Syrien: Entführte deutsche Journalistin wieder frei

Wie verschiedene Medien unter Berufung auf das Auswärtige Amt berichten, ist die deutsche Journalistin Janina F. , die fast ein Jahr lang von der syrischen Al-Nusra-Front als Geisel genommen war, wieder freigelassen worden. Sie befinde sich in der Türkei, von wo man ihre Rückkher nach Deutschland vorbereit.

Von Chris Saarländer

Über die Enführung der Journalistin hat Contra Magazin bereits im August berichtet. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die freie Journalistin in den Händen der Al-Nusra-Front in Syrien, wo sie auch ihr Kind zur Welt gebracht hatte. Nun teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes mit, dass die Journalistin wohlauf sei und man in Ankara ihre Rückkehr nach Deutschland vorbereite.

Auch das Portal Reporter ohne Grenzen berichtete über die Freilassung der Journalistin, obwohl Janina F. zuvor in keiner Silbe (im Gegensatz zu anderen Journalisten) erwähnt wurde. In der Kritik steht nun das Münchner Portal Focus, das im Januar erstmals über den Vorfall berichtete – während andere Medien erst jetzt damit beginnen – man habe auf Anraten des Auswärtigen Amts und des Bundeskriminalamts auf eine Berichterstattung verzichtet. Anders ging man bislang lediglich mit Entführungen von der Terrormiliz IS um. Alles nur eine Schutzbehauptung?

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Und so sieht es das Portal Propagandaschau, wonach man die Berichterstattung deswegen unterlassen habe, um das Bild der „moderaten Rebellen“ in der Öffentlichkeit nicht zu stören. Bislang sprach man im Falle der Al-Nusra-Front, immer wieder von „Demokraten“ und „moderaten Rebellen“, die das Assad-Regime bekämpfen würden. Die Journalistin wurde laut Focus mit Exklusivinformationen nach Syrien gelockt, wo man sie prompt als Geisel nahm. Sehr moderat und demokratisch. – Ob für die Frau das geforderte Lösegeld gezahlt wurde ist bislang unbekannt.

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8 Kommentare

  1. Journalisten sind Blender,,

    Sie sind keine Diplomaten und haben auch kein Privilegien gar Immunitäten.. Ist mal KLAR zu stellen.

    Das sind auch keine Messias oder Propfeten..

    sind verkleidetet Berufsleute als Touristen mit fragilem Intrigen.. (Meinungsinquisatoren od Medienhuren)

    Von mir aus dürfte diese sowie jedes andere aus diesem Berufsgattung – Erlinycht und Gefoltert werden ..!!

    Daher – Einhoch für Meinungsfreiheit für das Individium als Mensch – Pressefreiheit hat sich unter zu Ordnen darf nicht Missbraucht werden..Punkt!!

    Wenn diese MedienHure ein Unrecht wiederfahren ist soll sich der Rechtsweg widmen und ein Prozess gegen die Rebellen/Terroristen/CIA einleiten – Oder von dieser BullevardBlatt Schadenersatztklage einreichen..!!

     

    Jeder Handwerker kennt sich in seinem erlernten Beruf aus – entsprechend ist der Berufsmann/Frau für seinen Fehlleistungen haftbar..

    Nochmals,,, Medienhuren sind keine Diplomaten. BASTA – Fertig Schluss ..!!

    Ein Medienhure weniger.. Juppie ehh.. und Prost!!

  2. Das riecht streng nach faulem Fisch

    Laut Focus hatte sie enge Beziehungen zu den Terrorpriestern Vogel und Lau und sei auf dringendes Anraten "einer Deutschen aus Syrien" zu ihrer Terroristenvisite aufgebrochen.

    Gearbeitet habe sie außerdem für die Volkstodpropandisten der ARD.

    Die fünf Millionen, die ihre Gastgeber für ihre Freilassung verlangten, sind ja auch nicht so ohne – da kann man schon mal was riskieren.

    Vielleicht sollte man mal recherchieren, welcher Art ihre Berichte waren

    1. Nachtrag :

      Der Deckname dieser Joutnalisten war, wenn sie über Terrorpriester berichtete, Marie Delhaes.

      Sie erzeugte folgende Merkwürdigkeiten :

      In der vorletzten Woche wurde in der NDR-Sendung „ZAPP“ ein Journalist kritisiert, weil er Erkenntnisse über Salafisten an das LKA weitergegeben hat. Dahinter steckt unter anderem eine Journalistin, die selber merkwürdige Kontakte zu Salafisten hat. […]

       Bei der Sendung vom 11. Juni wurden Stefan Buchen und Marie Delhaes als verantwortliche Autoren genannt. In dieser Sendung wurde auch behauptet, dem NDR würden die Protokolle der Vernehmung des Journalisten durch das LKA BW vorliegen. Da Strafverfolgungsbehörden solche Protokolle jedoch nur an die Anwälte der beteiligten Parteien herausgeben dürfen, drängt sich die Frage auf, ob Buchen oder Delhaes hier mit Sven Laus Anwalt zusammengearbeitet und von ihm diese Protokolle bekommen haben?

      http://www.metropolico.org/2014/06/23/arbeitete-ndr-journalistin-mit-salafisten-zusammen/

       Den Fischgeruch kann man fast schon sehen.

  3. …. vielleicht wurde sie aber auch nur pro forma entführt, damit man den IS "Situationslegitimiert" mit dtsch. Steuergeldern versorgen kann. Wär' ja nicht die erste Show in der Richtung. Usraelische Dienste sind bekannt für solche Finanzierungsmanöver !

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