In Zeiten, in denen eine private Stiftung einer Ex-Stasi-Mitarbeiterin zusammen mit einem großen Medienkonzern grundgesetzwidrig gegen (scheinbare) Hassreden im Netz vorgeht, spielt der Hass der anderen keine Rolle. Hauptsache, man wahrt die "political correctness".

Von Marco Maier

Es vergeht kein Tag, an dem die Maas'sche Zensurstelle, in Form der Bertelsmann-Tochter Arvato und im weiteren Sinne auch der Amadeu-Antonio-Stiftung der Ex-Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane, nicht Postings auf Facebook löscht und Nutzer sperrt. Dabei greifen die von Justizminister Maas engagierten Zensoren auch massiv in das grundgesetzlich verankerte Recht der Meinungsfreiheit ein, denn es sind nicht Juristen die sperren, sondern dafür angeheuerte Mitarbeiter.

Faktisch handelt es sich hierbei um eine grundgesetzwidrige Organisation, die auf Anordnung eines Mitglieds der Bundesregierung agiert. Doch der Verfassungsschutz ermittelt nicht gegen sie, obwohl das eigentlich die Aufgabe der Behörde wäre. Immerhin handelt es sich bei den gelöschten Beiträgen oftmals nicht um juristisch strafbare (also um illegale) Inhalte, sondern oftmals nur jene, welche den Zensoren nicht ins Gesicht passen bzw. politisch nicht korrekt sind.

Allerdings wird immer wieder deutlich, dass sich die Zensoren vor allem gegen jene Beiträge und Personen richten, die als konservativ oder auch als "rechts" gelten. Ab und an trifft es dann auch Homosexuelle oder Feministinnen, die sich kritisch über den Islam äußern. Werden Beiträge die kritisch zur Migrationspolitik der Bundesregierung stehen, immer wieder mal "einkassiert", so ist antideutsche Hetze hingegen im Normalfall kein Problem.

"Der Hass der einen", also jener Menschen, die Vizekanzler Gabriel schon mal gerne als "Pack" bezeichnet, wird zumeist gnadenlos verfolgt, während "der Hass der anderen", also der Antideutschen und der Antifa, zumeist kein Problem darstellt. Es ist ein Messen mit zweierlei Maß (oder besser: Maas?), welches ein Klima der Repression und damit auch des Hasses schafft. Denn wo vorher vor allem Unmut und Unverständnis über die aktuelle politische Situation herrschten, erwächst dank der übereifrigen Zensoren tatsächlich ein Klima des Hasses auf das System und dessen Handlanger.

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11 thoughts on “Facebook-Zensur: Der Hass der anderen”

    1. … find ich super, dass Du das über alle Kommentare stellst !!!

      Um so weniger die von uns wissen um so besser !

      Man sollte seinen Überraschungsvorteil NIE aus der Hand geben !

      Gruß

  1. Man hasst nicht, so lange man noch gering schätzt, sondern erst, wenn man gleich oder höher schätzt.

    Meinte einst Herr Nietzsche.

    Für die Polit- und Zensurmischpoke ist so ein starkes Gefühl wie Hass die reine Verschwendung. Verachtung reicht.

  2. Facebook zensiert 50% – dank Merkel und ihr Regime.

    Ein Anwalt kämpft dagegen, weil viele Zensuren nicht rechtmäßig wären da viele gelöschten Kommentare nämlich gar keine Haasmeldungen sondern nur Meinungen und Äußerungen – Andersdenkende sind.

  3. Facebook zensiert 50% – dank Merkel und ihr Regime.

    Ein Anwalt kämpft dagegen, weil viele Zensuren nicht rechtmäßig wären da viele gelöschten Kommentare nämlich gar keine Haasmeldungen sondern nur Meinungen und Äußerungen – Andersdenkende sind.

    Dieser Anwalt geht auch übrigens gegen "whatsapp" an, wegen der Sache mit Facebook.

  4. Private Schnüffeleien gar nicht mal ignorieren. Politische Profilierungsneurosen sollen Kommentatoren nicht abhalten, im Rahmen des früher erlaubten ihre Meinung mit anderen teilen. Es sind unzulässige Einschüchterungsversuche, denn der Begriff "Hate Speech" hat keinen gesellschaftlichen Konsens hinter sich, sondern ist eine Waffe durchgebrannter Ideologen, die eingesetzt wird, wenn sie keine wie immer gearteten einsehbaren und nachvollziehbaren Argumente für ihre desastreuse und staatsfeindliche Politik in ganz Europa vorweisen können!

  5. Solche Artikel sind hoch wichtig im Interesse der Bewußtseinsbildung im Hinblick auf die von den Bundestagsparteien ganz gezielt hergestellten Verhältnisse die die freiheitlich demokratische Grundordnung angreifen und zerstören. Keine einzige ausserparlamentarische Partei des rechten Spektrums seien sie gemäßigt oder extrem vertritt mit solcher Unverfrorenheit totalitäre demokratieabschaffende Positionen.

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