USA: Massiver Kundenbetrug bei Großbank Wells Fargo

5.300 Mitarbeiter wurden bei der US-Großbank Wells Fargo entlassen, weil sie die Bankkunden betrogen hatten. Die Bank selbst wurde zu Strafzahlungen und Schadenersatz verdonnert.

Von Marco Maier

Insgesamt wurden von den rund 5.300 Mitarbeitern von Wells Fargo, die inzwischen gekündigt wurden, ohne Wissen und Auftrag der Kunden seit dem Jahr 2011 rund 1,5 Millionen Bankkonten eröffnet und 565.000 Kreditkarten beantragt. All dies, um die Kunden abzuzocken und so Extra-Gebühren und Mahnspesen einkassieren zu können – und um innerhalb der Firma besser dazustehen und Provisionen abzukassieren.

Insgesamt waren damit rund ein Prozent aller Beschäftigten der Großbank beteiligt. Sie legten dafür eigene E-Mail-Accounts an um die Kunden für spezielle Online-Banking-Dienste anmelden zu können. Bei den Kreditkarten (welche die Kunden selbst niemals erhielten) wurden jährliche Gebühren fällig und sogar Zinsen auf Mahnspesen, welche den Kunden dann verrechnet wurden. Als Strafe musste Wells Fargo dafür 185 Millionen Dollar bezahlen, wovon 100 Millionen an das Consumer Financial Protection Bureau, eine Konsumentenschutzorganisation, flossen. Die Bank hat außerdem 2,6 Millionen Dollar an Gebühren an die betroffenen Kunden zurückbezahlt, rund 25 Dollar pro Konto. Sie hat sich öffentlich für die Vorfälle entschuldigt.

Wie die New York Times berichtet, hat vor allem die Praxis der Bank, gute Angestellte zu belohnen, die neue Geschäfte an Land ziehen, dazu beigetragen. Mitarbeiter der Bank berichteten davon, dass ein enormer Druck herrschte, möglichst viele neue Konten zu eröffnen und zu zeigen, dass man erfolgreich ist. Ein Umstand, den auch viele Bankangestellte in Deutschland kennen dürften, welche ihren Kunden teilweise Produkte andrehen, die diese eigentlich gar nicht brauchen.

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10 Kommentare

  1. USA: Massiver Kundenbetrug bei Großbank Wells Fargo

    ———-

    'Monkey Business'  (Krumme Geschäfte) zur Abzocke der Goyim ist bei diesem… ähäm…'Führungspersonal' Plicht:

    John G. Stumpf (Ashkenazi Jew) – Chairman, President, and Chief Executive Officer
    Howard I. Atkins (Ashkenazi Jew)  – Senior Executive Vice President and Chief Financial Officer

    The ZOG – Who controls Wall Street (Part 1)

    https://thezog.wordpress.com/who-controls-wall-street-part-1/

  2. Sehr ihr! Genau darum wird die Welt in Scheiße versinken. Bis zum Hals steckt sie schon drin. Eine korrupte geldgeile Gesellschaft, die nur an sich denkt, weil sie sich besser hinstellen möchte, als der Gegenüber. Und genau deshalb wird sich das auch niemals bessern. Und wenn sich dann dieser miese Hufen Dreck noch entschuldigt, weil angeblich der Druck zu groß war, dann ist das DIE Entschuldigung an die Welt und die Menschheit. Damit ist dann auch alles erledigt.

    Wahrscheinlich trägt 50% dieser miesen Kreaturen noch ein Kreuz um den Hals und beten heimlich für den eigenen Wohlstand. Genau so, wie Mafiosi ein Bild der heiligen Jungfrau im Edelholz Zimmer aufgehängt haben und bei ihrer Beerdigung mit religösem scheinheiligen Sabberschmuck ein auf Christlich machen. Teufel aber auch^^

  3. Die Bank gehört liquidiert. Das ist sicher nicht der einzige Betrug an den Kunden, eher einer, der mal ans Tageslicht gekommen ist. Ob es bei anderen Grossbanken besser aussieht? Das ist zu bezweifeln.

  4. Die West-Schweiz entwickelt zu diesem unglaublichen Betrugs-Finanzsysten eine Alternative, die überdenkenswert ist:

    "Wer in Genf an einem Bankomat Geld abheben möchte, hat immer die Wahl zwischen Schweizer Franken und dem Euro. Doch neben dem Franken und dem Euro gibt es seit kurzem auch eine dritte Währung in Genf: Den Léman." Das ist ein Regiogeld, das nach ökologischen, ethischen und solidarischen Grundprinzipien ausgerichtet ist und vor allem kleinen und mittelständischen Gewerbetreibenden dienen soll. Zudem sollen die Bürger demokratisch ihr Geld organisieren können."

     

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