Der IWF verleiht Geld an die Nationalstaaten. Er diktiert seine Bedingungen und setzt sie beinhart durch. Dabei helfen ihm die nationalen Politiker, welche dann Sparpakete durchsetzen oder Staatssilber verscherbeln müssen, um Raten und Zinsen bedienen zu können. Wenn Deutschland also Geld aufnehmen soll, ergibt sich ein Geschäft für den IWF. Aus diesem Blickwinkel sollte man diese Forderung verstehen. 

Von Redaktion/dts

Der frühere IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff fordert die deutsche Regierung auf, mehr Geld auszugeben, um die Wirtschaft in der Euro-Zone anzukurbeln. "Es wäre sicherlich sinnvoll, wenn Deutschland und andere Kernländer der Euro-Zone die extrem niedrigen Zinsen nutzen, um mehr Geld auszugeben", sagte Rogoff der "Welt am Sonntag". "Allerdings sollte das Geld nicht rausgepustet, sondern sinnvoll investiert werden, etwa in Bildung oder wichtige Infrastruktur."

Politiker aus Italien und Griechenland, aber auch der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten jüngst gefordert, mit höheren staatlichen Ausgaben das Wachstum zu stärken. Rogoff, der an der US-Universität Harvard lehrt und forscht, hält es außerdem für möglich und wünschenswert, dass Zentralbanken künftig Negativzinsen von bis zu minus sechs Prozent einführen. "Eines Tages werden wir eine neue schwere Finanzkrise bekommen und dann könnten wir negative Zinsen von minus sechs oder minus fünf Prozent brauchen, um schnell aus der Krise zu kommen", sagte Rogoff im Gespräch.

Allerdings schränkte der Ökonom ein, dass dieses geldpolitische Instrument sicherlich erst in einigen Jahren einsatzbereit wäre; schließlich müssten stark negative Zinsen weltweit koordiniert werden. "Das wäre auch wirklich nur eine Maßnahme für extreme Situationen", sagte Rogoff. "Aber bis das überhaupt möglich würde vergehen sicherlich 15 oder 20 Jahre."

9 COMMENTS

    • Also die Frage "..,ob ich arbeiten will" stellt sich bei diesen Typen sowieso niemals.

      Was ich aber zu geil finde ist, dass sich diese "Experten" bereits derart verbiegen. Einerseits wollen diese Extremisten-Neoliberalisten absolut keinen Staat in Markt-u.Wirtschaftsfragen akzeptieren nach dem Motto "der Markt reguliert sich selbst" (was er noch nie getan hat^^) aber andererseit soll der Staat viel Geld in die Hand nehmen, um das Umfeld für die Ausplünderung durch die globalen Raubtiere dieser Neoliberalisten zu erleichtern; Frei nach dem Motto: "Gibst du Kohle, damit ich dich besser Abzocken kann" ^^^^

      p.s.: und den "überragenden" IQ unserer Politiker erkennt man daran, dass sie alle den selben Schwachsinn auch noch dauernd nachplappern und gar nicht mehr merken, wie sie ihr eigenes Land dem Ausverkauf preisgeben bzw bereits preisgegeben haben 🙁

  1. Ohne es positiv zu wissen, gehe ich davon aus, dass der "Professor" aufgrund seiner "klaren Aussagen" ein Superhochgeborener ist und kann mir schon deshalb irgenwelche Ausführungen ersparen. Die drehen alles wie sie es gebrauchen können, wie ein anderer Hochgeborener, der dem EURO null Chancen gab, neuerdings aufgrund der veränderten C-K-Lasgjedoch  was ganz anders sagte. Die sollen sich mal!!

  2. Verschuldung ist Macht und Ohnmacht für die Verschuldeten.

    Die Diktatur läuft über Schuld. Die globale Diktatur über globale Verschuldung.

    Freiheit beginnt mit Entschuldung.

  3. Am Ende wollen sie uns noch gnadenlos ausplündern, bis auf weniger als das letzte Hemd.
    Eine gnadenlose,ehrlose bis auf die Knochen verlogene Teufelsbande.
    Haben sie die Kreigserklärung von 1933 nochmal wiederholt?
    Nein, die gilt seit dem.

  4. Sehen wir Rogoffs „Expertisen“ wie ein Schachspiel. Rogoff soll ja ein begnadeter Schachspieler sein und als Ökonomieprofessor (Yale-Absolvent, heute Harvard) spielt er bekanntermaßen für die Globalisten – also gegen Unsereiner. Seine „Empfehlungen“ für diesen oder jenen „Zug“, ob Austeritätspolitik, Bargeldabschaffung, negative Zinsen oder wie hier Staatsausgabenerhöhung sind ausnahmslos „Züge“, die wir machen sollten – im Dienste der Gloabalisten. Dabei nimmt er es mit der Wahrheit bekanntermaßen nicht so genau: Seine manipulierten Excel-Tabellen zur Begründung des Zusammenhangs von Verschuldung (über 90 %) und nachlassendem Wachstum galten lange als die „wissenschaftliche“ Begründung für extreme Austeritätspolitik, wie z.B. in Griechenland – bis ihm seine seine excel-lenten Manipulationen durch kritische Fachkollegen nachgewiesen wurden. Das ficht ihn aber nicht an, unter dem „Schutzprogramm“ der Eliten macht er munter weiter.
    Fazit, alles, was wir wissen sollten ist: Jeder Vorschlag Rogoffs ist ein vergifteter „Schachzug“.

  5. Ich würde das ganz anders machen.

    Klar, dass die EZB (ich nenne mal die EZB, weil die Dinge eindeutig sind) nicht „aus lau“ mit Geld nur so um sich wirft: Die wollen das Geld wiederhaben, und saftige Zinsen. Das Geld, was die EZB monatlich in Europa „verteilt“ (gegen Staatsanleihen) ist aber WEG. Es ist verpufft, weil es in diese unsinnige „“Flüchtlings“politik“ einfinanziert wird. Wenn jemand Dinge bestellt, die er gar nicht braucht (Flüchtlingsakquise im Ausland durch Merkel und Gauck), diese Dinge dann für viele Geld einkauft (Finanzierung der selbst bestellten Völkerwanderung) und dann noch vor dem Problem steht, wie er diese nicht benötigten, aber bestellten und bezahlten Dinge wieder los wird – was nochmal Unsummen Geld kostet – dann ist dadurch erklärbar, warum von dem Geld, was Brüssel/EZB verteilt, nichts mehr übrig bleiben kann. Es ist sogar so, dass die vielen Milliarden (vor kurzem warn wir bei der ersten vollen BILLION, also 1000 Milliarden) nicht ausreichen und Steuermittel angezapft werden müssen (z.B. Deutschkurse für Siedler aus der Arbeitslosenversicherung).

    Wenn man halbwegs wieder Ordnung gemacht hat, sprich die unsinnigen, hier nicht hingehörigen Menschen wieder zurückgeschoben hat – sofern das überhaupt gelingt – wird ein GROSSES LOCH AN SCHULDEN zurückbleiben. Das Loch wird so groß sein, wie es die Welt noch nie gesehen hat. Und die Länder, welche die EZB-Gelder genommen haben, werden bis ans Ende aller Tage an Privatpersonen („Eigentümer“ der EZB, also Aktionäre, Vorstand usw.) mehr Geld bezahlen, als der Staat einnimmt; d.h. diese Schulden, die aktuell gemacht werden, können nie bezahlt werden. Das führt in die völlige Versklavung der Bürger eines Landes, denn die Steuerzahler werden die Zeche zahlen müssen. Sobald der EZB-Geldsegen ausbleibt, wird es losgehen. Dann werden die Steuern und Abgaben nicht um ein paar %Punkte angehoben. Nein, Steuern und abgaben werden fast 100% des einkommens darstellen. Denn wo soll das Geld denn herkommen, wenn die EZB-„Gratis“-Quelle versiegt?

    Also ich würde das ganz anders machen (anders geht das auch nicht): Ich würde sagen: EZB, schön dass du Schuldscheine gegen mich hast. Dann versuch mal, die einzulösen … du kannst mich mal. Das hat Hitler so gemacht, und es hat funktioniert. Aber da es keinen Hitler mehr gibt – nur noch Smarte Idioten – wird das Volk eben leiden müssen. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob ich recht behalte. Zusammengefasst vermute ich – weil das System nicht funktionieren kann – dass es zusammenbricht wie ein Kartenhaus sprich: in einem großen Krieg endet.

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