Österreich: Wirtschaftswachstum? Fehlanzeige

Zum zweiten mal musste die Nationalbank die Konjunkturprognose für Österreich nach unten revidieren. Wirkliche Wachstumsimpulse fehlen. Bei der Wirtschaftsleistung pro Kopf ergibt sich sogar eine Stagnation.

Von Marco Maier

Ging man seitens der Oesterreichischen Nationalbank anfangs noch von einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent für dieses Jahr aus, kam schon im Juni eine Revision auf 1,6 Prozent. Nun kommt – angesichts des "enttäuschenden" zweiten Quartals – durch Notenbankchef Ewald Nowotny eine neuerliche Revision auf 1,4 Prozent. Man kann davon ausgehen, dass sich angesichts des schwachen wirtschaftlichen Umfelds spätestens in 2-3 Monaten eine weitere Revision nach unten ergibt und schlussendlich vielleicht noch ein Wachstum von einem Prozent herauskommt.

Österreichs Wirtschaft kommt damit faktisch nicht vom Fleck. Berücksichtigt man dann noch die starke Bevölkerungszunahme im Zuge der Migrationskrise, dürfte es unterm Strich bei der Wirtschaftsleistung pro Kopf zu einer Stagnation kommen. Ein quantitativer Bevölkerungszuwachs bringt eben nicht automatisch auch einen qualitativen Zuwachs bei der Wirtschaftskraft mit sich. Dazu reicht die Umverteilung von Steuern und Sozialgeldern bei weitem nicht aus.

Zwar steigen die Investitionen wieder etwas an – immerhin müssen mehr Wohnungen gebaut und mehr Menschen versorgt werden – doch beim Binnenkonsum geht nicht viel vorwärts. Die sogenannte Steuerreform brachte mit Entlastungen auf der einen Seite und Belastungen auf der anderen Seite auch keine wirklichen Anreize. Die ständigen massiven Gebührenerhöhungen bei den Kommunen sind da auch keine Hilfe, weil sie recht viel Kaufkraft abziehen.

Ohne wirkliche Strukturreformen wird das jedenfalls nichts mehr mit der österreichischen Wirtschaft. Hohe Steuern, zu viel Bürokratie und zu viele Vorschriften und Überregulierungen machen es hier nicht einfacher, wirkliche Wachstumsimpulse zu setzen.

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6 Kommentare

    1. Danke für den Link-ist ja alles so unglaublich…………….VDB ist ja auch ein JUDE und SOROS GEIL……..!!

      Ich habe den LINK gleich einmal verbreitet.

      Ich brauch jetzt ein Bier – oder zwei

      AHOI!

       

  1. Wirtschaftswachstum heute, dazu gehört auch das Negativwachstum. Also auch Schulden, Schäden und Katastrophen werden heute dazugerechnet; denn damit ist ein Arbeitspotential entstanden, welches zukünftig die Wirtschaft wachsen lassen wird!

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