US-Justizministerium will von Deutscher Bank 14 Milliarden Dollar

Wegen Verfehlungen rund um die Finanzkrise soll die ohnehin schon angeschlagene Deutsche Bank nun 14 Milliarden Dollar Strafe zahlen. Do so viel wollen die Banker nicht locker machen.

Von Redaktion/dts

Die Deutsche Bank hat in der Nacht zum Freitag Marktgerüchte bestätigt, wonach das US-Justizministerium im sogenannten Hypothekenstreit 14 Milliarden US-Dollar von dem Geldhaus einfordert. Ein "erster Vergleichsvorschlag" sei unterbreitet und die Bank gebeten worden, als nächsten Schritt einen Gegenvorschlag vorzulegen, hieß es in einer Mitteilung. Die Deutsche Bank hält die Forderung demnach für deutlich überhöht.

Man beabsichtige "auf keinen Fall, diese möglichen zivilrechtlichen Ansprüche in einer Höhe zu vergleichen, die auch nur annähernd der genannten Zahl entspricht". Die Verhandlungen stünden erst am Anfang. Die Deutsche Bank erwarte ein Verhandlungsergebnis, das im Bereich ihrer Wettbewerber liegt, die sich mit dem US-Justizministerium bereits auf deutlich niedrigere Beträge geeinigt haben. 14 Milliarden US-Dollar liegen weit über den schlimmsten Erwartungen von Analysten und auch über den bereits gebildeten Rückstellungen.

Die US-Behörden werfen der Deutschen Bank und anderen Banken vor, auf dem US-Immobilienmarkt faule Hypotheken in undurchschaubaren Wertpapieren gebündelt und damit Anleger um viel Geld gebracht zu haben.

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33 Kommentare

  1. Ich würde das Geld auch nehmen und es den Armen und Bedürftigen geben wollen.

    Ich würde jedoch vorrangig etwas wollen, was nicht ganz so teuer ist. Ich würde der Bank mit derartigen Geschäftspraktiken verbieten sich "deutsche" zu nennen.

    Hat die Bank derzeit einen Vorstand, der überhaupt der Sprache mächtig ist?

    1. Ich gebe ihnen recht. Mich stört auch der Name Deutsch in Deutsche Bank. Die Bank hat mit dem deutschen Staat nichts zu tun. Und sie betreibt einen grösseren Raubtierkapitalismus, als die viel kritisierten Banken in  der USA. Das ist allgemein bekannt. Allein die Deutsche Bank sitzt auf Derivaten im Wert von über 70 Billionen Dollar. Das entspricht dem weltweiten Volumen an produzierten Gütern und Dienstleistungen im Jahre 2013. Derivate sind reine Finanzprodukte. Dahinter steht kein realer Wert. Weltweit existieren Derivate im Wert von 700 Billonen Dollar. Das ist die zehnfache Menge gegenüber realen Werten. Und wenn diese Bombe explodiert, dann gute Nacht. Dagegen war die letzte Finanzkrise ein Kindergeburtstag.

      1. Amerikanische Banken sind böse, ‚deutsche‘ sind gut?

        Von wegen. In einem vernichtenden Untersuchungsbericht hat der US-Senat die Schuld führender Geldinstitute an der Finanzkrise entlarvt. Ganz vorne dabei: die Deutsche Bank. Strafrechtliche Folgen dürfte das trotzdem nicht haben.

        Des kreativen 'Auserwählten', Greg Lippmann's,  Lieblingswort war "crap", Mist. Immer wieder geisterte es durch seine firmeninternen E-Mails. Zum Beispiel im Zusammenhang mit einem Investmentangebot namens ACE 2006-NC1 M9: "Du hattest Recht, ACE ist Mist", beklagte sich ein Klient am 2. März 2007 bei Lippmann – und dieser antwortete lakonisch: "In der Tat… das ist es.

        Lippmann arbeitete für die Deutsche Bank in New York, als deren wichtigster Händler von "Collateralized Debt Obligations" (CDO) – synthetischen Finanzprodukten, damals der letzte Schrei an der Wall Street. Dass die sich oft auf Schrottkredite stützten, war Strippenziehern wie Lippmann offenbar bewusst. Ein anderes Schimpfwort, mit dem er seine Angebote gerne umschrieb: "Säue".

        http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,757152,00.html

    2. Die Deutsche Bank, eine der rücksichtslosesten Zockerbanken der Welt, ist ja schon längst keine 'deutsche' Bank mehr, sondern gehört zum Warburg/Rothschild Konzern mit Hauptsitz in der Londoner 'City'.

      Um dieses Monster wäre es nicht schade, wenn es denn zugrunde gehen würde.

      Ich habe jedoch die Befürchtung, dass irgendwann die Konten der …ähäm…'Anteilseigner' bzw. 'Gläubiger' rasiert werden.sollen und dass es zum 'großen Plan' der Drahtzieher gehört, alles was sich 'deutsch' nennt oder 'deutsch' ist zu vernichten (s.VW).

      Cui Bono' (Wem zum Nutzen)?

      Einen Fingerzeig liefert die Spitze des 'amerikanischen' Justizministeriums:

      The ZOG: Who controls the Justice Department?

      https://thezog.wordpress.com/who-controls-the-justice-department/

    3. DeutscheBank – Volkswagen – Daimler-Benz,, wird von den Petro-Dollar-Staaten (Arabien, Katar, Kuwaitis und Co.) mehrheitlich zu 2/3-Gehalten – entsprechend wurden die Verwaltungsräte zu 2/3 von eigenen Leuten besetzt – CEO's wir ein Europäischesgesicht verpasst (wie bei der NATO dem Generalsekretär).. Entscheidungsträger sind im Backround..!

      1. Das ist genau das Problem. Nach Zerstörung der Deutschland AG., durch den Grinser, und der Abschaffung der deutschen Kontrollen, für den Geldhandel, nach und von der BRiD., wurde die "Deutsche Bank" von ausländischem Kapital überommen. Das nun auch die Politik der Bank bestmmt. Niemand weiß, wie lange die "Deutsche Bank", überhaupt noch existieren wird, und gegen wen sie gewettet wird, oder wer gegen sie "wettet". So wie es ausschaut, wurde in ihr eine Larve abgelegt, die sie langsam, aber sicher aussaugt. Einheimische, deutsche Aktionäre, sollten sich zusammen tun, und nur noch "deutsch" anlegen.

        1. @ Kasperle

          Es herscht gang-bang Mentalität,, wer länger durchhalten kann bleibt in der Runde wernicht der schmeisst den Lappen "Wegwerf-Geselschaft" – Wererhaltung, Sorgfaltpflicht, Tradition,,, all das sind Mythos und Luftschlösser. Für Büetzer/Arbeiter gillt WorkingPoor – Mittelstand gibts nicht nur noch Superreiche wie Oligarchen-Tycoons-Scheichs und Co..

  2. Mir ist diese "Bank" eigentlich völlig egal. Ich befürchte nur, dass die Rechnung mal wieder der Steuerzahler begleichen darf, weil diese Bank ganz bestimmt "systemrelevant" ist und auf gar keinen Fall pleite gehen darf. DRECKSLADEN!!!

  3. Was wäre eigentlich, wenn Black Rock als größter Gesellschafter von Bayer und Monsanto, die Fusion nur macht, um die Schadensersatzforderungen bei Bayer zu parken, Bayer damit so stark in die Miesen treibt, daß sich die EZB dann genötigt sieht die Aktien zur Stützung zu kaufen und letztendlich der Steuerzahler über den ESM die Geschäftspraktik von Monsanto bezahlen würde.

    Ist das eine Verschwörungstheorie über die man nachdneken darf oder steht das an?

    1. Da könnten Sie recht haben.

      Die Hemmungen sind längst alle gefallen. Der Rest ist wie im Monopolie-Spiel, nur mit der Erweiterung: „Jeder bescheißt jeden“. Wer zuerst aufmuckt, gilt als US-Hasser und hat verloren.

    2. @ Satire, Sie kommen der Realität wohl sehr, sehr nah. Bayer hat den größten Fehler gemacht, den es je hätte machen können.

      Die Schadenersatzforderungen, allein, seitens der US- Imker gegen Monsanto, dürften wohl bald auf den Tisch kommen. Erste Anzeichen werden sein, plötzlich vermehrt eintretende Berichte der Kauf- Medien, über die Umweltschädlichkeit von Glyphost und GenMais.

      Diese werden, wie bei der Deutschen Bank, den langsamen Untergang von Bayer einläuten. Nicht enden wollende Prozesse und Schadenersatzforderungen, werden das Unternehmen ebenfalls so lange aussaugen, wie etwas zu holen ist. Danach übernimmt ein Zocker die Mehrheit der Aktien für einen Apfel und Ei. 

      Anzumerken ist, dass, das Waren- Marken- und Schriftzeichen von Bayer, in  den USA, nicht Bayer gehörte, sonden einem US- Unternehmen, das nach der Verstaatlichung von Bayer- USA, im Krieg, durch den US- Staat, den Markennamen behalten konnte. Dieses Unternehmen, musste erst aufgekauft werden, um die Namensrechte wieder zu übernehmen. Das war so in den 1970er, 1980er Jahren.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Bayer_AG

      Auch die geschäftlichen Beziehungen in die USA waren zerstört gewesen: Der Name „Bayer“ konnte nicht mehr zurückgewonnen werden, und die Unternehmensteile waren größtenteils zerstreut und in anderen Besitz übergegangen. 1954 wurde daher das Gemeinschaftsunternehmen „Mobay“ mit Monsanto in den USA gegründet, der Name setzt sich aus den jeweils ersten Buchstaben der beiden Gründerfirmen zusammen. Das Unternehmen produzierte unter anderem Agent Orange für den Einsatz im Vietnamkrieg.[36] 1967 wurde Mobay aus Pittsburgh eine hundertprozentige Bayer-Tochter.

      Mit Monsanto hat man ja schon einmal zusammen gearbitet, nur war damals die politische Lage so, das Bayer durch den Ost- West- Konflikt, nicht "angegriffen" werden konnte. Auch die "deutsche Bank" und VW., wurden angegriffen.

      1. "Bayer hat den größten Fehler gemacht, den es je hätte machen können."

        In der Konzernführung sitzen keine Idioten. Die wissen, was sie tun oder besser, was sie aufgrund äusserer Zwänge ggfs. auch mit Bauchschmerzen tun müssen.

      2. @ Kasperle

        Tja, so läuft das bei den smarten 'Auserwählten' Erscheinungen. Der Zeitpunkt ist jetzt da, die oft zitierte 'Deutschland AG' zu vernichten und abzuwracken:

        Der  Auserwählte…ähäm… "Philanthrop" Larry (Lawrence) Fink ist der Chef des blutsaugenden Finanzimperiums Blackrock. Allein in der BRD ist seine Firma an fast allen Konzernen beteiligt, bei neun Dax-Unternehmen ist Blackrock der größte Einzelaktionär. Blackrock beeinflusst so das Schicksal ganzer Städte und Länder. Die kleinen Leute unter Finks Gier nach Profit gehen mittlerweile fast schon zugrunde wie im 30-Jährigen Krieg. Alles wird vernichtet.

        Wie Eli Ravage bekannte: "Wir sind Zerstörer".

        Am Beispiel des schwäbischen Traditionsunternehmens WMF, das mit Geschirr weltbekannt wurde, wird deutlich, wie "Menschenfreund" Fink und Konsorten mit den wehrlosen Menschen umzugehen pflegen. Die WMF ist heute im Besitz des New Yorker Investment-Riesen KKR. Seit das globale Geld in Unternehmen steckt, geht es mit den Arbeitsbedingungen bergab. Von einst 7.000 Beschäftigten in Geislingen sind nur noch 1.600 bei der WMF geblieben, und täglich ergehen neue Entlassungen.

        Unübersichtlich ist auch die neue Eigner-Struktur der WMF. Die schwäbische Traditionsfirma ist über eine verschachtelte Konstruktion im Besitz der 'Fine-Dining Ltd' mit Sitz auf den Cayman Inseln, im Steuerparadies. Die 'Fine-Dining' gehört dem Investor KKR in New York, an dem FMR beteiligt ist und schließlich Blackrock.

        Mit dem Leid der Deutschen werden Milliarden gescheffelt, und dazu bleibt ihnen das Blutgeld auch noch steuerfrei, weil von Merkel so garantiert:

        "Blackrock hat Tochterfirmen auf dem ganzen Globus. Hunderte von Fonds aller Art. Ein Beispiel: Das Steuerparadies Cayman. Über 70 Blackrock Fonds sind dort registriert." 

        Mit den sogenannten ähäm…'Investoren', die vom Regierenden Hosenanzug über den grünen Klee gelobt werden, kommt das Wohl der Allgemeinheit unter die Räder.

        Die TAG,

        http://www.tag-ag.com/

        ein sogenannter ‚Investor‘, in Wirklichkeit ein Wohnraumvernichter, Aktionär natürlich Blackrock, lässt zum Beispiel (ein Beispiel von vielen) die sozialen Wohnungen der ehemaligen Neuen Heimat verfallen. Die Menschen werden krank durch Schimmel und sonstige gesundheitsgefährdende Mängel am Wohnraum. Nichts wird repariert, Wohnraum wie in den Slums von Indien. Es geht nur um das Eintreiben der Mieten, bald schon durch angeheuerte Schlägertrupps, um mit dem Elend der dort zugrunde gehenden Deutschen die eigene Gier zu befriedigen.

        Diesen "Investments" liegt der "Kauf" von gesunden Firmen oder Wohnanlagen zugrunde. Nach dem sogenannten Kauf werden diese neuen "Investments" planmäßig ausgeschlachtet und weiterverkauft. Das geht bis zu vier Mal. Immer sind es Wall-Street-Institute, die sich die Bälle zuspielen. Das Doppelte des Kaufpreises wird bei jedem "Kauf" von deutschen Banken geliehen, vom ersten Kauf an.

        Die weiteren kaufenden und verkaufenden Hyänen machen mit dem Kauf bzw. Verkauf ebenfalls riesige Profite – neben den Mieteintreibungen. Diese Profite entstehen schon zu Anfang, ohne dass gearbeitet wurde, da die deutschen Banken ja jeweils das Doppelte des Kaufpreises finanzieren. Die eine Hälfte des doppelten Kaufpreises transferiert die jeweils kaufende Hyäne sogleich in ein Steuerparadies wie die Cayman Inseln. Die verkaufende Hyäne hat ihren Profit bereits in den überhöhten Verkaufspreis einkalkuliert, finanziert von deutschen Banken.

        Diese planmäßige Wirtschafts- und Existenzvernichtung der Deutschen wird nicht nur von den BRD-Regierungen gefördert, sondern mittlerweile auch noch offen eingestanden:

        "Richtig Gewinn machen kann man mit einem Wohnprojekt, wenn man es weiterverkauft. In den letzten Jahren wechselte zum Beispiel die Auwaldsiedlung (nahe Freiburg, am Schwarzwald-Rand) mehrfach den Besitzer. Die Fonds, die in die TAG investieren, sitzen in London, auf den Cayman-Inseln oder in New York."  [Die Story im Ersten (ARD) 13.01.2014[]

        Am Ende sind die deutschen Banken pleite, weil die Hyänen die geliehenen Kaufpreise natürlich nie mehr zurückzahlen. Und so lauten schon heute die Schlagzeilen:

        "Deutschen Banken fehlt Kapital. Laut einer Untersuchung der European School of Management and Technology, die am 18. Januar bekannt wurde, bedrohen die Banken in Deutschland und Frankreich die Finanzstabilität der Europäischen Union. Die Banken beider Länder benötigen zusätzliches Kapital von bis zu 485 Milliarden Euro." [ Süddeutsche Zeitung, 25.01.2014, S. 7]

        1. Kasperle: In Erinnerung, an die gute Zusammenarbeit, des ehemaligen Steuerchefs von Bayer, Heribert Zitzelsberger und dem damaligen  Bundesfinanzminister, der Rot-Grünen Koalition, "der Willigen", Hans Eichel. "Join the winning Team".

          Kasperle: Diese Unterwürfigkeit der damaligen Rot-Grünen Administration, kostete nicht nur den Staat, viele Milliarden an Steuerausfällen, nein auch Kommunen und Gemeinden mussten diese Ausfälle hinnehmen, da die Gewerbesteuer aus der Körperschaftssteuer errechnet wird.

          Ja, man ließ sogar eine "Lücke" zu, die es Unternehmen, wie Bayer, ermöglichten, auf Jahre hinaus, rückwirkend ihre ohnehin kurzen Steuern, zurück zu fordern.

          Das führte zu der katastrophalen und viele Jahre andauernder Geldarmut in den Kommunen. In der Streichung von Sozialleistungen. Zum Verkauf der kommunalen Siedlungsgesellschaften, der Wasser- und Energiewerke, Kläranlagen, Straßenbahnen u.s.w.

          Das Angebot aus Übersee kam postwendend: "Public Private Partnership" (Nee, an Zufall glaub ich da nicht)

          Die Kommunen und Städte verkauften ihre Anlagevermögen, wie die öffentlichen Verkehrsmittel, die Kläranlagen, u.s.w., und leasten diese zurück. Die viele hundert Seiten starken Verträge, mit US- Anwaltsgesellschaften, wurden in englisch abgefasst und sind bis heute geheim zu halten.

          Heute bin ich der Meinung, das dies die Rot-Grüne Administration wusste, und sogar wissentlich dazu nutzte, aus Deutschland den Selbstbedienungsladen BRiD., zu machen. Den "SALE- Staat". Eine BRiD., in dem der Mensch nur noch eine Sache ist. Eine Gesellschaft, in der stetig der Ausverkauf herrscht.

           

          Sicher gut abgeräumt /
          [Autoren: Mona Bahnassawy und H.-C. Schultze

          Milliardenschäden für den Fiskus durch Steuerschlupfloch

          Aus dem Internet Hompage von plusminus / vom 21.07.2001

          Ein Grundsatz der Steuergesetzgebung ist, dass Verluste nur steuerlich geltend gemacht werden können, wenn auch für Gewinne Steuern gezahlt werden. Der Paragraph 8b, Absatz 2 Körperschaftssteuergesetz (KstG) in der alten Fassung folgt genau diesem Grundsatz nicht – eine Systemwidrigkeit, die längst hätte beseitigt müssen. Gelegenheit dazu hätte es schon seit 1999 gegeben. Als Bundesfinanzminister Eichel einige noch aus der Kohl-Regierung stammende Steuergesetze veränderte, ließ er im Paragraph 8b KstG eine Lücke, die die Staatskasse Milliarden kostet, wie [plusminus recherchiert hat. Die Lücke besteht darin, dass Teilwertabschreibungen – der teilweise Wertverlust von Auslandsbeteiligung – steuerlich geltend gemacht werden können.

          Einer, der diese Lücke hätte erkennen müssen und verhindern können, ist Staatssekretär Professor Heribert Zitzelsberger. Der Bundesfinanzminister hatte ihn 1999 verpflichtet – wegen seines hervorragenden Rufs als Steuerexperte. Warum er diese Lücke nicht geschlossen hat, wollten wir ihn fragen. Doch das verabredete Interview wurde kurzfristig abgesagt. Einen anderen Termin oder Gesprächspartner sah sich das Bundesfinanzministerium bis zur Sendung angeblich nicht in der Lage, zur Verfügung zu stellen.

          Nutznießer der Steuerlücke sind große Kapitalgesellschaften, zum Beispiel die Telekom. Durch eine simple Umbuchung vom Mutterunternehmen auf eine Tochter – durch eine Kontobewegung quasi von einer Tür zur nächsten – kann sie ihre Steuern für das Jahr 2000 um über 13 Milliarden Mark senken. Die Aktionäre wussten von dieser raffinierten Bilanzaktion vielleicht nichts. Aber wer bestimmt davon weiß, ist Professor Zitzelsberger. Er sitzt seit 1999 im Aufsichtsrat der Telekom – als Vertreter des Bundesfinanzministeriums.
          Wie die Telekom ganz legal Milliarden zu Lasten der Staatskasse abräumen kann, lässt sich aus den Geschäftsberichten des Konzerns ablesen: 1996 beteiligte sie sich an einem ausländischen Unternehmen.

          Sie kaufte für 3 Milliarden Mark 10 Prozent der Aktien des amerikanischen Mobilfunkanbieters Sprint. Mit dem weltweiten Börsenboom stieg auch der Wert der Sprint-Aktien: Und dann übertrug die Telekom für 16,4 Milliarden Mark diese Anteile an ihr Tochterunternehmen: die NAB.

          Abzüglich des Kaufpreises von 3 Milliarden Mark verbuchte die Telekom hier 13,4 Milliarden Mark Gewinn, steuerfrei und ganz legal.

          NAB steht für Nordamerikanische Beteiligungs Holding. Ihr Firmenschild findet man nirgends. Ihre Adresse ist identisch mit der der deutschen Telekom. Die milliardenschwere NAB hat nur zwei Beschäftigte. Die Aktienübertragung an NAB war 1999 der erste und entscheidende Schritt, um von der Lücke im Körperschaftsteuergesetz zu profitieren. Dann, im Jahr 2000, stürzten die Sprint-Aktien fast auf den Kaufpreis von 1996. Und ausgerechnet das machte den Telekom-Konzern nun zum Gewinner. Denn die Wertminderung der Sprint-Beteiligung kann er dem Finanzamt gegenüber als Verlust geltend machen.

          Das Absurde daran: Obwohl real gar keine Verluste entstanden sind, erlaubt das Gesetz der Telekom, das Finanzamt sogar doppelt zu schröpfen. Und das funktioniert so: Durch den Kursverfall ist das Tochterunternehmen 13,4 Milliarden Mark weniger wert. Dadurch kann nun auch die Mutter einen Verlust von 13,4 Milliarden Mark steuerlich absetzen. Das Zauberwort dafür heißt „Teilwertabschreibung“.
          Bei einem Steuersatz von rund 50 Prozent können sowohl die Tochter als auch die Konzernmutter jeweils 6,7 Milliarden Mark Steuern sparen. Ein Verlust für die Staatskasse von 13,4 Milliarden Mark.

          Solche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten stoßen bei Steuerexperten wie Prof. Norbert Herzig auf völliges Unverständnis: „Die Unternehmensgruppe als Ganzes hat keinen Verlust erlitten. Er wird aber trotzdem mit steuerlicher Wirkung geltend gemacht, und das ist in der Tat nicht in Ordnung, weil hier tatsächlich, wirtschaftlich gesprochen, insgesamt kein Verlust eingetreten ist, aber trotzdem ein solcher steuerlich geltend gemacht werden kann. Und das kann nicht richtig sein.“

          Nicht nur Ron Sommer kann sich über die Gesetzeslücke freuen. Alle deutschen Konzernchefs können sie nutzen.

          Nicht nur in diesem, sondern auch noch im nächsten Jahr. Dass diese Lücke vermeidbar gewesen wäre, war leitenden Finanzbeamten wie Ulrich Breier seit 1999 bekannt. Ein Milliardenschaden wäre mit nur einer kleinen Umformulierung im Paragraph 8b des Körperschaftssteuergesetz verhindert worden: „Diese Gesetzeslücke wäre ausgeräumt worden, wenn man ins Gesetz hineingeschrieben hätte, dass Teilwertabschreibungen sich steuerlich nicht auswirken dürfen.“

          Das wollte Gerda Hasselfeldt, finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU. Sie unterstützte im Finanzausschuss einen Antrag der Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen, die noch in letzter Minute im Dezember vergangenen Jahres Milliardenschäden für den Staat verhindern wollten: „Das Finanzministerium hat dann allerdings gesagt, diese Problematik sei dermaßen kompliziert, dass sie heute tunlichst nicht abgeschlossen werden könne, weil nicht die entsprechenden Konsequenzen unter Umständen auch auf andere Unternehmen abgesehen werden können und deshalb wurde es dann zurückgestellt.“

          Das Bundesfinanzministerium erhielt Ende letzten Jahres vom Finanzausschuss den Auftrag, den Sachverhalt umgehend zu prüfen. Doch es passierte nichts. Gerda Hasselfeldt zieht daraus den Schluss: „Die Tatsache, dass dies nun nicht gemacht wurde, kann nur so bewertet werden, dass entweder der Sachverstand doch nicht vorhanden ist, oder dass einfach schlampig gearbeitet wurde, vielleicht auch bewusst der Prüfbitte nicht nachgekommen ist. Ich finde, dass das Verhalten des Ministeriums hier in keiner Weise entschuldbar ist.“

          Und Heribert Zitzelsberger? Warum hat er Hans Eichel diesen Milliardenverlust nicht erspart? Er gibt uns keine Erklärung dafür. Bevor der Minister ihn an seine Seite holte, war er Steuerchef bei Bayer, Lobbyist für den Verband der chemischen Industrie, den Bundesverband der deutschen Industrie und den deutschen Industrie- und Handelstag. Und er hat seinen Job immer gut gemacht.

  4. So werden Steuergelder durch die Finanzmafia vernichtet.Das ist ein versteckter "Bailout", wir als Steuerzahler finanzieren die mafiösen Spekulationsgeschäfte der Spelulanten und Aktionärsmafia.

    ……Der Begriff Bail-out (englisch aus der Klemme helfen) bzw. Rettungsschirm bezeichnet den Vorgang der Schuldenübernahme und Tilgung oder Haftungsübernahme durch Dritte, insbesondere durch den Staat…?, 

    …………Wacht auf !

  5. DeutscheBank,, kommt mit 14Mia. Tribut-Zahlung günstig davon ..!!

    Sofort den Vergleichsdeal abschliessen,, und bei verlangen weitere Tribut-Zahlungen abliefern!

    Die USA würden den Banklizens entziehen und zum LocalPlayer daraus machen..
    Die USA werden das mit jedem EU-Bank durch ziehen und Tribute-Abverlangen..

    Konsultiert doch mal die SCHWEIZER-Banken,, die wurden in den Fleischwolf gesteckt!!

    1. Nein, nicht so schnell! Die französische Bank konnte ihren Tribut auch noch auf 8 Mia. runterhandeln.Allerdings steht Frankreich in der Vasallenhierarchie natürlich schon noch deutlich über uns.

  6. Ist doch eigentlich sch.egal, welche Bank.

    Banken haben ihr Gesicht verloren. Wer aktuell noch Banken traut, baut auf die Ehrlichkeit eines Hütchenspielers. Nun fragt euch alle selbst: Wer von euch hat sein Geld noch auf der Bank? Vermutlich mehr als 90%. Ihr wollt es doch nicht besser haben.

  7. um die Schadensersatzforderungen bei Bayer zu parken,

    ———-

    Aber, aber, aber, was ist das denn für eine Verschwörungstheorie?

    Die könnte ja glatt von mir stammen.

    Dass Bayer ausgrechnet Monsanto ….ähäm…'aufkauft', kommt keinem etwas 'spanisch' vor?

    Wo doch Obambi extra eine 'Lex Monsanto' verabschiedet hat?

    https://jonrappoport.wordpress.com/2016/07/19/monsantos-dark-act-ready-for-obamas-signature/

    Aber solche schlimmen Winkelzüge (Monkey Business) machen doch die Auserwählten Larry Fink und sein smarter Chefstratege, Rob Goldstein garantiert nicht!

  8. Nicht das ich Sympathien hege fuer Banken, aber verdaechtig ist das schon.

    Zuerst VW, dann die Migrantenflut, jetzt die Deutsche Bank. Was kommt als naechstes?

    Ich dachte immer die USA ist unser "Verbuendeter"? Was sollen denn dann diese andauernden Attacken?

    Hat Merkel bei irgendwas versagt, oder weigert sie sich bei irgendetwas mitzumachen? 

    Wuerde mich nicht wundern wenn es bei uns demnaechst ein riesiges Erdbeben gibt gefolgt von einer riesigen Flutwelle oder etwas aehnlich verheerendes. Epidemien, Atomreaktorexplosionen, etc. … .Es sind viele Szenarien moeglich.

    Hm vielleicht ist die Aufforderung mit den Notvorraeten in diesem Zusammenhang zu sehen. Die "Regierung" erwartet wohl auch aehnliches.

     

    1. Merkel, und ihr "Kabintett" sind paralysiert. Deshalb wird auch nichts unternommen. Sie trauen sich nicht Maßnahmen zu treffen, die dem deutschen Aktionär, den Schutz gewähren, die er noch vor der Schröder (SPD) Ära hatte. Diese Leute starren die Wand an.

    1. Hart aber wahr ausgedrückt @ Target. Es ist schlichtweg eine Sitiuation entstanden, die klares und unmissverständliches handeln erfordert. Insbesondere nach außen hin. Was macht die Administration? Sie übt sich im Wellenreiten. Sie setzt sich auf alle für Deutschland katastrophalen Ereignisse und feindliche Handlungen, Sabotagen u.a., und versucht auf deren Wellenspitze zu reiten. Anstatt einen Wellenbrecher zu bauen. Das so gut wie jeder Wellenreiter einmal gewaltig unter Wasser gedrückt wird und in die Sogwirkung gerät, verdrängt man. Man spielt auf der Wellenspitze "Deutschland Regierung" und kommt dem Felsenufer immer näher. Das Ufer, an dem jeder Wellenausritt einmal zu ende geht.

  9. Da zeigt sich mal wieder was wir f"r die sind. Die ganze Krise kommt von den USA aber die wollen Geld von der Deutschen Bank. Aber egal, die 14 Milliarden sind ein schaler Witz verglichen mit den Billionen welche die Krise schon kostete.

  10. Die USA braucht halt immer wieder in regelmaessigen Abstaende eine Geldspritze. Und die muessen eben
    bei den Vasallen eingetrieben werden. Damit die Zahler, das Volk, nicht weiss was gespielt wird, und am Ende sich vielleicht noch weigern wuerde mitzumachen und zu zahlen, werden immer neue Maerchen, man kann auch Luegen dazu sagen, warum dies oder jenes gezahlt oder gerettet werden muss erfunden. War mit der sogenannten "Finanzkrise" die mit der "Immobilienkrise" angefangen hat genauso.

    Da wurde behauptet das Summen in milliardenhoehe an faulen Krediten vergeben wurde und man Banken jetzt unbedingt retten muesse. Also man behauptete, dass Banken blind jedem Trottel, ohne Sicherheiten einfach so Kredite in riesiger Hoehe einfach so nachgeworfen haben? Und das waren nicht nur Einzelfaelle sondern muessen Tausende gewesen sein. Jeder der weiss wie schwer es ist einen Kredit zu bekommen, wenn man keine Sicherheiten hat, kann das nicht glauben. Und dann wurde behauptet, das Geld waere weg. Ist wieder falsch. Das Geld hat nur jemand anderer, Baufirmen, Immobilienhaendler, Immobilienverkaufer, Raumausstatter, Moebelhersteller, etc. und die bringen es wieder zur Bank, oder kaufen damit ein, also hat das System an sich gar kein Geld verloren. Es wurde in Umlauf gebracht und damit die amerikanische Wirtschaft angekurbelt. Natuerlich auf Kosten von anderen, denn diese sog. Kredite wurden schoen weiterverkauft, an "Freunde", europaeische Banken deutsche Banken, die natuerlich Geld, bei dieser "Posse" verloren haben. Dafuer haben andere, wie ich bereits geschrieben habe, dieses Geld gewonnen. Ein abgekartetes Spiel wuerde ich sagen.

     

     

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