Produktionsstopp bei VW – Konzern plant juristische Schritte

Der Lieferstopp zweier Zulieferbetriebe sorgt bei Volkswagen zu Produktionsausfällen. Nun will der Konzern rechtliche Schritte einleiten, zumal rund 20.000 Beschäftigte entweder jetzt schon oder bald in Kurzarbeit stehen.

Von Redaktion/dts

Volkswagen will nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hart gegen die Zulieferfirmen vorgehen, die durch einen Lieferstopp die Produktion teilweise zum Stillstand bringen. Man sei dazu gezwungen, die "zwangsweise Durchsetzung der Belieferung vorzubereiten", teile VW auf Anfrage der SZ mit. Zu diesem Zweck werde man alle Mittel nutzen, die laut Gesetz möglich seien. "Dazu gehören Ordnungsgeld, Ordnungshaft, Beschlagnahme, die über das Gericht beantragt werden." Parallel dazu bemühe man sich weiterhin, wie bisher schon, um eine "eine gütliche Einigung". Weil zwei Zulieferbetriebe Sitzbezüge und Getriebeteile nicht liefern, kommt die Produktion bei VW gleich in vier Werken teilweise zum Stillstand. Etwa 20.000 Beschäftigte in Emden, Kassel, Zwickau und Wolfsburg sind entweder jetzt schon oder bald in Kurzarbeit. Modelle wie der Golf oder der Passat laufen nicht mehr wie gewohnt vom Band.

Auf eine gütliche Einigung deutete zuletzt allerdings immer noch nichts hin, obwohl Volkswagen in beiden Fällen bereits vor dem Landgericht Braunschweig vorläufig obsiegt hat. Die beiden Unternehmen müssten ihre für die Produktion bei Volkswagen dringend nötigen Teile jetzt herbeischaffen, tun dies aber nicht. Wie das Braunschweiger Landgericht der SZ mitteilte, hat VW nun das Recht, Gerichtsvollzieher zu schicken. Die könnten dann die Sitzbezüge und Getriebeteile pfänden und von Sachsen zu den VW-Werken schaffen lassen.

Das Landgericht verpflichtete eines der Unternehmen per Urteil dazu, VW zumindest bis Mai 2017 weiter mit Sitzbezügen zu versorgen. Das andere Unternehmen muss VW und die Konzernmarke Skoda sogar bis Februar 2018 weiter mit Getriebeteilen bedienen. So sieht es ein Beschluss des Landgerichts Braunschweig vor, gegen den allerdings Widerspruch eingelegt wurde. Ende August wird in Braunschweig bei der 1. Kammer für Handelssachsen weiter über die Getriebeteile verhandelt.

Das Landgericht Braunschweig teilt auf Anfrage der SZ weiter mit, eines der Unternehmen mache neben formalen Einwänden ein "Zurückbehaltungsrecht" für die vertraglich vereinbarten Lieferungen der Sitzbezüge geltend. Mit dem Argument, man habe aus einem "gescheiterten Projekt" noch finanzielle Ansprüche gegen Volkswagen. Einen Lieferstreik hat das Landgericht deshalb aber nicht als gerechtfertigt betrachtet.

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25 Kommentare

  1. VW wird übergabereif geschossen

    Wer wird der glückliche Schnäppchenkäufer sein?

    General-Motors? Ford?

    Es herrscht Krieg, Leute, auf allen Ebenen, und wo Werte zu holen sind, wird es zuerst offenbar.

    VW ist nicht nur einfach eine Autofabrik, sondern ein Technologiekompetenzzentrum, und das macht seinen eigentlichen Wert aus.

     

    1. Die Zulieferer  gehören seit einigen Monaten zu einer Firmengruppe aus Bosnien-Herzegowina mit dem Namen "Prevent"

      "Prevent" ist englisch und bedeutet soviel wie "Vermeiden" oder "Verhindern"

      Rückschlüsse sind erlaubt.

      Gleichzeitig gerät Bosch in den USA unter verstärkten Beschuss : Die Klageschrift ist erweitert worden insoweit, als dass Bosch es VW erst möglich gemacht hätte, die Abgaswerte zu manipulieren.

      Alles natürlich reiner Zufall.

  2. Wenn Rechtsanwälte in KOnzernen das Sagen haben, dann verliert man nicht nur die Freude am Arbeiten, sondern meist auch seine Existenz.

     

    Die Firma Prevent zu kaufen wäre sicherlich billiger gewesen als das was jetzt passiert.

     

    Würde mich mal interessieren mit welchem geld die bosnische Firma den Zulieferer gekauft hat mit EU Fördergeld?

  3. Wie können die VW- Vorstände, ihr Unternehmen, in eine derartige Abhängigkeit manöverieren? Man muss doch auch taktisch denken und über die Schritte und Veränderungen seiner Zulieferer stetig informiert sein. Wer hat denn in den letzten Jahren hier die Verantwortung getragen? Da steckt noch etwas anderes dahinter.

    1. Nein. Aber was sind das für komische Unternehmen, die von Rechtsanwälten vertreten werden?

      Wem gehören diese Unternehmen?

      Und warum ist VW derart aufgschmissen, wenn diese nicht liefern?

      Kernpunkt. Warum hat sich VW, warum musste sich VW, in eine solche Abhängigkeit begeben?

       

      1. "Just-in-Time" ist bei allen Konzernen ein übliches Verfahren, Kosten für z.B. Lagerhaltung zu sparen. Das diese Methode auch nach hinten losgehen kann, erlebt VW jetzt. Wenn sich die "komischen Unternehmen" von Anwälten vertreten lassen, kann wohl getrost davon ausgegangen werden, das da noch andere Akteure im Hintergrund die Fäden ziehen.

        1. Schon mal was von Second Source gehört? Ein Lieferant kann immer mal ausfallen. Vernünftige Einkäufer haben daher entsprechende Ersatzlieferanten in der Schublade.

          Warum das bei VW nicht der Fall ist, ist mir allerdings nicht erklärbar. Weder kann ich mir vorstellen, dass die betreffenden Teile so speziell sind, dass man sie nirgendwo sonst herbekäme, noch kann ich glauben, das die VW Supply Chain so dämlich ist, nicht an Ersatzlieferanten gedacht zu haben.

          Also was für eine Sauerei läuft da gerade wieder?

  4. @edward spricht von "systematischem Fertigmachen" und ich denke, genau das läuft ab seit der fragwürdigen Abgasaffäre ab. Wir müssen doch mittlerweile eine Manipulation der Abgas- sowie der Verbrauchswerte sämtlicher großer Autokonzerne verzeichnen, nur sind die nicht durch ein "VW-gesetz" vor feindlicher Übernahme durch ausländische Investoren geschützt. Die seit jahren unternommenen Versuche das Gesetz mit seiner Sperrminorität zu kippen, waren allesamt erfolglos. Die Gier von US-Investoren ( und nicht nur dieser) kennt halt keine Grenzen. Was sie nicht mit ihrem Spielgeld kaufen können, wird mit "unsauberen Mitteln" attackiert, ggf auch zerstört (Libyen, Irak, Syrien). Wenn jetzt die Zulieferfirmen ( die sicherlich auf Weisung von außen) ihre Lieferungen einstellen, so sehe ich darin nur einen weiteren Schritt , einem deutschen Weltkonzern zu schaden, der, was Dieseltechnologie angeht, die Amerikaner klar um Längen schlägt. Verbrauchswerte von 4-5 liter/100km und daraus reduzierter CO2-Ausstoß sollte doch an sich die Klima_schützer auf den Plan rufen, um die Diskussion um Ruß ,Feinstaub und CO2 ( und damit die ganze "Abgasaffäre") endlich auf ein sachliches Niveau zu führen. Jedoch geschieht nichts dergleichen, im Gegenteil, deutsche Medien und sich Experten nennende  Mietmäuler fallen über den VW-konzern her.

    1. Just in time, das ist mir schon klar. Nur, wie sichere ich meine Lieferungen ab, von denen ich abhängig bin? Und zum Fertig machen. Zu diesem Spiel gehören zwei. Diejenigen die es versuchen, und diejenigen, die es durch Unterlassung von im Zivilleben normalen Vorgängen, dies erst ermöglichen. Und man kann doch nicht so naiv sein, anzunehmen, das ausgerechnet VW, und die Vorgänge im und um den Konzern, nicht genauestens ausspioniert werden?

  5. Deutschland wird zerstört, so ist es doch unseren Politikern recht. Alle Systemrelevante Gesetze werden gebrochen. Wir, die deutsche Bevölkerung hat nichts mehr zu melden.

    Wir alle können sehen, höhren und rufen. Aber tun wollen wir nichts, garnichts. Nach uns die Sintflut, müssen halt unsere Nachkommen ausbaden, Pech gehabt.

    Die Enteignug unser aller Vermögen ist schon weit fortgeschritten. Ende 2017 läuft die große Enteignung unserer Immobilien etc. aus, dann ist es vollbracht den Eigentümern gehört nichts mehr. Suchstring … Enteignung der BRD … –

    1. Die nächsten Qahlen werden nichts ändern, weil wieder die selbe Parteien die Mehrheit bekommen werden. Aktuelle Prognose: schwarz 24%, rot 20%, grün 20%. Die Mehrheit dieser gehirngewaschenen Parteiengecken werden natürlich wieder unsere Kanzlerin wählen, warum wohl? Das Vaterland in die größte Krise führen, die haben doch kein Verantortungsbewustsein.

      usw. usw.

    2. Die nächsten Qahlen werden nichts ändern, weil wieder die selbe Parteien die Mehrheit bekommen werden. Aktuelle Prognose: schwarz 24%, rot 20%, grün 20%. Die Mehrheit dieser gehirngewaschenen Parteiengecken werden natürlich wieder unsere Kanzlerin wählen, warum wohl? Das Vaterland in die größte Krise führen, die haben doch kein Verantortungsbewustsein.

      usw. usw. Der Suchberiff [Schaefgesetz] ist voll mit Informationen bezgl. unseres Eigentum. Bitte nach dem studieren nicht traurig sein, ist halt so. Wir besitzen nichts.

  6. Die ganze Berichterstattung seitens der Medien fokussiert sich auf VW, ich wünsche mir die Zulieferer könnten ihren Standpunkt einmal erläutern.
    Ob hier eine Verschwörung gegen den Volkswagen Konzern vorliegt ist reine Spekulation…

    1. Aber naheliegend.

      Fragt sich nur, ob die Verschwörung nur von außen, oder auch von innen heraus betrieben wird. Ein Lieferant von Sitzbezügen sollte eigentlich nicht in der Lage seinen, einen Konzern wie VW ins Straucheln zu bringen. Außer, in den oberen Etagen hat jemand gewaltig Scheiße gebaut. Ob absichtlich oder nicht, wäre dann halt zu klären.

  7. Meiner persönlichen MEINUNG nach,
    liegt hier eine klassische, sich selbst forcierene Erpressungskette vor – welche (Bundes-/Landes-/Senats-/Komunen-/Gemeinde-)Verwaltungen und Konzerne, schon seit langem so fahren:

    1) Konzern-Monopol-Macht nötigt Zulieferer mit geringeren als ausgemachten Preis zu hantieren.

    2) Zulieferer – muß zusagen, obwohl das Entgelt nicht ausreicht – weil Monopolkunde hohen Druck setzen kann, weil das Primär-System (Recht, Land, Wirtschaft, Geld) diesem hilft bei seinem (so legitimierten)  Verbrechen – die Kröte schlucken, um nicht alle seine Mitarbeiter entlassen zu müssen.

    3) Zulieferer liefert die Ware (meist zeitpünktlich und ordentlich dennoch) ab – es entsteht eine Rechnung.

    4) Die Mißbraucher zögern die Rechnung weit hinaus bis Mahnungen und selten sogar Amtsgericht-Titel enstehen. Dies erhöht den Druck und den Zorn beim Zulieferer, und zurecht, denn auch dieser hat längst in seinen Vertragsinhalten eine Zahlungs-Umgangs-Klausel drin, die sowas eigentlich verhindern soll – aber diese greift halt nicht bei Betrieben, die mit der Politik / Konzern-Wirtschaft / Finanz-Wirtschaft verdrahtet sind.

    Das Interessante dabei ist, der Zulieferer wendet GELTENDES (Regionales / Nationales/ UCC) Handelsrecht an und wird dennoch vorgeführt, vom Richter und scheinbar auch den eigenen Anwälten.

    Die Anwälte, die keine Ahnung hatten/haben von den realen Zuständen und dem Richter, welcher wohl nicht den realen Fakt für seine Urteilsfindung berücksichtigt hat / nicht berücksichtigen dürfte (aufgrund Unwissenheit, Unwillen, Inkompetenz oder politischer Vorgaben (statt dem Gesetz / Recht)) ?

    Also nutzt dieser Zulieferer den letztmöglichen Schritt – Entzug wegen Vorbehalt (unbezahlter Rechnung(en) des Kunden (des Monopolkonzerns)), egal welches neue Geschäft da parallel existent ist.

    Hier hätte der Zulieferer wenigstens die Vorab-Produktion nicht durchführen sollen, um das Druckmittel besser zu legitimieren – nun hat er Pech, denn produziert, ist jederzeit enteigenbar ! KMU-Chefs genau wie Konzern-Chefs sind da leider wenig lernwillig – selbst bei grössten Fehlern nicht.

    Was hier in den Kommentaren noch nicht bekannt ist – solche Rückrufaktionen sind IMMER EIN ERFOLG-REICHES ZUSATZ-GESCHÄFT für Konzerne !!!
    Wegen kostenlosen Daten, alle kommen auf einmal, ohne murren und freiwillig – und lassen sich gleich für teures Geld Standard-Leistungen / Neue Autos aus den Rippen leiern !!!

     

    5a) Da die Konzernwirtschaften seit 1970 mit asiatischen Optimierungssystemen Arbeiten, die diese immer noch nicht wirklich verstanden haben (die IT hat dies bereits sehr schmerzhaft erfahren und meist hochverfügbar abgestellt, durch Multi-Aktiv-Aktiv-Cluster in mehreren Rechenzentren).

    Das zeigte sich schon beim Kaizen / TQM / usw., so auch beim Just-In-Time-System, welches ein auf stets Voll-Optimistischer 100% Erfüllungs-Basis (also angeblich nie Zulieferer-Probleme / NIE Ausfälle zu haben / NIE RESOURCENENGPÄSSE in determinierten Systeme zu haben (!!!)) sich bezieht, welche real FAST NIE erfüllbar ist, weil dem die Kosten entgegenstehen, für solch ein 100% Hochverfügbarkeitssystem.

    Somit kann man hier ganz klar von keinem reinen  Managementfehler, sondern einer Geisteskrankheit  der Führungs-/Management-Person(en) sprechen – für die es leider (wie beim Arbeitswahn auch) noch keine ICD-Einstufung (aktuell 11…12) gibt, um diese als annerkannte Geisteskrankheit auch therapietechnisch begleiten zu können, weil dies sich auf ein stets rein   IRRATIONALES Verhalten in einem IRRATIONAL-UNVERNÜNFTIGEN System, sich bezieht – also genau das, was wir schon längst von den Nationen und deren (politischen) Einwohnern her kennen.

    In Bezug auf die Zulassung zu Just-In-Time-Systeme, die solche hohe Konsequenzen (den ALLES-STILLSTAND, wegen Kleiner zm Teil sogar unwichtiger (Klein-)Teile) zur Folge hat, zeigt sich,  das eine solches gewährende Person KEINERLEI VERANTWORTUNGS-Gefühl besitzt, denn Risiko-Nachhaltigkeits-Abwägungen sind bei dieser nicht vorhanden.

    Denn sich darauf zu verlassen, das ein Urteil einen globalen Ressourcen-Engpaß angeblich löst – zeigt schon, wie irrational und unvernünftig hier überall gehandelt und gefordert wird !

    Denn jeder ordentliche und nachhaltig denkende Kaufmann hätte hier zum Schutz der eigenen Organisation, sofort die Bottleneck Schnittstelle definiert und für parallele Versorgungsketten vorgesorgt.

     

    5b) Da jedoch auch ein Bundesland und somit auch die Politik mit im Boot sitzt (auch wenn nur mit 25%iger Minoritätsregel), kommt dies einem verordneten Selbstmord gleich, den ein politischer Mörder also abgenickt haben muß – wo es interessant wird, wessen Kopf da nun wohl noch rollen wird im nachhinein ?

    Und ob diese rollende Köpfe Spiel nun politisch / rechtlich oder durch den aufgebrachten VW-Mitarbeitern ausgeführt wird, denn ein Amoklaufender reicht aus, um die angeblich Verantwortenden ihrer Strafe zuzuführen. Und bei 20.000 möglichen Personen wird das erst recht interessant – falls nicht sogar billiger ein Asylant diesen Job für die VW-Mitarbeiter erledigt ? Denn bisher gehen die meisten Kommentatoren ja davon aus, das die Regierung / Macht diese nutzt – der umgekehrte Gedanke – das die Anwesenden diese als eigene Miliz rekrutieren und bezahlen – ist diesen (möchtegern Mächtigen / den anderen Kommentatoren) wohl als nicht zu beachten eingebrannt – denn mit 300.000 gerne mordenden lässt sich schon was anfangen ?

    Die Frage wird nur sein, wer aquiriert zuerst und bezahlt besser (Anwohner oder Politik) ?

    5c) Der Zulieferer erpresst nun seinerseits den Monopolkunden, um seine nicht anzeigbaren und somit vollstreckbaren Titel sich ohne Amtsgericht zu holen – indem dieser das nutzt, was ihm als Druckmittel (letzten Endes noch) zur Verfügung steht und als passend erscheint.

    Fakten sind somit nur folgende:
    – Wenn etwas schief läuft – kommen alle alten Fehler hervor.
    – Die Schuldigen verlieren alles (Image, Reputation und Geld).
    – Die Fehler werden nicht positiv nachhaltig gelöst.
    – Lernen aus Fehlern – ist immer noch verpönnt.
    – Wir werden weitere Fehler immer öfters gezeigt bekommen.
    – Die Vergangenheit lässt sich nicht vollwertig manipulieren.
    – Die Gegenwart auch nicht für ewig.
    – Letzten Endes hängt alles am Planeten und die NATURGESETZE, denn diese kennen keine Gnade, mit NIEMANDEN – es gibt zwar Opfer die sich aus ihren Fallen befreien konnten / können – aber das ist selten.

    Wir werden erleben, das diese ganze Sache ein fettes BWL-Plus in den Büchern von VW erbringen wird, was viele staunen lässt – egal ob dann Google oder wer auch immer, den Konzern geschenkt bekommt.

    Der Zulieferer wird ersetzt und verschwindet oder wird vom Land / VW aufgekauft / plattgemacht und neu aufgebaut ohne alte Inhaber.

    Denn die Zukunft im Konzern-Business ist nicht mehr das Produzieren von Waren – sondern einen Erfolgreichen Verklagen, bis dieser nichts mehr hat / unter VOLLER KONTROLLE DES KLÄGERS STEHT – dies ist auch im TTIP ein übler Basisbestandteil.

    Danke fürs Lesen und mfG verbleibend
    Dipl.Ing.Ing.  Bernd Letz  (2016)

    1. @ Dipl.Ing.Ing. Bernd letz (2016)
      Ihr profunder Kommentar bezeugt Ihre Fachkompetenz. Ich wünsche mir, gegebenenfalls auch in anderen Sachgebieten, mehr durch Sie aufgezeigt zu erhalten, selbst in jenen Kapiteln, worin Sie ausgewiesen nicht Meister wären. Denn Ihre Gabe komplexe Zusammenhänge herunterzubrechen auf das Verständliche ist ungemein! Wir, die Reinemachefrau, der Zuckerbäcker, der Athlet, der Metallfacharbeiter, die Professorin, der Pastor, die Politikerin, … leben vom Miteinander, für einen menschenwürdigen Planeten Erde, welchen einige krankhaft Entartete einzusacken bestrebt sind.

      Nun zu einigen Aussagen Ihrer profunden Darlegung:

      Sie: »Die Frage wird nur sein, wer akquiriert zuerst und bezahlt besser (Anwohner oder Politik)?«
      Ich: Es ist mittlerweile auch Pharisäern hinlänglich bekannt, Angeworbene via Geld, sind schwächlich, erbärmlich dilettantisch, gegenüber Angehauchten des Geistes der »Bergpredigt«. Was uns Menschen gehaltvoll stärkt, schmiedet, ist die Wucht der Erkenntnis, der Denk- und Lebensart des Bergpredigers. Alles Geld dieser Welt, alle Perfidie zerschellt daran unentwegt. Es gibt Massen von Mitmenschen, deren Zahl ist Legion hoch 999, »Söldner des Bergpredigers«, die unkäuflich sind und tätig. Das sind die, die heute ihr Apfelbäumchen pflanzen, währenddem (angeblich morgen schon), die Welt untergeht.

      Sie: »Die Schuldigen verlieren alles (Image, Reputation und Geld).«
      Ich: In der Tat. (Schuldig, an welchem Wertmaß gemessen? An Luzifers Unwertmaß wären diese Unseligen unschuldig. An des Bergpredigers Wertmaß verdammt schuldig.)

      Sie: »Letzten Endes hängt alles am Planeten und die NATURGESETZE, denn diese kennen keine Gnade, mit NIEMANDEN – es gibt zwar Opfer, die sich aus ihren Fallen befreien konnten / können – aber das ist selten.«
      Ich: Dem ist nichts hinzuzufügen. (Bravourös!)

      Sie: »Denn die Zukunft im Konzern-Business ist nicht mehr das Produzieren von Waren – sondern einen Erfolgreichen Verklagen, bis dieser nichts mehr hat / unter VOLLER KONTROLLE DES KLÄGERS STEHT – dies ist auch im TTIP ein übler Basisbestandteil.«
      Ich: Wer TTIP sagt – und TTIP steht hier für mich für Vieles – der ruft gleichsam ein weiteres Mal in Pharisäerauftragsmanier: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder. Weder wir noch unsere Nachkommen fressen dieses Fluchmanifest, welches Dämonisierte uns aufnötigen möchten.

      Mit Dank und den besten Wünschen!

  8. Sehr geehrte Leser,

    für Diejenigen, die etwas über Berlin und den dort Anwesenden Wissen möchte, sei noch folgender Link hilfreich – das wird gegebenenfalls auch einige Österreicher überraschen – aber vielleicht hilft es das was in Berlin passiert, etwas besser zu verstehen.

    http://buechertisch.org/10-dinge-die-an-berlin-toll-sind/

    Da es eine Anfrage gab, was auf mich sich bezieht, so kann Jeder, der weitere meiner persönlichen MEINUNGEN lesen möchte, gerne den großen Google Bruder nutzen (weil die Contra-Magazin Suche leider keine Kommentare durchsucht / auflistet, die meinen Namen enthalten – hier wäre ggf. mal die Technik anzufragen, ob diese Such-Funktionalität  einbindbar sein könnte?):

    https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=MyK7V57JCsGK8QeF2b7gAQ#q=contra-magazin.com+%22Bernd+Letz%22

    ODER:    https://google.de, suche dort nach:    contra-magazin.com "Bernd Letz

    Dort sollten dann 3 Seiten mit Links zu Contra-Magazin Artikel, zu sehen sein.

    WICHTIG:

    Da meine Texte meist lang sind – und auch ansprechend, bitte nicht alles auf einmal lesen – am besten immer nur pro Tag 1-2, um Überlastungen zu vermeiden und sich Selbst die Zeit zu geben, das Schwere und Tiefe, der Texte, jeweils erst mal in Ruhe sacken zu lassen.

     

    Danke fürs Lesen und mfG verbleibend
    Dipl.Ing.Ing.  Bernd Letz  (2016)

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