UNO-Flüchtlingsgipfel: Heuchlerisches Laientheater

Die UNO hat wieder mal einen Sondergipfel einberufen, diesmal zum Thema „Flüchtlinge“. Allein die Namensgebung des „Flüchtlingsgipfels“ zeigt, dass hier erneut am Problem vorbeigeredet wird – „Migrationsgipfel“ wäre die treffendere Bezeichnung. Doch auch dann bliebe es ein reines Schaulaufen Regierender aus aller Welt – denn keiner dieser „Verantwortungsträger“ hat den Mumm, die Probleme beim Namen zu nennen.

Von Marcello Dallapiccola

Die UNO lädt, und alle kommen sie aus den verschiedenen Windrichtungen angeflogenen mit ihren Lear-Jets, um sich mit ihresgleichen zu treffen, sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen und mit betroffenen Mienen die ewig gleichen Floskeln abzusondern. „Fluchtursachen bekämpfen“ tönt es da allenthalben – dass der Begriff „Flucht“ inzwischen so überstrapaziert ist, dass ihn kaum noch jemand hören mag, interessiert die Mächtigen dabei eher wenig.

65 Millionen Menschen sollen es angeblich sein, die weltweit auf der „Flucht“ sind – wenn wir auch inzwischen wissen, dass von denen, die nach Europa kommen, nur für 15 bis maximal 20% eine Anerkennung als Flüchtlinge nach der Genfer Menschenrechts-Charta ins Treffen geführt werden kann. Der Rest, also die überwiegende Mehrheit, „flüchtet“ zwar wohl vor Armut, Arbeitslosigkeit und miserabler Infrastruktur, manchmal auch lediglich vor dem Militärdienst im Heimatland, doch politisch überkorrekt werden die alle mit den echten Flüchtlingen in den gleichen Topf geworfen.

Angesichts des bevorstehenden Ansturms von Millionen perspektivloser, junger Afrikaner auf das vermeintliche Wohlstandsparadies Europa bemühte sich auch Gastgeber Obama bei seiner letzten großen Rede vor der Weltöffentlichkeit, gerade die Staaten besonders zu loben, die sich seiner Meinung nach besondere Verdienste zuschreiben dürfen, was die Aufnahme von sogenannten „Flüchtlingen“ angeht: Kanada, die Niederlande, Österreich, Deutschland und – man höre und staune – Australien, und das trotz Internierungslager in der Südsee. Dass Obama bei seiner Aufzählung Schweden vergaß mag wohl dem Umstand geschuldet sein, dass die Heimat der Wikinger gerade in einer Welle von Kulturbereicherung – oder Migrantengewalt, wie das die bösen Nazis nennen würden – geradezu ertrinkt.

Die Musik spielt indes, wie so oft, ein klein wenig abseits des aufwändig inszenierten Theaters der hochbezahlten Polit-Sprechpuppen. Wenn man sich indes die Agenda dieses Gipfels genauer ansieht, könnten einem Angst und Bange werden. Erstens mal steht da kein Wort vom viel gepredigten „Bekämpfen der Fluchtursachen“; überraschenderweise ist genau das Gegenteil der Fall:

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Support those countries rescuing, receiving and hosting large numbers of refugees and migrants.“

Soviel zu den Lippenbekenntnissen der Quatschköpfe – damit werden nämlich höchstens zusätzliche Migrationsanreize geschaffen. Dazu passt auch einer der nächsten Punkte ins Bild:

„Find new homes for all refugees identified by the Office of the UN High Commissioner for Refugees (UNHCR) as needing resettlement; and expand the opportunities for refugees to relocate to other countries through, for example, labour mobility or education schemes“

Da freut sich doch der Willkommens-industrielle Komplex! Lasset uns Plattenbauten errichten für 100 Millionen Afrikaner – und natürlich muss alles unternommen werden, damit diese sich auch ja auf den Weg machen können. Toller Plan!

Entsprechend auch der letzte Punkt auf der Agenda:

Strengthen the global governance of migration by bringing the International Organization for Migration (IOM) into the UN system.“

Öha, wenn das mal nicht genau ins Bild passt. Man erinnere sich an die „Soros Leaks“, denen zufolge der große Philanthrop es sich einiges kosten lässt „Massenmigration zum neuen Normalzustand“ zu machen. Da dürfte es ihm wahrscheinlich sehr gelegen kommen, wenn die entsprechende Organisation künftig unter dem Deckmantel der UNO operieren kann.

Das zeigt einmal mehr, dass sich die Damen und Herren Regierenden aller Länder lediglich noch versammeln, um die Farce weiter aufrecht zu erhalten, an die ihre Schäfchen doch so gerne glauben. In Wirklichkeit hat keiner der dort versammelten Einfluss auf das Geschehen; der einzige Zweck dieser Versammlung von Heuchlern ist es, Entscheidungen publikumswirksam durchzuwinken, die längst von den wahren Mächtigen im Hintergrund getroffen wurden. Und solange diese „Volksvertreter“ nicht den Mumm finden, gegen dieses falsche Spiel aufzustehen, wird der Migrationsterror ständig weitergehen.

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17 Kommentare

  1. Murksel wurde Sie auch eingeladen zu der UN-Versammlung..?

    wann spricht Sie nun Ihren neuen Zauberspruch den Sie in der CDU/CSU/Grüne-Küche zusammen gebräut hat für das Welt-Volksviehl aus .. 

    Vor November oder Danach .. verstummt Sie wohl für alle Ewigkeit..?

    1. Kanzler Merkel hat eigens wegen der Wahl in Berlin diesem Treffen abgesagt – was schon aussagekräftig genug für die Wichtigkeit solcher Schafelrunden ist. Sie wollte die CDU diesmal life und in Farbe abschmieren sehen.

      Die Migrations-Agenda der UNO steht schon seit langer Zeit fest aber offenbar hat sich niemand dafür interessiert. Und darum wünscht sich Merkel vielleicht (wie sie in ihrer Ansprache auch deutlich äußerte), dass sie die Zeit gern um viele Jahre zurück drehen würde – um den dummen Deutschen ihre Überflüssigkeit noch genauer erklären zu können.

      MfG

  2.  UN ist eine Filiale von US-rael und der Thenekatolog demnach in der versteckten Quintessenz C-K-Plan orientiert. Kontext bezogenes DEnken ist gefragt.

    1. Merkel und Co. wurden von Obama und auch der UN hochgelobt auf Grund der

      Asylantenpolitik. Sie wird ja auch in islamischen Ländern gelobt. Darum werden sie

      so weitermachen wie bisher.

    2. Die UN ist ein Pro-islamischer Verein. Niemand wurde von der UN so oft gerügt wie Israel.
      Kein Land der Erde bekam so viele Resolutionen von der UN verhängt wie das kleine Israel.
      Die UN hat darüber Länder wie zum Beispiel China und andere vergessen. Sie erledigen die
      Arbeit der islamischen Länder.
      Der Hauptsitz der UN befindet sich zwar in NY hat aber dort mit Amerika nichts zu tun.
      Sie besitzen dort die Hoheit über eigenes Land das nicht zu den USA gehört.

        1. @   Attila

          Und weil Sie nichts widerlegen können, außer Sie lügen, werden Sie beleidigend.

          Das ist leicht zu durchschauen. Das ist erbärmlich.

           

  3. Wenn Obama Austria sagt, MUSS er auch Australia loben. Sonst wird die Unwissenheit seiner Mitbewohner peinlich.

    Seinerzeit als Österreich vom Weinskandal gebeutelt wurde, beschloss die USA ein Einfuhrverbot für Österreichischen Wein. Die Umsätze für Australischen Wein brachen ein…

  4. Das Gebäude der UNO ist jenes Gebäude, wo sich die politische Mafia regelmäßig trifft. In der Hand des amerikanischen Paten! Länder, die versuchen, dagegen zu halten, werden erbarmungslos in manipulierten Abstimmungen überstimmt!

  5. Tusk: Frau Merkel, Sie haben das Migrations-Chaos und die IS-Attenate verursacht!

    http://unser-mitteleuropa.com/2016/09/21/tusk-frau-merkel-sie-haben-das-migrations-chaos-und-die-is-attenate-verursacht/

     

    „Flüchtlinge“ sollen deutsche Staatsbürger werden"

     

    http://unser-mitteleuropa.com/2016/08/19/11337/

    Es wird wohl der nächste radikale Schritt bei der Veränderung des deutschen Staatsvolks werden. Politiker mehrerer Parteien fordern eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts. Sie wollen das Abstammungsprinzip (ius sanguinis) durch das Geburtsortsprinzip (ius soli) ersetzen.

    Nach Ansicht der Politiker von Linkspartei, SPD und Grünen sollen alle Kinder, die in Deutschland geboren werden, automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Dadurch wird sich die ethnische Zusammensetzung des deutschen Staatsvolks und somit auch des Wahlvolks massiv und mit wachsender Geschwindigkeit verändern. Weiter auf LINK oben.

     

  6. "15 bis maximal 20% eine Anerkennung als Flüchtlinge"?

    Die richtige Zahl dürfte weit unter einem Promill liegen!

    In diese korrupte BRiD kann überhaupt kein einziger Berechtigter kommen, weil er sich über zig sichere Drittsttaaten hier einschleichen würde oder auch aus sicheren Ländern kommt!

  7. "…der einzige Zweck dieser Versammlung von Heuchlern ist es, Entscheidungen publikumswirksam durchzuwinken, die längst von den wahren Mächtigen im Hintergrund getroffen wurden."

    Warum nennen Sie, Marcello Dallapiccola, diese "Mächtigen" nicht beim Namen????

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