Weltweite Verschuldung wächst rasant – Ökonomen warnen

Angesichts der globalen Explosion bei den Staatsschulden und der nach wie vor schwierigen Lage in Europa, warnen deutsche Ökonomen vor teuren Konjunkturprogrammen, die schlussendlich wenig bringen. Auch solle man nicht von der Sparpolitik abkehren.

Von Redaktion/dts

Angesichts der wachsenden Staatsverschuldung weltweit und der Debatte über neue schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme zur Stärkung des Wachstums haben führende deutsche Ökonomen und Politiker vor einer Abkehr der Sparpolitik und Austerität in Europa gewarnt. "Die Abkehr von den Bemühungen zur Sanierung der Staatshaushalte gefährdet die Stabilität der Eurozone", sagte ifo-Präsident Clemens Fuest der "Welt am Sonntag". Die Krisenstaaten in Südeuropa litten nicht unter einer vorübergehenden Nachfrageschwäche, sondern unter mangelnder preislicher Wettbewerbsfähigkeit, überregulierten Arbeitsmärkten, schlechten Ausbildungssystemen und zu hohen Schulden. "Neue schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme werden das Problem verschärfen, statt es zu lösen. Den nationalen Regierungen wird damit ermöglicht, notwendige Reformen weiter zu verschleppen."

"Südeuropäischen Staaten wie Italien höhere Schulden zu erlauben, wäre der völlig falsche Weg, weil es die Stabilität des Euro gefährdet", sagte auch der bayrische Finanzminister Markus Söder (CSU). "Nachhaltiges Wachstum erreicht man nur durch Stabilisierung der Finanzen, Abbau von Schulden und Strukturreformen." Deutschland sei mit seinem stabilen Wachstum und den hohen Beschäftigungszahlen dafür der beste Beweis. Auch der Freiburger Wirtschaftsweise Lars Feld erteilt dem Ruf nach schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen eine klare Absage. "Das Argument für solche Programme ist immer, dass diese die Notenbanken und ihre ultralockere Geldpolitik entlasten. Aber wie genau diese Entlastung funktionieren soll, erschließt sich nicht. Zumal diejenigen, die jetzt am lautesten danach schreien, in den vergangenen Jahren nicht wirklich konsolidiert haben", sagte er der "Welt am Sonntag".

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Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürfte die Verschuldung der Industrieländer in diesem Jahr 107 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung erreichen, das höchste Niveau seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Zu der vom IWF prognostizierten weltweiten Neuverschuldung von 2.668 Milliarden Dollar in diesem Jahr werden die Schwellen- und Entwicklungsländer erstmals in der Geschichte mehr als die Hälfte beitragen. Deutschland zählt dabei zu den wenigen Ländern, die 2016 und 2017 überhaupt noch einen Überschuss im Haushalt ausweisen werden. Doch das Ansinnen mancher Politiker, im Vorfeld der Bundestagswahl, die vorhandenen Spielräume vollständig auszunutzen, stößt bei Ökonomen wie Feld auf tiefe Skepsis. "Momentan wird in Berlin der Eindruck erweckt, man habe bei der Konsolidierung schon viel erreicht. Dabei ist diese allein auf die Entlastung durch die niedrigen Zinsen zurückzuführen. Es gibt daher keinen Grund, jetzt in die Vollen zu gehen und die Defizitausgaben zu erhöhen, indem man etwa Investitionsprogramme anschiebt", sagte er. In Teilen der Bundesregierung sieht man das offensichtlich ähnlich. "Die deutsche Wirtschaft brummt, Löhne und Rente steigen wie seit 20 Jahren nicht, die Steuereinnahmen sprudeln. Selbst der überzeugteste Keynesianer muss doch einsehen, dass das nicht die Zeit für Defizitfinanzierung ist", sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jens Spahn (CDU) der "Welt am Sonntag". "Wenn überhaupt, sollten wir Spielräume der Zukunft nutzen, um Steuern zu senken. Das befördert auch Wachstum."

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8 Kommentare

  1. Und warum wächst die Verschuldung rasant und weltweit? Die Menschheit lebt einfach über ihre Verhältnisse und zwar in jeder Beziehung und das ist Ausdruck höchster Dummheit und hat Folgen, die nicht nur allein Monitär gemessen werden können, sondern in Folge auch den Planeten als Grundlage allen Lebens zerstören. Obwohl gewarnt wurde rast die Menschheit mit offenen Augen dem Abgrund zu und die Politiker, die Kirchen und andere Institutionen sind genauso blind wie die Masse und hoffen nur noch insgeheim auf ein Wunder, denn alles andere scheint mittlerweile fast hoffnungslos zu sein.

    1. Nein da sammelt sich Geld bei wenigen Menschen, die meinen sie hätten aus der Vergagenheit Anspruch darauf und stellen ihren Anspruch über das Wohl von Menschen und Staaten.

       

      Ja das Verhältnis stimmt nicht.

  2. Angesichts der globalen Explosion bei den Staatsschulden und der nach wie vor schwierigen Lage in Europa, warnen deutsche Ökonomen vor teuren Konjunkturprogrammen, die schlussendlich wenig bringen. Auch solle man nicht von der Sparpolitik abkehren.

    ——–

    Da haben die deutschen Ökonomen mal Recht. Außerdem kann man nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Das weiß jeder ordentliche Kaufmann

    Sie benennen natürlich nicht die Wurzel des Übels, das SCHULDGELD; DENN ERST DURCH SCHULD (KREDITE mit Zins und Zinseszins)  WERDEN DIE VON DEN GELDMONOPOLISTEN AUS DER LUFT GEDRUCKTEN, BUNTEN SCHEINE ZU GELD:

    FASZIT. OHNE SCHULDEN KEIN GELD in unserer 'westlichen Wertegesellschaft'

    Deswegen werden die Schuldenberge immer weiter wachsen. Das geht dann nach dem 'Schneeballsystem' – die Schuldenberge werden immer rasanter anwachsen, bis irgendwann das 'System' zusammenkracht.

    Die Ökonomen weisen natürlich auch nicht darauf hin, dass es keine oder so gut wie keine Schulden geben würde, wenn der Souverän, der Staatsbürger, das Geld selbst SCHULDEN- UND ZINSFREI selbst herstellen würde. In der US-Verfassung ist das sogar von den Gründervätern festgeschrieben!

    Die private US-FED, ein Kartell von Geldmonopolisten unter der Führung von Rothschild, ist also VERFASSUNGSWIDRIG

    Aber das wäre die EIGENTLICHE  SYSTEMFRAGE!

    Vier US-Präsidenten, welche wieder die verfassungsmäßige Ordnung herstellen und das private Bank-Kartell entmachten wollten, wurden von den satanisch-kabbalistischen Hochfinanzbankstern 'verunfallt' oder von einem 'verwirrten Einzeltäter' erschossen. Die bekanntesten unter ihnen: Abraham Lincoln und der große John F. Kennedy.

    Und gegen Hitlerdeutschland bot man letztendlich die gesamte 'westliche' und kommunistische Welt auf, um es in 6 Jahren endgültig zu zertrümmern, wel es gewagt hatte, sein eigenes, schuldenfreies Geld herzustellen, ohne dass die Geldmonopolisten von der Wall-Street und City of London mitverdienen konnten!

    Der chinesische Ökonom Henry C. K. Liu schreibt über Deutschlands bemerkenswerte Veränderung:

    Die Nazis kamen im Jahr 1933 in Deutschland an die Macht. Zu einer Zeit als ihre Wirtschaft unter den unvorstellbaren Reparationkosten begraben lag und keine Aussicht auf ausländische Kredite oder Investitionen hatte. Erst durch und eine unabhängige Geldpolitik und einer souveränen Währung war das dritte Reich in der Lage das völlig bankrotte Deutschland, das [im Zuge von Versaille] seiner bis dahin wichtigsten Rohstoffquelle, den Kolonien, beraubt wurde, innerhalb von nur vier Jahren zur stärksten Wirtschaft in Europa zu machen. Und das bevor die Aufrüstung begann.

    Deutschland stellte schuld- und zinsfreies Geld seit 1935 her, wodurch es innerhalb von fünf Jahren aus der Zahlungsunfähigkeit wieder zur Weltmacht aufstieg.

    Deutschland finanzierte seine gesamte Regierung und alle Kriegsoperationen von 1935 bis 1945 ohne Gold und ohne Kredite, was letztlich dazu führte, daß die gesamte kapitalistische und kommunistische Welt Deutschlands Größe endgültig zerstören wollte, um Europa wieder in die Ketten der Banken zu legen. Diese Geschichte des Geldes taucht nicht in öffentlichen, d.h. staatlichen Schulbüchern auf.“

    *

    "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem II. Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem„ die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“ – Winston Churchill

     

     

    1. Deutschland stellte schuld- und zinsfreies Geld seit 1935 her, wodurch es innerhalb von fünf Jahren aus der Zahlungsunfähigkeit wieder zur Weltmacht aufstieg.

      was hier unter den tisch gefallen ist, ist dass "deutschlands" geld bis 1914 "authentisch", gedeckt, zinsfrei (da verboten) war und nichts mit den Rothschilds zu tun hatte – im krassen gegensatz zu allem, was nach 1918 geschah.

      1. was hier unter den tisch gefallen ist, ist dass "deutschlands" geld bis 1914 "authentisch", gedeckt, zinsfrei (da verboten) war und nichts mit den Rothschilds zu tun hatte

        ——–

        Ist mir schon klar. 

        Deutschland, die aufstrebende, neue writschaftliche Supermacht, wurde seit 1871 zur Gefahr für das ähän,,,,'britische Imperium' und das Londoner Chatham House.

        Zumal, weil der Hochfinananzbankster nicht genug mitverdienen konnten.

        Deshalb liefen die Kriegsvorbereitungen seit Mitte der 80-er Jahre in GB und FR gegen das Kaiserreich an.

        Der verloren gegangene WK I brachte dann die Wende.

        Die 'Deutsche Reichsbank', war, wie die US-Fed, natürlich keine Reichsbank, sondern wurde von den üblichen Verdächtigen kontrolliert. 

        Diese Kräfte und die üblichen Groß-Spekulanten waren sowohl für die Super-Inflation als auch für den Zusammenbruch der deutschen Wirschaft in der verkommenen 'Weimarer-Republik'. wo ja ähnliche Verhältnisse herrschten, wie heutzutage,verantwortlich.

  3. Angesichts der globalen Explosion bei den Staatsschulden und der nach wie vor schwierigen Lage in Europa, warnen deutsche Ökonomen vor teuren Konjunkturprogrammen, die schlussendlich wenig bringen. Auch solle man nicht von der Sparpolitik abkehren.

    ——–

    Da haben die deutschen Ökonomen mal Recht. Außerdem kann man nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Das weiß jeder ordentliche Kaufmann

    Sie benennen natürlich nicht die Wurzel des Übels, das SCHULDGELD; DENN ERST DURCH SCHULD (KREDITE mit Zins und Zinseszins)  WERDEN DIE VON DENGELDMONOPOLISTEN AUS DER LUFT GEDRUCKTEN, BUNTEN SCHEINE ZU GELD:

    FASZIT. OHNE SCHULDEN KEIN GELD in unserer 'westlichen Wertegesellschaft'

    Deswegen werden die Schuldenberge immer weiter wachsen. Das geht dann nach dem 'Schneeballsystem' – die Schuldenberge werden immer rasanter anwachsen, bis irgendwann das 'System' zusammenkracht.

    Die Ökonomen weisen natürlich auch nicht darauf hin, dass es keine oder so gut wie keine Schulden geben würde, wenn der Souverän, der Staatsbürger, das Geld selbst SCHULDEN- UND ZINSFREI selbst herstellen würde. In der US-Verfassung ist das sogar von den Gründervätern festgeschrieben!

    Die private US-FED, ein Kartell von Geldmonopolisten unter der Führung von Rothschild, ist also VERFASSUNGSWIDRIG

    Aber das wäre die EIGENTLICHE  SYSTEMFRAGE!

    1. Fortsetzung

      Vier US-Präsidenten, welche wieder die verfassungsmäßige Ordnung herstellen und das private Bank-Kartell entmachten wollten, wurden von den satanisch-kabbalistischen Hochfinanzbankstern 'verunfallt' oder von einem 'verwirrten Einzeltäter' erschossen. Die bekanntesten unter ihnen: Abraham Lincoln und der große John F. Kennedy.

      Und gegen Hitlerdeutschland bot man letztendlich die gesamte 'westliche' und kommunistische Welt auf, um es in 6 Jahren endgültig zu zertrümmern, wel es gewagt hatte, sein eigenes, schuldenfreies Geld herzustellen, ohne dass die Geldmonopolisten von der Wall-Street und City of London mitverdienen konnten!

      Der chinesische Ökonom Henry C. K. Liu schreibt über Deutschlands bemerkenswerte Veränderung:

      Die Nazis kamen im Jahr 1933 in Deutschland an die Macht. Zu einer Zeit als ihre Wirtschaft unter den unvorstellbaren Reparationkosten begraben lag und keine Aussicht auf ausländische Kredite oder Investitionen hatte. Erst durch und eine unabhängige Geldpolitik und einer souveränen Währung war das dritte Reich in der Lage das völlig bankrotte Deutschland, das [im Zuge von Versaille] seiner bis dahin wichtigsten Rohstoffquelle, den Kolonien, beraubt wurde, innerhalb von nur vier Jahren zur stärksten Wirtschaft in Europa zu machen. Und das bevor die Aufrüstung begann.

      Deutschland stellte schuld- und zinsfreies Geld seit 1935 her, wodurch es innerhalb von fünf Jahren aus der Zahlungsunfähigkeit wieder zur Weltmacht aufstieg.

      Deutschland finanzierte seine gesamte Regierung und alle Kriegsoperationen von 1935 bis 1945 ohne Gold und ohne Kredite, was letztlich dazu führte, daß die gesamte kapitalistische und kommunistische Welt Deutschlands Größe endgültig zerstören wollte, um Europa wieder in die Ketten der Banken zu legen. Diese Geschichte des Geldes taucht nicht in öffentlichen, d.h. staatlichen Schulbüchern auf.“

      *

      "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem II. Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem„ die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“ – Winston Churchill

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