Schweiz: Gebildete Eltern erziehen Kinder lieber selbst

Die besser gebildeten Schweizer und jene mit höherem Einkommen halten nicht viel davon, ihre Kinder in Kitas abzuschieben. Sie setzen mehr darauf, sie selbst zu erziehen.

Von Marco Maier

Wer es sich leisten kann, bleibt lieber zu Hause und kümmert sich gerne auch selbst um die Erziehung der Kinder. Selbst steuerliche Anreize und Subventionen für Krippen, Kindertagesstätten und Tagesschulen ändern daran nichts. Dies zeigt eine Masterarbeit einer Betriebsökonomin aus der Schweiz.

Monika Stampfli, ehemalige Geschäftsleiterin der Profawo (Kindertagesstätten-Anbieterin), studiert Wirtschaftspsychologie und befragte zu diesem Thema für ihre Arbeit 479 Eltern. Das Ergebnis ist, wie der Schweizer "Tagesanzeiger" berichtet, deutlich: Ein Großteil der Befragten will das Arbeitspensum nicht erhöhen, selbst wenn es genügend Kita-Plätze gäbe oder diese deutlich günstiger würden. Lediglich 19 Prozent der Mütter und 9 Prozent der Väter würden dann mehr arbeiten. Auch der steuerliche Faktor spielt faktisch gar keine Rolle. Denn für die Eltern ist es wichtiger, dass sie selbst Einfluss auf die Kindererziehung haben.

Da die Befragten alle Kunden von Stampflis früherem Arbeitgeber sind, ist sie nicht für die gesamte Schweiz repräsentativ. Denn hierbei handelt es sich vorwiegend um Gutverdiener ohne Anspruch auf Subventionen. 42 Prozent von ihnen verfügen über ein Einkommen von mehr als 150.000 Franken im Jahr. Allerdings haben 83 Prozent der Befragten einen Hochschulabschluss, so dass sich hierbei eine Relevanz zu den Besserverdienern und den besser Gebildeten ergibt.

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13 Kommentare

  1. Das muss auch in der BRD geschehen, um dem rot -grünen New Stasigesindel und Meinungsfaschisten, unsere Kinder zu entziehen, damit sie nicht mit der verbrecherisch ,diktatorischen Gesinnung der BRD-US-EU-Diktatoren infiziert und als freidenkende Menschen verseucht werden.

  2. Also bis Drei geht es keinesfalls in fremde Hände. Aber dann: Ab in den Kindergarten. Vorausgesetzt, die Gegend ist ethnisch sauber. Nicht, um die kleinen Monster loszuwerden. Sondern wegen des Sozialverhaltens. Es gibt ohnehin schon genügend "kleine Prinzen / Prinzessinnen", die sich irgendwann schlimmstenfalls als Soziopathen entpuppen. Das Elternmaterial ist auch nicht mehr, was es mal war.

  3. Wäre bei den masochistischen Hochleistungs-Deutschen undenkbar, eine solche Einstellung. Arbeiten, arbeiten, arbeiten! Kinder? Ja, wenn es sein muß, aber lenkt mich damit bloß nicht vom Malochen ab.

  4. Verständlich, wer es sich erlauben kann ?!

    Würde meine Kinder in der heutigen Zeit auch ungern in überfüllte, multi-kulti-Kitas stecken wollen.

  5. Unter drei Jahren sollte man es wirklich nicht machen, danach ist aber selbst ein "Asikindergarten" keine Problem. Richtig erzogen suchen sich die Kinder ihre Freunde schon ganz gut selbst, alleine die mangelnde Spielfähigkeit (z.B. länger als 5 Min. sitzen bleiben um ein Brettspiel zu spielen) sortiert schon ziemlich gut. Die wenigsten Erzieher zwingen zum gemeinsamen spielen, so wie die Erwachsenen sich der Segregation hingeben machen es die Kinder auch.

  6. Das ist die einzige Chance die Kinder aus den Klauen des Wahnsinns zu befreien, und Ihnen dadurch die Mödlichkeit der persönlichen Entfaltung, der spezifischen Förderung ihrer Talente sowie der Erhaltung ihrer kindlichen Reinheit zu ermöglichen.
    Die „Sule“ in der sich unsere Kinder heute wälzen müssen ist das traurige Vorspiel von dem, was wir dann später täglich in Form von psychisch gestörten Persönlichkeiten da draußen herum laufen haben.
    Mal abgesehen davon, dass in diesem System die Kinder nicht gebildet, sondern zu Systemtrotteln ausgebildet werden, wird Ihnen heute noch mit Dildospielen, Gender Ideologie und gemeinsamen Buff bauen der letzte gesunde Mechanismus für ein gut funktionierendes Sozialverhalten abgewöhnt!

    Das es guten Eltern hier reicht, ist eigentlich nur allzu verständlich!

    Und da komme mir jetzt bitte niemand, mit Aber es gibt Leute die müssen Arbeiten gehen oder so etwas!

    Wenn ich mich für eine Familie bzw. ein Kind entscheide, dann müssen mir auch die Auswirkungen dessen bereits im Vorhinein bewusst sein, und nicht im Nachhinein herum rudern. Dann muß ich wissen, dass dieses System mich nicht in meinen Bestrebungen ünterstützen wird, dem Kind die bestmöglichen Chancen zu geben.
    Sondern, dass es darauf ausgelegt ist, die Kinder so früh als möglich unter ihre Fittiche zu bekommen!

    Dazu eine Aussage von Nikolas Rockefeller zum Filmemachedr Aaron Russo:

    „Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden

    1. @ Rob

      "…Wir betrachten die Tendenz der modernen Industrie, Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts zur Mitwirkung an dem großen Werk der gesellschaftlichen Produktion heranzuziehen, als eine fortschrittliche, gesunde und berechtigte Tendenz, obgleich die Art und Weise, auf welche diese Tendenz unter der Kapitalherrschaft verwirklicht wird, eine abscheuliche ist. In einem rationellen Zustand der Gesellschaft sollte jedes Kind vom 9. Jahre an ein produktiver Arbeiter werden, ebenso wie kein arbeitsfähiger Erwachsener von dem allgemeinen Naturgesetz ausgenommen sein sollte, nämlich zu arbeiten, um essen zu können, und zu arbeiten nicht bloß mit dem Hirn, sondern auch mit den Händen…" meinte Karl Marx.

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