Krim: Militär mobilisiert Heimatschutz um die Terrorabwehr zu unterstützen

Um die Halbinsel besser vor Sabotage, Diversion und Terroranschläge zu schützen, wurden mehrere tausend Reservisten mobil gemacht, um die Terrorabwehr zu verstärken. Medienberichten zufolge wurde eine neue Abteilung für die Landesverteidigung in Sewastopol eingerichtet. Neben zivilen und militärischen Einrichtungen soll das neue Kommando auch bei Naturkatastrophen helfen.

Von Christian Saarländer

Ähnlich wie in Deutschland durch diverse Reformen die neuen Heimatschutzbataillone geschaffen wurden, die überwiegend aus Reservisten bestehen, greift auch Russland nun verstärkt auf die vorhandenen Reservisten zurück, die das aktive Militär in Sachen Landesverteidigung, sowie Katastrophenschutz unterstützen sollen. Da es auf der Krim in der Vergangenheit vermehrt zu Sabotageaktionen und Terrorbestrebungen gekommen ist, sollen mehrere tausend Reservisten im Heimatschutz, auf der Krim ihren Dienst leisten. Laut der russischen Zeitung Isvestia soll die 47. Abteilung für Landesverteidigung, sowohl zivile als auch militärische Liegenschaften vor den unterschiedlichsten Gefahren schützen.

Neben Sevastopol, wo sich der militärische Schwerpunkt der russischen Streitkräfte mit der Schwarzmeer-Flotte befindet, sollen diese Einheiten auf der ganzen Krim eingesetzt werden. Bereits während der Übung im Kaukasus wurden vermehrt Reservisten eingebunden, die ihre militärischen Kenntnisse auffrischen konnten. Die Übung endete im Übrigen auf der Krim.

https://www.youtube.com/watch?v=BLunhf0qUew

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Für die Terrorabwehr und den Katastrophenschutz sind der russische Inlandsnachrichtendienst FSB und das Ministerium für Katastrophenschutz sowie Einheiten, die dem Innenministerium unterstehen, zuständig. Wie viele Reservisten und Soldaten konkret eingesetzt werden, ist nicht bekannt gegeben worden. Experten gehen allerdings von mehreren Bataillonen aus. Auch über die genaue Organisationsstruktur ist bislang aus Sicherheitsgründen nichts bekannt, da die Gefahr von subversiven Bestrebungen auf der Krim derzeit nicht unwahrscheinlich ist. Auch in anderen Gebieten mit Gefährdungspotential sollen Reservisten die aktiven Truppenteile unterstützen.

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Ein Teil der militärischen Reserve wurde bereits bei den Manövern im Kaukasus diesen Sommer aktiviert. Bereits im Juni 2014 ging vom russischen Präsidenten eine Initiative aus, wonach ehemalige Soldaten wieder verstärkt als Reservisten, für mindestens 2 Monate die aktiven Streitkräfte unterstützen sollen. Im Jahr 2008 wurde die allgemeine Wehrpflicht in Russland von 24 auf 12 Monate reduziert. Möglich ist es auch seinen Dienst bei den Nachfolgeorganisationen des KGBs zu absolvieren, also FSB und FSO, sowie den Einheiten, die dem russischen Innenministerium unterstehen, wie beispielsweise die OMON als mobile Einheit besonderer Bestimmung.

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2 Kommentare

  1. „Heimatschutz“ ist ein Kunstwort aus Amerika und steht für alle Vorgänge, welche die Heimat zerstören.

    Ich rate Ihnen dringend, Herr Saarländer – auch um weiter ernst genommen zu werden – künftig zu vermeiden, solche menschnverachtenden Begrifflichkeiten und Methoden mit Russland und Putin auch nur ansatzweise in Verbindung zu bringen. Das wird einerseits nicht funktionieren – wie schon der erste Kommentar zeigt – und bringt Sie andererseits ins Scheinwerferlicht. Vielleicht gehören Sie da sogar hin.

  2. Heil dir Rensburg/Irlmaier!

     

    Den Scheiß hält keiner mehr auf^^ Und das ist auch gut so…um es mit den Worten der Schwuchtel Wowereit zu benennen.

    Das Ding fliegt uns um die Ohren und das Höllenfutter macht schon Weltweit Mobil. Viel Spaß ihr Trottel.

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