiche würde  ich niemals mehr in eine Stadt ziehen. Guten Morgen und winke winke war ich nicht gewohnt von den Nachbaren in der Stadt. Gegenseitige Achtung und eine gewisse Gemeinsamkeit spürt man hier und helfen tut jeder jeden wenn mal was ist. In eine Stadt würde ich nie wieder ziehen.

  4. Dir zu Ehren Aldi Kretschmann………..

    Viele Menschen riechen nach Urin und merken es nicht

    Weil sie sich danach sehnen, angepisst zu werden. Ein scharfsinniges Resümee von Adi Kretschmann:

     

    Der Sinn des Lebens in eine soziale Marktwirtschaft

    Wollt Ihr wissen was der Sinn des Lebens ist? Ich sag´s euch. Die krankhaftesten Psychopathen, die auch unsere Erde zu bieten hat, die zudem heimlich und stillschweigend die Welt nach ihren Belieben steuern und lenken, die Rothschilds, Rockefellers und die wenigen Familien Dynastien, die das gesamte Finanzsystem bestimmen, die urinieren auf die Generationen-übergreifend bestehende Monarchen, Anarchisten, auf die Elitäre Gesellschaftsmitglieder, die Geistlichen Würdenträger und auf die anderen Großbankiers. Dafür dürfen Sie wiederum die Konzern-, Fonds Manager, die Wirtschaftsriesen, die Medienmogulen, die Versicherungsriesen und die Gewerkschaftsbosse anpissen. Die wiederum, die pissen Tag für Tag die Politiker an. Im Gegenzug schiffen die Politiker auf Beamten, Journalisten, Moderatoren, Juristen, Steuerberater, Neuzeit Gladiatoren wie auch auf diejenigen, die ihre Befehle ausführen, wie auch auf diejenigen, die aus diesem System einen Profit ziehen. Von all denen wird die Masse angepisst. Selbst die Soldaten, wie auch die Gesetzeshüter, die ihren Befehlen nickend Folge leisten und die man auch nur mit wenigen Mitteln manipulieren kann, die urinieren unbewusst auf ihr eigenes Fleisch und Blut. Hört sich derb an, zugegeben. Dennoch die Realität entspricht meiner hypothetischer Darstellung Voll und Ganz und das ist tatsächlich das Perverse an der Geschichte! Was ist die Moral der Geschichte? Nun, das merkwürdigste an der Sache wäre die Tatsache, dass sich die Menschen regelrecht danach sehnen, Tagtäglich angepisst zu werden.

    Wenn dann noch die Hierarchie stimmt, sodass man die Pisse von der Auslese -Sten der Auslesenden abbekommt, dann befindet sich die Welt in bester Ordnung! Denn von den Oberen angepisst zu werden bedeutet, an Macht und Wohlstand zu gelangen. Allerdings da unten, da wird die Luft ganz dünn, denn da sammelt sich das ganze Urin an. Diese Prozedur funktioniert, seit es die Menschheit gibt und das sich daran niemals etwas ändert, dafür sorgt die nachkommende Generation und die, die geht intelligenter und zugleich unmenschlicher an die Sache ran. Das ist die bittere Wahrheit und nichts anderes. Der allgemeine Zustand bestätigt meine, teils derbgehauchte Darstellung, im vollen Umfang! Folgendes sollte nicht unerwähnt bleiben. Etwas jedoch hat sich geändert. Man geht Zeitgemäß vor. Die Menschen lachen dabei, sind höflich und fröhlich. Wir werden auf eine sehr situierte, teils angenehme Art angepisst. Da muss man Ihnen lassen! Jedoch ein Nein, akzeptiert man nicht. Denn einen Sinn, den muss es in eine soziale Markwirtschaft schließlich auch geben. Was mich, wie auch unzählige anderen angeht, die diesen verkommenen Akt längst durchschauten, wir haben es satt, dass man uns anpisst. Genauso wenig wollen wir unseren Urin an jemand anderen verstreuen.

    Wir haben die Schnauze voll davon, ständig sich in einem Leben bewegen zu müssen, in dem sogar Familien, Verwandte, Freunde oder einfach nur Menschen, gegeneinander ausgespielt werden, in dem man uns pausenlos manipuliert und dabei schamlos von einer heilen Welt erzählt wird, die voll gesät von Werten wäre. Tief in uns wissen wir es. Jeder von uns. Dennoch sind wir Feige, oder einfach nur unbeholfen. Wir meiden die Wahrheit, denn mit unserem Schweigen, mit unserer Unbeholfenheit, mit unserem Willen, machten wir aus Lügen und Vertuschungen eine Wahrheit, für die wir uns schämen.

    Die Frage lautet aber, wissen wir noch überhaupt, wie man die Wahrheit buchstabiert und wenn wir über menschliche Werte sprechen, sei es nur über eine einzige, an der wir uns tatsächlich auch halten, oder sie wahrnehmen, dann besitzen wir eine großzügige Gabe an Untertreibung. Soweit ist es über uns gekommen und soweit haben wir es zugelassen, dass man uns so erzog, wie wir geworden sind. Politiker, Parteien, waren noch niemals eine Lösung für unsere Probleme. Was Sie tatsächlich auch sind, Sie sind das Problem und Sie sind die Ursache für unseren Missstand und das nur, weil Sie dafür vorgesehen waren. Die Elitären Mitglieder, die Monarchen, die Wirtschaftsriesen, die Glaubensreligionen, die alle haben dieser Gattung zu ihren Gunsten geboren lassen, nur mit der Absicht, ihren psychopathischen Bedürfnissen legitim nachzukommen. Streben nach Macht, Reichtum, wie auch über einen stehen zu dürfen, erzeugt in Menschen krankhafte Vorstellungen, die unter den gegebenen Umständen, allzu lebhaft umgesetzt werden.

    Es liegt an uns, unabhängig davon, woher du kommst, wo du lebst, wer du bist. Schon bald kann es passieren. Deine Heimat wird es womöglich nicht mehr geben und nicht nur das. Dein Leben und das deiner Kinder, gehört längst nicht mehr euch. Ob es einmal eine recht schaffende Zukunft geben wird, das liegt einzig und allein an Dir.

     

    Öffentlicher Brief von Adi Kretschmann
     

    Die Politiker pinkeln in Reihen auf die Deutschen und die Presse schreibt “es regnet”

  5. Die beste Demo gegen Kernkraft ist,wenn man sich den Strom mit Solar oder/und Wind oder Bachlauf,wenn möglich selbst macht.Der beste Widerstand gegen eine Diktatur ist es, wenn man sich so viel wie möglich das nötige zum Leben selbst macht.

     

    Sei du selbst die Veränderung, die du sehen möchtest

    Verwechseln wir bitte nicht unseren vom Konzern-Kapital erlaubten Freiraum nicht mit Freiheit,denn der erlaubte Freiraum ist nur ein Knast ohne Gitter der mit Freiheit nichts zu tun hat, aber die Kunst zu beherrschen sich Unabhängig zu versorgen ist die wahre Freiheit.Wir, das sind über 90% der Weltbevölkerung, dürfen nicht von Freiheit reden, da über 90% der Weltbevölkerung Lohnabhängig sind,was gleichbedeutend ist mit Versklavung durch Lohnabhängigkeit.

    Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

     

    Zitat des Tages

    Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.

    Karl Heinrich Waggerl

     

    1. @habnix, die Freiheit, die eigene Bewußtseinsausrichtung zu wählen, ist die einzige und ursprüngliche Anwendung des freien Willens. Die Ausrichtung unseres Bewußtseins bestimmt, wofür wir empfänglich sind und wofür nicht. Bewußtsein ist der Machtfaktor, weshalb alle Formen der Manipulation in dieser  Mediengesellschaft hier ansetzen. –  Ich fürchte, alle Menschen, die unserer Mediengesellschaft unreflektiert folgen, befinden sich in einer Sackgasse, oder drastisch dargestellt ( Zitat V.Pispers), "Wir sitzen in einem Zug und der rast auf einen Abgrund zu". Die Menschheit verhält sich wie ein kranker Organismus, wie ein Krebsgeschwür. Alle suchen nur ihr eigenes Wohl, man lebt Triebe und Launen aus, auf Kosten anderer Menschen, der Natur und der Generationen, die (vielleicht noch) nach uns kommen. — Um der (gesamten) menschlichen Gesellschaft in dieser Situation überhaupt eine (Über)Lebenschance zu bieten, bedarf es eines Bewußtseinswechsels, wir sollten lernen Manipulation zu erkennen und zu widerstehen, Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen, eine Balance zwischen Natur, Ökonomie, Technik und Mensch zu finden, vor allem aber ohne egoistische Motive zu handeln.  —  Egoismus ist die Energie der Dummen.

  6. Es ist ein Lebens-Trias: Liebe zum Kapital wegen der Unabhängigkeit, Liebe zu meinerHündin ,weil sie mich liebt  und es Liebe zu Frauen für mich eher nur im Islam gäbe, verlassen kann ich mich nur auf mich selbst.  Wenig-aber so ist es.

  7. Noch eine Ergänzung:

     

    Modern ist ein Mensch,der

    sich dessen bewußt ist,daß

    es nicht auf sein Denken allein

    ankommt,sondern auf die

    Summe des Denkens aller.

    Franco Lombardi

  8. Herr Marco Maier! Ein wunderbarer Artikel!

    Was Sie korrekt zeichnen, wiedergeben, Herr Maier, zieht mich eher in die Zeit des Biedermeier, die Lebenshaltung der Epoche des Vormärz (1815 bis 1848) und weniger ins Zeitalter "des Egoismus". 

    Wie damals, im Metternichschen Polizeistaat, das gehobene Bürgertum von jedweder wirklichen Einflussnahme auf das politische System ausgeschaltet und überwacht war, lebte eben jeder seien privaten, freizeitvergnüglichen Individualinteressen. Türen zu, Vorhänge zu und Ruhe vom gesamten Irrsinn. Dies ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei, der Weisheit letzter Schluss, jedoch Ausdrucksbewegung eines entrechteten Volkes. Was tun Schafe, dessen Hirte plötzlich anderes wurde, als freundlich? Sie meiden ihn und suchen fern von ihm abgeschiedene Plätze.

    Die Volksmassen bewegen sich stets zeitverzögert dorthin, wohin man es prügelt oder mit raffiniertem Zucker hinlockt. Ist nun das Volk dumme Masse? Ich behaupte: Nein. Warum?

    Dem Grunde nach sollten Eltern ihre Kinder in die Selbstständigkeit führen, diese in eine umfassende, tragfähige Lebensverfassung einkleiden. Überlebenstraining und Autarkie inbegriffen, Gemeinsames und Einsames erleben lassen, weltliche wie geistliche Richtigkeiten sowie deren Pestilenzen abwägend aufzeigen. Und den Kindern dennoch eine Hälfte leerlassen zum eigenen Auffüllen, der eigenen Wegfindung und Wahl. Tun solches Eltern nicht, sondern verformen, bis zu verkrüppeln und belügen die Kinder, dann ist nicht gut meinen: Diese blöden Kinder. Wie kann man nur so dumm sein.

    Und nicht anders sehe ich das Verhältnis staatliche Obrigkeit und Bürger.

    Ganz im Gegenteil, der Staat bemüht sich die Kinder immer früher weg von den Eltern, der Familie der Urzelle jeder Gesellschaft zu bringen, dass demnächst schon die Kreißsäle in den Kitas liegen sollten, nach solcher Ungesinnung. Es ist schon so weit, dass es gesetzlich verpflichtend ist, Kinder in Kitas schicken zu MÜSSEN, was bis vor Kurzem noch frei von den Eltern entschieden werden konnte. Der Staat handelt gierig menschenverachtend, gemäß dem Spruch, welcher den Jesuiten nachgesagt wird: Gebt mir Kinder, möglichst früh und ich mache euch daraus, was Ihr bestellt habt: Heilige oder Mörder, Deppen oder Weise, Gläubige oder Ungläubige, Chinesen oder Araber.

    Die Auftraggeber hierzu sind nicht in den Protokollen von Christus zu finden, sonder in den Protokollen der Weisen Satans.

    Und noch einmal: Ihr Artikel sprach mir aus der Seele. Er zeichnet das Bild, welches ist, und es ist ein wenig traurig.

  9. Na ja, was wohl stimmt ist – das die Gesellschaft manipuliert wird und immer mehr Einzelkämpfer sind .

    Aber warum ist das so ?

    Denke, es liegt an den schlechten Arbeitsmarkt – immer mehr fragwürdige Jobs,immer mehr Arbeit,immer weniger Geld und Zeit ? !

    Von daher, ist jeder immer mehr nur noch mit sich selbst beschäftigt und hat den Kopf nicht mehr frei -sich auch noch mit andere Probleme zu beschäftigen.

    Ja, und dann gibt es natürlich auch noch die egoistischen, geldgeilen Menschen – die NIE genug bekommen können und denen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten am Ars… vorbeigehen und ausblenden.

     

  10. Nachtrag:Und denen wir das alles zu verdanken haben, sitzen in Brüssel,Berlin (Bayern) und in den oberen Etagen – Strippenzieher die geld und machtgeil sind – und warten nur auf Befehle der Mächtigen dieser Welt.

  11. ..und jetzt will man noch den Familingeist zerstören, denn eine intakte Familie widersteht allen Anfeindungen,. Menschen ohne Halt und Bindung und Liebe im Herzen, lassen sich von den Verbrechern der Welt besser manipulieren.Diese kranken Gehirne versuchen mit aller Gewalt diesen Halt zu zerstören, deswegen propagandiert man unverholen,die Gleichgeschlechtliche Lebensweise, Schwule und Lesben werden hoffähig gemacht und vor eine intakte Familie gestellt. Solche Typen wie "Pro Familia" leisten im Sinne einer NWO Vorarbeit. Diese kranken Gehirne dürfen niemals über den Familiengeist siegen, niemals.

  12. Ich habe mir einmal den sehr hochgeschätzten Weltbürger A. Schopenhauer zu Rate gezogen:

    "Je mehr einer an sich selbst hat, desto weniger bedarf er von außen und desto weniger auch können die übrigen ihm sein. Darum führt die Eminanz des Geistes zur Ungeselligkeit. Ja, wenn die Quallität der Gesellschaft sich durch die Quantität ersetzen ließe, da wäre es der Mühe wert, sogar in der großen Welt zu leben: Aber leider geben hundert Narren auf einen Haufen noch keinen gescheiten Mann".

    "Unbewußt treffend ist der in allen europäischen Sprachen übliche Gebrauch des Wortes Person zur Bezeichnung des menschlichen Individiums. Denn persona bedeutet eigentlich eine Schauspielermaske, und allerdings zeigt keiner sich, wie er ist, sondern jeder trägt eine Maske und spielt eine Rolle. – Überhaupt ist das ganze gesellschaftliche Leben ein fortwährendes Komödienspielen. Dies macht es gehaltvollen Leuten insipid, während Plattköpfe sich so recht darin gefallen".

  13. Ich lebe seit 25 Jahren hier und schäme mich als Russlanddeutscher zwischen LInksextremen und Rechtsextremen Vollidioten zu leben.

    Viele waren neidisch auf mich, weil meine Eltern im guten Mittelstand leben.

    Viele behaupteten wir hätten Hartz IV ,was für ein blödsinn schaut euch mal an was Merkel aus euch gemacht hat genau Leiharbeit,Zeitarbeit und Deutschland total abgewirtschaftet und viele kranke Menschen eine normopathische narrzistische Gesellschaft.

    Ich bleibe Patriot und weiß das die Merkel mit ihrer  NWO  Agend uns alle vernichten will.

    Die Menschen waren früher viel freundlicher und keine Zombies.

    Ich sehe kaum fröhliche Gesichter hier nur neid und missgunst und hass bleibt nichts anderes übrig als auszuwandern,aber überall gibt es Probleme momentan.

    Hier ist es zwar gut zu leben man hat alles, aber es macht nicht glücklich unter kranken Menschen zu leben und die ständig einen verarschen.

    Immerhin macht mir meine Arbeit Spass.

    Ich habe kaum deutsche Freunde,denn viele haben nur einen ausgenutzt nur ein paar wenige waren wirklich nett und gut, aber naja überall gibt es gute Menschen und schlechte hier ist man nur Konsumgeil die Amis haben die Deutschen erfolgreich umerzogen in die falsche Richtung.

     

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