USA: Das verlogene Spiel mit den „internationalen Regeln“

Obama erklärte in Laos, dass sich China an die "Regeln der internationalen Ordnung" halten müsse. Regeln, welche die USA mit aufstellten, an die sie sich jedoch selbst nicht halten. An Verlogenheit und Heuchelei ist die US-Politik kaum zu übertreffen.

Von Marco Maier

Im Territorialstreit bezüglich des Südchinesischen Meeres zündeln die Vereinigten Staaten weiter, um aus einem regionalen Disput einen gefährlichen geopolitischen Brennpunkt zu machen. Dabei pochte Obama in einem Interview mit CNN darauf, dass Peking die Entscheidung des UN-Schiedsgerichts in Sachen des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen (UNCLOS) akzeptieren müsse, obwohl Washington selbst dieses nicht ratifiziert hatte.

Auch sonst scheißen die Amerikaner auf das sogenannte "internationale Recht", wenn es ihrer eigenen geopolitischen Agenda widerspricht, mit der sie die militärische, politische und wirtschaftliche Vorherrschaft der Vereinigten Staaten vorantreiben wollen. Egal ob es nun – in der jüngeren US-Geschichte – der durchgeknallte George W. Bush, der pseudo-liberale Bill Clinton oder aber der angebliche Reformer Barack Obama waren, die die offizielle Führung der USA inne hatten – stets wurde das "internationale Recht" zu den eigenen Gunsten umgebogen und unliebsame Bestimmungen konsequent ignoriert. Und man kann davon ausgehen, dass Hillary Clinton – falls sie gewinnt – diese blutige Tradition fortführen wird.

Die sogenannten "Regeln der internationalen Ordnung", auf die Washington stets pocht, sind jedoch jene Regeln der Nachkriegsordnung seit 1945, welche es den Vereinigten Staaten ermöglichen, anderen Ländern den eigenen Willen aufzuzwingen. Wer sich diesen (von Washington selbst immer wieder ignorierten) Regeln nicht beugt, ist ein "Schurkenstaat" und muss mit entsprechenden Konsequenzen rechnen.

Doch wer zieht bei den Amerikanern endlich die Konsequenzen? Wann erkennen die ganzen US-Vasallen in Europa, Lateinamerika, Afrika und Asien endlich, dass sie von den US-Eliten lediglich dafür missbraucht werden, die Stellung der Vereinigten Staaten von Amerika als neokolonialistische globale Hegemonialmacht zu sichern?

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15 Kommentare

    1. Obama mag keiner mehr zuhören aber die Gefahr ist gross das der nächste Präsident ein ebensolcher Hochverräter ist wie alle anderen seit 1900 mit Ausnahme von Reagan.

      Und auch wenn niemand Hillary zuhören würde besteht eine sehr grosse Chance das sie die Welt abfackelt, Irre genug ist das Weib.

      1. Der Umstand, daß US-Präsidenten überall in der Welt Hochverräter aushalten, macht sie nicht selbst zu Hochverrätern. Im Gegenteil. US-Präsidenten sind alles mögliche, aber sicherlich keine Hochverräter.

        1. Mit Ausnahme von Reagan hat höchstvermutlich jeder von denen im Solde Mächtigerer gestanden. Das nenne ich Hochverrat.

          Die USA wurden -unter anderem, aber als einer der wichtigsten Gründe- auch gegründet um von dem ungerechten Banken, Zins und ZinsesZins System Europas weg zu kommen. Eine eigene Währung wurde produziert. Es sollte eine gerechtere Welt werden. Darum führten die Engländer Krieg gegen die junge Kolonie. Später hat ein gekaufter Präsident ein Gesetz durchgedrückt das der Fed Bank alles in die Hand gab was sie brauchten um die Bürger aus zu pressen. Hochverrat.

          Kennedy hat sich von der Mafia finanzieren lassen.
          Roosewelt, 5 Jahre Planwirtschaft und Aufrüstung, Pearl Harbor zugelassen um in den Krieg ein zu treten und der Welt in den rücken zu fallen.
          Ike Eisenhower startete Korea. Nixon – Vietnam.

          Usw usw usw. Es gab praktisch keinen einzigen US Präsidenten der nicht einen Krieg anzettelte. Und zur Krönung Bush,9/11,war on terror usw usw.

          Ich sehe da NICHTS anderes als Hochverräter.

  1. Wo kein kläger – ist auch kein Richter .. soo schaut's aus..

    Da kannst du den Faust wieder in die Hosentasche stecken ..

    Ehlend ist käuflich, wer sich verkauft – verkauft gleich seine Seele dem Teufel ..!

    Und der Teufel kauft mit deiner Seele gleich dein Volk und Rasse ..!

  2. Die USA sind seit dem 19. Jahrhundert in der Hand der Oligarchen. Fast wäre das gleiche mit Russland passiert. Doch die Russen hatten Glück. Ein blitzgescheiter Ex-KGB-Agent wurde zum Präsidenten gewählt und hat das Ruder in der letzten Sekunde herumgerissen.

  3. So kennen wir sie doch, unsere besten Brüder. Sich selbst nicht an Recht und Gesetz halten, dies jedoch mit wilder Entschlossenheit von Anderen verlangen.  Im normalen Leben hält man zu derartigen Leuten Abstand, höchste Zeit für D, nach diesem Grundsatz zu verfahren. Im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten der europäischen Südschiene wusste man in den Staaten auch ganz genau, was die hätten tun müssen. Als die USA aber bzgl. eines wichtigen Detailproblems  genau in der gleichen Lage steckten…., man kann sich eben nicht alle Lügen merken. Wir müssen von vergifteten Ratschlägen ausgehen.

     

     

  4. Der Artikel ist gut, aber keiner versteht, daß die USA nur eine Kreatur der Israelis ist!

    Lesen Sie, "Wahrheit sagen, Teufel jagen" von Gerad Menuhin dann wissen Sie wer wen steuert. Gibt frei im Internet.

  5. Soviel zu Regeln! Die USA sind in 120 Ländern dieser Erde mit über 1.400 Stützpunkten! In einen großen Teil dieser Länder sind die Amis ohne UN- Mandat eingefallen! Aber das machen die nicht aus Machtversessenheit – nein! Sie wollen die Demokratie in der Welt verbreiten! – Da bin ich aber froh –

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