Insgesamt 1.102 Euro an Verwaltungskosten verursacht ein Hartz-IV-Empfänger laut Bundessozialministerium. Dabei werden die Jobcenter ohnehin schon massiv auf Härte getrimmt.

Von Redaktion/dts

Die Verwaltungskosten für jeden Hartz-IV-Empfänger sind im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Wie die "Bild" unter Berufung auf Angaben des Bundessozialministeriums berichtet, verursachten Hartz IV-Empfänger pro Kopf Kosten von 1.102 Euro im Jahr. Das waren 32 Euro mehr als im Jahr 2014.

Insgesamt kostete die Hartz-IV-Verwaltung im vergangenen Jahr 4,81 Milliarden Euro, schreibt die Zeitung weiter. 2014 waren es noch 4,7 Milliarden Euro.

Allerdings werden die Jobcenter schon seit einiger Zeit massiv darauf getrimmt, den Hartz-IV-Empfängern möglichst viele Leistungen abzuerkennen. Offenbar fließt dieses dort eingesparte Geld dafür direkt in die Verwaltung des staatlich produzierten Elends.

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9 thoughts on “Verwaltungskosten bei Hartz IV auf neuen Rekordwert gestiegen”

  1. Das Jobcenter mit seinen mafiösen Strukturen ist eine Zumutung! Dort werden arglose Menschen kriminalisiert und zu unrechtmäßigen Strafzahlungen verpflichtet! Ich habe gerade so einen Fall vorliegen. Wegen buchstäblich nichts und ohne die Rechte des Betroffenen zu achten, werden da haarsträubende Maßnahmen eingeleitet. Ich bin geneigt, dem Betroffenen zur "arabischen Methode" zu raten – sprich, die betreffenden Sachbearbeiter nach Feierabend zu "kontaktieren".

  2. Die Kosten werden die Drahtzieher von H4 nicht interessieren. Vorliegend geht es um ein Erziehungs- und Abschreckungsprogramm, dessen Wert für diese Spezies weit höher ist als etwaige Kosten. Ohnehin zahlen nicht die, sondernd die unmitelbar und mittelbar Betroffenenen. Merke – jeder im Hamsterrad kann der Nächste sein den sich H4-Krake greift!

  3. Mein Freund hat noch seine Firma natürlich läuft das nicht mehr, Leute einstellen kann man nicht mehr weil man nicht mehr planen kann auf Grund der Auftragslage. Ehrliche Arbeit und Bezahlung gingen schon seit Jahren in den Keller. Mit privaten Leuten konnte man noch verhandeln und ihnen erklären warum ich auch leben muss. Hatte man dann mal einen gröseren Auftrag  war das Motto, Friss oder Stirb. So hat man den Mittelstand weggefegt. Und jetzt klagen sie mit Schulden über Schulden und feiert mit einer schwarzen Null . Wie tief wir in der Scheisse tatsächlich stecken das wird verschwiegen. 

  4. Man fragt sich sowieso, weshalb das eingeflossene Gesindel die gleichen Beträge bekommt wie die Deutschen. In anderen Ländern geht es da knausriger zu und da werden Unterschiede zur eigenen Bevölkerung gemacht, das ist ein Grund, warum die alle nach Deutschland möchten. Ich bin froh, dass ich kein Steuerzahler mehr bin, sonst könnte man sich zu Tode ärgern. Aber die deutsche arbeitende Bevölkerung ist ja noch sehr leidensfähig.

  5. Verwaltungskosten liessen sich sparen.
    Jeder hat ein Konto auf einer Bank und einen Bankkaufmann als Berater. Der könnte das alles prima erledigen.

  6. Soweit ich weiss beträgt der Etat für H-iv 32 mrd. € pro Jahr, davon 5 mrd. allein für die Verwaltung, was für eine Verschwendung! Ich habe meinen Sachenbearbeiter u.A. darauf hingewiesen und mit dem Argument, dass er ja dafür da ist, mir meine Rechte vorzuenthalten, um dem Apperat Geld zu sparen und mich somit meiner Rechte zu berauben, sowie er ja auch weiss, dass einfach keine Jobs da sind, weil der 1. Arbeitsmarkt übersättigt ist, kam ich zu dem Schluss: er ist der Parasit, nicht ich, denn er lebt von der Kohle, die für mich vorgesehen ist. Hinzu kommt noch die massive Korruption dieser GmbH bei der Vergabe von Fördergeldern für 1€-Massnahmen und pseudo-Bildungsangebote, dass eine komplette Schliessung dieses Vereines und eine Zurückabwicklung der Kompetenz auf die staatlichen Sozialämter nicht nur angebracht sondern dringendst erforderlich ist. AfD-Mitglieder sollen hier beraten, um eine gerechte Perspektive für viele ihrer Wähler zu schaffen.

  7. Was hat denn die Verwaltungskosten so in die Höhe getrieben, wenn doch wie immer berichtet wird unser Arbeitsmarkt so glänzend floriert? Jetzt haben wir angeblich weniger Arbeitslose, haben den sogenannten Mindesthungerlohn und die Verwaltungskosten steigen und steigen. Für was und für wem? Werden weiterhin, wie ich öfters zu lesen bakam, die jenigen mit Prämien entlohnt, wenn die Statistik nach unten erfolgreich gedrückt wird? Was wird mit den Verwaltungskosten gemacht? Vielleicht kann mich mal jemanden von der Verwaltung des Arbeitsamtes mal aufklären?

  8. Wenn wir eine Regierung hätten, die diesen Namen verdient, stünde dieses Freigängersystem schon längst auf dem Prüfstand. Fakt ist doch, dass die Hilfesuchenden von diesem System schlimmer behandelt werden wie einer der im Knast sitzt. Dieses Gebilde ist aus meiner Sicht durchweg kriminell. Gesetze gelten nur in eine Richtung nämlich gegen den "KUNDEN", wie er so geschäftsmäßig genannt wird. Man kann nur froh sein, dass es noch möglich ist diesem Verein gerichtlich Einhalt zu bieten. Ich frage mich nur, wie lange sie diese Möglichkeiten aufrechterhalten. An der Demontage des Rechtsstaates sind sie doch schon lange wild entschlossen.

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