Der Außenminister der Philippinen, Perfecto Yasay. Bild: Youtube

Der Außenminister der Philippinen, Perfecto Yasay, kritisierte die US-Vorwürfe zur Menschenrechtslage im Land. Das Land könne nicht "für immer der kleine braune Bruder Amerikas sein". Trotzdem versuchte er die Wogen wieder zu glätten.

Von Marco Maier

Nachdem schon der philippinische Präsident, Rodrigo Duterte, die US-Führung massiv attackierte, schlägt nun auch Außenminister Perfecto Yasay in dieselbe Kerbe. "Wir können nicht … für immer der kleine braune Bruder Amerikas sein", so der oberste Diplomat des Landes. Er forderte den gegenseitigen Respekt zwischen verbündeten Nationen ein.

Die Philippinen würden den vollen Respekt der Menschenrechte teilen und ungesetzliche Tötungen nicht dulden, so der Außenminister angesichts der Vorwürfe aus Washington, dass im Land eine Hetzkampagne gegen Drogensüchtige und -dealer laufe, in der zur Ermordung dieser Menschen aufgerufen werde. Er sagte, die Filipinos hätten vollstes Verständnis für die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens, denn das Land sei zuvor eine US-Kolonie gewesen was auch der Kern für den Kampf für die Unabhängigkeit gewesen sei.

Während Präsident Duterte kein Blatt vor den Mund nimmt und den Vereinigten Staaten vorwirft, weltweit selbst die Menschenrechte zu missachten, gibt sich Yasay doch deutlich diplomatischer. Die philippinische Wirtschaft ist immer noch eng mit jener der USA verbunden und auch das gesamte Establishment des Landes orientiert sich stark an den Vereinigten Staaten. Auch deshalb versucht er die Wogen wieder zu glätten.

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5 KOMMENTARE

  1. The Rome Statute defines murder or persecution that is knowingly “committed as part of a widespread or systematic attack against any civilian population” as a crime against humanity. The wide-scale extrajudicial killings carried out under Duterte’s orders meet that definition. Duterte will soon stand trial in the International Court of The Hague for the unlawful murder of many thousands of civilians.

     

    Dear people of the Philippines:

     

    An elected government should not declare war and militarize against its own people. Historically, the use of force to address/prohibit non-violent, victimless activities has only ever produced negative results. Such a violent crusade against civilians invariably evolves into a full-blown civil war.

     

    It is now obvious (at least to the rest of humanity) that you have foolishly elected a psychotic despot for president. This means that you no longer have due process, constitutionally protected rights or fair trials in a public forum. Suspicion or rumor is now all that's required to terminate the life of any citizen.

     

    Nowhere on this planet has any nation ever had success with the policy of drug prohibition. Many of your villages, towns and cities will be turned into killing fields. Hundreds of thousands of you may now die. Your most precious institutions and possessions will be destroyed—but the drugs, the corruption and the violence will still be there and the world will finally realize how dangerous and utterly destructive prohibition really is. 

     

    You are actually in the process of destroying your own society and nothing can change your fate. Every one of you is now vulnerable to deadly attack; world-wide drug prohibition has finally reached its inevitable conclusion.

     

    Thank you for helping to teach the world this powerful lesson with the blood of your own families! 

  2. Einer geht noch rein,, nach Duerte und Yasay ..

    Die Lügenpresse kann nun mit voller Kontur die Bashing freigeben und loslegen,,

    damit das Land und/oder das Regiem in den QualityMedias doch noch plätzchen in den Schlagzeilen findet neben dem anderen die bereits Aufgelisteten ..

  3. Wer erzwungenen Beischlaf mit dem Seuchebeladenen Psychopathen (US-Regierung) fortsetzt, bedenke, dieser Psychopath will ihn mitreißen in seinen eigenen Tod.

    Volk der Philippinen, EURE Schutzmacht, EURE Geisteskraft ist stärker, als jene die euch noch besatzt und quält.

    Dieser auch euch seit Jahrhunderten zersetzende US-Hintermänner-Dämon ist bereits gerichtet. Deren Maß ist übervoll. Nur noch ein Kurzes und er verlässt euch »freiwillig«. Am Weg dorthin handelt klug wie die Schlangen und bleibt dabei rein wie die Tauben.

    Denn über diese US-Quäler und deren Hintermänner heißt es in den Protokollen, der Weisen von Christus:

    »Aber diese Menschen lästern über alles, wovon sie nichts verstehen – und wovon sie allein etwas verstehen, das bringt ihnen den Untergang: die naturhaften Triebe und Instinkte, die sie mit den vernunftlosen Tieren teilen! 
    Weh ihnen! Sie haben den Weg Kains eingeschlagen. Des Geldes wegen sind sie auf denselben Abweg geraten wie Bileam. Wie Korach haben sie sich durch ihre Auflehnung zugrunde gerichtet.
    Sie sind ein Schandfleck für eure Liebesmähler, an denen sie unverfroren teilnehmen und es sich wohl sein lassen. Sie sind wie Hirten, die nur für sich selber sorgen, wie Wolken, die vom Wind vorbeigeweht werden und keinen Regen bringen. 
    Sie sind wie Bäume, die zur Erntezeit ohne Früchte dastehen, Bäume, die abgestorben sind und auch noch umgehauen werden, völlig entwurzelte Bäume!  Sie gleichen den Wogen auf dem Meer: Ihre schändlichen Taten treten hervor wie der Schaum auf der Brandung. Sie sind wie aus der Bahn geratene Sterne. Gott hält ihnen einen Platz in der tiefsten Finsternis bereit, wo sie auf ewig bleiben müssen. (Brief des Judas, 1, 10-13)

    https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/jud1.html#10

  4. Erfreulich, dass sich die asiatischen Politiker gegen die USA verbal zutreffend kritisch äussern – trotz ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit. Westeuropa hat kaum noch solche Politiker.

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