Portugal: Großfeuer bei Musikfestival konsumiert hunderte Autos

Bei einem Musikfestival in Castelo de Vide, Portugal, brach ein Feuer aus, bei dem 422 Autos völlig ausbrannten und 9 weitere Schäden davon trugen. Die 4000 Anwesenden wurden evakuiert, was verhindert hat, dass auch Menschen zu Schaden kamen. Wie konnte so etwas geschehen und was kann man daraus lernen?

Von Rui Filipe Gutschmidt

Ja, wie war es nur möglich, dass bei einem eigentlich gut organisiertem Festival so ein Feuer ausbricht und dabei so viele Autos in Flammen aufgehen? Ein Blick auf meinen Artikel vom 2. August (hier) könnte einiges klarstellen. Das Feuer breitete sich auf dem trockenem Gras aus, auf dem die Fahrzeuge geparkt wurden und bei Temperaturen von 35 bis 40ºC, lang anhaltender Trockenheit und starken Winden, war der Ausbruch eines Feuers nur eine Frage der Zeit. Die Katastrophe war also vorprogrammiert.

Doch eigentlich war das Festival gut organisiert und wurde von den zuständigen Behörden, wie Feuerwehr und Zivilschutz, abgesegnet. Doch wie immer in unserer heutigen Gesellschaft, gibt es Leute die unbedingt einen Schuldigen brauchen. Die Mentalität stammt von den Versicherungen. Diese suchen nach einem Schuldigen, dem sie die Kosten aufbrummen können. So was wie "einen Unfall ohne Schuld" gibt es nicht – darf es nicht geben. So hat die Verbraucherschutzorganisation DECO den Leuten geraten erst mal ihre KfZ-Versicherung zu aktivieren. Welche Versicherung am Ende zahlt ist noch unklar und selbst die Brandursache steht noch nicht fest. Zu guter Letzt werden die Versicherungen zu spät, zu wenig und manchmal sogar, gar nicht zahlen. Wie das Versicherungen nun mal so an sich haben.

Aber nachdem gestern noch Menschen in Tränen aufgelöst vor den verkohlten Überresten ihrer Autos standen – ja, nicht nur die Deutschen lieben ihr Auto – haben die meisten Künstler und Besucher sich dafür entschieden zu bleiben. Schließlich gab es keine Toten und nur drei oder vier Personen hatten leichte Rauchvergiftungen. Getreu dem Fazit von, "das Leben geht weiter", hat die Organisation beschlossen das Festival nicht abzubrechen. Doch in Zukunft werden die Menschen wieder mehr auf die Brandgefahr achten und auch die Organisatoren der vielen Musikfestivals und anderer Veranstaltungen werden mit Sicherheit Park- und Zeltplätze nicht mehr auf Stroh und anderem brennbarem Material anlegen. Mein Opa sagt immer, "wer nicht hören will, muss fühlen." Bleibt zu hoffen, dass die Menschen jetzt endlich vorsichtiger sind.

https://www.youtube.com/watch?v=aP05eLPN6ig

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Ein Kommentar

  1. .

    Klimaschutz, Wetter etc. – die Mär vom Zusammenhang

    So hätten´s manche Zeitgenossen wohl gerne: Die „Energiewende“ soll alternativlos und der Islamismus harmlos erscheinen – womit gleich zwei Märchen wahr werden sollten. Und in der Tat: Die Konstruktion eines Zusammenhangs zwischen dem „Arabischen Frühling“ und der „Klimaerwärmung“ ist ein Märchen aus „Tausendundeiner Nacht“. Schon vor 4000 Jahren deutete Joseph die Träume des Pharaos von den sieben fetten und sieben mageren Jahren als Folge des Rhythmus beim Nil-Hochwasser.

    https://conservo.wordpress.com/2016/08/05/aerzte-operieren-mit-griffbereiter-waffe-willkommenskultur-im-op-saal/

    http://www.pi-news.net/2016/08/jva-koeln-geld-fuer-haeftlinge-aus-dem-maghreb-wenn-sie-an-einem-integrationskurs-teilnehmen/

    http://www.pi-news.net/2016/08/asylirrsinn-groko-pluendert-gesundheitsfonds/

    leute!!

    das sind unsere gelder, die hier verprasst werden!

    für verbrecher und unseren genozid!!

     

     

     

     

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