Paradoxon der Grenzen und Zäune: Außen offen, innen zu

Während die Sicherung der Außengrenzen Deutschlands und der EU für die etablierte Politik offenbar keine große Rolle spielt, zieht man im Inneren dafür einen Kontroll- und Überwachungsstaat hoch. Das ist doch paradox.

Von Marco Maier

Eigentlich gibt es zwei Möglichkeiten, wie man die innere Sicherheit bis zu einem gewissen Grad gewährleisten kann: Erstens, indem man die Außengrenzen sichert und nicht jeden einfach so unkontrolliert ins Land lässt. Und Zweitens, indem man zwar auf die Grenzkontrollen pfeifft, dafür jedoch im eigenen Land einen umfassenden Kontroll- und Überwachungsstaat hochzieht. Die deutsche Bundesregierung hat sich im Zuge der Migrationskrise für letztere Option entschieden.

Wie paradox das ist, zeigt sich in den jüngsten Entwicklungen: Während man nämlich monatelang zusah, wie Hinz und Kunz von Afghanistan, Syrien, Nordafrika usw. über den Balkan marschierend über die deutschen Grenzen drängten, musste zur Wahrung der inneren Sicherheit ein striktes Regime aufgezogen werden. Bei Großveranstaltungen gibt es nach den Vorfällen der Silvesternacht und in Schwimmbädern, sowie den jüngsten Anschlägen und Verhaftungen von (vermeintlichen) IS-Terroristen plötzlich dichte Zäune, umfangreiche Kontrollen, Forderungen nach massiver Videoüberwachung, Sicherheitspersonal in Zügen und Freibädern und dergleichen.

Irgendwie gleicht diese Politik der Unsinnigkeit, dass man bei seinem Haus die Außentüren ausbaut und somit jedem der will ermöglicht, ins Haus zu gelangen der will, dafür jedoch anfängt, überall im Haus Überwachungskameras anzubringen um festzuhalten, wer etwas mitgehen lässt und dafür die Tür zum Schlafzimmer und zur Küche abschließt, damit sich dort niemand zu schaffen macht. Zudem stellt man noch ein Familienmitglied dafür ab, die Leute zu mustern, die dann im Haus herumspazieren. Würde man dies tun, fänden sich genügend Leute die einen für verrückt erklären. Doch wenn die deutsche Bundesregierung samt Anhang dasselbe auf staatlicher Ebene macht, ist das in Ordnung?

Lesen Sie auch:  EU-Rat will keine Massenmigration aus Afghanistan nach Europa zulassen

Wenn ihnen dieser Artikel gefallen hat, können sie uns mit einer Spende (hier) unterstützen. Es besteht auch die Möglichkeit ein ePaper oder ein eBook im Shop (hier) käuflich zu erwerben.

Loading...
Teilen Sie diesen Artikel:

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

12 Kommentare

  1. Sehr gut beschrieben, wobei die innerer Kontrolle erst auf Druck der Bevölkerung entstanden ist, damit der Eindruck enststeht, man hätte die Sache im Griff aber an den Außengrenzen alles unterläßt um der ganzen Asylantenflut Herr zu werden. Die werden erst von ihrem eigenen Tun überzeugt, wenn sie eine muslimische Mehrheit zum Teufel jagt und einen Gottesstaat in Deutschland errichtet. Die Bürger haben für das kommenden Unheil ein weit besseres Gespür und die heute Verantwortlichen ziehen das Ding durch und nach vollbrachter Arbeit verschwinden sie ins Ausland auf nimmer Wiedersehn und überlassen die Deutschen ihrem Schicksal.

    1. Unsere Führer in Übersee sind aber nicht daran interessiert, hier einen stabilen und womöglich dann sogar feindlich gesinnten Gottesstaat entstehen zu lassen. Es geht vielmehr um eine dauerhafte Destabilisierung, mit der eine deutsch-russische Achse für Moskau uninteressant gemacht werden soll. Außerdem müssen die vielen wehrfähigen Männer entlang der geplanten euro-arabischen und anti-russischen Gaspipeline irgendwo möglichst sinnvol untergebracht werden. Insofern schlagen unsere genialen Führer hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

  2. Die Abschaffung der Landesgrenzen und die totale Kontrolle , die Überwachung des Humankapitals bis ins kleineste Detail ist das Konzept der Globalisierung.

    Das Militär, einst zum Schutz der Landesgrenzen bestimmt wird zum Söldnerheer des Kapitals, mit der Aufgabe Raubzüge durchzuführen und die Bevöllkerung in Schach zu halten.

    Dieses Konzept ist ein klar faschistisches Konzept, die NWO Faschisten verstehen es mit gekauften Medien und gekaufter Politik aber hervorragend, die Kritiker dieser faschistischen Politik ins rechtsradikale fschistische Eck zu stellen.

  3. https://michael-mannheimer.net/2016/09/25/ulfkotte-eu-befahl-ungarn-ausdruecklich-auch-bewaffnete-is-terroristen-unkontrolliert-richtung-deutschland-oder-oesterreich-durchzulassen/

    …….das sagt alles……….

    dreckige politverbrecher……..

    "Fürchte nicht deine Feinde. Das schlimmste was sie dir tun können ist dich zu töten.
    Fürchte nicht deine Freunde. Das schlimmste was sie dir tun können ist dich zu verraten.
    Fürchte die Gleichgültigen. Denn ihr Schweigen ermöglicht Verrat und Mord……

    1. @ Ernst

      und fürchte die 'Liberalen', die Gutmenschen die Allesversteher und Allesverdreher.

      Sie sind der größte Sargnagel im Sarg der europäischen Nationen und Völker

      Den  Kommunisten und jüdischen Bolschewiken kannst Du mit Zahlen konfrontieren. In Russland hat dieses Pack allein gem. Londoner Times 100 Mio, zumeist christliche Russen und Ukrainer umgebracht.

      Einem 'liberalen' Gutmenschen kannst Du nicht mit Fakten beikommen, er hat die 'Moral' immer aujf seiner Seite.

      Ansonsten, Klasse, weiter so!

  4. Während die Sicherung der Außengrenzen Deutschlands und der EU für die etablierte Politik offenbar keine große Rolle spielt, zieht man im Inneren dafür einen Kontroll- und Überwachungsstaat hoch. Das ist doch paradox!

    ——–

    Nein, Herr Maier, Sie sind doch ein erfahrener Journalist mit wachem Verstand!

    Das ist nur konsequent – zumindest in unserer von US-rael beherrschten und kontrollierten 'westlichen Wertegemeinschaft'

    Einerseits will man uns mit Millionen und Abermillionen Niedrig-Intellgenz Schwertstbereicherern überschwemmen (plus ihres Anhangs im Rahmen des sog. 'Familiennachzugs' und deren Gebärmaschinen) Den Rest erledigt dann die Demografie!

    Andererseits will man den Orwell-Staat engültig erreichen. Als Instrument dient der ewige Kampf gegen den 'islamistischen Terror' (eine Kreiation von US-rael/Saudi Arabien). Das angepeilte Endziel ist die NWO, die sog. 'global governance', deren erste S tufe die EUdSSR ist. Die EUdSSR ist also die Blaupause für die angestrebte Weltherrschaft.

    Ob die allerdings erreicht werden kann, wird immer -dank Russland und China– unwahrscheilicher.

    Also wird sich das Us-raelische Imperium, dieser satanische Blutsauger, notorische Kriegstreibe r und Völkervernichter, auf die sog. 'westl. Wertegemeinschaft' beschränken müssen. Und DIE hängt jetzt am santanisch-kabbalistischen Freimaurer-Fliegenfänger!

    Wie man dem Untergang und dem Orwell-Staat entrinnen kann?

    Der Schlüssel liegt bei Deutschland. Wenn Deutschland sich außen- und sicherheitspoltisch Russland anschließen würde, würde dieses ganze auf Luft und Unterdrückung, Ausbeutung aufgebaute, satanische  System innerhalb kürzesters Zeit zusammenbrechen.

    Die große Frage die bleibt ist, ob dieses Schweinesystem sich mit Anstand verabschiedet  oder ob es  in einem letzten Aufbäumen, die ganze Welt mit in den Abrund reißen will.

    Ich befürchte, wenn man sich in die Denkweise dieser Satanisten hineinversetz, leider das Letztere. Zumal wenn man sich die Aussagen von Prof. Martin v. Crefeld bezüglich der 'Samson Option' reinzieht.

    Aber wie der Rheinländer sagt: 'Ett jitt nix ömmesöns' (es gibt nichts umsonst)

    Lieber in Würde, Anstand und Ehre untergehen, als für die Schwerstverbrecher, Völkermörder und Satanisten ein Leben als Heloten oder Skalven führen zu müssen.

    Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob man für uns den Stiefelstaat gem. orwellschem Muster oder aber den Staat der 'glücklichen Sklaven' gem. Aldous Huxley's 'New Brave World', vorgesehen hat.

     

  5. Irgendwie treibt der Honnecker wieder um, mal da, mal dort.

    Errichten wir antifaschistische Friedenswälle im Inneren? Der Zaun an der Zonengrenze war ja auch nach innen gerichtet. 

     

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.