CDU-Spitzenpolitiker fordern parteiinterne Sexismus-Debatte

Innerhalb der CDU flammen nach jüngsten scheinbar sexistischen Wortmeldungen in der Berliner Stadtpartei Forderungen auf, innerhalb der Partei eine Sexismus-Debatte zu führen.

Von Redaktion/dts

Nach den Vorwürfen einer jungen Berliner Kommunalpolitikerin fordern führende CDU-Politiker nun eine Sexismus-Debatte. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte zur Zeitung "Bild am Sonntag": "Geschichten wie diese bekomme ich immer wieder geschildert. Aber ohne Nennung von Namen." Dann sei es schwierig, etwas dagegen zu tun. "Umso wichtiger, dass es nun diese Debatte gibt", so Tauber.

"Wir brauchen eine größere Sensibilität in allen Bereichen der Gesellschaft, denn Sexismus ist nicht nur ein Problem in der Politik." Ähnlich äußerte sich die Vorsitzende der Frauen Union, Annette Widmann-Mauz. Sexismus sei "nirgends akzeptabel". Sie forderte: "Wir brauchen eine Kultur des Respekts. Frauen sind willkommen in der CDU und wir brauchen mehr."

Staatsministerin Monika Grütters, die nach der Wahlniederlage der Berliner CDU als Nachfolgerin von Henkel gilt, betonte: "Sexismus hat in einer modernen Großstadtpartei keinen Platz." Die Auslöserin der Debatte, Jenna Behrends, sagte zu "Bild am Sonntag": "Ich habe viele positive Reaktionen bekommen. Henkel hat sich bislang noch nicht gemeldet."

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8 Kommentare

  1. Es ist interessant das gestande Politiker immer noch nicht gelernt haben wie man mit SJWs umgeht. Das sind Parasiten der Gesellschaft die sich daran laben das wir moralische Menschen sind und von anderen nicht für unmoralisch gehalten werden wollen. SJWs erhalten Ihre Macht ausschließlich durch Entschuldigungen für solch alberne Vorwürfe. Das befreit einen aber nicht davon. Mit der Entschuldigung gibt man den Verstoß zu und erklärt sich zum leichten Opfer. Einmal für so einen Unsinn entschuldigt und man wird von diesen Leuten noch monatelang mit diesen Vorwürfen konfrontiert. Die richtige Antwort auf so einen Vorwurf ist ein einzelnes Statement das der Vorwurf Quatsch ist und der SJW sich nur wichtig machen will. Das nimmt den Moralparasiten augenblicklich seine komplette Macht, das Presseinteresse erlahmt nach drei Tagen und das Thema ist erledigt.

  2. Sexismus hat in einer modernen Großstadtpartei keinen Platz, meint eine CDU-Politikerin und ein anderer ehemaliger Politiker hat sich mal darüber geäußert, daß gerade der Regierungsplatz Berlin der größte Puff der Republik sei, inklusive anderer Laster wie Alkohol und Drogen. Die Stadt Berlin selbst ist ja ein Sammelbecken aller verkommenen und abartigen Gestalten dieser Welt und das bezeichnen sie als weltoffen und modern. Da können einem nur noch die normalen Bürger leid tun, die mit dieser versifften Gesellschaft ungewollt konfrontiert werden und die Kirchen, die diese Laster eigentlich anprangern müßten halten den Mund, damit sie vom Geldsegen nicht abgeschnitten werden. Welch eine verkommene Sippschaft.

  3. Natürlich brauchen wir diese Debatte. Die Regierungspartei hat ja auch wirklich keine anderen Probleme. Links und rechts strömen die Obersexisten ins Land und die CDU masturbiert in aller Öffentlichkeit.

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