VW-Kurzarbeit kann 10 Millionen Euro pro Woche kosten

Internen Schätzungen zufolge wird die infolge der Probleme mit Zulieferern drohende Kurzarbeit in einigen VW-Werken wöchentliche Mehrkosten von rund 10 Millionen Euro verursachen.

Von Redaktion/dts

Die bei VW drohende Kurzarbeit in den Werken Wolfsburg, Kassel, Emden und Zwickau könnte die Beitragszahler rund 10 Millionen Euro kosten. Das geht aus internen Schätzungen hervor, berichtet die Zeitung "Bild". Die Summe ist abhängig davon, wie viele der 28.000 bedrohten Mitarbeiter in den sechs VW-Werken schlussendlich in Kurzarbeit gehen.

Die Produktion an den Standorten stoppte schon am Montag. Bevor Kurzarbeitergeld (60 Prozent des Verdienstausfalls) ausgezahlt wird, müssen die Mitarbeiter zunächst Überstunden abbauen. Grund für den Produktionsstopp sind Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Autokonzern und zwei Zuliefererbetrieben, die Autositze und Getriebeteile bis zur Klärung des Falls zurückhalten. Betroffen ist fast ausschließlich das VW-Modell Golf.

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4 Kommentare

  1. Und ein Teil der Kosten muß wie immer in einem sozialistischen Staat der Steuerzahler übernehmen. Anstatt die Verantwortlichen mit ihren Betrügereien hinter Schloß und Riegel zu bringen, werden die auch noch frech und traktieren die Lieferanten nach deren Aussage ohne rot zu werden und lassen im übrigen auch schon seit Jahren die Inlandskunden durch höhere Preise die Auslandsnachlässe begleichen. Wer so handelt hat keinerlei Mitleid verdient und sollten sie pleite gehen, dann ist dies das Ergebnis einer fragwürdigen Geschäftspolitik die einzig und allein das Unternehmen selbst zu verantworten hat.

    1. Wenn man keine Ahnung hat…

      Hier werden keine Steuergelder gezahlt, sondern sie bekommen Geld aus der Arbeitslosenversicherung, in die die Menschen auch selbst eingezahlt haben. Das hat nichts mit Steuern zu tun.

  2. Zum Glück haben wir die Kartellwächter USA sonst wäre das nie herausgekommen. Aber euere Schrottkarren die ihr herstellt liebe Amis würde ich niemals kaufen. Meinen Golf fuhr ich 22 Jahre und hab ihn sogar noch verkauft und er fährt heute immer noch. Das müsst ihr erst einmal nachmachen ihr Pfuscher. Aber hier über unsere Autos die Fresse aufreissen das steht euch Murkser nicht zu.

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