Westjordanland: Palästinenischer Jugendlicher von israelischen Kräften getötet

Während sich die westlichen Leitmedien wegen dem verletzten Jungen Omran aus Aleppo, die Krokodilstränen abwischen und die Schuld dafür bei den Russen suchen, meldet Al-Jazeera den Tod eines Teenagers im Westjordanland. Israelische Soldaten sollen es laut dem arabischen Medium gewesen sein.

Von Chris Saarländer

In den deutschen Hauptmedien sickert hin und wieder auch mal durch, dass Israelische Soldaten den Bogen überspannen und dann auch Kinder Opfer von Gewalttaten werden. Im letzten Jahr verbrannte ein israelischer Extremist ein palästinensisches Baby und bekam dafür sechs Monate Gefängnis, wie es später hieß. In den Medien zieht man es aber dann eher vor über die „milden Urteile“ in Deutschland zu berichten, wenn mal wieder ein Muslim auf der Anklagebank hockt. Da sind Leit- und Alternativmedien ziemlich gleichgeschaltet, da es ja einfach und populär ist den Islam zu kritisieren und mit solcher einseitigen Berichterstattung auch gut Kohle gemacht werden kann.

Solche Berichte wie dieser, wo es um den Jungen Mohammed geht, der von israelischen Soldaten erschossen wurde, findet man eher zufällig in den sozialen Medien. Im besetzten Westjordanland sollen inzwischen 206 Palästinenser seit Oktober 2015 von israelischen Soldaten getötet worden sein. Immer wieder kommt es hier zu Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern, wobei die Israelis bislang laut Al-Jazeera keine Opfer zu beklagen hätten.

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Mohammed Abu Hashash wurde nur 17 Jahre alt, bis ihn ein israelischer Soldat mit einer Kugel das Herz zerfetzte. Der „tapfere Soldat“ schoss natürlich von hinten auf den wehrlosen Jungen. Ob diese Bilder in den westlichen Leitmedien auch gezeigt werden, bleibt abzuwarten.  

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9 Kommentare

  1. Endlich mal. Das nennt sich dann umfassende Berichterstattung. Und nicht nur dann, wenn es dazu dient, Interessen aus Übersee dem Volk schmackhaft zu machen.

    Wo ist der zivile Protest bei solchen Aktionen?  Sind wir wirklich derart verängstigt, dass die Antisemitenkeule kommen könnte? Eine Schande..

  2. Es geht hier nicht um Semiten sondern um ein Volk das seit Jahrzehnen bedroht wird und sich natürlich wehrt. An diesen Staat Israel können wir uns ein Beispiel nehmen wie man seine Bevölkerung schützen kann.

    1. aber ja doch – indem man in palästina einreitet, es okkupiert und sich immer weiter – ohne rücksicht auf die verluste anderer – ausbreitet. 

  3. Herr Walter ,

    entschuldigung:Was rauchen Sie.

    Irgendwie haben Sie die Weld nicht verstanden.Informieren Sie sich mal über Israel und die Juden.

    1. Ach, und jetzt ist das Volk schuld das man in Frieden leben will und alle haben Mordgelüste. Das israelische Volk wäre  schon längst abegeschlachtet wenn man nicht wehrhaft ist und diesen Dreck der Islamisten machen lässt was sie wollen. Ein Jude ist auch nur ein Mensch der ein Recht auf sein Leben hat. Die Menschen können nichts dafür  was USA da anstellt .Gegen brutal hilft nur brutal . Das sehen wir hier bei uns  mit dieser Drecksbande. Daran sollte man sich ein Beispiel nehmen als Pseudodemokraten…………….

      1. na, dann ist aber völlig unklar, welches problem sie mit den "flüchtlingen" haben. sie kommen hierher, vergreifen sich an ihren frauen, okuppieren ihr territorium, und schmeissen sie aus ihrem land raus. das alles machen sie doch aber nur aus dem grund, dass die da, wo sie herkommen traumatisiert wurden und hier in frieden leben wollen. insofern – machen sie sich einfach aus dem staub, Walter – vllt. ja nach israel, wenn sie mütterlicherseits wurzeln dorthin haben. 

  4. Alle Menschen haben das Recht. Zu Mensch sein gehört Menschlichkeit. Das, was der Staat dort macht, ist barbarisch. Und ist auch nicht mit billiger Propaganda zu rechtfertigen. 

  5. Ja den Palis. glaube ich immer!Lügen niemals!Selbst wenn gefilmt wurde wie ein angeblicher Toter von der Barre fällt und wieder raufspringt bleibt man dabei das es ein Märtyrer war…

     

     

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