Syrische Flüchtlinge kommen im Stockholmer Hauptbahnhof via Dänemark an. Bild: Wikimedia / Frankie Fouganthin CC BY-SA 4.0 International

Die jüngste Migrationskrise führt in immer mehr europäischen Ländern zum Umdenken. Selbst Länder mit bislang liberaler Einwanderungspolitik machen eine Kehrtwende. Dänemark und Norwegen inklusive.

Von Marco Maier

Das dänische Ausländerrecht soll im Rahmen eines sogenannten 2025-Plans umgestaltet werden, damit das nordeuropäische Land für Asylbewerber und sonstige Immigranten weniger attraktiv wird. Laut Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg (Venstre), soll künfig eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung erst nach einem Aufenthalt von acht Jahren erteilt werden. Bisher waren es sechs Jahre.

Auch der Nachzug von Ehepartnern soll demnach erschwert werden. Ist es bis dato möglich, nach drei Jahren den Gatten oder die Gattin nachkommen zu lassen, soll dies künftig erst nach elf Jahren möglich sein. Allerdings schafft man sich so angesichts des Männerüberhangs bei den Asylbewerbern wohl andere Probleme. Aber auch in Sachen "Quotenasylbewerber" macht Dänemark dicht: Laut Støjberg sei es noch nicht absehbar, wann das Land wieder in der Lage sei, diese Personen aufzunehmen. Im letzten Jahr seien es 21.000 Personen gewesen, die Asyl ansuchten, in diesem Jahr bislang 4.800.

In Norwegen gibt es ebenfalls massive Verschärfungen für die Migranten. Unberechtigte Asylbewerber würde man nun nicht mehr länger dulden, sondern außer Landes schaffen. Von den 31.000 Zuwanderern des letzten Jahres beträfe dies mehr als die Hälfte. So sagte der Direktor der norwegischen Ausländerbehörde, Frode Forfang: "Manche haben vielleicht gedacht, 31.000 Asylbewerber bedeuten 31.000 Flüchtlinge, die in die norwegische Gesellschaft integriert werden sollen. In Wirklichkeit sind es sehr viel weniger, die eine Aufenthaltsgenehmigung in Norwegen bekommen."

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Demnach sollen bereits ab Herbst zunächst 15.000 der illegalen Immigranten abgeschoben werden, die keinen Anspruch auf Asyl haben. Allerdings sei dies "eine anspruchsvolle Aufgabe", so Forfang, doch dies habe "eine hohe Priorität". Ungewiss sei allerdings, ob die Rücktransporte "freiwillig oder unter dem Einsatz von Gewalt" erfolgen werden. Immerhin versuchen abgelehnte Asylbewerber immer wieder mit ordentlich Radau ihrer Abschiebung zu entgehen, zumal viele Piloten solche Fluggäste nicht transportieren wollen.

Wie man anhand dieser beiden Beispiele sieht, beginnt sich die politische Stimmung in Europa zu drehen. Das zuvor so extrem tolerante und liberale Schweden musste angesichts des massiven Ansturms von illegalen Immigranten bereits vor einigen Monaten die Aufgabe ihrer bisherigen Zuwanderungspolitik verkünden. Die rot-grüne Minderheitsregierung dort war jedoch ganz fassungslos darüber, erkennen zu müssen, dass es einfach auch Aufnahmegrenzen und beschränkte Kapazitäten gibt.

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10 KOMMENTARE

  1. Ausländerrecht umgestalten – mit Merkel und ihr Regime nicht zumachen. Ganz im Gegenteil, sie versuchen ständig (versteckt) wie sie noch mehr anlocken können – damit Deutschland immer schneller von Umsiedler unterwandert werden kann.Denn auch die EU Kommission in Brüssel soll schon im Juni dieses Jahres einen Umsiedlungsplan erarbeitet haben und den sie versuchen wollen – umzusetzen – dabei bekommen sie von Merkel natürlich jede Unterstützung da sie ein große Befürworterin von Umsiedler ist (Unterwanderung ).

  2.  "Die rot-grüne Minderheitsregierung dort war jedoch ganz fassungslos darüber, erkennen zu müssen, dass es einfach auch Aufnahmegrenzen und beschränkte Kapazitäten gibt."

    Makaberes Kindheitserlebnis mit Gutmenschen

    »Papa, Papa!«, schreit ein Kind. »Dort essen Menschen einen Fuß, der sieht aus wie der Fuß eines Menschen!« 
    »Wo?«
    »Dort, in diesem Restaurant!«, und zeigt mit dem Finger dorthin.
    Dort angekommen, sagt der Vater: »Ja Kind, aber die essen mit Messer und Gabel; das ist ein Unterschied!«

    Neuerdings dinieren Kannibalen mit Messer und Gabel. Dazu gibt es die sogenannten Gutmenschen, die meinen: »Na, immerhin haben diese wenigstens Manieren!«

    Fazit: So wie Kannibalen die eigenen Artgenossen verspeisen, fressen Satans Politiker ihre Schutzbefohlenen; jedoch mit Manieren, weil Messer (Gesetzen) und Gabel (Gewaltmonopol).

    PS Sollte sich jemand daran stossen, dem sei versichert, die Wirklichkeit hier wie dort, ist weit schlimmer. Und dagegen insgesamt vorzugehen, – selbst auch mit Worten – ist oberstes Gebot.

  3. Jeder Idiot kann sich an fünf Fingern abzählen was passiert wenn man so einen Mist baut. Aber man begreift erst immer wenn es zu spät ist Keiner kommt dann auf die Idee und sagt wir haben schei….gebaut. Ganz im Gegenteil, wir sind dann schuld weil wir jahrelang gemeckert haben.

  4. Nun, die Diffizilität der Aufgabe wächst natürlich mit dem Maß an Zimperlichkeit, die man anzuwenden gedenkt. Keine Frage, um diesem Wahnsinn Herr zu werden, wird man keine Zimperlichkeit an den Tag legen dürfen. Diese Menschen sind im vollen Bewußtsein der Illegalität ihres Handelns hierher gekommen, mit der festen Absicht, sich nach Leibeskräften am Wohlstand der Gastländer zu bereichern. Solche Leute werden das weder freiwillig noch unfreiwillig aufgeben. Daher wird gnadenlose Konsequenz von Nöten sein, um das Thema in den Griff zu bekommen.

    Und wenn ein paar gutmenschliche Radaumacher dagegen Stimmung machen… Nun, es werden sicher jede Menge Farewell-Klatscher gebraucht, die die lieben Re-Migranten nach Hause begleiten, um ihnen dort bei der Rückübersiedlung zu helfen. Ehrenamtlich, versteht sich.

  5. Preußische Allgemeine Zeitung:

    1.Dänemarks und Norwegens Regierungen planen strengere Asylpolitik

    2.Viel – und Kinderehen grassieren in Berlin  – Berlins Senator alamiert ( aber nur weil Berliner Wahlen anstehen ?!)

    Interessant auch der Missbrauch von Sozialeistungen bei " Vielehen " der Araber, ihren 2 Frauen und vielen Kindern.

    Deswegen auch das strengere Gesetz bei angeblichen "Kuckuckskinder " – was allerdings vertuscht werden sollte – das es sich dabei mehr um die Kuckuckskinder der "Vielehen" von Arabar,Frauen und ihre Kinder handelt. 

  6. Nachtrag: zum Thema

    Auch wir die Einheimischen FORDERN wie Dänemark und Norwegen – die gleiche strengere Asylpolitik (strengere Ausländerrechte) !

  7. Dänemark und Norwegen hatten niemals Lieberale-Asyl/Migraten-Politik ..!

    Die Grenzen wurden von Beiden Staaten streng bewacht und kontolliert, ob schon Sie desswegen mehrmals von der EU-Brüssel gerügt wurden.

  8. Die Lösung ist ja gang einfach: alle mit mit der Asylpolitik und der Islamisierung Europas nicht einverstanden sind, muss man aus der EU rauswerfen.

     

    Endweder Burka tragen oder man soll die EU verlassen.

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