Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Ukraine hat eine Protestnote nach Moskau geschickt, in der man sich über den Besuch des russischen Verteidigungsminister Sergej Shoigu auf der Halbinsel Krim empört. Man sieht in diesem Besuch einen „Akt der Missachtung“.

Von Christian Saarländer

Wie das russische Nachrichtenportal REN berichtet, schickte das Ukrainische Außenministerium eine Protestnote nach Moskau.  Darunter ist ein diplomatisches Schreiben zu verstehen, mit den man bei Vertretern einer Regierung Protest einlegt. Darin betonte Kiew, dass man in Shoigus Besuch auf der Krim einen besonderen Akt der Missachtung der ehemaligen Sowjetrepublik sieht.

Bereits im August wurde das Oberhaupt der Streitkräfte der russischen Föderation von den Kiewer Behörden in Abwesenheit verhaftet. Aus Sicht der Kiewer Justiz hat Shoigu einen „Angriff auf die nationale Sicherheit“ verübt. Zugleich ermittelt die russische Justiz gegen den Verteidigungsminister der Ukraine wegen Völkermord im umstrittenen Donbass-Gebiet, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS auf ihrer Webseite.

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5 thoughts on “Kiew protestiert gegen den Besuch von Russlands Verteidigunsminister Shoigu auf der Krim”

  1. Russland startete vor kurzem die Militärmanöver Kaukasus-2016 mit über 120t Mannarmee, zu Lande-Luft-Marine von Kaukasus dem Kaspischemmeer hin zur Krim/Donzek über das gesammten Schwarzmeer.

    Die USA sind Besorgt,, in mitleidenschaft zieht es die NATO nicht aber die Türkei ..!! Besonders trifft es die Ukraine und Rumänien-Bulgarien ..!! Die sind in der Zwickmühle gefangen und sind Hilfslos an die US-Doktrine überlassen.

    Bald folgt die Baltik-/Nordsee Manöver der Russen,, veranschlagt für den 2016 ..!!

     

     

  2. Ich war bis vor einigen Tagen auch auf der Krim. Und das als deutscher Staatsbürger. Gab es irgendwelche Protestschreiben nach Berlin, dass hier merkelinchens Anweisungen aufs übelste missachtet wurde. Der steinmeier sollte auch informiert werden , da sein Reisewarnung so unverschämt missachtet wurde.

  3. Da reibt man sich die Augen. Den Polit-Schaustellern in Kiew scheint ja echt keine Posse zu peinlich zu sein!

    Und dann noch "in ABWESENHEIT verhaftet …"

    Wie geit dat denn?

    Ich lach mich hier gerade schlapp! 🙂

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