AfD will Rentenversicherung für alle

Selbstständige, Beamte und Gutverdiener sollen in Zukunft ebenfalls in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, wenn es nach der AfD geht. Die AfD sei für Renten, von denen alle leben können, sagt Frauke Petry.

Von Redaktion/dts

Die AfD will künftig auch Selbständige und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung zwingen und die Beiträge für Gutverdiener erhöhen. "Wir halten den Schweizer Weg für sinnvoll, auch Menschen mit höherem Einkommen in die Rentenversicherung einzahlen zu lassen", sagte die Parteivorsitzende Frauke Petry der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (F.A.S.). "Wir sind für Renten, von denen alle leben können, und wir kritisieren, dass immer weniger Menschen in die Rentenversicherung einzahlen."

Petry distanzierte sich von eigenen Äußerungen aus dem Sommer, man werde "vermutlich über eine weitere Kürzung der Renten reden müssen". Das Zitat sei aus dem Zusammenhang gerissen. Zu Einzelheiten des AfD-Konzepts wollte sich die Parteichefin aber noch nicht äußern. "Ich bitte einfach darum, uns bei dem Thema noch etwas Zeit zu geben", sagte sie. Das Grundsatzprogramm der AfD enthält zu dem Thema nur die Forderung, Kinderzahl und Erziehungszeiten bei der Rentenberechnung stärker zu berücksichtigen.

In der Schweiz zahlen alle Bürger ab dem 20. Lebensjahr in die staatliche Rentenkasse ein. Für Arbeitnehmer beträgt der Beitragssatz derzeit 8,4 Prozent, er ist nach oben nicht gedeckelt. Die Hälfte davon entfällt auf den Arbeitgeber. Daraus werden für Schweizer Verhältnisse relativ bescheidene Renten bezahlt, hinzu kommen Leistungen aus der beruflichen Vorsorge und privaten Versicherungen.

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11 Kommentare

    1. Liebe Emma, dem kann ich mir nur anschließen. Auch als Selbstständiger kann ich das nur begrüßen. Rücklagen für Rente und Krankenkasse muß ich auch als Sebstständiger tätigen. Es gibt aber Leute die machen das nicht und liegen dann im Rentenalter dem Sozialstaat auf der Tasche. Dann besser Rente und Bürgerversicherung für alle.

  1. Allerdings gibt es noch eine große Ungerechtigkeit das nämlich das arbeitende Volk für alles zahlen muss , aber Merkels Gäste ALLES umsonst bekommen.

    1. Ja Emma und teilweise doppelt kassieren! Während Aleinerziehende Sorgen haben, täglich über die Runden zukommen und ihren Kindern auch einmal etwas zu gönnen.

    2. Das ist nicht nur Ungerechtigkeit, das ist Krieg gegen die eigene Bevölkerung.

      Die deutsche Bevölkerung erarbeitet sich wie auch eine Einzelperson Wohlstand und Sicherheit. Natürlich wird es auch sozialen Ausgleich geben , der muß in einer Gesellschaft demoktatisch ausgehandelt werden. Genauso natürlich ist die Abgrenzung einer Gesellschaft – nicht die Menschen aller Staaten der Welt haben das Recht am von der Bevölkerung und dem Einzelnen erarbeiteten Wohlstand zu partizipieren.

      Wenn die Globalisierer die internationale Gerechtigkeit wollen, sollten sie den Kolonialismus beenden, sollten sie den Krieg abschaffen und die Waffen und die gigantische Akkumuation von Vermögen auf die Menschen der Welt aufteilen.

  2. Alle Selbstständigen in die Rentenversicherung ist ein guter Voschlag, denn das Nichtzahlen wird ohnehin nur dazu benutzt um im Wettbewerb der Billigste zu sein. Die Rentenversicherung geht dann in zum Teil in die Kosten mit ein, es werden sich dann einige Preise um einen kleinen Betrag erhöhen, aber dafür fallen später die Sozialkosten weg bei den vielen kleinen Selbständigen. Bei den Großverdienern wäre das mal ein guter Beitrag für die Allgemeinheit. Außerdem sind die dann im Alter abgesiechert und müssen sich keine Gedanken machen wie sie ihr beiseite geschafftes Vermögen wieder in den Umlauf bringen ohne das das Finanzamt misstrauisch wird.

  3. Das ist schon mal lobenswert, wird aber den Erfordernissen der Zukunft nicht gerecht.

    Wir werden nicht um das bedingungslose Grundeinkommen herum kommen. Das würde automatisch alle Versorgungsprobleme lösen.(Rente, Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe). Das wird aber nur funktionieren, wenn wir aus der EU austreten und alle unproduktiven Ausländer ausschaffen, wie der Schweizer zu sagen pflegt.Das hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun sondern nur mit der Realität. Warum sollen Menschen, die hier nie in die Sozialkassen einbezahlt haben von diesem Einkommen profitieren? Würden wir das dann zulassen, wäre die halbe Welt bei uns.

    Die Lüge der benötigten Zuwanderung aufgrund der demographischen Entwicklung ist schon lange nicht mehr aufrecht zu erhalten. Die fortschreitende Automatisierung wird immer mehr Arbeitsplätze kosten, damit ist Zuwanderung völlig kontraproduktiv um die sozialen Probleme der Zukunft zu lösen. 

    Die Vorschläge der AfD sind auch kein Allheilmittel, aber alle etablierten Parteien verdienen inzwischen nicht mal mehr eine einzige Stimme an der Wahlurne. D.h. es gibt keine Alternative zur AfD, leider.

  4. Dieses voksfeindliche Rentensystem wird immer ungerecht bleiben. So werden z.B. Mütter, die Kinder geboren und diese zu Hause aufgezogen haben, überhaupt nicht berücksichtigt. Weil dieser Staat Frauen nur als Arbeitssklaven sieht. Ein Grund, warum Deutschland die niedrigste Geburtenrate hat. Die Folge ist, daß jetzt der minderwertige Geburtenüberschuß aus den 'Entwicklungsländern' herangekarrt wird.

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