Sind Clintons geleakte E-Mails Schuld am Tod eines iranischen Wissenschaftlers?

Ein iranischer Atomwissenschaftler wurde kürzlich wegen Spionagetätigkeit für die USA hingerichtet. Trägt Hillary Clinton mit ihrer Fahrlässigkeit bei den E-Mails eine Schuld daran?

Von Marco Maier

Der iranische Atomwissenschaftler Shahram Amiri wurde wegen Spionagetätigkeit für die Vereinigten Staaten von Amerika von den iranischen Strafverfolgungsbehörden zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der frühere Geschäftsführer von Blackwater, Erik Prince, gibt Hillary Clinton die Schuld daran. Die frühere Außenministerin "trieb mit der nationalen Sicherheit Schindluder", so Prince, und habe "sehr wahrscheinlich zum Tod dieses Mannes beigetragen".

Denn erst am vergangenen Sonntag hatte die iranische Regierung bestätigt, dass Shahram Amiri, der in den gehackten E-Mails von Hillary Clinton genannt wurde, in der letzten Woche gehängt wurde. Amiri habe gesagt, US-amerikanische und saudi-arabische Agenten hätten ihn entführt und Informationen erpresst, doch die Berichte würden zeigen, dass der Atomwissenschaftler ein bezahlter Informant der CIA gewesen sei. In den Mails von Clinton sei er als "unser Freund" bezeichnet worden.

Während Clinton und ihre Kampagne behaupten, dass keine für die nationale Sicherheit der USA relevanten Daten an die Öffentlichkeit gelangten, zeigt alleine schon dieser Vorfall, dass dem nicht wirklich so ist. Nun stellt sich nämlich die Frage, wie viele für die USA tätigen Auslandsagenten noch in Gefahr schweben, wegen Clintons Nutzung eines privaten Mailanbieters aufzufliegen und zu sterben – oder einfach "umgedreht" zu werden.

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Ein Kommentar

  1. Die Frau ist eigentlich als Präsidentin für solch ein Land nicht tragbar. Man sollte sich mal bei Kopp-online die Videos anschauen. Sie wird die Treppe hoch gehievt von Männern und die Videos sagen auch einiges aus.

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