Hendricks will Förderung für altersgerechte Umbauten verlängern

Die zunehmende Überalterung der Gesellschaft sorgt auch in Sachen Wohnungen und Häuser für notwendige Umbaumaßnahmen im größeren Stil. Dies soll auch in Zukunft gefördert werden, wie Bundesbauministerin Hendricks fordert.

Von Redaktion/dts

Angesichts der Überalterung der Bevölkerung will Bundesbauministerin Barbara Hendricks den altersgerechten Umbau von Wohnungen und Häusern auch in Zukunft fördern. "Ich möchte das erfolgreiche Förderprogramm 'Altersgerecht Umbauen' über 2016 hinaus fortsetzen. Dafür werbe ich weiter im Parlament und beim Bundesfinanzminister", sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Aufgrund der starken Nachfrage wurden bereits bis Ende Juli alle Fördermittel des Programms vergeben. Wer jetzt einen Antrag stellt, geht leer aus. Eine Verlängerung ist bisher nicht vorgesehen. Insgesamt wurden laut Ministerium seit 2009 durch staatliche Zuschüsse und Darlehen in Höhe von 350 Millionen Euro rund 250.000 Wohnungen altersgerecht saniert. Pro Wohneinheit gab es bis zu 6250 Euro Zuschuss. Mit der weiteren Förderung "stellen wir uns besser auf die demografische Entwicklung einer älter werdenden Gesellschaft ein und entsprechen dem Wunsch vieler Menschen, möglichst lange in der vertrauten Umgebung bleiben zu wollen", sagte Hendricks im Vorfeld des zweitägigen Demografiekongresses, der heute in Berlin beginnt.

Nach einer Prognos-Studie fehlen in Deutschland bis 2030 rund 2,9 Millionen altersgerechte Wohnungen. Bislang seien nur 700.000 Wohnungen – und damit zwei Prozent des Bestandes – altersgerecht ausgestattet. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung fordert wiederum Städte und Kommunen auf, noch bessere Strukturen für die über 80-Jährigen zu schaffen. "Pflegeeinrichtungen für Ältere müssen so selbstverständlich zum Stadtbild gehören wie Kindergärten", sagte Karl-Josef Laumann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die meisten Pflegebedürftigen wollten zu Hause gepflegt werden. Damit sie gut versorgt seien und eine abwechslungsreiche Tagesstruktur haben, müsse die Zahl der Tagespflegeangebote deutlich aufgestockt werden. "Derzeit stehen nur für rund drei Prozent der etwa 1,8 Millionen ambulant versorgten Pflegebedürftigen Plätze zur Verfügung. Das reicht nicht." Die Initiativen für Kinder könnten bei der Umsetzung ein Beispiel sein, sagte Laumann: "Auch bei den Angeboten für unter dreijährige Kinder konnten die Kitaplätze auf heute über 30 Prozent aufgestockt werden. Dies kann ein Vorbild sein."

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4 Kommentare

  1. Das alte Mädel hat irgendwas nicht verstanden. Wir brauchen keine Förderung für altersgerechten Umbau, da für die  Nazis eine Unterbringung anderer Art vorgesehen ist … wer den Film " 2030 – Aufstand der Alten " kennt, weiß was ich meine .  

    Das Geld sollte lieber für die armen traumatisierten Neu-Bürger ausgegeben werden… die haben ein schickes Reihenhaus verdient

  2. Ja Frau Hendricks man wird alt und verirrt sich schnell mal in seinen 12 Zimmer Bungalow. Auf Grund der starken Nachfrage ist ja klar das jeder einen Antrag stellt wenn er etwas um sonst bekommt. Ich könnte mit meinen Alter einen Sessellift ins untere Stockwerk gebrauchen weil da das Klo ist und vielleicht ein paar Firmen die das Haus nach meinen Vorstellungen umbaut. Ich geh dann vorher zum Arzt und erzähl den einen Film und nach den Untersuchungen wird klar sein das ich fast Tot und hilflos bin. Sind wir doch mal ehrlich so läuft das und nicht anders. Wer daran verdient weis doch jeder.

  3. Der BER in Berlin ist ein gutes Beispiel für altersgerechtes Bauen.

    Erstens ist es ein Generationsobjekt, da es über mehrere Generationen errichtet wird und auch noch deren Nachfahren beschäftigen wird.

    Zweitens ist es ein sogenanntes barrierefreies oder auch schwellenloses Objekt. Keine einzige Schwelle des Anstandes, der Moral, der der Rechtschaffenheit, dei bei diesem Projekt nicht erfolgreich überschritten wurde.

     

  4. Die Frau, die bei der CDU "Burning Barbara" heißt

    Barbara Hendricks, die wohl Umweltministerin wird, leistete jahrzehntelang seriöse Arbeit – Kollegen von der CDU aber ist sie vor allem durch einen Eklat in Erinnerung. Es ging um eine Zigarette.

    Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article122939590/Die-Frau-die-bei-der-CDU-Burning-Barbara-heisst.html

     

     

    Ich lernte die Dame 1970 als Student kennen und verachten. Im Winter hielt sie sich bevorzugt bei Kommilitonen auf, um Heizkosten zu sparen. Ihre Eltern wonten in Kleve und waren stramme CDU-ler. Sie war die Inkarnation der 68-er. Von meiner Partnerin verlangte sie, daß sie sich umgehend von einen "Schlagenden Waffenstudenten" trennen müsse! Freunde hatte Barbara Hendricks eigentlich keine, sondern nur Seilschaften. Wenn die ihre Doktorarbeit selbst geschrieben hat, dann ist das ein Wunder; denn plagiieren und schwadronieren, das war ihre Passion. – Ich verstehe wirklich nicht, wie die SPD diese Person zum Minister macht; denn sie ist ungebildet, arrogant und häßlich

    Ach ja, dabei war sie zu ihren Bekannten immer grundehrlich: Hatte sie mal wieder bei Bouvier, oder Herti geklaut, dann zeigte sie ganz öffentlich ihre Trophäe, und begründete ihre, ihr anscheinend angeborene Kleptomanie mit Zitaten von Karl Marx. PS Lesbisch ist sie auch! Und da stellt sich die Frage: Wie konnte sie sich als Lesbe mit welcher Genossin an die SPD-Spitze hochvaginasisieren? – Welche SPD-Lesben unterstützten den beruflichen Aufstieg dieser Dünnbrettborererin?

     

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