Offenbar lässt sich auch der ehemalige Wikileaks-Sprecher von den Amerikanern vor den Karren spannen und diskreditiert die Whistleblower-Plattform, die bislang schon einige unschöne Dinge aufdeckte und an die Öffentlichkeit brachte.

Von Redaktion/dts

Der frühere Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg ist darüber enttäuscht, was aus der Enthüllungsplattform geworden ist. "Heutzutage ist Wikileaks eine Plattform, auf der Leute versuchen, Wahlen zu beeinflussen oder die Geschicke der Welt zu manipulieren", sagte Domscheit-Berg der "Welt am Sonntag". In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Gerüchte, Russland habe Wikileaks mit Informationen über die USA infiltriert. Dabei wurden auf der Plattform immer wieder auch Enthüllungen zu Russland publiziert.

Domscheit-Berg sagte, er wisse nicht, ob das stimme. Er habe seit 2010 keinen Kontakt mehr mit Wikileaks-Gründer Julian Assange. Damals war Domscheit-Berg bei Wikileaks ausgestiegen. Er sei traurig über die Entwicklung, die die Enthüllungsplattform genommen habe. "Als ich mich Assange 2007 anschloss, hatten wir beide den moralischen Anspruch, die Welt zu verbessern und Verbrechen ans Licht zu bringen, die die Öffentlichkeit kennen muss." Heute habe er mit Wikileaks abgeschlossen, so Domscheit-Berg.

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4 KOMMENTARE

  1. Als ich mich Assange 2007 anschloss, hatten wir beide den moralischen Anspruch, die Welt zu verbessern und Verbrechen ans Licht zu bringen, die die Öffentlichkeit kennen muss.

     

    Das passiert auch heute noch. Wären es jetzt Enthüllungen über Russland oder China wäre das wohl kein Problem, für die US-Vasallen.

    Die Wahrheit muss ans Licht und Wikileaks kann froh sein, dass die Fähnchen im Wind sich verabschieden.

    Clinton darf nie Präsidentin werden, das wäre das Ende der Welt wie wir sie kennen. Die FEMA-Camps sind ein eindeutiges Kennzeichen über die Pläne dieser Brut.

    NWO – NO!

     

     

  2. Wieso darf dieser Niemand eigentlch ständig ins Rampenlicht?
    Ob nun wegen seines sinnlos-Startups, welches Glasfaseranbindungen verkaufen will, die noch nicht mal in die Erde verbuddelt sind, oder sinnschwache Verbalrülpser über ein Projekt, wo er schon lange nichts mehr zu melden hat… Obergescheit-Bergs Meldungen sind entbehrlich.

  3. Domschi, der verlorene Sohn (schönen Namen hat er…) kehrt zurück. Der wird wohl bei Goldman Sachs auch einen warmen Platz finden.

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