Flüchtlingspolitik: Barley wirft Merkel „entscheidende Fehler“ vor

Merkel hätte die europäischen Partner in die Pflicht nehmen sollen, als sie die Flüchtlinge nach Deutschland rief. Weiters wirft Barley Merkel vor, sie würde sich nur damit begnügen einen schicken Satz zu sagen und ihn dann aber nicht auszufüllen. Insgeheim wünscht sich Barley, dass die Flüchtlingspolitik nicht mehr so im Mittelpunkt stehen würde.

Von Redaktion/dts

Die SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel scharf kritisiert. Merkel habe mit Blick auf die Öffnung der Grenze vor einem Jahr einen "entscheidenden Fehler" gemacht, sagte Barley der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Als sie vor einen Jahr entschieden hat, Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland einreisen zu lassen, hat sie es verpasst, unsere europäischen Partner in die Pflicht zu nehmen", äußerte sie.

"Das hat uns in die schwierige Lage versetzt, dass nachher alle mit den Schultern zuckten und sagen konnten: Ist euer Problem. Das hätte man besser machen können." Barley fügte an: "Das zweite, das wir ihr vorwerfen ist, dass sie sich so oft damit begnügt, einen schicken Satz zu sagen und ihn dann aber nicht auszufüllen. Wenn ich mir überlege, wie ewig alles gedauert hat, wie lange zum Beispiel es brauchte, bis das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ins Laufen gekommen ist."

Die Generalsekretärin warb dafür, in der politischen Diskussion nicht immer die Flüchtlingspolitik in den Mittelpunkt zu stellen. "Ganz ehrlich: Mir wäre es wichtig, dass die Flüchtlingspolitik nicht mehr dauernd in den Mittelpunkt der politischen Debatte gestellt wird, sondern das, was die Lebenssituation der Menschen wirklich verbessert", sagte sie der Zeitung.

"Die Situation heute ist mit der Situation vor einem Jahr nicht vergleichbar. Wir haben die Lage inzwischen wirklich gut im Griff." Vor allem die CSU tue so, als habe sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nichts geändert. "Das stimmt aber nicht. Es läuft alles in viel geordneteren Bahnen. Aber die eigentlichen Integrationsaufgaben fangen jetzt ja gerade erst an."

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CSU "sabotiert" die Bundesregierung

Katarina Barley hat die CSU im Streit um die Flüchtlingspolitik scharf angegriffen: "Die CSU versucht mit Scheindebatten über Burkas und die doppelte Staatsbürgerschaft die Arbeit der Bundesregierung zu sabotieren", sagte Barley den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das ist ein weiterer offener Angriff auf Angela Merkel."

Mit der Lebensrealität der Menschen in Deutschland hätten die CSU-Forderungen nichts zu tun. "Die CSU eskaliert den Streit mit der CDU", so die SPD-Generalsekretärin. "Ich erwarte von der Union, dass sie weiter konstruktiv mit uns zusammen regiert."

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32 Kommentare

  1. Bla, bla, jetzt überschlagen sich alle dumm rumzulabern anstatt die Probleme zu lösen.

    Widerliches, verantwortungsloses Politgesindel. Mehr ist nicht mehr zu sagen. Dieses sinnentleerte Gelaber ist unerträglich.

     

  2. Ich muß es immer wiederholen. Die SPD sitzt mit am Kabinettstisch und stellt den Vizekanzler. Merkel kann nichts ohne Wissen der SPD unternehmen, auch wenn die heute so tun als hätten sie mit der ganzen Sache nichts gemein, diese verlogene Bande. Das scheint aber heute symtomatisch zu sein, nicht mehr zu den eigenen Verantwortlichkeiten zu stehen. Da werden großangelegte Betrügereien mit Autos generalstabsmäßig geplant und die Führung hat keine Ahnung. Das ist ja ein Stück aus dem Tollhaus und wie immer wird die Verantwortlichkeit auf untere Chargen deligiert. Typisch für alle Schwachmaten dieser Welt, und die alle Bezeichnen sich als die Elite und sind in Wirklichkeit die größten Versager, sowohl menschlich alsauch Intelektuell.

  3. Frau Merkel hat artig das getan was Georges Soros ihr befohlen hat. Sogar die 1 Millionen und abschließend 500.000 aus der Türkei waren genau so beabsichtigt. Wikileaks hat ja die Dokumente. Die anderen europäischen Ländern sind aber nicht dermaßene Bücklinge wie die GmbH Deutschland ggü. den USIsaelis. Und es gibt noch Menschen mit Verstand die sich gegen diese widerliche NWO währen.

  4. Alles fein sich aufzuregen ,nur bringt es doch alles nix ,ausser wir gehen gemeinsam dagegen vor.Ach das geht ja auch nicht alle nur viel bla bla und nix dahinter.

    Ich muss sagen hier hat einer diese Woche das Buch vorgeschlagen .Wahrheit sagen,Teufel jagen.

    Das sollte jeder lesen der noch einen Funken Deutsch in sich hat.Ihr könnt euch doof und dämlich diskutieren es ändert nix an der sache, wenn nicht einer endlich das Ruder rum reißt.Wir werden weiter Opfer von dumm Medien bleiben.Oh mann .Haut rein .Danke Opa für deine Tapferkeit zw.1939-1945 da hat keiner Diskutiert sondern ist marschiert.

  5. Betreff: UNGLAUBLICH, ABER WAHR: "Deutscher" Professor wünscht deutschem Volk den Tod

    Aus welchen Gründen auch immer, aber der Herr Professor Hans-Martin Schönherr-Mann erhielt die schelmische Rundmail, in der wir auf Jürgen Grafs Buch

     

    “Der geplante Volkstod”

     

    hinweisen. (Inzwischen ist die 3. um ein aktuelles Nachwort erweiterte Auflage erhältlich.)

     

    Seine über die offizielle Uni-mail-Adresse [email protected] eingehende Antwort vom 8. 9. 2016 (10.19 Uhr) – natürlich bar jeder Grußformel – lautete wie folgt:

     

    "Da ein Volk nur eine metaphysische Idee ist, wäre sein Tod sogar ein Fortschritt. Was wollen Sie mir da also erzählen?"

     

    Es ist schon interessant, welchen Theoremen die heutzutage bestallten Politikwissenschaftler huldigen. Noch bemerkenswerter erscheint uns allerdings, daß derartige Typen von der ach-so konservativen bayerischen Staatsregierung entlohnt werden…

     

    Schönherr-Mann ist Professor für Politische Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Dozent an der Hochschule für Politik München. Die französische Marxistin, Feministin, Existenzialistin und bisexuelle Pädophilistin Simone de Beauvoir ist einer seiner Lieblinge.

     

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Martin_Sch%C3%B6nherr-Mann

     

    Wir haben es nun also quasi halb-amtlich bzw. von akademischer Warte: gewisse Kreise erfreuen sich offensichtlich am gezielt herbeigeführten Tod der europäischen Völker und Nationen.

     

    Theodor Storm (1817-1888)

    Es gibt eine Sorte

    Es gibt eine Sorte im deutschen Volk,
    Die wollen zum Volk nicht gehören;
    Sie sind auch nur die Tropfen Gift,
    Die uns im Blute gären.

    Und weil der lebenskräftige Leib
    Sie auszuscheiden trachtet,
    So hassen sie nach Vermögen ihn
    Und hätten ihn gern verachtet.

    Und was für Zeichen am Himmel stehn,
    Licht oder Wetterwolke,
    Sie gehn mit dem Pöbel zwar,
    Doch nimmer mit dem Volke.

     

    Beste Grüße!

     

    Ihr

     

    -Schelm-

     

  6. Dem »Bundesamt für Migration und Flüchtlinge« folgt das »Bundesamt für Solidarität den Deutschen«.

    Klingt, wie ein schlechter Scherz ist es aber nicht. 
    Beweis dazu? Es ist meine Vermutung. Solche zu beweisen, erliegt faktischer Unmöglichkeit.

  7. Kann doch nicht so schwer sein, zu verstehen – das andere EU Länder nicht einsehen, wenn Merkel alle willkommen heißt  – dann zurufen – jetzt müsst ihr uns aber welche abnehmen.

    Klartext: Andere Staaten sehen sich zu Recht, nicht in der Pflicht – da Merkel diejenige war – die alle gerufen und reingelassen hat  – und immer noch reinläßt !!!

    Wie sieht es denn in Europa aus – Arbeistlosigkeit ohn Ende, alle Länder (auch Deutschland) sind hoch verschuldet, alle Länder haben schon mehr als genug an muslimische Einwanderung und somit Gewalt und Kriminalität die stetig gewachsen ist, und nicht zu vergessen stecken wir in einer der größten Finanzkrise – die aber unterm Tisch gekehrt wird. Aber die EU meint, wir können zig Millionen Wirtschafts Migarnten aus arabischen Ländern – durchfüttern und das alles nur, damit Europa ein anderes werden soll.

    Ein Europa der Gewalt und Kriminalität ,so wie wir es aus den arabischen Ländern kennen ? !

    Nein, danke ! Das wollen wir – das europäische Volk nicht , Punkt !

    1. Emma, sehr gut !

      Aber es sind keine Migranten, es sind Imigranten ! Es sind auch keine Flüchtlinge, es sind Umzusiedelnde ! Und wenn immer gesagt wird, eine Grenze nütze nichts, dann haben sie recht damit, denn sie holen die Leute absichtlich rein. Die "bewachten Grenzübergänge" sind eine Show-Einlage für's Volk. Da stehen vier Gelangweilte und tun so als ob. In Wirklichkeit kann man vor der "Kontrolle" an zig Ausfahrten abfahren und hinter der "Kontrolle" an zig Auffahrten wieder auffahren. Entsprechend wenig haben die "Kontrolleure" zu tun, mal ganz davon abgesehen, dass die nur jeden 10. "kontrollieren". Das alles wissen "unsere" Politiker nicht nur, nein, sie haben es geplant !

  8. Mit dem schlechten Abschneiden der „CDU“ bei der letzen Wahl in Meck-Pom und den mehrheitlichen Schäfchen, die die „SPD“ für besser gehalten haben, ist es für sie nun wichtig (wie bei Schwätzer Gabriel) noch mehr Wählerstimmen zu erhaschen, indem man auf den Anderen herumhackt bzw. auf die Schuldigen zeigt. Das man selbst die ganze Missere bisher mitgetragen hat, wird peinlichst vermieden. Es war auch im Vorfeld der ganzen Flüchtlingsapokalypse abzusehen was auf die Deutschen zukommt.
    Und was nie erwähnt wird bei aller Merkel-Kritik, wer Merkel steuert und wer die „Hintermänner“ sind. Denn aus Nächstenliebe und humanitärer Hilfe wurden die Grenzen nie und nimmer offen gehalten.
     

  9. – unsere europäischen Partner in die Pflicht zu nehmen – ???

    Das hat IM Erika als 'ungekrönte Herrscherin' der EU versucht, ist aber mit ihrer imperativen Einstellung: 'Wir schaffen das'', kläglich gescheitert. So dürften nicht nur die Wähler in Deutschland gründlich die Nase von solch einer Führung voll haben, sondern sämtliche Menschen in dieser EU, zumal Merkel nicht zögert ihre Vorstellungen, wie in der Ostukraine, mit Gewalt und mit deutschen Steuergeldern durchzusetzen. Sowas hatten wir schon einmal von 1933 bis 1945 und können deshalb gerne auf eine Wiederholung eines solchen autoritären Führungsstils, der auf einer Befehlsform aufbaut, gerne verzichten.

     

  10. Reine Humanität ist das sicherlich nicht. Wer Bomben schmeißen lässt oder Waffen liefert, der kann schließlich nicht auch noch die Flüchtlinge "in den Arsch treten". Wie wäre es, wenn die Waffenindustrie mal was abzweigt-, die verdient doch an den Toten-, dann könnte sie doch zumindest etwas für die Überlebenden tun.

  11. Die Frau Barley setzt sich also vom Koalitionspartner ab, kann sie ja, sollte aber trotzdem für etwa 35- 45% der Gesamtkosten des Flüchtlingsdramas aufkommen. Wer bestellt, hat auch zu zahlen! Schmierenkomödianten!

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