Eine F-22 Raptor. Bild: Flickr / Massachusetts National Guard CC BY-ND 2.0

Mehr als 50 Jahre nach Präsident Eisenhowers Warnung befinden sich die Amerikaner immer noch im fortwährenden Krieg. Der Grund dafür liegt in den politisch-wirtschaftlichen Verstrickungen.

Von Jonathan Turley / Antikrieg

Im Januar 1961 nahm der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Dwight D. Eisenhower seine Abschiedsrede zum Anlass, das Land vor dem zu warnen, was er als eine seiner größten Bedrohungen betrachtete: vor dem militärisch-industriellen Komplex, bestehend aus militärischen Kontraktoren und Lobbyisten für die endlose Fortsetzung des Krieges.

Eisenhower warnte, dass „ein immenses militärisches Establishment und eine ausgedehnte Rüstungsindustrie“ sich als eine verborgene Kraft in der Politik der Vereinigten Staaten von Amerika herausgebildet haben und die Amerikaner „nicht versäumen dürfen, deren schwerwiegende Auswirkungen zu erkennen.“ Diese Rede wird wohl Eisenhowers mutigster und prophetischster Moment gewesen sein. Fünfzig und ein paar Jahre später finden sich die Amerikaner in dem, was wie ein endloser Krieg aussieht. Wir hören nicht eher auf, unsere Einsätze im Irak herunterzufahren, als Führer eine Intervention in Libyen oder Syrien oder im Iran fordern. Während endloser Krieg endlose Verluste für Familien mit sich bringt und immer weiter steigende Budgets, steht er auch für endlose Profite für einen neuen und größeren Komplex aus Geschäfts- und Regierungsinteressen.

Der neue militärisch-industrielle Komplex wird betrieben mit einem zweckdienlich verschwommenen und unsichtbaren Feind: dem Terroristen. Der ehemalige Präsident George W. Bush und seine Berater bestanden darauf, gegen Terrorismus gerichtete Maßnahmen als „Krieg“ zu bezeichnen. Diese konzertierte Bemühung von Führern wie dem ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney (selbst ehemaliger Vorstand des Verteidigungskontraktors Halliburton) war nicht eine leere rhetorische Übung. Ein Krieg würde nämlich nicht nur die Befugnisse des Präsidenten maximieren, sondern er würde auch die Budgets für Militär und Heimatlandbehörden maximieren.

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Diese neue Koalition aus Unternehmen, Behörden und Lobbyisten stellt das System in den Schatten, das Eisenhower kannte, als er die Amerikaner warnte, „wachsam zu sein gegenüber der Aneignung von unvertretbarem Einfluss … durch den militärisch-industriellen Komplex.“ Ironischerweise hatte dieser einige seiner Höhepunkte unter Präsident Barack Obama, der radikal die Drohnenattacken ausweitete und behauptet hat, dass er allein bestimmt, was ein Krieg ist, bei dem der Kongress gefragt werden muss.

Gut für die Wirtschaft?

Obwohl wenige Politiker bereit sind, das zuzugeben, halten wir Kriege nicht nur aus, sondern scheinen Krieg zu brauchen – zumindest für einige Leute. Eine Untersuchung ergab, dass grob geschätzt 75 Prozent der in diesen Kriegen Gefallenen aus Familien der Arbeiterklasse kamen. Diese brauchen keinen Krieg. Sie tragen die Kosten des Krieges. Eisenhower wäre wahrscheinlich entsetzt über das Ausmaß der von Industrie und Regierung Beschäftigten, die für Krieg oder Terrorismusbekämpfung arbeiten. Militär- und Heimatlandbudgets tragen jetzt Millionen von Menschen in einer anderweitig absinkenden Wirtschaft. Hunderte Milliarden von Dollars strömen jährlich an Agenturen und Kontraktoren, die sehr daran interessiert sind, dass das Land auf dem Kriegspfad bleibt – und die Rechnung für den Krieg bezahlt.

Im ganzen Land kann man die Kriegswirtschaft erkennen in einer Industrie, die alles einschließt von Heimatlandsicherheit-Ausbildungsdiplomen über Antiterrorismus-Berater bis zu privat betriebenen Programmen für Flughafen-Sicherheitsschleusen. Vor kurzem wurde das „schwarze Budget“ allein für geheimdienstliche Programme auf 52,6 Milliarden Dollar geschätzt. Das betrifft nur die geheimen Programme, nicht die viel größeren Budgets für Geheimdienste und Spionageabwehr. Wir haben jetzt 16 Geheimdienste, die 107.035 Angestellte beschäftigen. Diese laufen getrennt von der über eine Million vom Militär und den nationalen Strafverfolgungsbehörden Beschäftigten.

Den Kern dieses expandierenden Komplexes bildet eine Achse von Konzernen, Lobbyisten und Behörden, die eine massive sich selbst tragende Industrie auf der Basis von Terror geschaffen haben.

Die Kontraktoren

In den letzten acht Jahren sind Milliarden von Dollars an Militär und Sicherheitsfirmen geflossen. Wenn die Administration einen Krieg wie den gegen Libyen beginnt, dann bedeutet das eine Profitlawine für Unternehmen, die großzügige Verträge bekommen, um alles von Ersatzraketen bis zu Fertiggerichten zu produzieren.

Allein in der ersten zehn Tagen des Kriegs gegen Libyen gab die Administration rund 550 Millionen Dollar aus. Darin enthalten sind rund 340 Dollar Millionen für Munition – hauptsächlich Cruise Missiles, die ersetzt werden müssen. Die demokratischen Abgeordneten des Kongresses boten nicht nur nachträgliche Unterstützung für den Angriff auf Libyen an, sondern sie schlugen auch eine ständige Bevollmächtigung für Präsidenten vor, Ziele anzugreifen, von denen angenommen wird, dass sie in Zusammenhang mit Terrorismus stehen – ein endloser Krieg gegen den Terror. Die Behörde für Heimatlandsicherheit (DHS) bietet sogar noch beständigere Gewinnspannen. Laut Morgan Keenan, einer Vermögensberatungs- und Finanzfirma, wird erwartet, dass Investitionen in Heimatland-Sicherheitsfirmen jährliche Ertragszuwächse von 12 Prozent im Jahr 2013 erbringen – astronomische Profite, vergleicht man sie mit anderen Bereichen der abrutschenden Wirtschaft.

Die Lobbyisten

Es gibt tausende Lobbyisten in Washington, um die ständig steigenden Budgets für Krieg und Heimatlandsicherheit zu gewährleisten. Ein Beispiel dafür ist der ehemalige DHS-Minister Michael Chertoff, der den Kauf der sehr kritisierten (und wenig erprobten) Voll-Körperscanner durchboxte, die auf Flughäfen eingesetzt wurden. Während Chertoff Dutzende Interviews gab, um die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass die Maschinen notwendig waren, um die Terrorbedrohung einzudämmen, hatten viele Menschen keine Ahnung davon, dass der Hersteller dieser Geräte ein Klient der Chertoff Group ist, seiner hoch profitablen Sicherheitsberatungsagentur. (Diese sehr teuren Geräte wurden später verschrottet, nachdem die Herstellerfirma Rapiscan die Profitlawine kassiert hatte.)

Lobbyisten halten den Druck auf Politiker dadurch aufrecht, dass sie jedes Budget nach Begriffen wie „stark gegen den Terror“ und „weich gegen den Terror“ einordnen. Dafür haben sie die perfekten Produkte – Produkte, die so konstruiert sind, dass sie sich selbst zerstören und in einem endlosen Krieg gegen den Terror immer wieder ersetzt werden müssen.  

Die Behörden

Es ist nicht nur der Drehtüreffekt, der die Bundesbehörden und diese Lobbyisten und Firmen zusammenhält. Die Kriegswirtschaft macht das Militär und die Heimatlandbehörden so gut wie unangreifbar. Umwelt- und Souzialprogramme werden gestrichen oder um Milliarden gekürzt, während die kriegsbezogenen Budgets weiterhin expandieren, um mit „neuen Bedrohungen“ fertig zu werden.

Mit der Unterstützung durch ein Heer von Lobbyisten und Firmen sind Kabinettsmitglieder wie die ehemalige DHS-Ministerin Janet Napoolitano in Washington unbesiegbar. Bürgern, die sich beschwerten, wenn sie sahen, wie ihre Kinder von der TSA begrabscht wurden, antwortete Napolitano aufsässig, dass Leute, die nicht wollten dass ihre Kinder begrabscht werden, nachgeben und die unpopulären Bodyscanner benutzen sollten – die von ihrem Amtsvorgänger Chertoff verkauft wurden.

Es sind nicht nur die Ministerien für Verteidigung und Heimatlandsicherheit, die sich des unverhofften Kriegsgewinns erfreuen. Nehmen wir das Justizministerium (DOJ). Ein massives Antiterrorismussystem wurde geschaffen, das zehntausende Mitarbeiter umfasst und Milliarden von Dollars, um Terroristen im Inland zu suchen. Als Problem erwies sich der vergleichsweise Mangel an tatsächlichen Terroristen, um die Größe dieses internen Sicherheitsystems zu rechtfertigen.

Dementsprechend hat das Justizministerium alles von einfachen Immigrationsfällen bis zu Kreditkartenbetrug als Terrorfälle bewertet, mit einem Einsatz von Leibesvisitationen, wie man ihn seit Vietnam nicht gesehen hat. Zum Beispiel behauptete das Justizministerium, es habe ein größeres Terrornetzwerk geknackt im Rahmen der „Operation Cedar Sweep,“ wobei libanesische Bürger beschuldigt wurden, Geld an Terroristen zu schicken. Es musste später alle Anklagen gegen alle 27 Beschuldigten als unbegründet fallen lassen. Es stellte sich heraus, dass es ein paar einfache Geschäfte für Wasserpfeifen waren. Nichtsdestotrotz malmt das neue interne Sicherheitssystem weiter dahin mit wachsenden Befugnissen und Budgets. Vor einigen Jahren änderte das Justizministerium die Definition von Terrorismus, um auf eine größere Anzahl von Fällen zu kommen, von denen dann gesagt wird, dass diese „einen terroristischen Bezug haben.“

Symbiotische Beziehung

Unserer wirtschaftlichen Abhängigkeit vom Krieg entspricht die politische Abhängigkeit vom Krieg. Viele Abgeordnete vertreten Bezirke mit Kontraktoren, welche für die Bedürfnisse der Heimatlandsicherheit und unsere fortgesetzten Kriege liefern.

Obwohl Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Amerikaner gegen die Fortsetzung der Kriege gegen den Irak und Afghanistan ist, bekommt der militärisch-industrielle Komplex leicht die erforderliche Unterstützung im Kongress von beiden Parteien, Demokraten wie Republikanern, zusammen. Es ist auf den Einfluss dieser Allianz zurückzuführen, dass hunderte Milliarden in Afghanistan und im Irak ausgegeben werden, während der Kongress plant, Milliarden bei zentralen sozialen Programmen einzusparen, einschließlich möglicher Kürzungen bei Medicare infolge Geldmangels. Das alles spielt keine Rolle. Es spielt nicht einmal eine Rolle, dass der afghanische Präsident Hamid Karzai die Vereinigten Staaten von Amerika als Feind bezeichnet und gesagt hat, dass er wünschte, er hätte bei den Taliban mitgemacht. Sogar die dokumentierten von Regierungsvertretern in Irak und Afghanistan gestohlenen Milliarden werden behandelt wie bloße Spesen.

Es ist, was Eisenhower als die „falsch platzierte Macht“ des militärisch-industriellen Komplexes beschrieb – Macht, die öffentlichen Widerstand und sogar Tausende von toten Soldaten unerheblich macht. Krieg mag für einige die Hölle sein, ist aber für andere der Himmel in einer Wirtschaft, die vom Krieg abhängig ist.

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12 KOMMENTARE

  1. Das Problem beim 'industriell-militärischen Komplex' ist die Tatsache, dass die selben Personen, welche die US-Fed kontrollieren auch sie selben Personen sind welche die Medien weltweit und die korrupte Politik der 'westlichen Wertegemeinschaft' kontrollieren.

    Solange das 'System' nicht zerschlagen wird, wird auch der 'industriell-militärische Komplex' blühen und gedeien.

    Präsident Kennedy hats versucht (indem der die Macht der privaten US-Fed brechen wollte und eigenes, zinsfreies Geld herstellte) und wurder leider, leider, leider von einem 'verwirrten Einzeltäter' erschossen.

    All Wars are Bankers wars:

    https://www.youtube.com/watch?v=p-0BPMwgKNA

  2.  Ein Beispiel dafür ist der ehemalige DHS-Minister Michael Chertoff, der den Kauf der sehr kritisierten (und wenig erprobten) Voll-Körperscanner durchboxte, die auf Flughäfen eingesetzt wurden. 

    ———

    WER ist Michael Chertoff?

    Khazar Michael Chertoff  head of Homeland Security

    https://www.youtube.com/watch?v=t9cn8m1j-wo

     

  3. Der ehemalige Präsident George W. Bush und seine Berater bestanden darauf, gegen Terrorismus gerichtete Maßnahmen als „Krieg“ zu bezeichnen

    Man sollte die eigentlichen Kriegstreiber gelegentlich auch mal beim Namen nennen:

    U.a. Richard Perle, Paul Wolfowitz, Douglas Feith, William Kristol, Eliot Abrams, Charles Krauthammer

    Gelegentlich wird man sogar in Israel fündig:
    The war in Iraq was conceived by 25 neoconservative intellectuals, most of them Jewish, who are pushing President Bush to change the course of history. Two of them, journalists William Kristol and Charles Krauthammer, say it's possible. But another journalist, Thomas Friedman (not part of the group), is skeptical

    Haaretz: 

    http://www.haaretz.com/israel-news/white-man-s-burden-1.14110

  4. Während die US-Regierung immer mehr und  mehr Geld ausgibt für Kriegseinsätze und für die Stürzung von "Diktatoren" wird gleichzeitig das Geld für Sozialkassen, die Schaffung von Arbeitsplätzen, Gesundheitswesen, Bildungswesen, Krankenkassen usw. in den USA immer knapper oder in manchen Fällen ist dafür sogar gar kein Geld vorhanden!!

    All dies führt dazu dass die Menschen in den USA immer ärmer werden!! Immer mehr Menschen können sich das Essen für sich und ihre Kinder nicht mehr leisten!! Immer mehr Menschen können sich medizinische Untersuchungen nicht leisten!! Immer mehr Menschen können ihre Kinder aus finanziellen Gründen nicht mehr zur Schule schicken!!

    Mehrere Millionen Menschen leben von Essensmarken!! Obdachlose und Überschuldete werden schon jetzt in FEMA-Lager weggesperrt!! Viele Morde werden niemals aufgeklärt weil auch dafür kein Geld vorhanden ist!! Und warum sind für die wichtigen Dinge kein Geld vorhanden??

    ANTWORT:

    WEIL DAS GROSSE (MEISTE) GELD IN DEN KRIEG UND DEN STURZ VON "DIKTATOREN" INVESTIERT WIRD!! (SIEHE ANFANG DES KOMMENTARS)

    Mit anderen Worten: Das eigene US-Militär wird zum Zerfall der USA führen und zu einer massiven Bevölkerungsreduktion!!

     

    http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2016/10/2025-deutsche-bevolkerung-von-80-mill.html

    https://denkbonus.wordpress.com/2015/06/08/usa-das-ende-ist-nah/

  5. Das Gute daran ist, dass die US-Rüstungskonzerne faul und impotent …

    geworden sind – sie liefern für nie dagewesene Geldmengen minderwertige Ware.

    Der neue "Luftüberlegenheitsjäger" der Amis z.b. ist den russischen Jets in allen Belangen unterlegen, und er ist auch schlechter als sein Vorgänger.

    Man kann das mit der europäischen Situation vergleichen, wo die Steuerzahler ebenfalls betrogen werden :

    Der neue Kampfhubschrauber muss bei Staub am Boden bleiben, der neue Marinehubschrauber darf über dem Wasser nicht fliegen, weil seine Motoren nichts taugen und der neue Militärtransporter A 400 nähert sich dem erwünschten Endstadium :

    Jede Menge Kohle kassieren und überhaupt nichts liefern, außer ein paar Grafiken und einem Schrottflieger, der am Boden bleiben muss, weill noch nicht mal  das Scheißhaus darin funktioniert.

    • … ist aber irgendwie auch super, wenn nur Schrott gebaut wird.

      Arbeitsplätze bleiben vorhanden, die Regierung investiert und die Kriegsmaschinen kann keiner wirklich brauchen.

      "Eine Scheinproduktion unterminiert Kriegspläne" – hört sich doch gewitzt an, odder !?

    • Ist doch sehr gut so. Daran erkennt man, die ehemaligen "Deutsch" Sklaven des II.WK sind den USA ausgegangen!!!!!

      Der Ami ist wieder das, was er schon immer war: Ein großspüriger, empathieloser  "Revolver-Held" mit äußerst fragwürdigen Eigenschaften!

  6. Eisenhower, war das nicht der US General der ueber 1 Million deutsche (sich vorher ergebende, völlig hilflose) Soldaten einfach verrecken ließ in dem er die Genfer Konvention für diese armen, und entkraefteten Menschen aussetze ? Siehe Rheinwiesen !

    • Eisenhower, war das nicht der US General der ueber 1 Million deutsche (sich vorher ergebende, völlig hilflose) Soldaten einfach verrecken ließ in dem er die Genfer Konvention für diese armen, und entkraefteten Menschen aussetze ? 

      ————-

      Tja das war ER!

      Eisenhower der total Unfähige und Unerfahrene, dafür aber äußerst Willige wurde aufgrnd seiner ähäm…guten Beziehungen zu dem heimlichen Präsidenten der USA, Bernhard Baruch, zum 'Oberkommandierenden der alliierten Streitkräfte in Europa' ähäm…'berufen' – Über die Köpfe von erfahrenen Troupiers mit Erfahrung in Truppenführung hinweg.

      Im Grunde genommen war er kein Offizier sondern ein 'Polit-Offizier' im Dienste seiner Auftraggeber, die Deutschland nicht besiegen, sondern vernichten wollten:

      8. Mai 1945, der Tag der Befreiung? 

      Nach Kriegsende am 8. Mai 1945 wurden deutsche Soldaten, Kranke aus Hospitälern, Amputierte sowie querbeet „Gemüse“ (Zivilisten) aus allen Altersklassen auf Lastwägen zusammengepfercht, an den Rhein gekarrt und dann dort, wie Müll, auf die Wiese gekippt.

      http://www.pravda-tv.com/2013/08/rheinwiesenlager-1945-millionen-deutsche-wie-mull-weggekippt-video/

      Ach ja, auf seine alten Tage, erinnerte sich Dwight D. auch an den 'industriell-militärischen Komplex' von dem er militärisch und politisch so vorzüglich profitiert hatte.

    • Genau der!

      Er war sogar so großzügig, von seinen US-Chargen und Bewachern der wehrlosen, hungernden  deutschen Kriegsgefangenen in den Rheinwisen zu "Weihnachten" Salzheringe als Essen auszugeben zu lassen. Aber Wasser bekamen die Armen nicht!!!!

      Aber das Grauen ging weiter:

      James Baker III (US-amerikanischer Politiker und Diplomat. Er war von 1989 bis 1992 Außenminister der Vereinigten Staaten unter Präsident George Bush) 1992 in "Der Spiegel" Ausg.13 (Hintergründe II.Weltkrieg): "Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel…..Wir hätten unseren Menschen unmöglich klarmachen können, dass der Krieg nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war."

      Ein brtit. General und Historiker zum selben Thema." Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns den II.Weltkrieg gebracht. Anlass war diesmal der Erfolg seines Versuchs ( Hjalmar Schachts), eine neue Wirtschaft (ohne Goldstandard und internationale Börse) aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst." J.F.C.Fueller in seinem Buch "Der II.Weltkrieg".

      Neid, Gier und Angst, ausgehend von der City of London und der Wallstreet sind für uns Deutsche die "Wurzel allen Übels". – Im Übrigen ist es immer noch die gleiche Bankiers-Dynastie, die uns Deutsche ausnimmt wie eine Weihnachtsgans .

      Die oben genannten 50 Milliarden sind nur ein Bruchteil dessen, was bereits seit der Ära Kohl stetig in Form von hunderten Milliarden von unserer Produktivkraft "abgezweigt" wurden und werden.

  7. Danke für diesen Artikel. Gratuliere dem Verfasser für diese kompakten und informativen Zusammenhänge bezüglich des militärischen Industriekomplexes. Auch den Kommentatoren sei Dank über die Infos zur amerikanischen Polit-Figur Eisenhower. Habe damit einiges gelernt.

    Den letzten Satz des Artikels  hätte ich allerdings etwas anders gewichtet.

    Krieg mag für "die vielen Betroffenen" die Hölle sein, ist aber für "einige" andere der Himmel in einer Wirtschaft, die vom Krieg abhängig ist.

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