Auf dem Flughafen Lissabon wurden sechs Algerier verhaftet, die illegal in die EU einreisen wollten. Vor wenigen Wochen erst konnte ein Algerier die Sicherheitsvorkehrungen umgehen und befindet sich seither auf der Flucht. Er ist nicht der einzige. Andere hatten weniger Glück und wurden erwischt. Eine Schleusermafia mit Sitz in Algier und Casablanca soll dahinter stecken.

Von Rui Filipe Gutschmidt

Es geschehen merkwürdige Dinge auf dem Lissabonner Flughafen. Passagiere aus Nordafrika „verschwinden“ auf der Durchreise plötzlich und verpassen einfach den Anschlussflug. Wären da nicht die Fälle, bei der man algerische oder marokkanische Staatsbürger dabei erwischt hat, wie sie über das Flugfeld in Richtung „grenzenlose Freiheit“ liefen oder aus dem rollenden Flugzeug springen wollten und man könnte fast an ein interdimensionales Portal oder an Teleportation glauben. Doch jetzt kam heraus, dass einer der verschwundenen Algerier einen Mitarbeiter der Immigrationsbehörde SEF gebeten hatte, eine Zigarette vor der Tür rauchen zu dürfen. Ein toller Trick, bei dem er sich gleich selber in Rauch auflöste. Ich musste spontan an eine Folge von „Akte X“ denken, bei der jemand eine enorme Kraft der Suggestion ausübte und, unter anderem, unbehelligt ins FBI-Hauptquartier gehen konnte. Aber ein Bündel Geldscheine könnte den gleichen Effekt gehabt haben. 

Aber mal ernsthaft: Was ist da nur los? Am Samstag wollten weitere sechs Algerier einen Versuch unternehmen, bei einem Zwischenstopp auf dem Weg von Algier nach Casablanca illegal auf EU-Gebiet zu kommen. Aber beim „schau mir in die Augen Kleines“ auf dem Flughafen da Portela in Lissabon, erkannten Leute vom SEF drei aus der Gruppe, die schon einmal einen Versuch unternommen hatten und vereitelten ihre Pläne zunächst einmal. Sie wurden beim verlassen des Flugzeugs in Empfang genommen, in Handschellen in einen Raum gesperrt und anschließend zum Flugzeug zurückgebracht. Als der Flieger dann auf die Startbahn rollte, dachten die Grenzschützer, dass ihre Arbeit getan sei. Doch Fehlanzeige! Zur allgemeinen Überraschung standen die sechs von ihren Plätzen auf und versuchten verzweifelt die Türen zu öffnen, den Notausstieg zu benutzen. Klar dass dieser Aufstand eine Panik unter den übrigen Passagieren und der Besatzung auslöste. Daher rollte das Flugzeug auf seinen Platz zurück und die Unruhestifter wurden in Haft genommen. Sie werden am Montag dem Haftrichter vorgeführt und müssen sich jetzt unter anderem wegen Störung des Flugverkehrs verantworten. 

Na ja, gewissermaßen haben sie ihr Ziel erst einmal erreicht, doch es war sicher nicht das, was sie sich vorgestellt haben. Neben einem Knastaufenthalt kommt noch eine fette Geldstrafe hinzu. Wenn sie es also wieder versuchen, dann wohl kaum auf dem gleichen Weg. Man muss sich schon fragen, wieso diese Leute so hartnäckig sind. Ist es denn so schlimm in Algerien? Herrscht etwa Krieg in Marokko? Sicher gibt es ein paar Auseinandersetzungen mit Islamisten oder Berberstämmen und andere Revolten. Also haben sie entweder Dreck am Stecken oder… es sind Terroristen! Der IS (in dem Fall die „Daesh des Maghreb“) hat meiner Meinung nach was größeres geplant. Portugal oder das politisch instabile Spanien könnten das Ziel der Fanatiker sein. Ich hoffe natürlich, dass es nur einfache Menschen auf der Suche nach einem besserem Leben sind. Aber hoffen ist nicht gleich glauben.

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16 thoughts on “Algerisch-marokkanische Schleusermafia nutzt Sicherheitslücke auf Flughafen Lissabon”

  1. Algerisch-marokkanische Schleusermafia nutzt Sicherheitslücke auf Flughafen Lissabon

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    Lieber Herr Gutschmid,

    es gibt keine 'Sicherheitslücken' auf europäischen oder amerikanischen Flughäfen, Wenn Schleuserbanden auf europäischen Boden agieren, geht das nur in Einverständnis mit den zuständigen Behörden, Sicherheitsfirmen und Regierungen.

    Das ist so wie mit den 'Sicherheitslücken' bei 9/11 und das 'viermalige Versagen' der US- Luftabwehr an diesem Tag.

    Außerdem sind die sog. 'Schleuserbanden' und deren Schlupfwinkel und Hideways sehr wohl den westlichen Geheimdiensten bekannt. Es stellt sich also die Frage:

    Warum räuchert man diese Hurensöhne nicht aus?  Obama ist doch sonst nicht so zimperlich bei der Eliminierung angeblicher USA-Schädlinge und Terroristen. Selbst eigene Landsleute lässt er durch Drohnen umlegen.

    Die Antwort ist simpel: Weil die EUdSSR, die NATO und insbesondere FRONTEX, die größten kriminellen Schlepperorganisationen sind, welche die Welt je gesehen hat.

    Danke Murksel, Danke Tsipras, Danke Erdowahn, Danke Netanjahu,Da nke Hollande, Danke Renzi, Danke S oros, Danke Rockefeller und unser ganz besonderer Dank gilt Herrn Baron Rothschild und seinem satanistischen Clan.

      1. Bist wohl etwas Lernbehindert, oder warum begreifst du nicht das es sich hier nicht um deinen BLOG handelt und auch nicht Facebook ist? 

        Contra hat eine Facebook Seite, G+, Twitter und all die Verschwörer Lesen da genauso mit wie hier! Nur mal so am Rande. Da kannst du sogar Links vom Luzifers Webseite einfügen. Hier geht das nicht… 

        1. Twitter und all die Verschwörer Lesen da genauso mit wie hier!

          ——

          Gutschmidt, ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber was Sie hier mal wieder von sich geben, ist 'unterste Schublade'!

          Bewiesene Verschwörungstheorien Aktualisierung 2016

          *

          sogar Links vom Luzifers Webseite einfügen. Hier geht das nicht… 

          ———

          Luzifers Trust, der in der satanisch-antiweißen UNO sogar einen eigenen ..ähäm….'Gebetsraum' hat, kann man leicht selber googeln.

          Heute nennt sich diese satanische Organisation zur Verschleierung 'Luci's Trust'!

           

      2. Kann mir mal bitte jemand von der Redaktion verraten, weshalb mein Kommentar immer noch ‚unter Moderation‘ steht.

        .. weil das Jubelpersergetue jetzt einfach genug ist?
        Sogar Smhidt hyperventiliert schon! Das ist zuviel des guten! Euer Deal ist aufgeflogen!

    1. Bedingungsloses Grundeinkommen und Wohlstand in Deutschland und Europa

      Hier schwimmt es davon :

      *

      Muslim Immigrants Draining European Social Benefits*

      An estimated 40% of Muslim youth in France and 50% in Germany are unemployed but far from destitute. Rather, they receive a wide range of social benefits. [2] For example, an estimated 40% of welfare outlays in Denmark go to the 5% of the population that is Muslim. [3] According to Otto Schily, former German interior minister, speaking of immigrants in general: “Seventy percent of the newcomers [since 2002] land on welfare the day of their arrival.” [4] In Sweden, perhaps the most acute case, immigrants are estimated at 1.5 million out of 10 million people; immigration is estimated to cost almost $14 billion per year. [5]

       

  2.  Ich hoffe natürlich, dass nur einfache Menschen auf der Suche nach einem besserem Leben sind

    ———

    Die sollen sich bitteschön ihr 'besseres Leben' in ihren eigenen Ländern aufbauen, dort werden sie nämlich (sofern es Fachkräfte sind) dringendst gebraucht.

    Wenn es  die üblichen unitelligenten, ungebildeten, unausgebildeten, nicht auszubildenden, sozialen Glücksritter, illegalen Landnehmer,, Sozial-Schmarotzer und potentiellen Krawallmacher und Mudschaheddin sind, können WIR SIE NICHT GEBRAUCHEN! Nur EINER IST EINER ZUVIEL, denn das Boot in der BRD ist schon lange voll.

    1. Kleiner Nachtrag:

      Nigerias Präsident warnt offen vor schwarzafrikanischen Kriminellen:

      Nigerians' reputation for crime has made them unwelcome in Britain, says country's president

      Muhammadu Buhari tells Telegraph that too many Nigerians are in jail abroad – and that they shouldn't try to claim asylum

      Nigerias Präsident über seine Landsleute: Gebt ihnen kein Asyl, es sind Kriminelle! So lautet die Aussage des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari. In einem interessanten Interview mit dem britischen Telegraph erklärt Buhari, dass die meisten, die das Land verlassen Kriminelle und Glücksritter sind, denn in Nigeria gibt es keinen Krieg. Im Gespräch mit dem Korrespondenten Colin Freeman warnte Buhari davor seine Landsleute aufzunehmen und sagte, dass es nichts weiter als Kriminelle jeder Art und Schmarotzer seien, die Häuser und Geld haben wollen und dennoch Straftaten begehen werden, weil sie nichts anderes können

      1. Und der kongolesische UNO-Diplomat, Serge Boret Bokwango, wird noch deutlicher:

        "DER MÜLL AFRIKA‘S"

        So bezeichnet der kongolesische UN-Vertreter die Flüchtlinge, denen Italien Freifahrscheine für ganz Europa ausstellt. Die Bezeichnungen „Müll“ , „Ratten“ , „Abfall“ sollen gefallen sein. Sie würden in den Straßen herumlungern, sich prostituieren und mit allem handeln. Nun ist Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf, weit entfernt von jeder Rassismuskritik.

        :Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG), veröffentlichte gestern einen offenen Brief, der letzte Nacht auf der italienischen Nachrichten-Website Julienews

        veröffentlicht wurde und in dem er sich unverblümt über die in Süditalien aufhältigen „Immigranten“ äußert, die über die Insel Lampedusa hereinkommen und deren Zahl ständig zunimmt.

        „Süditalien“, so schreibt er, „erhält nicht nur den Müll aus dem Norden, sondern auch solche aus Afrika (nämlich die afrikanischen ‘Immigranten’, die hier als Krämer und Bettler auf den Straßen auftreten)“.

        Die Afrikaner, die ich manchmal in Italien sehe“, führt der kongolesischen Diplomat fort, „verkaufen alles und jedes und prostituieren sich, sie sind der Abschaum Afrikas. Diese Leute, die als Krämer an den Stränden auftreten und in den Straßen der Städte herumlungern, sind in keiner Weise repräsentativ für die Afrikaner in Afrika, die für den Wiederaufbau und die Entwicklung ihrer Heimatländer kämpfen. Angesichts dieser Tatsache frage ich mich, warum Italien und andere europäischen Länder sowie die arabischen Staaten es zulassen und tolerieren, dass solche Personen sich auf ihrem nationalen Territorium aufhalten. „

      1. Hab’s doch gar nicht gelesen. Ich postete aus Mitleid.

        PS: Was haben Sie denn dem DvB bezahlt, damit er den Jubelperser macht?

        @DvB Es ist jetzt gut! Das reicht dicke

    1. Mich interessiert es.

      Mich interessieren Portugal und seine Menschen und seine Leiden und Freuden.

      Ich hatte Glück und konnte Land & Leute schon in der Jugend ins Herz schließen.

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