Die Mär von den „geflohenen Akademikern“

Euphorisch hieß es noch vor wenigen Monaten, dass mit den Millionen Migranten auch viele Akademiker und Spezialisten kommen würden. Doch Hoch- und Berufsschulabschlüsse in nahöstlichen und nordafrikanischen Staaten sind nicht viel wert. Das müssen auch die Verblendeten in der Politik begreifen.

Von Marco Maier

In den Asylbewerberheimen in Wien wurden im November und Dezember 2015 insgesamt 514 Asylbewerber zu ihrer Ausbildung befragt. Immerhin 26 Prozent von ihnen gaben an, eine Matura (Abitur) oder ein noch höheres Bildungsniveau zu haben. In Deutschland bietet sich ein ähnliches Bild: Eine Umfrage, an der 123 Asylbewerber teilnahmen, zeigte: Immerhin fast die Hälfte war auf einem Gymnasium (ob sie da auch einen Abschluss schafften, ist eine andere Frage).

Doch im Endeffekt sagen solche Umfragen (nicht nur wegen ihrer geringen Anzahl an Befragten) nicht viel aus. Einerseits können diese Menschen so ziemlich alles behaupten, denn nachprüfen lässt sich dies ohne entsprechende Zeugnisse ohnehin nicht. Andererseits kann man die Bildungssysteme in den Staaten des Nahen Ostens nicht einfach so mit jenen des deutschsprachigen Raumes (auch wenn man diese immer wieder schilt) vergleichen.

Denn der TIMSS-Test (Trends in International Mathematics and Science Study), eine international vergleichende Schulleistungsuntersuchung, zeigt auf, dass beispielsweise die syrischen Schüler der achten Schulstufe in etwa auf dem Niveau liegen, welches die Schüler in Deutschland oder Österreich in der dritten Schulstufe erreichen. Ludger Wößmann vom Münchner ifo-Institut wies schon 2015 darauf hin, dass 65 Prozent der syrischen Schüler nicht einmal den Sprung über jenen Wert schaffen, den die OECD als Grundkompetenzen definiert – in Deutschland sind es 16 Prozent. Und wer glaubt, dass die Lage in Afghanistan, Pakistan oder Nordafrika besser sei, irrt gewaltig.

Auch gibt es in diesen Ländern kaum eine wirkliche Berufsausbildung. Die wenigen Berufsschulen dort, die zudem faktisch nur theoretisches Wissen vermitteln, sind einerseits rar und teuer, andererseits sind die Durchfallquoten extrem hoch. Wer da erwartet, dass man so irgendwelche Fachkräfte bekommt, leidet eindeutig an ideologischer Verblendung. Warum senden die Reichen aus diesen Ländern ihre Kinder wohl auf Schulen und Universitäten in Großbritannien oder den USA? Diese Leute sind ja nicht blöd und setzen ihre Kinder dem schulischen Verblödungsapparat zu Hause aus. Aber diese wirklich gut ausgebildeten Leute flüchten auch nicht nach Deutschland oder Österreich. Diese sind schon längst in Großbritannien, den USA, Kanada und so weiter.

Loading...

Allerdings ist es bezeichnend für die ideologische Verblendung mancher Kreise in Deutschland und Österreich, wenn man solche Fakten geflissentlich ignoriert und rein aus Propagandagründen den Menschen verklickern will, dass all diese Migranten doch eine Bereicherung und gut für die Wirtschaft wären. Stattdessen sagt bereits der Fiskalrat der österreichischen Bundesregierung, dass die Zuwanderung dieser Menschen einerseits sehr viel Geld kostet, andererseits keinen wirklichen Mehrwert für die österreichische Gesamtwirtschaft mit sich bringt. Und die Zahlen für Deutschland dürften ebenfalls derart desaströs sein. Doch wen interessieren solche "störenden" Fakten schon, wenn eine ganze Asylindustrie Unsummen kassieren kann und der ganze Lobbyistenapparat auch noch gut mit Politik und Medien vernetzt ist?

Wenn ihnen dieser Artikel gefallen hat, können sie uns mit einer Spende (hier) unterstützen. Es besteht auch die Möglichkeit ein ePaper oder ein eBook im Shop (hier) käuflich zu erwerben.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

20 Kommentare

  1. Irgendwie mußte  man ja die  Invasorenschwemme der Bevölkerung  rationalmachen, so erfand man die Mär der defizitären Akademiker wie Computerspezialisten, Konderärzte  etc. An der Erfindung solcher Schimären haben die Hochgeborenen einen genetischen Code.

  2. Ja klar, ich zum Beispiel bin Professor der Limbitronic und meine Matura hab ich im Brasillianischen Urwald bei Ureinwohnern gemacht.  Bislang gelang es mir aber nicht eine Abstellung zu finden.

  3. " 26% von ihnen gaben an, eine Matura oder eine noch höhere Ausbildung zu haben ". Nun, dann kann ja erwartet werden, das Wien demnächst als Kaderschmiede Österreichs gilt. ich glaube, wir in der BRD haben eher die Tiefflieger und Schwachstromelektriker abbekommen, sicherlich auch einige Sprengstoffexperten und Langfinger.

  4. Das Wissen der Asylanten kann überprüft werden durch Fragebögen, die den jeweiligen Schulbildungsmodellen entspricht. Wer dann nicht bestimmte Mindeststandards bei der Beantwortung erfüllt, hat schlicht und einfach gelogen und müßte eigentlich sein Aufenthaltsrecht verlieren, denn wer schon mit der Absicht hereinkommt, diesen Staat in vielerlei Hinsicht zu betrügen, der setzt es fort bei jeder Gelegenheit  und solche Leute sind keine Bereicherer, eher hinderlich und das brauchen wir nicht. Was die Asylindustrie im letzten Absatz anbelangt, so kann man nur empfehlen deren Treiben zu unterlaufen indem man sich selbst nicht einbringt, seine Mitgliedschaften bei Sozialträgern und Arbeitnehmerverbänden zu kündigen und gleichzeitig den Kirchen den Rücken zu kehren. Die alle sind die große Stütze von Frau Merkel und ohne die, wäre das gesamte Kartenhaus schon längst zusammengebrochen. Wir benötigen keine fremden Kulturen in unserem Land und schon garnicht Leute, die ohne Ausbildung hier einen Mehrwert generieren sollen, was ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand überhaupt nicht möglich ist und außerdem völlig ergebnisoffen abläuft. Wir benötigen die ganze Energie für unser eigenes Volk und warum sollen wir den Pseudoverein UN unterstützen, der ehedem nur den Amis dient und dessen Interessen verfolgt. Kriege mit der damit verbundenen Schwierigkeiten sind immer schlecht für die Betroffenen, das wissen wir Deutschen wohl selbst am besten, aber wir können nicht die ganze Welt aufnehmen um dabei Gefahr zu laufen, daß wir dann wirtschaftlich selbst am Boden liegen und bis zur Unkenntlichkeit durchmischt werden. Das wollen die Linken dieser Republik unter dem Vorwand der Barmherzigkeit. Nicht mit uns, sollen sie doch in den Nahen Osten ziehen uns sich vor Ort einbringen, das wäre für uns alle die beste Lösung.

      1. mhh. Vielleicht sind wir einem Geheimnis auf der Spur.

        Vielleicht lassen die Muslima ihre Haare gar nicht schneiden.

        Vielleicht ist das Kopftuch nur dazu da, um eine große Unordnung zu verdecken.

        Ist etwa alles ganz anders als vermutet?

  5. Für die Wirtschaft haben die Flüchtlinge, egal ob Fachkraft oder Kesselflicker, doch einen ganz großen Vorteil. Da die Flüchtlinge alle HartzIV bekommen ist der Flüchtlingsstrom für die deutsche Wirtschaft ein Konjunkturprogramm. Mit anderen Worten werden deutsche Steuergelder indirekt über HartzIV veruntreut indem man Leute ins Land holt welche auf Kosten des Steuerzahlers erst mal jahrelang oder für immer aus dem Steuertopf alimentiert werden müssen – also Lebensmittel konsumieren, Elektroartikel kaufen etc. ohne dass die Gesellschaft wirklich etwas davon hat. Im Gegenteil, die Gesellschaft verarmt durch die veruntreuten Steuereinnahmen u.a. weil in ein paar Jahren dadurch die Lohnspirale für einfache Jobs weiter nach unten geschraubt werden kann. Also eine Winwin-Situation für die deutsche Wirtschaft, eine Looseloose-Situation für den Bürger der und dessen Kinder in Zukunft noch weniger Chancen und gar keine Förderung durch den Staat weil kein Geld mehr da ist – es sei denn die Mehrwehrtsteuer und Abgaben wird drastisch nach oben geschraubt. Für den arbeitenden Bürger beißt sich da aber die Katze in den Schwanz und die Mittelschicht verschwindet gänzlich sodass es am Ende der Entwicklung nur Prekariat und Proletariat auf der einen Seite und auf der anderen ein immer reicheres Unternehmertum welches sich nur auf die Sparten beschränkt welche vom Proletariat noch erreicht werden, sprich z.B. Lebensmittelindustrie, ist Gewinner – Autoindustrie Verlierer. Essen muss jeder, ein Auto sich leisten können sich dann nur noch die Wenigsten. Damit frisst am Ende in Deutschland der Raubtierkapitalismus der den Flüchtlingsstrom gefordert und mit zu verantworten hat seine eigenen Kinder und die Sparten die hier nichts mehr holen können ziehen weiter.

  6. Jedem sogenannten Asylbewerber, der behauptet eine höhere Schule besucht zu haben, einen Mathe-Abschlussprüfung – Haupt- u. o. Realschule aus irgendeinem Bundesland in jeweiliger Landessprache des Asylbewerbers, dann weiß man auch gleich, wo dieser herstammt -, außer NRW und Berlin, vorlegen! Dann wird man sehen, wie weit es her ist. Für Mathe braucht man keine deutsche Sprache!

    1. Ich glaube die Qualifikation der sog. Asylbewerber war in politischen Kreisen bekannt aber hinter vorgehaltener Hand auch zweitrangig da es nur darum ging den Bürgern irgendetwas zu verklickern damit Flüchtlinge ins Land kommen. In Wirklichkeit ging es nur um die Plünderung der Steuergelder der Bürger über HartzIV für Flüchtlinge zugunsten der Wirtschaft. Und mit "Kriegsflüchtlingen" auch wenn die Mehrheit Wirtschaftsflüchtlinge sind wie man heute kleinlaut zugibt, in Verbindung mit der Leichtgläubigkeit und Gutmenschentum der Bevölkerung die Probleme ignorieren, solange es sie nicht selbst nachteilig betrifft auf dicke Hose zu machen, konnte man bevor sich die Stimmung im Lande wandelt fast eine Million ins Land schleusen. Ist doch gut ausgedacht denn ein für die Politik positiver Nebeneffekt ist auch das Land an den Rand eines Bürgerkriegs zu bringen um dann vorher wie in Frankreich Kriegsrecht auszusprechen, die Wahlen zu verschieben und den Machtanspruch auszubauen.

      1. Flüchtlinge bringen für die Wirtschaft und Politik:

        – Dauerhafte Mehreinnahmen durch Konsum von HartzIV Flüchtlingen

        – Mehr Steuereinnahmen durch Konsumverhalten der Flüchtlinge

        – …. dadurch mehr Möglichkeiten Steuern zweckfremd zu veruntreuen

        – Herunterschrauben des Lohnniveaus

        – Einschränkung der Bürgerrechte und mehr Kontrolle der Bürger aufgrund der provozierten Umstände und gegebenenfalls  Festigung des Machtanspruchs durch Kriegsrecht und Aussetzung von Bürgerrechten

        Man nennt das Raubtierkapitalismus da man vom arbeitenden Bürger Steuern zweckentfremdet, dem gesellschaftlichen Kreislauf zum Wachstum der eigenen Bevölkerung nicht mehr zuführt, stattdessen den Großkonzernen die dann erst in der globalen Welt weiter ziehen, wenn die Gesamtbevölkerung im Lande so verarmt ist dass nichts mehr zu holen ist.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.